{"id":638370,"date":"2025-12-11T05:04:17","date_gmt":"2025-12-11T05:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638370\/"},"modified":"2025-12-11T05:04:17","modified_gmt":"2025-12-11T05:04:17","slug":"ich-unterhalte-mich-total-gerne-mit-leuten-kreuzer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638370\/","title":{"rendered":"\u00bbIch unterhalte mich total gerne mit Leuten\u00ab \u2014 kreuzer online"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen allerlei Synthesizern, Gitarren und anderen Instrumenten sitzt Florian Sievers auf der Couch seines Studios in Plagwitz. Er hat eigentlich viel um die Ohren, steckt gerade in den Vorbereitungen f\u00fcr die anstehende Tour, wir warten mit dem Interview aber trotzdem noch kurz, bis die Kaffee-Maschine warmgelaufen ist und zwei dampfende Tassen vor uns stehen. Seit mehr als 15 Jahren ist Sievers fester Bestandteil der deutschen Indie-Landschaft. Zun\u00e4chst mit der Band Talking to Turtles, seit 2017 auch mit seinem Solo-Projekt Das Paradies. Mit diesem hat er gerade sein drittes Album \u00bb\u00dcberall wo Menschen sind\u00ab ver\u00f6ffentlicht, das er im Dezember auch im Schauspiel Leipzig pr\u00e4sentieren wird.<\/p>\n<p><strong>Auf Instagram schreiben Sie, dass Interviews oft herausfordernd f\u00fcr Sie sind. Da wir gerade ein Interview f\u00fchren: Warum das?<\/strong><\/p>\n<p>Gute Frage. Ich versuche es mal nicht so kompliziert zu machen. Ich unterhalte mich total gerne mit Leuten. Ein Interview wiederum ist sehr gerichtet, da wird man eher befragt. Das empfinde ich ein bisschen wie ein lautes Denken, vor allem wenn es Fragen sind, die ich so noch nicht gestellt bekommen habe. Lautes Denken ist in einem Gespr\u00e4ch sch\u00f6n, weil man sich dann austauscht und auch noch mal korrigieren kann. In einem Interview ist es dann halt gesetzt. Ich denke danach manchmal: Moment, habe ich das gerade so beantwortet? So oder so w\u00e4re es doch richtiger oder mit ein bisschen mehr Tiefensch\u00e4rfe gewesen. \u2013 Ich freue mich nat\u00fcrlich, dass ich eingeladen werde, weil es ja auch eine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Musik ist, merke aber auch, dass mir diese Rolle als Botschafter f\u00fcr die eigene Musik manchmal nicht so liegt. Wenn ich es mir aussuchen k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich dahinter gerne ein bisschen mehr zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p><strong><br \/>Weil es Ihnen dann zu sehr um Ihre Person geht und zu wenig um die Musik?<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Popmusik funktioniert nat\u00fcrlich viel \u00fcber Personifizierungen und K\u00fcnstler:innen als Projektionsfl\u00e4che. Ich glaube aber, ich bin nicht so ganz daf\u00fcr gemacht, so eine gro\u00dfe Sichtbarkeit f\u00fcr mich selbst zu erzeugen. Das ist ja das, was man eigentlich machen m\u00fcsste \u2013 sich einen Raum nehmen und sagen: Schaut, das bin ich und das ist meine Musik und ich finde das toll. Das f\u00e4llt mir ein wenig schwer. Aber ich will meine Musik auch nicht im Stich lassen, indem ich mich selbst zu weit zur\u00fcckziehe.