{"id":638182,"date":"2025-12-11T02:56:27","date_gmt":"2025-12-11T02:56:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638182\/"},"modified":"2025-12-11T02:56:27","modified_gmt":"2025-12-11T02:56:27","slug":"uk-investiert-117-millionen-pfund-in-digitale-schulungen-fuer-senioren-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638182\/","title":{"rendered":"UK investiert 11,7 Millionen Pfund in digitale Schulungen f\u00fcr Senioren"},"content":{"rendered":"<p>Die britische Regierung schie\u00dft umgerechnet <strong>13,7 Millionen Euro<\/strong> in digitale Weiterbildung \u2013 gezielt f\u00fcr \u00e4ltere Menschen. Die Botschaft: Wer heute nicht online ist, zahlt drauf. Und das nicht zu knapp.<\/p>\n<p>Zeitgleich liefert eine neue Studie von AARP und LinkedIn \u00fcberraschende Zahlen: Arbeitnehmer \u00fcber 50 eignen sich Zukunftstechnologien wie <strong>Cybersecurity und Data Science<\/strong> schneller an als ihre j\u00fcngeren Kollegen. Ein Generationenbild, das ins Wanken ger\u00e4t?<\/p>\n<p>Das britische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Innovation und Technologie (DSIT) hat heute den <strong>Digital Inclusion Innovation Fund<\/strong> (DIIF) gestartet. Mit 13,7 Millionen Euro werden 80 lokale Initiativen gef\u00f6rdert, die vor allem Senioren fit f\u00fcr das digitale Gesundheits- und Finanzwesen machen sollen.<\/p>\n<p>\u201cDigitale Teilhabe bedeutet nicht nur Zugang zur Technik \u2013 es geht darum, Menschen Werkzeuge zu geben, die ihr Leben ver\u00e4ndern\u201d, erkl\u00e4rte <strong>Liz Lloyd<\/strong>, Ministerin f\u00fcr digitale Inklusion, bei einem Besuch des Projekts \u201cConnected Lives\u201d im Londoner Stadtteil Bromley by Bow.<\/p>\n<p><strong>Was konkret passiert:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>NHS-App-Training:<\/strong> Age UK schult \u00fcber 7.000 \u00e4ltere Erwachsene im Umgang mit der Gesundheits-App des staatlichen Gesundheitsdienstes \u2013 f\u00fcr Terminbuchungen und Rezeptverwaltung.<\/li>\n<li><strong>Finanzielle Grundbildung:<\/strong> Projekte wie \u201cConnected Lives\u201d verteilen Ger\u00e4te und vermitteln, wie man Sozialleistungen und Rechnungen online verwaltet. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten eine existenzielle Frage.<\/li>\n<li><strong>Fl\u00e4chendeckung:<\/strong> Die 80 Programme verteilen sich auf Stadt und Land gleicherma\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich: Rund <strong>8 Millionen britische Erwachsene<\/strong> fehlen grundlegende digitale F\u00e4higkeiten. Wer offline bleibt, zahlt im Schnitt <strong>25 Prozent mehr<\/strong> f\u00fcr Versicherungen und Energieversorgung.<\/p>\n<p>Studie: \u00dcber-50-J\u00e4hrige lernen schneller als Digital Natives<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Politik an den Basics arbeitet, r\u00e4umt eine gestern ver\u00f6ffentlichte Analyse von <strong>AARP<\/strong> und <strong>LinkedIn<\/strong> mit einem hartn\u00e4ckigen Klischee auf: \u00c4ltere Arbeitnehmer w\u00fcrden technologisch stehenbleiben.<\/p>\n<p>Das Gegenteil ist der Fall. Der Report \u201cEmployers, Take Note: Older Workers Are Increasingly Closing the Tech Skills Gap\u201d analysierte Millionen LinkedIn-Lernaktivit\u00e4ten. Ergebnis: Der Anteil der \u00dcber-50-J\u00e4hrigen an Tech-Kursen stieg von 19 Prozent (2022) auf <strong>27 Prozent<\/strong> (2025).<\/p>\n<p>Besonders bemerkenswert: Bei sogenannten \u201cdisruptiven Technologien\u201d \u2013 <strong>Cybersecurity, Data Science, Mensch-Computer-Interaktion<\/strong> \u2013 legten \u00e4ltere Lernende um <strong>25 Prozent<\/strong> zu. J\u00fcngere Nutzer kamen nur auf 13 Prozent Wachstum.<\/p>\n<p>\u201cDiese Daten widerlegen veraltete Annahmen \u00fcber \u00e4ltere Arbeitnehmer und Technologie\u201d, kommentierte <strong>Debra Whitman<\/strong>, Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Public Policy bei AARP.<\/p>\n<p>Die Interpretation: Erfahrene Fachkr\u00e4fte sichern ihre Karrieren proaktiv ab. Sie kombinieren jahrzehntelanges Fachwissen mit hochaktuellen digitalen Kompetenzen \u2013 eine Kombination, die in KI-gepr\u00e4gten Arbeitswelten Gold wert ist.