{"id":63868,"date":"2025-04-26T22:24:14","date_gmt":"2025-04-26T22:24:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/63868\/"},"modified":"2025-04-26T22:24:14","modified_gmt":"2025-04-26T22:24:14","slug":"ukraine-dementiert-rueckeroberung-der-region-kursk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/63868\/","title":{"rendered":"Ukraine dementiert R\u00fcckeroberung der Region Kursk"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 26.04.2025 16:02 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Schon vor einem Monat hie\u00df es aus Moskau, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte seien nahezu aus der russischen Region Kursk vertrieben. Jetzt sollen sie sich Russland zufolge komplett zur\u00fcckgezogen haben. Kiew weist das zur\u00fcck.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ukrainische Armee hat Angaben aus Moskau zu einer vollst\u00e4ndigen R\u00fcckeroberung der russischen Grenzregion Kursk zur\u00fcckgewiesen. Die operative Lage sei zwar schwierig, die ukrainischen Einheiten w\u00fcrden ihre Positionen jedoch weiterhin halten, erkl\u00e4rte der ukrainische Generalstab. Russische \u00c4u\u00dferungen zu einer Niederlage der ukrainischen Soldaten seien nichts weiter als Propagandatricks, die K\u00e4mpfe in der Grenzregion dauerten an.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete, dunkel: Russische Gebiete, in die die Ukraine vorgesto\u00dfen ist.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKurz zuvor hatte der Kreml bekanntgegeben, dass Moskaus Truppen die russische Region Kursk nachvollst\u00e4ndig von den ukrainischen Streitkr\u00e4ften zur\u00fcckerobert h\u00e4tten. Generalstabschef Waleri Gerassimow habe Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u00fcber eine Beendigung der Operation informiert, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.\u00a0<\/p>\n<p>    Russland gibt Einsatz nordkoreanischer Soldaten bekannt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland r\u00e4umte dabei erstmals ein, f\u00fcr den Kampf zur R\u00fcckeroberung seines Gebiets Kursk an der Grenze zur Ukraine auch nordkoreanische Soldaten eingesetzt zu haben. Die Soldaten aus Nordkorea h\u00e4tten einen bedeutenden Beitrag geleistet, sagte Gerassimow.\u00a0Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte Nordkorea immer wieder vorgeworfen, Russland nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Personal zu helfen.<\/p>\n<p>Konfliktparteien als Quelle<\/p>\n<p>            Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien k\u00f6nnen in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Beteiligung der Soldaten aus Nordkorea an dem russischen Krieg gegen die Ukraine gilt als Versto\u00df gegen internationales Recht. Dagegen betonte Gerassimow, der Kampfeinsatz stehe im Einklang mit dem Vertrag \u00fcber eine strategische Partnerschaft beider L\u00e4nder.\u00a0In dem Abkommen gibt es auch einen Passus zum gegenseitigen milit\u00e4rischen Beistand, sollte einer der beiden Staaten angegriffen werden.<\/p>\n<p>    Ukrainische Truppen im August in Kursk einmarschiert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ukrainischen Truppen waren in Kursk Anfang August vergangenen Jahres einmarschiert und hatten zahlreiche Ortschaften eingenommen. Russland hatte die R\u00fcckeroberung der Region stets als Bedingung genannt, um mit der Ukraine in Verhandlungen f\u00fcr einen Frieden zu treten. F\u00fcr Kremlchef Putin war die Invasion der ukrainischen Truppen eine Blo\u00dfstellung, weil sie auch die Verletzlichkeit der russischen Staatsgrenze zeigte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz des zuletzt erfolgten weitgehenden R\u00fcckzugs ukrainischer Truppen aus der russischen Region Kursk sah Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj den Vorsto\u00df stets als Erfolg. Er sagte wiederholt, es sei absolut fair, den Krieg dorthin zu verlagern, wo er herkomme. Unter Experten war die Strategie umstritten, weil dem Land Ressourcen an anderer Stelle fehlten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm vergangenen Sommer hatten die ukrainischen Truppen rasch etwa 1300 Quadratkilometer des russischen Territoriums unter Kontrolle gebracht. Davon waren nach Karten ukrainischer Milit\u00e4rbeobachter nur kleine Reste direkt an der Grenze geblieben. Im M\u00e4rz eroberte Russland die Kreisstadt Sudscha zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch die Kiewer Hoffnung erf\u00fcllte sich nicht, in Friedensverhandlungen besetztes Gebiet eintauschen zu k\u00f6nnen. Unabh\u00e4ngigen ukrainischen Milit\u00e4rexperten zufolge erlitten beide Seiten \u00e4hnlich hohe Verluste, was f\u00fcr die Ukrainer milit\u00e4risch schwerer wog als f\u00fcr die Russen. Die eingesetzten Truppen fehlten der Ukraine 2024 zur Abwehr der russischen Offensive im Osten bei Pokrowsk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.04.2025 16:02 Uhr Schon vor einem Monat hie\u00df es aus Moskau, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte seien nahezu aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":63869,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,6376,14,15,307,12,317],"class_list":{"0":"post-63868","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-kursk","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russland","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114406612174777158","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63868","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63868"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63868\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63869"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}