<\/p>\n<p><strong>Sie sind seit fast zehn Jahren in diesem <\/strong><strong>Studio in Plagwitz und haben hier den <\/strong><strong>gr\u00f6\u00dften Teil Ihrer Paradies-Alben aufge<\/strong><strong>nommen. Wie kann man sich die Arbeit hier vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist der Ort ein Refugium, wo ich fast jeden Tag bin. Ich verbringe die Vormittage meist mit einer Art B\u00fcroarbeit, um die Dinge abzuarbeiten, die mich davon abhalten k\u00f6nnten, hier eine gute Zeit zu haben. Bei den Paradies-Alben entwickelt sich dann irgendwann eine gewisse Routine, zumindest, was das Arbeiten angeht. Ich sammle verschiedene musikalische oder textliche Ideen. Dann picke ich eine Idee raus und versuche mich so lange es geht davon treiben zu lassen, ohne zu viel nachzudenken. Entweder indem ich die verschiedenen Instrumente aufnehme oder indem ich an Textfragmenten arbeite. Ich genie\u00dfe dabei die M\u00f6glichkeit, mit mir alleine zu sein und Dinge auch mal zu verwerfen, ohne gleich jemanden zu entt\u00e4uschen.<\/p>\n<p><strong>Stimmt es, dass Sie vor l\u00e4ngeren Reisen <\/strong><strong>ein Foto von Ihrem Studio im Ist-Zustand <br \/><\/strong><strong>machen, damit Sie dann immer mal drauf<\/strong><strong>schauen k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich wei\u00df, das klingt nicht ganz gesund, aber es ist wirklich nicht so Workaholic-m\u00e4\u00dfig. F\u00fcr mich ist es eher ein Zeichen, dass ich das wertsch\u00e4tze, was ich habe. Und vielleicht \u2013 ohne jetzt zu pathetisch werden zu wollen \u2013 lese ich es auch als den Wert, den das Musikmachen insgesamt f\u00fcr mich hat: auch als eine Art von Refugium. Tats\u00e4chlich sp\u00fcre ich manchmal so eine komische emotionale Verbundenheit zu den Gegenst\u00e4nden, die hier drin sind. Das ist vielleicht wirklich nicht ganz gesund (lacht).<\/p>\n<p><strong>Gerade haben Sie das dritte Paradies-\u00adAlbum ver\u00f6ffentlicht: \u00bb\u00dcberall wo Men<\/strong><strong>schen sind\u00ab. Wie ist das, es nach dieser <\/strong><strong>l\u00e4ngeren Phase des isolierten Arbeitens <\/strong><strong>raus in die Welt zu geben?<\/strong><\/p>\n<p>Den exakten Moment des Ver\u00f6ffentlichens kann man ja mittlerweile in Form des Digitalen sehr gut festmachen: null Uhr an einem Donnerstag, weil am Freitag immer die Musik rauskommt. Den Moment mag ich sehr gerne: zu wissen, dass die Musik dann bei den Leuten ist. Das ist super. Auch im Sinne des englischen Wortes Release, also davon befreit zu sein, es loszulassen. Nach dem Release freue ich mich auf die Tour, auch wenn es mir manchmal schwerf\u00e4llt, mich in die Konzertsituation reinzubegeben. Aber ich genie\u00dfe es trotzdem, <br \/>mit den Leuten dort in Kontakt zu kommen. Das ist mir in den letzten Jahren bewusster geworden, wie wertvoll das eigentlich ist.<\/p>\n<p><strong>Das neue Album startet mit dem Song <\/strong><strong>\u00bbFlorian gibt auf\u00ab gleich mit einer Kapitulation. Auf Ihrem Deb\u00fct 2018 sangen <\/strong><strong>Sie noch von einer \u00bbgoldenen Zukunft\u00ab. <\/strong><strong>Schauen Sie mittlerweile weniger optimistisch auf die Welt?<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich die Welt so entwickelt hat in den letzten Jahren, gibt nat\u00fcrlich viele Gr\u00fcnde, weniger optimistisch zu sein. Aber ich habe das Gef\u00fchl, dass meine Perspektive w\u00e4hrend der letzten drei Alben gar nicht so anders war. Auch da sehe ich in den St\u00fccken eher die Zwischent\u00f6ne. Die sind f\u00fcr mich lauter, auch schon auf dem ersten Album, als der vermeintliche Optimismus. Und bei dem St\u00fcck \u00bbFlorian gibt auf\u00ab muss ich noch kurz Bezug nehmen auf den zweiten Song des Albums: Der hei\u00dft \u00bbAlles schmeckt nach Abschied\u00ab, und das ist ein Buchtitel von Brigitte Reimann. Diese Zeile hat mich lange begleitet und auch erleichtert. