{"id":640652,"date":"2025-12-12T04:08:18","date_gmt":"2025-12-12T04:08:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/640652\/"},"modified":"2025-12-12T04:08:18","modified_gmt":"2025-12-12T04:08:18","slug":"wir-muessen-einen-batzen-geld-mehr-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/640652\/","title":{"rendered":"\u201eWir m\u00fcssen einen Batzen Geld mehr zahlen\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Heikendorf. Der \u00c4rger bei vielen Seglern in Heikendorf ist gro\u00df: Statt nur im Sommer werden sie k\u00fcnftig ganzj\u00e4hrig f\u00fcr ihren Liegeplatz im Hafen M\u00f6ltenort zur Kasse gebeten. Auch wenn sie den Platz im Winter nicht nutzen. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mitten in den Sommerferien flatterte den Bootsbesitzern ein Schreiben der Gemeindewerke <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/heikendorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/heikendorf\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/heikendorf\/\">Heikendorf<\/a> (GWH) ins Haus. Das Unternehmen ist Eigent\u00fcmer und Betreiber des Yacht- und Fischereihafens M\u00f6ltenort an der Kieler F\u00f6rde. Weil die Gemeindewerke ihr Abrechnungssystem f\u00fcr den Hafenbetrieb mit den rund 290 Liegepl\u00e4tzen \u00e4ndern, \u00e4ndern sich ab Januar auch die Preise, hei\u00dft es darin. <\/p>\n<p>Kritik an neuen Geb\u00fchren im Hafen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ab Januar 2026 wird es in M\u00f6ltenort nur noch Ganzjahresliegepl\u00e4tze f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/segeln-surfen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/segeln-surfen\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/segeln-surfen\/\">Segelschiffe<\/a> geben. Aus diesem Grund wurde den Bootseignern mit alten Vertr\u00e4gen zum Ende des Jahres gek\u00fcndigt. Die Gemeindewerke boten ihnen gleichzeitig den Abschluss des neuen Vertrages an \u2013 zu h\u00f6heren Kosten. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eEin Liegeplatz an der F\u00f6rde oder der <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/ostsee\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/ostsee\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/ostsee\/\">Ostsee<\/a> ist schwer zu bekommen, die Wartelisten sind lang. Nat\u00fcrlich haben wir den neuen Vertrag unterzeichnet. Z\u00e4hneknirschend\u201c, hei\u00dft es aus den Reihen der Liegeplatznutzer. Die Segler wollen nicht namentlich auftreten, aus Angst, dass ihr Vertrag nicht verl\u00e4ngert wird. <\/p>\n<p>Kritik der Segler: Kosten summieren sich <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch die Preis\u00e4nderungen sto\u00dfen ihnen sauer auf: Denn viele der Bootsbesitzer haben bislang nur einen Saisonvertrag, bezahlen nur f\u00fcr die Zeit im Sommer, in der das Boot im Wasser liegt. \u201eIm Herbst holen wir die Schiffe aus dem Wasser, damit sie \u00fcber Winter keinen Schaden nehmen, im Fr\u00fchjahr werden die Boote wieder eingesetzt.\u201c <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eEs sind einige hundert Euro, die wir mehr bezahlen m\u00fcssen\u201c, erkl\u00e4ren sie. Zum Vergleich: Ein Sommerliegeplatz kostet 48,90 Euro pro Quadratmeter Schiff f\u00fcr acht Monate (6,11 Euro\/Monat). Der neue Ganzjahresliegeplatz kommt auf 59 Euro pro Quadratmeter f\u00fcr zw\u00f6lf Monate (4,91 Euro\/Monat). Eigner einer zw\u00f6lf Meter langen und vier Meter breiten Yacht (48 Quadratmeter) zahlen aktuell knapp 2350 Euro pro Jahr, 2026 steigt der Preis auf knapp 2830 Euro. \u201eJe gr\u00f6\u00dfer das Schiff, desto teurer wird es.\u201c <\/p>\n<blockquote><p>Ein Liegeplatz an der F\u00f6rde ist schwer zu bekommen. Nat\u00fcrlich haben wir den neuen Vertrag unterzeichnet. Z\u00e4hneknirschend.