{"id":638614,"date":"2025-12-11T07:30:55","date_gmt":"2025-12-11T07:30:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638614\/"},"modified":"2025-12-11T07:30:55","modified_gmt":"2025-12-11T07:30:55","slug":"us-notenbank-senkt-erneut-leitzins-folgen-fuer-deutsche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638614\/","title":{"rendered":"US-Notenbank senkt erneut Leitzins &#8211; Folgen f\u00fcr Deutsche?"},"content":{"rendered":"<p>\n    WASHINGTON (dpa-AFX) &#8211; Die anhaltenden Besorgnis um den schwachen Arbeitsmarkt hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zu einer dritten Zinssenkung in diesem Jahr bewogen. Sie bef\u00fcrchtet weiter ein Abflauen der Besch\u00e4ftigung, sodass die hartn\u00e4ckige Inflation auf erh\u00f6htem Niveau in den Hintergrund geriet. Damit ist etwa gemeint, dass sich das Besch\u00e4ftigungswachstum verlangsamen k\u00f6nnte oder Arbeitspl\u00e4tze abgebaut werden k\u00f6nnten. F\u00fcr viele Europ\u00e4er ist das zun\u00e4chst aber eine gute Nachricht.<\/p>\n<p>    So k\u00f6nnen sich Deutsche und B\u00fcrger anderer Eurol\u00e4nder, die eine Reise in die USA planen oder beim Online-Shopping in Dollar bezahlen, tendenziell \u00fcber den Zinsentscheid freuen: Nach der Bekanntgabe der Zinssenkung stieg der Euro gegen\u00fcber dem Dollar auf den h\u00f6chsten Stand seit Mitte Oktober. Wer also in die Vereinigten Staaten reist, bekommt tendenziell etwas mehr f\u00fcr sein Geld geboten. Von dem etwas besseren Tauschverh\u00e4ltnis profitieren auch deutsche und europ\u00e4ische Unternehmen, die in die Vereinigten Staaten exportieren.<\/p>\n<p>    Das Nachsehen haben dagegen die US-Amerikaner, f\u00fcr die Reisen ins Ausland tendenziell teuer werden. F\u00fcr Importe, die nicht in Dollar beglichen werden, zahlen US-Unternehmen nun etwas mehr als noch am Tag zuvor.<\/p>\n<p>Dritte Zinssenkung in diesem Jahr<\/p>\n<p>    Der Zentralbankrat der US-Notenbank hatte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) das Zinsniveau um 0,25 Punkte auf eine Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent herabgesetzt. Eine Mehrheit von Volkswirten hatte das erwartet. Seit September 2024 hat die Notenbank damit den Leitzins um 1,75 Prozentpunkte gelockert.<\/p>\n<p>    Allerdings gestalteten sich die Zinsentscheidungen in den vergangenen Monaten zunehmend schwieriger: W\u00e4hrend Fed-Chef Jerome Powell in der Vergangenheit in vielen F\u00e4llen noch einstimmige Beschl\u00fcsse pr\u00e4sentieren konnte, kam es zuletzt immer wieder zu Abweichlern. In seiner Dezember-Sitzung stimmten nur neun der zw\u00f6lf stimmberechtigten Mitglieder f\u00fcr eine Zinssenkung um einen Schritt &#8211; also 0,25 Prozentpunkte.<\/p>\n<p>Experten uneins, wohin die Fed 2026 steuert<\/p>\n<p>    Commerzbank-\u00d6konom Bernd Weidensteiner zeigte sich dar\u00fcber besorgt. So seien im Zinsgremium &#8222;deutliche Risse&#8220; entstanden. Zugleich sagte er mit Blick auf das neue Jahr: &#8222;Die Latte f\u00fcr weitere Zinssenkungen liegt h\u00f6her, wie Fed-Chef Powell signalisierte. Wir erwarten weiterhin auf der n\u00e4chsten Sitzung eine Zinspause.&#8220;<\/p>\n<p>    An den Finanzm\u00e4rkten werden im Durchschnitt zwei weitere Zinssenkungen um insgesamt 0,5 Prozentpunkte erwartet. Der Fed-Zentralbankrat gab sich vorsichtiger und signalisierte nur eine Zinssenkung f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr.<\/p>\n<p>    Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, rechnet in der noch verbleibenden Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell bis Mai 2026 mit einer weiteren Zinssenkung. &#8222;Zum einen wird die US-Wirtschaft weiterhin solide wachsen, zum anderen d\u00fcrften die Z\u00f6lle deutlicher auf die Preisentwicklung durchschlagen als es bislang der Fall war&#8220;, argumentierte er. Dies spreche gegen weitere deutliche Zinssenkungen.\/ngu\/DP\/zb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WASHINGTON (dpa-AFX) &#8211; Die anhaltenden Besorgnis um den schwachen Arbeitsmarkt hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zu einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":638615,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,665,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-638614","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-united-states","16":"tag-united-states-of-america","17":"tag-us","18":"tag-usa","19":"tag-vereinigte-staaten","20":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115699769857454708","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=638614"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638614\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/638615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=638614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=638614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=638614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}