{"id":639338,"date":"2025-12-11T14:28:17","date_gmt":"2025-12-11T14:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639338\/"},"modified":"2025-12-11T14:28:17","modified_gmt":"2025-12-11T14:28:17","slug":"der-loesung-vieler-raetsel-auf-der-spur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639338\/","title":{"rendered":"Der L\u00f6sung vieler R\u00e4tsel auf der Spur"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sarah R\u00f6ser\" alt=\"Sarah R\u00f6ser\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/csm_2025-12-11-Roeser-Sarah-BiTzoom_53bb0fd587.jpeg\" width=\"300\" height=\"524\"\/><\/p>\n<p>Lesen und sich in komplexe Zusammenh\u00e4nge einarbeiten geh\u00f6rt zu Sarah R\u00f6sers beruflichem Alltag als Leiterin der Abteilung Kirchenrecht.<\/p>\n<p>\u00a9 Bisch\u00f6fliche Pressestelle \/ Anke Lucht <\/p>\n<p>R\u00f6ser stammt aus Bergisch Gladbach. In Frankfurt und Freiburg studierte sie katholische Theologie, Politikwissenschaft und Caritaswissenschaft. \u201eDabei habe ich meine Liebe zum Kirchenrecht entdeckt\u201c, sagt die 33-J\u00e4hrige. W\u00e4hrend ihrer Promotionszeit lehrte sie sechs Jahre am Lehrstuhl f\u00fcr Kirchenrecht der Universit\u00e4t T\u00fcbingen und koordinierte ein Projekt zum Partikularrecht. Au\u00dferdem war sie zeitweise Gleichstellungsbeauftragte der Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t und stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Uni.<\/p>\n<p>\u201eNach sechs Jahren in der Wissenschaft wollte ich in die Praxis wechseln\u201c, sagt R\u00f6ser. So sei sie Anfang 2024 Unabh\u00e4ngige Beauftragte f\u00fcr den Schutzprozess gegen sexualisierte Gewalt und geistlichen Missbrauch im Bistum Osnabr\u00fcck geworden. \u201eDamit war ich auch zumindest wieder etwas n\u00e4her an der Heimat dran\u201c, erz\u00e4hlt sie schmunzelnd.\u00a0<\/p>\n<p>Diese N\u00e4he ist seit Juli noch gewachsen \u2013 nicht der einzige Grund, warum Sarah R\u00f6ser gern in M\u00fcnster arbeitet. \u201eAn der Stelle hat mich die Vielfalt der T\u00e4tigkeitsbereich gereizt: vom Strafrecht \u00fcber das Sakramentenrecht bis hin zum Vereinigungs-, Ordens- und Verm\u00f6gensrecht\u201c, sagt sie, \u201ebei dieser Themenbreite kommt mir zugute, dass ich aus der Wissenschaft komme und mich gern in neue Fragestellungen und Sachverhalte einarbeite.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Auch ihre \u201eKundschaft\u201c ist vielf\u00e4ltig: \u201eWir erhalten Anfragen vor allem aus Pfarreien, aber auch von einzelnen Gl\u00e4ubigen, und jeder Fall ist wie ein neues R\u00e4tsel.\u201c Es sei jedes Mal ein positives Erlebnis, einen Fall bewusst abzuschlie\u00dfen. Auch die Bistumsleitung wird in kirchenrechtlichen Fragen und F\u00e4llen beraten. Zudem herrscht ein reger Austausch mit anderen Abteilungen, vor allem zu den Ver\u00e4nderungsprozessen im Bistum. \u201eDiese haben immer eine kirchenrechtliche Dimension, und unsere Aufgabe ist es, dass die neuen Strukturen auch kirchenrechtlich sauber funktionieren\u201c, erkl\u00e4rt R\u00f6ser. Eine enge Zusammenarbeit gibt es ebenso mit der Stabsstelle Intervention und Pr\u00e4vention. Grunds\u00e4tzlich sei man f\u00fcr alle Abteilungen da, \u201eum sie bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen und gleichzeitig vorhandene Grenzen aufzuzeigen.\u201c<\/p>\n<p>Angesichts der vielen Aufgaben ist Sarah R\u00f6ser umso dankbarer f\u00fcr den guten Start, den sie in der Abteilung Kirchenrecht ebenso erlebt hat wie im \u00fcbergeordneten Fachbereich Recht. \u201eIch bin total gl\u00fccklich mit unserem Frauen-Dreamteam in der Abteilung\u201c, sagt die Leiterin, \u201ees ist eine wundervolle und niedrigschwellige Zusammenarbeit mit sehr erfahrenen Kolleginnen.