<\/p>\n<p>Betrugsabwehr: Lokale Initiativen gegen Cyberkriminalit\u00e4t<\/p>\n<p>Je mehr Senioren online gehen, desto verlockender werden sie als Ziel f\u00fcr Kriminelle. Parallel zu nationalen Programmen starten Kommunen eigene Verteidigungslinien.<\/p>\n<p>Am Dienstag k\u00fcndigte die Stadt Doral in Florida die <strong>Doral Seniors IT Academy<\/strong> an \u2013 ein Pilotprojekt mit halbj\u00e4hrlichen Cybersecurity-Seminaren und viertelj\u00e4hrlichen Digital-Workshops.<\/p>\n<p>\u201cUnsere Senioren haben das Recht, sich sicher zu f\u00fchlen, wenn sie ihr Smartphone nutzen oder E-Mails \u00f6ffnen\u201d, erkl\u00e4rte Stadtrat <strong>Rafael Pineyro<\/strong>. \u201cDie IT Academy gibt ihnen praktische Werkzeuge, die auf ihre Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten sind.\u201d<\/p>\n<p>Der Lehrplan setzt auf \u201cZero Trust\u201d-Prinzipien: Teilnehmer lernen, KI-gest\u00fctzte Phishing-Mails und gef\u00e4lschte Support-Anrufe zu erkennen. Die <strong>Cyber Safety Checklist 2025<\/strong> hatte zuvor gewarnt, dass Betr\u00fcger mittlerweile KI nutzen, um Stimmen und Schreibstile von Familienmitgliedern zu imitieren.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Passend zum Thema Cybersicherheit f\u00fcr \u00e4ltere Nutzer: Viele Android-Nutzer \u00fcbersehen grundlegende Schutzma\u00dfnahmen und werden so zu leichten Zielen f\u00fcr Phishing und Schadsoftware. Ein kostenloses Sicherheitspaket erkl\u00e4rt die 5 wichtigsten Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Ihr Android\u2011Smartphone \u2013 mit klaren Schritt\u2011f\u00fcr\u2011Schritt-Anleitungen zu Updates, App\u2011Pr\u00fcfung, Backups, Bildschirm\u2011Sperre und sicherer Nutzung von Banking\u2011Apps. Ideal f\u00fcr Seniorinnen und Senioren, die per Smartphone Arzttermine, NHS\u2011Apps oder Online\u2011Banking nutzen. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-CWAHN-BGPID_695426\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Gratis\u2011Sicherheits\u2011Paket f\u00fcr Android jetzt anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Vom Breitband zur Kompetenz: Der Wandel der Digitalpolitik<\/p>\n<p>Der heutige britische Vorsto\u00df und die AARP-Daten markieren eine Zeitenwende. Jahrelang konzentrierte sich Politik auf <strong>Infrastruktur<\/strong> \u2013 Glasfaser und Ger\u00e4teverteilung. Jetzt geht es um <strong>Kompetenz<\/strong> und <strong>Widerstandsf\u00e4higkeit<\/strong>.<\/p>\n<p>\u201cWir erleben den \u00dcbergang von der \u2018Zugangs-\u00c4ra\u2019 zur \u2018Kompetenz-\u00c4ra\u2019 f\u00fcr \u00e4ltere Erwachsene\u201d, analysiert Dr. Sarah Jenkins, Expertin f\u00fcr digitale Gerontologie. \u201cDer britische Fokus auf Gesundheits-Apps und der US-Fokus auf Cybersecurity spiegeln eine Realit\u00e4t wider, in der digitale F\u00e4higkeiten zur t\u00e4glichen \u00dcberlebensfrage geworden sind.\u201d<\/p>\n<p>Wirtschaftlich betrachtet bietet eine mehrgenerationelle, technologieaffine Belegschaft einen einzigartigen Vorteil: Die Stabilit\u00e4t und Soft Skills erfahrener Mitarbeiter treffen auf aktuelles technisches Know-how.<\/p>\n<p>Ausblick: Gro\u00dfoffensive f\u00fcr 2026 geplant<\/p>\n<p>Die britische Regierung k\u00fcndigte an, dass der DIIF nur der Auftakt ist. 2026 startet das <strong>TechFirst-Programm<\/strong> mit einem Budget von umgerechnet <strong>219 Millionen Euro<\/strong>. Ziel: <strong>1 Million B\u00fcrger<\/strong> erreichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Senioren lautet die Botschaft: Die digitale T\u00fcr steht offen \u2013 und die Werkzeuge, um sicher hindurchzugehen, werden zug\u00e4nglicher. Ob in der Stadtbibliothek oder \u00fcber LinkedIn-Kurse: Die \u201cgraue digitale Kluft\u201d schlie\u00dft sich von beiden Seiten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>PS: Sie nutzen ein Smartphone, f\u00fchlen sich aber unsicher bei Apps oder Online\u2011Banking? Der gleiche Gratis\u2011Report zeigt, wie Sie ohne teure Zusatz\u2011Apps Ihr Ger\u00e4t sicher einrichten, Phishing\u2011Mails erkennen und die Privatsph\u00e4re sch\u00fctzen. 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