{"id":639009,"date":"2025-12-11T11:21:22","date_gmt":"2025-12-11T11:21:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639009\/"},"modified":"2025-12-11T11:21:22","modified_gmt":"2025-12-11T11:21:22","slug":"marktbericht-dax-anleger-in-sorge-wegen-moeglicher-ki-blase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639009\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX-Anleger in Sorge wegen m\u00f6glicher KI-Blase"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/boerse-468.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler an der Frankfurter B\u00f6rse.\" title=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler an der Frankfurter B\u00f6rse. | picture alliance \/ Caro\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 11.12.2025 11:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Trotz der erwarteten Leitzinssenkung durch die US-Notenbank startet der DAX im Minus. Die Sorgen wegen des Boom-Themas K\u00fcnstliche Intelligenz sind zur\u00fcck. Grund sind entt\u00e4uschende Zahlen eines US-Softwarekonzerns.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kaum ist das R\u00e4tselraten um die Leitzinsen beendet, beherrscht quasi \u00fcber Nacht ein neues Thema die M\u00e4rkte: Die Sorge vor einer \u00dcberbewertung der KI-Aktien ist zur\u00fcck. Grund sind die Gesch\u00e4ftszahlen des US-Softwareunternehmens Oracle, die schlechter ausfielen als gedacht. Entsprechend zur\u00fcckhaltend gingen Anleger am deutschen Aktienmarkt in diesen neuen Handelstag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der deutsche Leitindex gab im fr\u00fchen Handel um 0,4 Prozent auf 24.032 Punkte nach. Ans DAX-Ende fielen SAP-Aktien, die von den &#8211; aus Analystensicht &#8211; entt\u00e4uschenden Zahlen des US-Konkurrenten mit nach unten gezogen werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das US-Cloud-Unternehmen Oracle hatte am Vorabend Zahlen vorgelegt. Zwar stieg der Umsatz dank der Gesch\u00e4fte mit Produkten f\u00fcr den KI-Einsatz kr\u00e4ftig, doch blieb das Wachstum in diesem Bereich hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Zudem wurden h\u00f6here Investitionen in KI-Datenzentren angek\u00fcndigt. Zunehmend fragen sich Investoren, ob sich die milliardenschweren Investitionen in Rechenzentren f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz am Ende auch auszahlen werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die hohen Investitionen im KI-Sektor beunruhigen&#8220;, so Thomas Altmann, Portfoliomanager von QC Partners. Heute m\u00fcsse der DAX den Gegenwind von der Nasdaq aushalten, stellt Altmann fest. Dieser wichtige US-Index enth\u00e4lt vor allem Technologiewerte, und der Future auf den Nasdaq 100 l\u00e4sst nach dem Oracle-Debakel einen schwachen Start erwarten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gestern hatten Anleger an der Wall Street noch erfreut auf die Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) reagiert. Die Fed hatte zum dritten Mal in Folge den Leitzins gesenkt, was dem Leitindex Dow Jones Industrial den h\u00f6chsten Stand seit Mitte November bescherte &#8211; als sich das B\u00f6rsenbarometer zu einem Rekordhoch aufgeschwungen hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An den US-B\u00f6rsen stand zur Schlussglocke f\u00fcr den Dow ein Aufschlag von gut einem Prozent auf 48.057 Z\u00e4hler zu Buche. Der breit gefasste S&amp;P 500 legte um 0,7 Prozent auf 6.886 Punkte zu. F\u00fcr den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,4 Prozent nach oben auf 25.776 Punkte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterdessen hat ein wichtiges Wirtschaftsforschungsinstitut seine Wachstumsprognose f\u00fcr Deutschland gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um ein Prozent zulegen und damit langsamer als im Sommer mit 1,3 Prozent vorhergesagt, wie aus der heute ver\u00f6ffentlichten Winterprognose des Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) hervorgeht. F\u00fcr 2025 wird unver\u00e4ndert mit einem Mini-Plus von 0,1 Prozent gerechnet, nachdem Europas gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft zuvor zwei Jahre in Folge geschrumpft war.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die deutsche Wirtschaft hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert&#8220;, lautet das Fazit der Forscher um Konjunkturchef Stefan Kooths. &#8222;F\u00fcr mehr als ein mageres Plus reicht es aber bislang nicht.&#8220; K\u00fcnftig setze die expansive Finanzpolitik dann Impulse. Das vergleichsweise hohe Wachstum in den kommenden beiden Jahren kaschiere jedoch die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. F\u00fcr 2027 wurde die Prognose von 1,2 auf 1,3 Prozent angehoben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Leicht positive Signale kommen heute dagegen aus der Baubranche. Die seit Jahren krisengeplagte Branche rechnet mit einer baldigen Trendwende. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erwartet f\u00fcr dieses Jahr ein leichtes Umsatzplus von 0,6 Prozent. F\u00fcr 2026 k\u00f6nnten es sogar 2,5 Prozent werden. &#8222;Die Bauwirtschaft hat die Talsohle durchschritten&#8220;, sagte ZDB-Pr\u00e4sident Wolfgang Schubert-Raab. Besonders die Sondermittel aus dem 500 Milliarden Euro schweren Topf zur Modernisierung der Infrastruktur sorgten wieder f\u00fcr eine Perspektive.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unter den Einzelwerten sind die Papiere des Versicherungskonzerns Munich Re heute im Fokus der Anleger. Sie klettern w\u00e4hrend des Kapitalmarkttags des Unternehmens mit bis zu 2,2 Prozent Kursplus an die DAX-Spitze. Munich Re hatte gestern bereits vorab neue Ziele bis 2030 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die neuen Pl\u00e4ne seien nicht weniger als &#8222;atemberaubend&#8220;, schrieb Jefferies-Analyst Philip Kett. Der Markt habe das gute Branchenumfeld f\u00fcr R\u00fcckversicherer zwar durchaus erkannt, die neuen Ziele seien aber noch einmal deutlich besser als gedacht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Tokio gab der Nikkei-Index ein Prozent auf 50.099 Punkte nach. Besonders KI-nahe Werte wie die SoftBank Group, die f\u00fcnf Prozent verlor, standen unter Druck. Die B\u00f6rse in Shanghai verlor 0,5 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 11.12.2025 11:04 Uhr Trotz der erwarteten Leitzinssenkung durch die US-Notenbank startet der DAX im Minus. 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