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass da nat\u00fcrlich die Phrase \u00bballes ist verg\u00e4nglich\u00ab drinsteckt. Aber auch etwas Dringlicheres im Sinne von: \u00bbLet go\u00ab, also Dinge loslassen, aber auch Dinge ganz aktiv verlernen, etwa Denkmuster, die einem nicht guttun. In dieser Gedankenwolke ist auch das St\u00fcck \u00bbFlorian gibt auf\u00ab entstanden, weil ich eine \u00e4hnliche Erleichterung bei der Formulierung \u00bbIch gebe auf\u00ab empfunden habe. Und jetzt steckt da mein Name in dem Titel, gemeint bin aber nicht nur ich. Sondern es ist eher eine Beobachtung von einem Zu-viel-Wollen und Zu-viel-K\u00f6nnen \u2013 dass so vieles erreichbar ist und so viel verf\u00fcgbar ist \u2013 und der Frage, wo dieses Immer-mehr-Wollen eigentlich herkommt, ob das etwas Intrinsisches ist oder doch eher etwas Externes.<\/p>\n<p><strong>In Ihren Songs wird grunds\u00e4tzlich viel <\/strong><strong>mit Widerspr\u00fcchen und Ambivalenzen <\/strong><strong>gespielt. Was reizt Sie so sehr am Uneindeutigen?<\/strong><\/p>\n<p>Also wenn eine Zeile auf dem Papier steht, die als Imperativ formuliert ist, dann versuche ich meistens impulsiv und reflexhaft, das zu brechen. Weil ich mir dann denke: Das kann in den meisten F\u00e4llen nicht so sein. Und dass da vielleicht ein bisschen mehr an Erkenntnis oder auch die n\u00e4chste spannende Frage drinsteckt. Und ich glaube, dieses Gef\u00fchl der Uneindeutigkeit entsteht dadurch, dass ich einen Impuls dazu habe, die Dinge, mit denen ich mich besch\u00e4ftige, <br \/>umzudrehen und von allen Seiten zu betrachten. Bei mir entsteht im Alltag oft so eine selektive Wahrnehmung f\u00fcr kurze Phrasen oder f\u00fcr Bilder, die ich mir notiere. Und meistens macht sich mein Kopf fast von alleine auf die Suche, was f\u00fcr ein Lied hinter dieser Zeile stecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Das empfinde ich ein bisschen so, als wenn ich einen dunklen Raum mit einer Taschenlampe ausleuchten w\u00fcrde. Und dann tauchen immer neue Zeilen und Eindr\u00fccke auf. Dadurch, dass ich ja nur der Ausleuchter bin, stehen sich dann manchmal sehr unterschiedliche Zeilen gegen\u00fcber. Am Ende ist es auch eine Herausforderung, die Gleichzeitigkeit der Dinge auszuhalten. Dass zum <br \/>Beispiel etwas Schlimmes auch im Sonnenschein passiert. Und deswegen ist manchmal der dystopische Text mit einer vermeintlich leichten Melodie dazu doch gar nicht so eine gro\u00dfe Reibung. Das f\u00fchlt sich oft schl\u00fcssiger an, als mit der Musik noch genau in die Kerbe der Texte reinzuhauen.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Album haben auch diverse Gastmusikerinnen und Gastmusiker mitge<\/strong><strong>wirkt, etwa Locas in Love, Damian Dalla <\/strong><strong>Torre und Michael M\u00fchlhaus. Wie ist <\/strong><strong>die Zusammenarbeit zustande gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist in der letzten Phase meiner Alben meistens so, dass aktiv Leute dazukommen. Das war bei der letzten Platte zum Beispiel auch Damian, ein ganz toller Jazzmusiker. Und das ist immer ein tolles Arbeiten, weil ich