{"id":638214,"date":"2025-12-11T03:17:18","date_gmt":"2025-12-11T03:17:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638214\/"},"modified":"2025-12-11T03:17:18","modified_gmt":"2025-12-11T03:17:18","slug":"boellerverbote-an-silvester-was-gilt-in-welcher-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638214\/","title":{"rendered":"B\u00f6llerverbote an Silvester \u2013 was gilt in welcher Stadt?"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Hannover\/Bremen<\/strong> &#8211; Privates Silvesterfeuerwerk steht in der Kritik, auch ein bundesweites B\u00f6llerverbot ist zuletzt diskutiert worden. In Niedersachsen sind f\u00fcr diesen Jahreswechsel keine fl\u00e4chendeckenden Einschr\u00e4nkungen beim B\u00f6llern geplant. Doch neben grunds\u00e4tzlichen Regelungen, die das Abbrennen pyrotechnischer Gegenst\u00e4nde in der N\u00e4he von Kirchen, Krankenh\u00e4usern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkh\u00e4usern verbieten, m\u00fcssen in vielen St\u00e4dten in Niedersachsen und Bremen weitere Einschr\u00e4nkungen beachtet werden.\u00a0<\/p>\n<p>Hannover: Genaue Verbotszone steht bisher nicht fest<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In der nieders\u00e4chsischen Landeshauptstadt wird es dar\u00fcber hinaus zu Silvester wieder eine B\u00f6llerverbotszone geben. \u201eDen genauen Zuschnitt und die genauen Regelungen wird die Stadt noch bekanntgeben\u201c, sagte Sprecher Dennis Dix auf Anfrage. Polizei und st\u00e4dtischer Ordnungsdienst werden demnach die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Auch auf dem Hauptbahnhof gilt ein Mitf\u00fchr- und Abbrennverbot von Feuerwerksk\u00f6rpern f\u00fcr die Silvesternacht.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Im vergangenen Jahr war das B\u00f6llern in der Silvesternacht in weiten Bereichen der Innenstadt verboten, etwa im Bahnhofsbereich, am Opernplatz, Kr\u00f6pcke oder dem Steintor.\u00a0<\/p>\n<p>Bremen: B\u00f6ller- und Raketenverbot an der Schlachte<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Auf Grundlage einer bremischen Polizeiverordnung wird es auch in dieser Silvesternacht an der Schlachte ein B\u00f6ller- und Raketenverbot geben, wie eine Sprecherin des Innenressorts mitteilte. Denn im Bereich der historischen Uferpromenade an der Weser mit vielen Lokalen habe es w\u00e4hrend der Silvesterfeiern in fr\u00fcheren Jahren viele gef\u00e4hrliche Situationen durch Feuerwerk und gro\u00dfe Menschenansammlungen gegeben. Zuwiderhandlungen gegen die Polizeiverordnung k\u00f6nnen laut Sprecherin mit einem Bu\u00dfgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Au\u00dferdem darf wie im vergangenen Jahr im Umfeld von 150 Metern um das Bremer Rathaus kein Feuerwerk gez\u00fcndet werden, da das Geb\u00e4ude Unesco-Welterbe ist. Diese Regelung gilt auch f\u00fcr das bei Touristen beliebte Schnoorviertel mit Fachwerkh\u00e4usern in der Altstadt. Wie in Hannover darf auch auf dem Hauptbahnhof in Bremen in der Silvesternacht kein Feuerwerk abgebrannt werden.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Sicherheitsbeh\u00f6rden verfolgen jedes Jahr die Lage und Entwicklung in Bremen intensiv und bewerten beides regelm\u00e4\u00dfig neu, wie die Sprecherin weiter mitteilte. Die Polizei passe ihr Einsatzkonzept kontinuierlich an die aktuelle Lage an. Auch die Feuerwehr bereite sich jedes Jahr auf Silvester intensiv vor. Es gebe einen engen Austausch zwischen Feuerwehr und Polizei.<\/p>\n<p>Braunschweig: In vielen Bereichen gilt B\u00f6llerverbot<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wie in den Vorjahren gilt in der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Niedersachsens ein B\u00f6llerverbot in einem baulich eng verdichteten Bereich, den sogenannten Bohlweg-Kolonnaden im Zentrum. Dort befindet sich zudem eine Stra\u00dfenbahnhaltestelle. Das Mitf\u00fchren von Glasbeh\u00e4ltnissen ist hier aus Gr\u00fcnden der Gefahrenabwehr ebenfalls nicht gestattet, wie Rainer Keunecke, Sprecher der Stadt Braunschweig, mitteilte.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Polizei und Zentraler Ordnungsdienst werden demnach Pr\u00e4senz zeigen und auf ordnungsgem\u00e4\u00dfen Umgang mit den Feuerwerksk\u00f6rpern achten. Der Bereich der Bohlweg-Kolonnaden werde ein Schwerpunkt der Kontrollen sein. Verst\u00f6\u00dfe gegen das Sprengstoffrecht k\u00f6nnten mit bis zu 1.000 Euro geahndet werden, betonte der Sprecher.