{"id":640177,"date":"2025-12-11T22:57:21","date_gmt":"2025-12-11T22:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/640177\/"},"modified":"2025-12-11T22:57:21","modified_gmt":"2025-12-11T22:57:21","slug":"berlin-wiesbaden-deutschland-altert-rasant-zahl-der-rentner-steigt-deutlich-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/640177\/","title":{"rendered":"Berlin\/Wiesbaden | Deutschland altert rasant \u2013 Zahl der Rentner steigt deutlich"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Wiesbaden (dpa) &#8211; Bereits 2035 wird in Deutschland rund ein Viertel der Bev\u00f6lkerung 67 Jahre und \u00e4lter sein. Das geht aus der neuen Vorausberechnung zur Entwicklung der Bev\u00f6lkerung hervor, die das Statistische Bundesamt in Berlin vorgestellt hat. 2024 lag der Anteil der Menschen im Rentenalter noch bei 20 Prozent. Der starke Anstieg ist vor allem auf den \u00dcbergang der Babyboomer in den Ruhestand zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u00a0<\/p>\n<p>Nach allen Berechnungsvarianten, die die Statistiker durchgef\u00fchrt haben, w\u00e4chst die Zahl der 67-J\u00e4hrigen und \u00c4lteren bis 2038 weiter \u2013 dann werden zwischen 20,5 und 21,3 Millionen Menschen im Rentenalter leben, bis zu 4,5 Millionen mehr als heute.<\/p>\n<p>Bereits aktuell kommen auf 100 Personen im Erwerbsalter 33 Rentnerinnen und Rentner. 2070 k\u00f6nnten es im g\u00fcnstigsten Fall 43 sein, bei einer dauerhaft niedrigen Geburtenrate und schwacher Zuwanderung sogar 61.\u00a0<\/p>\n<p>Millionen weitere \u00dcber-80-J\u00e4hrige<\/p>\n<p>Innerhalb der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung steige in den kommenden Jahrzehnten vor allem die Gruppe der Hochaltrigen stark an, prognostizieren die Statistiker. W\u00e4hrend die Zahl der ab 80-J\u00e4hrigen in den n\u00e4chsten Jahren zun\u00e4chst leicht sinke, wachse sie ab Mitte der 2030er-Jahre mit dem Altern der Babyboomer deutlich \u2013 von 6,1 Millionen im Jahr 2024 auf 8,5 bis 9,8 Millionen im Jahr 2050. Bis 2070 werde ihre Zahl zwischen 7,4 und 10 Millionen liegen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Erwerbsbev\u00f6lkerung schrumpft laut Statistischem Bundesamt dagegen in allen Varianten. 2024 lebten 51,2 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 66 Jahren in Deutschland. Selbst bei hoher Nettozuwanderung sinke die Zahl bis 2070 auf voraussichtlich 45,3 Millionen. Bei moderater Zuwanderung werden 41,2 Millionen erwartet, bei niedriger nur 37,1 Millionen. Ein geringerer R\u00fcckgang w\u00e4re nur bei deutlich steigender Geburtenrate in Kombination mit hoher Zuwanderung m\u00f6glich.\u00a0<\/p>\n<p>Deutschlands Gesamtbev\u00f6lkerung nimmt eher ab<\/p>\n<p>Auch insgesamt werde Deutschland bis 2070 eher schrumpfen, so Destatis. Unter moderaten Annahmen werde die Bev\u00f6lkerung dann bei 74,7 Millionen liegen. Nur 2 der 27 Berechnungsvarianten f\u00fchren zu einem leichten Wachstum. Insgesamt reicht demnach die Spannbreite der m\u00f6glichen Bev\u00f6lkerungszahl 2070 von 63,9 bis 86,5 Millionen. Gegen\u00fcber fr\u00fcheren Vorausberechnungen wirken sich vor allem gesunkene Geburtenraten und niedrigere Nettozuwanderung d\u00e4mpfend aus.\u00a0<\/p>\n<p>Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: In den westdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4ndern bleibe die Bev\u00f6lkerungszahl nur bei hoher Zuwanderung stabil, in Ostdeutschland gehe sie in allen Varianten zur\u00fcck \u2013 bis 2070 um 14 bis 30 Prozent. Die Stadtstaaten k\u00f6nnen bei hoher oder mittlerer Zuwanderung weiter wachsen.\u00a0<\/p>\n<p>Bereits heute ist die Bev\u00f6lkerung im Osten deutlich \u00e4lter als im Westen und in den Stadtstaaten. Die Zahl der ab 67-J\u00e4hrigen werde dort bis 2038 ihren H\u00f6hepunkt erreichen und danach wieder sinken, teilten die Experten mit, w\u00e4hrend sie in Westdeutschland und besonders in den Stadtstaaten weiter steige.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Wiesbaden (dpa) &#8211; Bereits 2035 wird in Deutschland rund ein Viertel der Bev\u00f6lkerung 67 Jahre und \u00e4lter sein.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":639582,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,1140,296,1937,14125,29,30,1724,141,1940,1938,6583,924,1531],"class_list":{"0":"post-640177","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-arbeit","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-bevoelkerung","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-gesellschaft","17":"tag-gesundheit","18":"tag-nachrichten-aus-berlin","19":"tag-news-aus-berlin","20":"tag-senioren","21":"tag-statistik","22":"tag-zuwanderung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115703411211039102","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=640177"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640177\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/639582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=640177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=640177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=640177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}