das Gef\u00fchl habe, dass wir uns fast wortlos verstehen. Er spielt immer das, was ich meine oder was ich mir vorgestellt habe. Und mit Stefanie Schrank und Bj\u00f6rn Sonnenberg von Locas in Love war ich in Kontakt wegen einer anderen Sache. Ich bin eh Fan der Band und dann hat sich das so ergeben. Michael M\u00fchlhaus (ehemaliger Keyboarder der Band Blumfeld, Anm. der Redaktion) und ich haben uns \u00fcber ein paar Ecken kennengelernt. Da ich auch Blumfeld-Fan bin, habe ich bei dem St\u00fcck \u00bbAlles schmeckt nach Abschied\u00ab gedacht: Okay, dieses Lied braucht Strings oder irgendeine Art von Keys, die Michael wahrscheinlich genauso h\u00f6rt. Und er wird dem Lied sozusagen diese Nuance und Tiefe geben, die es noch braucht. Und genau so ist es dann tats\u00e4chlich passiert.<\/p>\n<p><strong>Sie haben diesbez\u00fcglich mal von einem Kontrollwunsch-Abgew\u00f6hnungsprozess gesprochen. <\/strong><\/p>\n<p>Perfektionismus kann bis zu einem gewissen Grad tolle Sachen entstehen lassen. Ab einem bestimmten Punkt wird es dann aber unangenehm f\u00fcr einen selber und auch f\u00fcr die Leute, mit denen man zusammenarbeitet. Ich habe in der Vergangenheit sowohl die positiven als auch die negativen Seiten davon an mir beobachtet. Vor allem bei den negativen habe ich gemerkt, wie viel Energie es kostet, sich so in Details zu verlieren. Manchmal sind diese Details auch wirklich entscheidend f\u00fcr das Gesamtbild. Ich hatte mir aber f\u00fcr das neue Album vorgenommen, ein bisschen genauer darauf zu achten, dass ich mich wohlf\u00fchle bei der Arbeit. Und dass ich mich nicht zu sehr durch meinen eigenen Perfektionismus in so ein Loch reinarbeite.<\/p>\n<p><strong>Und, hatten Sie Erfolg?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, es ist ganz okay gelaufen. Ich verbinde auch mit den anderen Alben einen tollen Arbeitsprozess, aber gerade bei der aktuellen Platte hatte ich das Gef\u00fchl, dass ich es mir und den Songs ein bisschen leichter gemacht habe. Ganz vieles, was in der allerersten Phase des Albums entstanden ist, ist so auch auf der Platte geblieben, manchmal sogar fast unver\u00e4ndert. Und das ist etwas, das ich mir aufoktroyiert habe, immer wieder den Test: Kann es nicht einfach so bleiben? Was ist, wenn das jetzt einfach das Finale ist und du dich nicht noch zwei Monate mit dem Song besch\u00e4ftigst?<\/p>\n<p><strong>Sie leben seit gut 16 Jahren in Leipzig. Wie <\/strong><strong>haben Sie als Musiker die Entwicklung der Stadt in dieser Zeit wahrgenommen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe die Stadt immer so wahrgenommen, dass sie einen relativ niedrigen Puls hat, auch verglichen mit einer Stadt wie etwa Berlin. Aber es ist trotzdem eine Stadt, in die viele Menschen kommen, um Musik zu machen oder andere tolle Dinge. Und diese Mischung genie\u00dfe ich sehr. Trotz der negativen Entwicklung, die es nat\u00fcrlich auch gab, wenn man jetzt auf die Mietpreise <br \/>schaut und das Wenigerwerden der Freir\u00e4ume, habe ich das Gef\u00fchl, dass es einfach viele tolle Leute in die Stadt zieht, mit so einer Lust, was auszuprobieren. Das stimmt mich irgendwie optimistisch. Ja, ich habe das Gef\u00fchl, es hat sich was ver\u00e4ndert: Es ist spannender geworden.