{"id":640755,"date":"2025-12-12T05:26:24","date_gmt":"2025-12-12T05:26:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/640755\/"},"modified":"2025-12-12T05:26:24","modified_gmt":"2025-12-12T05:26:24","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-minus-271-grad-celsius-ab-heute-wird-es-kalt-im-hamburger-westen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/640755\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Minus 271 Grad Celsius! Ab heute wird es kalt im Hamburger Westen"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">ab heute k\u00fchlt es sich ab, und zwar gewaltig.<br \/>\nExpertinnen und Experten erwarten einen Temperatursturz auf minus 271 Grad<br \/>\nCelsius. Binden Sie sich also vielleicht einen Schal um, wenn Sie das Haus<br \/>\nverlassen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Okay, das war ein Scherz. Also: das mit dem Schal. Nicht die minus 271<br \/>\nGrad. Diese Temperatur soll tats\u00e4chlich bald in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a> erreicht werden, ganz<br \/>\nim Westen der Stadt, im Tunnel des European XFEL, der von Bahrenfeld in<br \/>\nRichtung Schleswig-Holstein f\u00fchrt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der European XFEL ist eine Art<br \/>\nHochleistungs-R\u00f6ntgenger\u00e4t. Optisch hat es wenig mit jenen R\u00f6ntgenger\u00e4ten<br \/>\ngemein, die man vom Arzt oder Flughafen kennt. Stellen Sie sich stattdessen<br \/>\neine schnurgerade und gef\u00fchlt endlos lange unterirdische Betonr\u00f6hre vor, gro\u00df<br \/>\ngenug, dass man darin laufen und sogar Fahrrad fahren kann, aber zu klein, als<br \/>\ndass eine U-Bahn hineinpassen w\u00fcrde.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In dieser Betonr\u00f6hre wiederum verl\u00e4uft ein dickes, knallgelbes Rohr, das<br \/>\nvage an eine Tunnelrutsche im Schwimmbad erinnert, aber ebenfalls schnurgerade<br \/>\nverl\u00e4uft. Und in dieses Rohr wird ab heute fl\u00fcssiges Helium eingeleitet. Das<br \/>\nHelium erzeugt die extrem niedrige Temperatur, die notwendig ist, damit<br \/>\nElektronen durch das Rohr schie\u00dfen k\u00f6nnen und dabei fast Lichtgeschwindigkeit<br \/>\nerreichen. Um genau zu sein: 99,99999996 Prozent von Lichtgeschwindigkeit. Acht<br \/>\nStellen hinter dem Komma, das gibt einen Eindruck von der Pr\u00e4zision, mit der<br \/>\nhier gearbeitet wird.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach nicht ganz zwei Kilometern, ungef\u00e4hr beim<br \/>\nOsdorfer Born, werden die rasenden Elektronen dann ins Schleudern gebracht.<br \/>\n&#8222;Schleudern&#8220; ist nicht der korrekte wissenschaftliche Begriff, aber lassen Sie<br \/>\nuns der Anschaulichkeit halber bei dieser saisonalen Metapher bleiben. Dabei<br \/>\nentsteht extrem helles R\u00f6ntgenlicht, das umgeleitet und kurz hinter der hamburgischen<br \/>\nLandesgrenze in Schenefeld f\u00fcr allerhand Experimente verwendet werden kann.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Forschende aus der ganzen Welt bewerben sich darum,<br \/>\nin kleinen, unterirdischen H\u00fctten zu hocken und experimentieren zu d\u00fcrfen<br \/>\n(&#8222;H\u00fctten&#8220; klingt \u00e4hnlich falsch wie &#8222;Schleudern&#8220;, ist aber der gebr\u00e4uchliche<br \/>\nBegriff). Weltweit gebe es nur zwei Anlagen, die mit dem European XFEL<br \/>\ntechnisch mithalten k\u00f6nnten, eine in den USA und eine in China, sagt Sara<br \/>\nCasalbuoni, die aus Italien nach Schenefeld gekommen ist und dort eine<br \/>\nForschungsgruppe leitet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der European XFEL, ein Gemeinschaftsprojekt von<br \/>\nzw\u00f6lf L\u00e4ndern, wurde 2017 in Betrieb genommen. In den vergangenen sechs Monaten<br \/>\nwar die Anlage abgeschaltet, wurde gr\u00fcndlich gewartet und teilweise erneuert.