\u201c Auch im Fachbereich und im Bisch\u00f6flichen Generalvikariat \u2013 der Bistumsverwaltung \u2013 insgesamt sei sie gut aufgenommen worden. \u201eIn vielen Kennenlernrunden sind mir die Menschen sehr wertsch\u00e4tzend, offen und positiv neugierig begegnet\u201c, erz\u00e4hlt sie l\u00e4chelnd.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage m\u00f6chte sie ihre weitere Arbeit angehen \u2013 im Bewusstsein, dass das kirchliche Verwaltungsrecht einem Wandel unterliegt. \u201eDie F\u00e4lle werden zwar weniger, aber inhaltlich anders und oft komplexer\u201c, sagt R\u00f6ser, \u201ezum Beispiel haben wir zurzeit erfreulich viele Konversionen und Wiedereintritte, aber diese Zahl wird perspektivisch zur\u00fcckgehen, ebenso wie die Gesamtkatholikenzahl. Parallel wird die religi\u00f6se Zusammensetzung der Bev\u00f6lkerung und auch der Katholikinnen und Katholiken durch Zuwanderung und religi\u00f6se Pluralisierung vielf\u00e4ltiger. Dadurch spielt etwa das katholische Ostkirchenrecht eine zunehmend wichtige Rolle.\u201c Gleichzeitig sinke in den Kirchengemeinden die Zahl der Mitarbeitenden und damit die kirchenrechtliche Kompetenz: \u201eDas f\u00fchrt zu mehr Anfragen bei uns.\u201c<\/p>\n<p>Zudem nehme die Herausforderungen, die sich aus staatlichen Vorgaben und Gesetzen f\u00fcr die Kirche in Deutschland ergeben, zu. Deren kirchenrechtliche Dimension stelle das kirchliche Verwaltungsrecht vor neue, komplexe Fragen. F\u00fcr diese halte der Codex Iuris Canonici \u2013 das Gesetzbuch des r\u00f6misch-katholischen Kirchenrechts \u2013 kaum Antworten bereit. \u00a0<\/p>\n<p>An praktikablen L\u00f6sungen daf\u00fcr arbeiten Sarah R\u00f6ser und ihr Team. Wenn sie damit gerade nicht besch\u00e4ftigt ist, treibt die Kirchenrechtlerin in ihrer Freizeit Sport. Vor allem das Radfahren hat sie als Neu-M\u00fcnsteranerin f\u00fcr sich entdeckt. Au\u00dferdem liest sie gern, am liebsten Kriminalromane aus den 1920er- bis 1940r-Jahren, bei deren L\u00f6sung man \u201eum die Ecke denken muss\u201c \u2013 eine F\u00e4higkeit, die sie auch bei der Arbeit noch oft wird einsetzen k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>Bisch\u00f6fliche Pressestelle \/ Anke Lucht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lesen und sich in komplexe Zusammenh\u00e4nge einarbeiten geh\u00f6rt zu Sarah R\u00f6sers beruflichem Alltag als Leiterin der Abteilung Kirchenrecht.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":639339,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[23794,3364,29,150697,30,150695,150694,150696,8970,1209],"class_list":{"0":"post-639338","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-bistum-muenster","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dr-sarah-roeser","12":"tag-germany","13":"tag-katholisches-kirchenrecht","14":"tag-kirchenrecht","15":"tag-kirchliches-verwaltungsrecht","16":"tag-muenster","17":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115701411167409847","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=639338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639338\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/639339"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=639338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=639338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=639338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}