{"id":639773,"date":"2025-12-11T18:39:16","date_gmt":"2025-12-11T18:39:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639773\/"},"modified":"2025-12-11T18:39:16","modified_gmt":"2025-12-11T18:39:16","slug":"hoffnungstraeger-aus-braunschweig-medizinische-versorgung-fuer-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/639773\/","title":{"rendered":"Hoffnungstr\u00e4ger aus Braunschweig: Medizinische Versorgung f\u00fcr Namibia"},"content":{"rendered":"<p>Die PreCare-Plattform wurde erfolgreich an die N\/a\u2019an ku s\u00ea Foundation \u00fcbergeben: Marlice van Vuuren, N\/a\u2019an ku s\u00ea-Mitbegr\u00fcnderin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin (links), Frank Neumann, Teamleiter am Fraunhofer IST und Mitgr\u00fcnder von S Mile Solutions (zweiter v. links), Dr. Martin Hamann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von S Mile Solutions (rechts) und Rudie van Vuuren, N\/a\u2019an ku s\u00ea-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (zweiter v. rechts) gemeinsam mit den Kindern der N\/a\u2018an ku s\u00ea Primary School. | Foto: N\/a\u2019an ku s\u00ea Foundation<\/p>\n<p class=\"datum\">11.12.2025, 18:08 Uhr,<br \/>zuletzt aktualisiert: 11.12.2025, 18:08 Uhr<\/p>\n<p><strong>Braunschweig. F\u00fcr viele Menschen in den abgelegenen Regionen Namibias ist der Weg zur n\u00e4chsten Klinik oder zum n\u00e4chsten Arzt ein kaum zu bew\u00e4ltigendes Hindernis. Besonders die indigene Bev\u00f6lkerung, zum Beispiel die Gemeinschaft der San, leidet unter einer mangelnden medizinischen Betreuung. Mit einer technologischen Innovation m\u00f6chte das Fraunhofer-Institut Abhilfe schaffen, wie es in einer Pressemitteilung berichtet.<br \/><\/strong><br \/>\n<\/p>\n<p>Hohe Tuberkulose- und HIV-Raten, mangelnde Hygieneinfrastruktur und gro\u00dfe Entfernungen erschweren eine pr\u00e4ventive und therapeutische Versorgung. Nun bringt eine technologische Innovation Hoffnung: Die autarke PreCare-Plattform, montiert auf einem handels\u00fcblichen Pick-up, soll eine medizinische Grundversorgung auch in entlegensten, schwer erreichbaren Gebieten verf\u00fcgbar machen. Gestern \u00fcbergaben Vertreter des Fraunhofer-Spin-off S Mile Solutions und des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Schicht- und Oberfl\u00e4chentechnik IST in einem feierlichen Rahmen einen Prototyp der mobilen Versorgungseinheit PreCare an die N\/a\u2019an ku s\u00ea Foundation.<\/p>\n<p>So funktioniert die Plattform<\/p>\n<p>Die PreCare-Plattform sei das Ergebnis intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft und der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern in S\u00fcdafrika und Namibia. Sie ist durch Solarstrom und Batteriespeicher sowie Wasseraufbereitungs- und K\u00fchlsysteme vollst\u00e4ndig autark, verf\u00fcgt \u00fcber Systeme zur Desinfektionsmittelherstellung und erm\u00f6glicht die Integration verschiedener Ger\u00e4te f\u00fcr die medizinische Diagnostik und Kommunikationsmodule f\u00fcr die Telemedizin.<\/p>\n<p>\nDadurch entsteht eine mobile Arztpraxis, die grundlegende medizinische Untersuchungen, Impfungen sowie pr\u00e4ventive und therapeutische Ma\u00dfnahmen auch vulnerablen Gruppen jenseits der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte und Ortschaften zug\u00e4nglich machen kann \u2013 unabh\u00e4ngig von Stromnetz, Wasserversorgung oder ausgebauten Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Erkenntnisse f\u00fcr weitere Forschung<\/p>\n<p>Mit der \u00dcbergabe des Prototyps beginnt eine enge Zusammenarbeit der Fraunhofer-Gesellschaft und der S Mile Solutions mit der N\/a\u2019an ku s\u00ea Foundation. W\u00e4hrend S Mile Solutions vor Ort das Fahrzeug und die Plattform bereitstellt, schulen die Fraunhofer-Institute die Mitarbeiter der Lifeline Clinic in der Anwendung der Plattform und der Technologien. Das geschulte Personal testet die Einheit anschlie\u00dfend im Feld unter realen Bedingungen und liefert kontinuierlich Daten und Feedback. \u00bbDie Erkenntnisse aus dem Feldtest und der Zusammenarbeit sind zentral f\u00fcr die Weiterentwicklung und Optimierung zuk\u00fcnftiger Plattformen und st\u00e4rken den Transfer von Fraunhofer-Technologien in die Praxis\u00ab, erkl\u00e4rt Frank Neumann, Teamleiter am Fraunhofer IST und Mitgr\u00fcnder von S Mile Solutions.<\/p>\n<p>Gesellschaftliche Wirkung<\/p>\n<p>Unter dem Leitgedanken \u00bbMade in Africa for Africa\u00ab verfolgen die Fraunhofer-Institute f\u00fcr Schicht- und Oberfl\u00e4chentechnik IST und f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE sowie die S Mile Solutions das Ziel, Produktion, Wartung und Betrieb mittel- bis langfristig in afrikanischen L\u00e4ndern zu verankern, um dort die Wertsch\u00f6pfung zu st\u00e4rken und langfristig Fertigungsstrukturen aufzubauen. Lokale Expertinnen und Experten sollen mit der Technologie arbeiten, sie weiterentwickeln und eigenst\u00e4ndig betreiben k\u00f6nnen. Die Zusammenarbeit mit der N\/a\u2019an ku s\u00ea Foundation zeige, wie wissenschaftliche Expertise, Ingenieurleistung und lokales Wissen zusammenwirken k\u00f6nnen, um eine konkrete gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die PreCare-Plattform wurde erfolgreich an die N\/a\u2019an ku s\u00ea Foundation \u00fcbergeben: Marlice van Vuuren, N\/a\u2019an ku s\u00ea-Mitbegr\u00fcnderin und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":639774,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1850],"tags":[6429,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1411,12],"class_list":{"0":"post-639773","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-braunschweig","8":"tag-braunschweig","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-niedersachsen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115702396726867928","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639773","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=639773"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639773\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/639774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=639773"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=639773"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=639773"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}