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie in Ihrer Arbeit als Musiker diese weniger werdenden Freir\u00e4ume konkret gesp\u00fcrt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich merke das in meinem Umfeld schon. Da k\u00f6nnen wir auch nur hier auf dieses Areal schauen, auf dem ich meinen Raum habe. Den Weg runter an der Erich-Zeigner-Allee ist das gro\u00dfe Geb\u00e4ude saniert worden. Es kommt sicher drauf an, wie und ob das dann noch ein bezahlbarer Raum f\u00fcr Kunstschaffende und andere bleibt. Die Realit\u00e4t sagt dann sicher oft nein. Ich wollte hier innerhalb des Hauses mal umziehen und hab in dem Zuge erfahren, dass in absehbarer Zeit auch hier saniert wird. Bei dem Thema werde ich ungew\u00f6hnlich sauer, weil ich mir denke: Es war ja anhand von Berlin und Hamburg und anderen St\u00e4dten total absehbar, was mit den Mietpreisen insgesamt und Freir\u00e4umen passieren wird, wenn man nicht fr\u00fchzeitig Wege findet, das mindestens abzubremsen. Ich bin jetzt kein gro\u00dfer Experte, was kommunale Politik angeht, und \u00fcbersehe sicher auch vieles, aber mein Eindruck ist: Man hat das eigentlich einfach passieren lassen. Mittlerweile gibt es, soweit ich wei\u00df, f\u00fcr Wohnraum zumindest in einigen Vierteln Regularien unter dem Begriff \u00bbMilieuschutz\u00ab. Das f\u00fchlt sich versp\u00e4tet an. Und Ateliers etc., vor allem wenn sie nicht gerade weit drau\u00dfen sind, verlieren weiterhin leicht gegen das Argument Gewerbesteuer. Das scheint mir fahrl\u00e4ssig.<\/p>\n<p><strong>Auf Ihrer aktuellen Tour spielen Sie in auff\u00e4llig vielen Theater-Locations. In <\/strong><strong>Leipzig etwa in der Diskothek des Schauspiels. Gibt es einen Grund daf\u00fcr?<\/strong><\/p>\n<p>Gute Frage. Ich freue mich sehr, dass wir in Leipzig in der Diskothek spielen. Da hatte ich ganz konkret Lust drauf. Theaterr\u00e4ume haben ja auch immer so eine Konzentriertheit auf das, was dort vorne passiert. Und irgendwie habe ich mir diese Konzentriertheit f\u00fcr die Songs gew\u00fcnscht auf der Tour. So eine Umgebung hat nat\u00fcrlich einen Einfluss darauf, wie man selber spielt, aber <br \/>auch, wie man die Musik h\u00f6rt, die gespielt wird. Vielleicht habe ich auch ein bisschen die Hoffnung, dass mir das auf der B\u00fchne hilft. Bei einer Clubb\u00fchne hat man manchmal das Gef\u00fchl, man m\u00fcsste die Leute bei sich halten, \u00fcber Entertainment oder \u00fcber die Moderation. Und ich habe zumindest die romantisierte Vorstellung, dass man das auf einer Theaterb\u00fchne nicht so sehr muss. <\/p>\n<p>&gt; Das Paradies: 11.12., 20 Uhr, Diskothek\/Schauspielhaus Leipzig<\/p>\n<p><strong>Biografie: <\/strong>Florian Sievers wurde 1983 in Halle an der Saale geboren und wuchs in der mecklenburg-vorpommerschen Provinz auf. In Rostock gr\u00fcndete er 2007 mit Claudia G\u00f6hler (heute: Sievers) die Band Talking to Turtles, ein Jahr sp\u00e4ter kamen die beiden nach Leipzig. Seit 2017 hat Florian Sievers mit dem Solo-Projekt Das Paradies drei Alben und einige EPs ver\u00f6ffentlicht. Er arbeitet au\u00dferdem als Produzent (u. a. f\u00fcr Sorry 3000 und Resi Reiner) und als Theatermusiker (u. a. Produktionen am TdJW). Zusammen mit dem Musiker Albrecht Schrader betreibt er das Musiklabel Krokant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwischen allerlei Synthesizern, Gitarren und anderen Instrumenten sitzt Florian Sievers auf der Couch seines Studios in Plagwitz. 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