<br \/>\nZum Beispiel wurde die sogenannte &#8222;Gun&#8220; ausgetauscht, mit der die Elektronen in<br \/>\nBahrenfeld losgeschossen werden. Sie soll bis zu 30 Prozent leistungsf\u00e4higer<br \/>\nsein.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Diese Arbeit ist nun abgeschlossen, ab heute wird<br \/>\ndie Anlage also auf Betriebstemperatur gebracht: minus 271 Grad Celsius. Rund<br \/>\n250 Ingenieure und Technikerinnen arbeiten daran, sie anschlie\u00dfend exakt<br \/>\neinzustellen. Das wird planm\u00e4\u00dfig einige Monate in Anspruch nehmen. Ab M\u00e4rz<br \/>\nsollen wieder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den H\u00fctten sitzen und<br \/>\nexperimentieren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wenn Sie mehr \u00fcber die Anlage erfahren wollen und \u00fcber die Forschung, die<br \/>\nsie erm\u00f6glicht: Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es ein Besucherzentrum<br \/>\nmit Ausstellung. Der Eintritt ist frei, <a href=\"https:\/\/www.xfel.eu\/besucherinnen\/exhibition\/index_ger.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">weitere Infos finden Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich w\u00fcnsche Ihnen ein erholsames<br \/>\nWochenende!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr Oskar Piegsa<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen,<br \/>\nwissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns eine E-Mail<br \/>\nan <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-12\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Julian Stratenschulte\/\u200bPA<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hamburg hat im<br \/>\nneuen <strong>Kinderrechte-Index <\/strong><strong>gut abgeschnitten.<\/strong> Der 2019 erstmals erstellte Index bildet die Umsetzung der<br \/>\nUN-Kinderrechtskonvention in den Bundesl\u00e4ndern ab. In Hamburg wurden unter<br \/>\nanderem Beteiligungsrechte, Bildung und kulturelle Angebote gelobt. Deutlicher Verbesserungsbedarf<br \/>\nbestehe hingegen etwa bei der Bek\u00e4mpfung von Kinderarmut.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In den Bezirken werden <strong>30 neue<br \/>\nStellen f\u00fcr die Allgemeinen Sozialen Dienste geschaffen. <\/strong>Davon verspricht<br \/>\nsich Familiensenatorin Ksenija Bekeris (<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a>) unter anderem eine fr\u00fchere<br \/>\nErreichbarkeit von Familien, passgenauere Hilfen und eine Verbesserung des<br \/>\nKinderschutzes. Die Fachkr\u00e4fte sollen n\u00e4her am Alltag der Kinder, Jugendlichen<br \/>\nund ihrer Familien arbeiten und starke lokale Netzwerke aufbauen. Zudem soll<br \/>\ndas zus\u00e4tzliche Personal mehr Zeit f\u00fcr die individuelle Betreuung der Familien<br \/>\nerm\u00f6glichen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im <strong>Prozess um die<br \/>\nmutma\u00dfliche Kindesentf\u00fchrung in der Familie Block hat<\/strong><strong> der mutma\u00dfliche Organisator ein Treffen mit der angeklagten Christina<br \/>\nBlock geschildert.<\/strong> Demnach sei sie \u00fcber die geplante<br \/>\nR\u00fcckholung der Kinder informiert gewesen und habe das Team pers\u00f6nlich im Hotel<br \/>\ngetroffen. Laut seiner Aussage zahlte die Block-Seite hohe<br \/>\nGeldsummen f\u00fcr den Auftrag, den Block selbst weiterhin bestreitet.