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Auch in unmittelbarer N\u00e4he von besonders brandempfindlichen Geb\u00e4uden d\u00fcrfe kein Feuerwerk abgebrannt werden. Davon betroffen seien insbesondere Stadtbereiche mit Fachwerkh\u00e4usern in engen oder besonders gef\u00e4hrdeten Lagen \u2013 also Teilbereiche der Innenstadt, aber auch der Ortslagen.<\/p>\n<p>G\u00f6ttingen: Stadt und Polizei kontrollieren gemeinsam<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In der gesamten Innenstadt gilt auch in diesem Jahr wieder ein Verbot f\u00fcr Feuerwerksk\u00f6rper der Kategorie F2, wie Dominik Kimyon, Sprecher der Stadt G\u00f6ttingen, mitteilte. Innerhalb der Wallanlagen und auf dem Wall einschlie\u00dflich des Albani-Parkplatzes d\u00fcrfe Silvester und Neujahr kein Feuerwerk gez\u00fcndet werden. F\u00fcr die restlichen Tage im Jahr sei das Abfeuern dieser Produkte ohnehin grunds\u00e4tzlich verboten.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wer gegen das B\u00f6llerverbot verst\u00f6\u00dft, muss laut Sprecher mit einem Bu\u00dfgeld rechnen. Stadt und Polizeiinspektion werden demnach gemeinsam Kontrollen durchf\u00fchren. Bereits am fr\u00fchen Silvesterabend w\u00fcrden Streifenteams der Polizei in der Innenstadt unterwegs sein, die Situation beobachten und bei Verst\u00f6\u00dfen auch Verwarnungsgelder festsetzen sowie B\u00f6ller beschlagnahmen. Ziel der Streifen sei es vor allem, zu informieren und dadurch pr\u00e4ventiv zu wirken.<\/p>\n<p>Oldenburg: Nur bundesweit gesetzliche Regelungen gelten<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In der Stadt gelten die bundesweit gesetzlichen Regelungen, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenst\u00e4nde etwa in der N\u00e4he brandempfindlicher Geb\u00e4ude verboten ist. Es ist ein Sicherheitsabstand von 200 Metern einzuhalten, wie Kim Vredenberg-Fastje, Sprecherin der Stadt Oldenburg mitteilt. Dar\u00fcber hinaus gebe es keine weiteren Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Polizei und Ordnungsamt werden demnach kontrollieren. Bei Ordnungswidrigkeiten wie klassischen Verst\u00f6\u00dfen gegen Abstandsgebote oder Knallzeiten k\u00f6nnen laut Sprecherin \u2013 je nach Schwere des Versto\u00dfes \u2013 Bu\u00dfgelder in H\u00f6he von bis zu 10.000 Euro verh\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Wolfsburg: Keine zus\u00e4tzlichen stadteigenen Regeln<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wie in Oldenburg gibt es keine zus\u00e4tzlichen stadteigenen Regeln, wie Christiane Groth, Sprecherin der Stadt, mitteilte. Auch seien deshalb seitens der Stadt keine besonderen Kontrollen geplant. Da es keine Wolfsburg-spezifische Regelung gibt, gelten laut Sprecherin die einheitlichen Bu\u00dfgelder in Niedersachsen bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Sprengstoffverordnung beziehungsweise das Sprengstoffgesetz.<\/p>\n<p>L\u00fcneburg: Pyrotechnik in gesamter Innenstadt verboten\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">An Silvester und Neujahr besteht das Feuerwerksverbot f\u00fcr die gesamte historische Innenstadt, das Naturschutzgebiet Kalkberg und den Bereich rund um das Kloster L\u00fcne, wie Vera Reinicke, Sprecherin der Stadt L\u00fcneburg, mitteilte. Damit das Verbot eingehalten wird, kontrollieren demnach Mitarbeitende der Hansestadt und der Polizei die gesch\u00fctzten Gebiete. Am Kalkberg unterst\u00fctze dabei eine private Sicherheitsfirma.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ziel der Kontrollen sei es, in erster Linie zu informieren und auf die Gefahren durch das Abbrennen von Feuerwerk in den Gebieten hinzuweisen. Bei einer Missachtung des Verbots droht eine Geldbu\u00dfe in H\u00f6he von bis zu 10.000 Euro. Au\u00dferdem kann die Person des Platzes verwiesen werden, wie Reinicke weiter mitteilte.<\/p>\n<p>Bundesweites B\u00f6llerverbot \u2013 2,2 Millionen Menschen unterschreiben Petition<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Feuerwerk und B\u00f6ller zu Silvester stehen immer mehr in der Kritik, nicht nur bei Umweltsch\u00fctzern. Mehr als 2,2 Millionen Menschen hatten eine Petition mit dem Titel \u201eBundesweites B\u00f6llerverbot, JETZT!\u201c unterschrieben. Die Gewerkschaft der Polizei Berlin hatte die Petition Anfang Dezember an den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz Ulrich M\u00e4urer (SPD) in Bremen \u00fcbergeben. Die Innenminister von Bund und L\u00e4ndern fanden vor einigen Tagen in der Frage nicht zu einer gemeinsamen Haltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover\/Bremen &#8211; Privates Silvesterfeuerwerk steht in der Kritik, auch ein bundesweites B\u00f6llerverbot ist zuletzt diskutiert worden. 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