{"id":639354,"date":"2025-12-11T14:36:21","date_gmt":"2025-12-11T14:36:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639354\/"},"modified":"2025-12-11T14:36:21","modified_gmt":"2025-12-11T14:36:21","slug":"rutte-warnt-vor-krieg-wie-zu-zeiten-der-grosseltern-wir-sind-russlands-naechstes-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639354\/","title":{"rendered":"Rutte warnt vor \u201eKrieg wie zu Zeiten der Gro\u00dfeltern\u201c \u2013 \u201eWir sind Russlands n\u00e4chstes Ziel\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Viele Staaten haben nach Einsch\u00e4tzung von Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte noch nicht begriffen, wie gro\u00df die Gefahren durch Russland sind. Der Niederl\u00e4nder wird bei einem Besuch in Berlin deutlich.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte erwartet, dass es der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin nicht bei dem Krieg gegen die Ukraine belassen will. \u201eWir sind Russlands n\u00e4chstes <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/video69397b7c11f914c89b859301\/massive-aufruestung-russland-bereitet-sich-auf-einen-krieg-gegen-die-nato-vor-warnt-der-daenische-geheimdienst.html?icid=search.product.onsitesearch\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/video69397b7c11f914c89b859301\/massive-aufruestung-russland-bereitet-sich-auf-einen-krieg-gegen-die-nato-vor-warnt-der-daenische-geheimdienst.html?icid=search.product.onsitesearch&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ziel<\/a>\u201c, sagte der Niederl\u00e4nder in einer Rede bei einer Veranstaltung der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz (MSC) in Berlin. F\u00fcr die Nato gehe es nun darum, einen Krieg zu stoppen, bevor dieser beginne. \u201eDaf\u00fcr m\u00fcssen wir uns \u00fcber die Bedrohung v\u00f6llig im Klaren sein\u201c, sagte er. Man sei bereits in Gefahr. <\/p>\n<p>Er rief zu verst\u00e4rkten Verteidigungsanstrengungen auf, um einen von Russland gef\u00fchrten Krieg zu verhindern. Dieser k\u00f6nne \u201evon einem Ausma\u00df sein, wie es unsere Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern erlebt haben\u201c.<\/p>\n<p>Konkret forderte der Nato-Generalsekret\u00e4r erneut mehr Engagement bei der Unterst\u00fctzung der Ukraine. \u201eUnsere Streitkr\u00e4fte m\u00fcssen bekommen, was sie brauchen, um uns zu sch\u00fctzen. Und die Ukraine muss bekommen, was sie braucht, um sich zu verteidigen \u2013 jetzt\u201c, sagte er. Zu viele Alliierte sp\u00fcrten nicht die Dringlichkeit und glaubten, die Zeit arbeite f\u00fcr einen. Das tue sie aber nicht, sagte er.<\/p>\n<p><b>++ Alle Entwicklungen <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article693662fb9fdbd0e9faaa4612\/ukraine-krieg-ukraine-legt-neuen-entwurf-fuer-friedensplan-vor-vorschlaege-zu-territorialen-zugestaendnissen-liveticker.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article693662fb9fdbd0e9faaa4612\/ukraine-krieg-ukraine-legt-neuen-entwurf-fuer-friedensplan-vor-vorschlaege-zu-territorialen-zugestaendnissen-liveticker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>zum Ukraine-Krieg im Liveticker<\/b><\/a><b> ++<\/b><\/p>\n<p>Mit Blick auf die Gefahren durch Russland sagte Rutte, das Land sei diesem Jahr sogar noch dreister, r\u00fccksichtsloser und brutaler geworden. In diesem Jahr habe Russland mehr als 46.000 Drohnen und Raketen gegen die Ukraine abgefeuert. Zudem produziere das Land wahrscheinlich 2900 Angriffsdrohnen pro Monat sowie eine \u00e4hnliche Zahl an Attrappen, um Luftverteidigungssysteme abzulenken. Hinzu seien 2025 rund 2000 landgest\u00fctzte Marschflugk\u00f6rper und ballistische Raketen gekommen.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die hohen russischen Verluste im Krieg gegen die Ukraine fragte Rutte: \u201eWenn er bereit ist, normale Russen in diesem Ma\u00dfe zu opfern \u2013 was ist er dann bereit, uns anzutun?\u201c Seit Beginn des Krieges 2022 habe es sch\u00e4tzungsweise mehr als 1,1 Millionen russische Tote und Verwundete gegeben. In diesem Jahr seien es pro Tag durchschnittlich 1200 Soldaten pro Tag gewesen.<\/p>\n<p>Zu den laufenden US-Bem\u00fchungen f\u00fcr ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sagte Rutte, Pr\u00e4sident Donald Trump sei der Einzige, der Putin an den Verhandlungstisch bringen k\u00f6nne. Also gelte nun, zu testen, ob Putin wirklich Frieden wolle oder ob er es vorziehe, dass das Schlachten weitergehe. Daf\u00fcr sei es entscheidend, dass man den Druck auf Russland aufrechterhalte.<\/p>\n<p>Zugleich warnte Rutte vor einem Szenario, in dem Russland seinen Willen bekommt und die Ukraine unter russische Besatzung ger\u00e4t. Putins Streitkr\u00e4fte w\u00fcrden dann an einer noch l\u00e4ngeren Grenze mit der Nato stehen und das Risiko eines bewaffneten Angriffs w\u00e4re noch gr\u00f6\u00dfer, sagte er. In diesem Fall m\u00fcsste es gigantische Ver\u00e4nderungen bei der Abschreckung und Verteidigung geben und noch h\u00f6here Verteidigungsausgaben. \u201eEs g\u00e4be Notfallhaushalte, K\u00fcrzungen bei \u00f6ffentlichen Ausgaben, wirtschaftliche St\u00f6rungen und zus\u00e4tzlichen finanziellen Druck\u201c, sagte der Nato-Generalsekret\u00e4r. Deswegen d\u00fcrfe man nicht vergessen, dass die Sicherheit der Ukraine die eigene Sicherheit sei.<\/p>\n<p>\u201eIch habe die Pflicht als Generalsekret\u00e4r, Ihnen zu sagen, was uns bevorsteht, wenn wir nicht schneller handeln, in die Verteidigung investieren und unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine fortsetzen\u201c, erkl\u00e4rte Rutte. Er wisse, dass dies kurz vor Weihnachten eine harte Botschaft sei. Man k\u00f6nne aber Mut und St\u00e4rke daraus sch\u00f6pfen, dass man mit der Nato auf der richtigen Seite der Geschichte sei und zusammenstehe.<\/p>\n<p>dpa\/Reuters\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Staaten haben nach Einsch\u00e4tzung von Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte noch nicht begriffen, wie gro\u00df die Gefahren durch Russland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":639355,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,15323,114,13,24034,14,15,110,6633,111,4043,4044,850,307,115,6014,12,113,112],"class_list":{"0":"post-639354","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-balken-inbox","11":"tag-donald-geb-1946","12":"tag-headlines","13":"tag-mark","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-north-atlantic-treaty-organization-nato","18":"tag-putin","19":"tag-russia","20":"tag-russian-federation","21":"tag-russische-foederation","22":"tag-russland","23":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","24":"tag-rutte","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-trump","27":"tag-wladimir"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115701441207844093","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639354","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=639354"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639354\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/639355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=639354"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=639354"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=639354"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}