\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> <strong>Cornelia Zumbusch, Professorin f\u00fcr Neuere<br \/>\ndeutsche Literatur an der Universit\u00e4t Hamburg, wird mit dem Leibniz-Preis<br \/>\nausgezeichnet<\/strong>, der als renommiertester Forschungsf\u00f6rderpreis Deutschlands<br \/>\ngilt<strong> \u2022<\/strong> Laut der Verbraucherzentrale Hamburg, gibt es <strong>aktuell mehr<br \/>\nBeschwerden zu Online-Eink\u00e4ufen<\/strong>. Viele H\u00e4ndler melden kurz vor <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/weihnachten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weihnachten<\/a>,<br \/>\nRetouren w\u00fcrden sie nicht oder nur teilweise erreichen, weshalb Verbraucher<br \/>\nihren Versand sorgf\u00e4ltig dokumentieren sollten <strong>\u2022<\/strong> In Niendorf hat sich<br \/>\nein <strong>15-J\u00e4hriger beim offenbar unsachgem\u00e4\u00dfen Z\u00fcnden eines Silvesterb\u00f6llers<br \/>\nschwer an der Hand verletzt<\/strong>, sein Freund erlitt einen Schock\n<\/p>\n<p>                        AUS DER HAMBURG-AUSGABE            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Eibner-Pressefoto\/\u200bpa<\/p>\n<p>        &#8222;So sind wir. Keiner kann Noten lesen&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Hamburger Goldkehlchen sind der popul\u00e4rste<br \/>\nChor der Stadt, dabei k\u00f6nnen die meisten von ihnen gar nicht singen. Kommende<br \/>\nWoche wird ihr Traum wahr: ein Konzert in der Elbphilharmonie. ZEIT:Hamburg-Redakteurin<br \/>\nViola Diem war bei einer Probe dabei. Lesen Sie hier einen Auszug aus ihrem<br \/>\nInterview mit Chorleiter Paul Jungeblodt, Chors\u00e4nger und -manager Markus<br \/>\nTiedemann und den beiden Chorgr\u00fcndern Flemming Pinck und Max Michel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>DIE ZEIT:<\/strong> 2016 haben Sie die Hamburger Goldkehlchen<br \/>\ngegr\u00fcndet. Der Claim war damals &#8222;70 M\u00e4nner, keiner kann singen&#8220;. W\u00fcrden Sie das<br \/>\nheute noch so unterschreiben?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Flemming Pinck:<\/strong> Wir sind definitiv besser als damals, weil jetzt<br \/>\nschon ein paar wissen, wie sie mit ihren Stimmen umgehen m\u00fcssen, aber \u2019ne<br \/>\nSolokarriere traue ich keinem zu.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Max Michel:<\/strong> Zehn Prozent singen gut.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Markus Tiedemann:<\/strong> Ich w\u00fcrde sagen, 15 Prozent. Es gibt auch Jungs,<br \/>\nbei denen man echt denkt: ogottogott!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Paul Jungeblodt:<\/strong> Ich w\u00fcrde sagen, 20 Prozent k\u00f6nnen was. Ich<br \/>\nglaube aber, dass auch jemand gut singen kann, der nicht wei\u00df, wie man Vibrato<br \/>\nnutzt, einen Ton sch\u00f6n absenkt oder phrasiert. Bei uns gibt es Stimmen, die<br \/>\nsehr authentisch klingen. Diese Unbedarftheit, einfach loszulegen, ist das<br \/>\nBesondere. Gerade in Deutschland haben sich sehr lange Menschen beim Singen<br \/>\ngesch\u00e4mt. Das wandelt sich gerade.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Bei Ihren Konzerten stehen Sie inzwischen mit 100<br \/>\nM\u00e4nnern auf der B\u00fchne, singen Lieder wie My Heart Will Go On und Umbrella<br \/>\nvon Rihanna, die Zuschauer schmettern mit. Das Konzert in der Barclays Arena im<br \/>\nSeptember war nach 76 Minuten ausverkauft, die letzten Konzerte im Stadtpark<br \/>\nnach nicht mal zwei Minuten. Wie erkl\u00e4ren Sie sich den Hype um die<br \/>\nGoldkehlchen?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Jungeblodt:<\/strong> Ich glaube, der Identifikationsgrad ist hoch. Man<br \/>\nsieht bei unseren Konzerten Amateure auf der B\u00fchne, die null abgekl\u00e4rt sind und<br \/>\ndas lieben, was sie tun. Das rei\u00dft die Menschen im Publikum mit.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Pinck:<\/strong> Was das musikalische K\u00f6nnen angeht, reicht uns<br \/>\nein Mittelgut. Bei uns geht es eher um die Show und das Entertainment.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Michel:<\/strong> Und um die Energie!