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Liegeplatz-Nutzer<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Hafen M\u00f6ltenort<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Das Schreiben der GWH suggeriere, so die Segler, dass die monatlichen Preise sinken. \u201eDas stimmt, aber nur auf dem Papier. In der Realit\u00e4t m\u00fcssen wir alle einen Batzen Geld mehr zahlen.\u201c Dazu kommen f\u00fcr viele noch die Kosten f\u00fcrs Slippen und den Stellplatz im Winter.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">F\u00fcr Irritation sorgt zudem, dass anscheinend nur die Sommerliegepl\u00e4tze von den \u00c4nderungen betroffen sind. Winterliegepl\u00e4tze wird es weiterhin geben. \u201eWarum sind denn analog keine reinen Sommerliegepl\u00e4tze mehr m\u00f6glich?\u201c <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch weit mehr noch \u00e4rgern sich die Segler \u00fcber den \u201eUmgang mit uns\u201c: Die Gemeindewerke hatten das Schreiben mit der K\u00fcndigung und den neuen Vertr\u00e4gen mitten in den Ferien versendet. \u201eDas ist die Zeit, in der die Familien l\u00e4nger mit dem Schiff unterwegs sind und nicht t\u00e4glich am Briefkasten sitzen\u201c, kritisieren die Segler, bei denen auch der Tenor des Briefs nicht gut ankam.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201e\u00dcberspitzt formuliert hie\u00df es dort, wer sich nicht rechtzeitig zur\u00fcckmeldet, hat wohl kein Interesse. Dann w\u00fcrde der Platz anderweitig vergeben werden. So sortiert man aus\u201c, so die Kritik.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auf die Kritik der Segler geht Tim L\u00fcdemann, Vorstand der Gemeindewerke Heikendorf, ein. \u201eDer Hafen ist ein normaler Wirtschaftsbetrieb. Die noch anstehenden Unterhaltungs- und Sanierungsma\u00dfnahmen sind erheblich. Allein in den letzten sechs Jahren haben wir circa 3,8 Millionen Euro \u2013 dieser Betrag ist bereits um erhaltene F\u00f6rdermittel gek\u00fcrzt \u2013 in die Hafeninfrastruktur investiert. Wir wechseln auf Ganzjahresvertr\u00e4ge, um die Einnahmesituation zu verbessern und diese Kosten zu kompensieren\u201c, erkl\u00e4rt L\u00fcdemann weiter. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Im Winter liegen nur wenige Boote im Hafen M\u00f6ltenort im Wasser. Auch wenn die Schiffseigner ihren Liegeplatz nicht nutzen, sollen sie k\u00fcnftig daf\u00fcr Geld zahlen.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/47VRVKXZ3RFLRGDVBFWMKJMXWU.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Zudem seien Ganzjahresvertr\u00e4ge \u00fcblich. Sie gibt es beispielsweise auch im Kommunalhafen Laboe. Mit ihnen w\u00fcrde die Abrechnung f\u00fcr das Team der GWH einfacher. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Richtig sei, dass es weiterhin Winterliegepl\u00e4tze gebe. \u201eDie Winterlieger werden als Tageslieger behandelt und erhalten keinen bestimmten, vertraglich zugesicherten Liegeplatz\u201c, erkl\u00e4rt L\u00fcdemann weiter. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Im Winter werden die Pl\u00e4tze der Nutzer vergeben, die ihre Schiffe im Winterlager an Land haben. \u201eDiese Pl\u00e4tze werden zur Deckung der Kosten des Hafenbetriebes angeboten.\u201c Ohne diese Option \u201ew\u00e4ren die Quadratmeterpreise f\u00fcr die Schiffe noch h\u00f6her\u201c.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Und auch auf die Kritik der Segler, wichtige Scheiben in den Sommerferien zu versenden, geht er ein: \u201eAufgrund der festgelegten K\u00fcndigungsfristen waren wir gehalten, die \u00c4nderungsvertr\u00e4ge rechtzeitig zu versenden\u201c, erkl\u00e4rt L\u00fcdemann. \u201eAus unserer Sicht war eine Frist von sechs Wochen hierf\u00fcr ausreichend. Zudem gab es die M\u00f6glichkeit, per Telefon oder E-Mail um Aufschub zu bitten. Dem haben wir immer zugestimmt und die angegebene Frist verl\u00e4ngert.\u201c<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heikendorf. 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