{"id":638659,"date":"2025-12-11T07:57:12","date_gmt":"2025-12-11T07:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638659\/"},"modified":"2025-12-11T07:57:12","modified_gmt":"2025-12-11T07:57:12","slug":"leipzigs-umweltverbaende-schreibe-einen-offenen-brief-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/638659\/","title":{"rendered":"Leipzigs Umweltverb\u00e4nde schreibe einen Offenen Brief \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Leipziger Debatte um ein B\u00f6llerverbot zu Silvester ist genauso z\u00e4h wie die auf Bundesebene. In Umfragen best\u00e4tigt immer wieder eine Mehrheit, dass sie f\u00fcr ein B\u00f6llerverbot ist. Aber selbst da, wo es heute rechtlich schon m\u00f6glich ist, winden sich die Leipziger \u00c4mter \u2013 und sorgen f\u00fcr gewaltigen Unmut bei den Naturschutzverb\u00e4nden der Stadt. Nachdem am 26. November einmal mehr ein Vorsto\u00df im Stadtrat gescheitert war, ein B\u00f6llerverbot in Leipzig zu installieren, bekommt Leipzigs Verwaltung jetzt einen Offenen Brief mit klaren Forderungen.<\/p>\n<p>Die Leipziger Umweltverb\u00e4nde \u00d6kol\u00f6we e.V., NABU Leipzig und BUND Leipzig fordern die Stadtverwaltung in dem gemeinsamen Offenen Brief auf, Wildtiere in ihren Lebensr\u00e4umen wirksam zu sch\u00fctzen. Die Verb\u00e4nde appellieren an Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung und den Stadtrat, bestehende naturschutzrechtliche Handlungsspielr\u00e4ume jetzt endlich einfach auszusch\u00f6pfen, statt auf \u00c4nderungen im Bundesrecht zu warten.<\/p>\n<p>\u201eDie Stadt Leipzig hat schon heute die rechtlichen M\u00f6glichkeiten, Wildtiere vor den dramatischen Folgen der Silvesterb\u00f6llerei zu sch\u00fctzen\u201c, erkl\u00e4rt Bo\u017eena Nawka, Umweltpolitische Sprecherin des \u00d6kol\u00f6we e.V.<\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bnatschg_2009\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesnaturschutzgesetz<\/a> sch\u00fctzt bereits umfassend. Es verbietet, besonders gesch\u00fctzte Arten mutwillig zu beunruhigen. Ebenso d\u00fcrfen europ\u00e4ische Vogelarten w\u00e4hrend der \u00dcberwinterung nicht erheblich gest\u00f6rt werden. Feuerwerk schreckt V\u00f6gel auf, die dann mit Geb\u00e4uden kollidieren oder an den Folgen des Schocks versterben. Jedes Jahr werden nach Silvester dutzende verletzte und tote V\u00f6gel, aus dem Winterschlaf gerissene Igel und traumatisierte Kleins\u00e4uger gefunden.<\/p>\n<p>Konkrete Forderung: Leipzig soll Schutzzonen f\u00fcr Wildtiere ausweisen<\/p>\n<p>Die Verb\u00e4nde fordern, dass die Stadt auf Basis des S\u00e4chsischen Naturschutzgesetzes Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Lebensr\u00e4ume gesch\u00fctzter Arten als Ruhezonen ausweist, in denen um den Jahreswechsel kein Feuerwerk abgebrannt werden darf. Gleichzeitig soll die Stadt geeignete alternative Fl\u00e4chen benennen, auf denen gefahrlos gefeiert werden kann.<\/p>\n<p>Die Initiative findet wachsenden Zuspruch in der Bev\u00f6lkerung. Immer mehr Leipzigerinnen und Leipziger w\u00fcnschen sich einen anderen Umgang mit Feuerwerk \u2013 aus Gr\u00fcnden des L\u00e4rm-, Gesundheits-, Umwelt- und Tierschutzes.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-08-Offener-Brief-der-Umweltverbaende-Verwaltungsrechtliches-Feuerwerk-statt-Boellerei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Offener Brief der Umweltverb\u00e4nde \u00d6kol\u00f6we e.V., NABU Leipzig und BUND Leipzig: \u201eVerwaltungsrechtliches Feuerwerk statt B\u00f6llerei \u2013 Naturschutz konsequent umsetzen!\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Leipziger Debatte um ein B\u00f6llerverbot zu Silvester ist genauso z\u00e4h wie die auf Bundesebene. 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