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Tiedemann:<\/strong> Lange hatten wir vor allem Fans in Hamburg. In<br \/>\nder Pandemie hat Social Media geholfen, uns dar\u00fcber hinaus bekannter zu machen<br \/>\n\u2013 wir passten zu dem Trend, sich authentisch und unperfekt zu zeigen. Vom<br \/>\nKonzert im September wissen wir, dass nur 30 Prozent der Besucher aus Hamburg<br \/>\nkamen, 70 Prozent aus anderen Teilen Deutschlands, aus \u00d6sterreich und der<br \/>\nSchweiz.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Pinck:<\/strong> Ich wurde schon am Strand von Costa Rica und am<br \/>\nFlughafen von Detroit angesprochen: Ey, bist du nicht der von den Goldkehlchen?<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Tiedemann:<\/strong> F\u00fcr einige Menschen, das sehen wir immer wieder an<br \/>\nFanpost, hat das eine krasse Bedeutung, was wir machen. Letztes Jahr hat sich<br \/>\nein todkranker Mann gemeldet, sein letzter Wunsch war es, uns live zu sehen.<br \/>\nWir haben Geld zusammengelegt und ihn und seine <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/familie\/index\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Familie<\/a> hergeshuttelt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Michel:<\/strong> Oder Dierk. Der war auf all unseren Konzerten, jeder<br \/>\nkannte ihn.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Tiedemann:<\/strong> Auf seiner Beerdigung wurden Goldkehlchen-Songs<br \/>\ngespielt, und unser Fanschal lag vor dem Altar, das war schon krass f\u00fcr uns.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wer vor dem Elbphilharmonie-Konzert am meisten Respekt<br \/>\nhat und was der Chor getan hat, um dort singen zu d\u00fcrfen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/50\/hamburger-goldkehlchen-elbphilharmonie-konzert-chor?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">lesen Sie in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Daniel Bockwoldt\/\u200bpicture alliance\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>&#8222;B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern dieselbe Frage ein zweites Mal<br \/>\nzu stellen, weil sie beim ersten Mal eine unerw\u00fcnschte Antwort gegeben haben:<br \/>\nDarin liegt eine Missachtung des Volkswillens.&#8220;<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hamburg erzwang per Volksentscheid eine<br \/>\nentschlossenere Klimapolitik. Nun versuchte die CDU, die Sache zu kippen \u2013 und<br \/>\nst\u00e4rkte damit ausgerechnet ihre Gegner. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-12\/zukunftsentscheid-hamburg-cdu-buergerschaft-klima-volksentscheid?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Lesen Sie hier den Kommentar von ZEIT:Hamburg-Redakteur Frank<br \/>\nDrieschner<\/a>.\n<\/p>\n<p>        MAHLZEIT \u2013 Die Gastrokritik        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass gerade<br \/>\nWeihnachtszeit ist, macht die Deko im <strong>Bistro La F\u00e9e<\/strong> liebenswert<br \/>\ndeutlich. Auf das Jahr 2025 k\u00e4me man nicht so leicht. Das liegt vor allem an<br \/>\nden Gastgebern, die sich selbst &#8222;Die Klewis&#8220; nennen. Sie f\u00fchren das Lokal auf<br \/>\nder Uhlenhorst zwar &#8222;erst&#8220; seit zw\u00f6lf Jahren, dass aber mit der Gem\u00fctsruhe von<br \/>\nMenschen, die schon lange in der Branche sind und sich nicht bem\u00fc\u00dfigt f\u00fchlen,<br \/>\nTrends hinterherzuhecheln.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ernst-Wilhelm<br \/>\nKlewinghaus, die kochende H\u00e4lfte des Paars, hat in Spitzenrestaurants<br \/>\ngearbeitet, als Frankreich noch das Ma\u00df aller Dinge war. Das merkt man seinen<br \/>\nTellern bis heute an, auch wenn er viel Deutsches einarbeitet, jetzt im Winter<br \/>\nzum Beispiel Wurzelgem\u00fcse.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Kalbsroulade auf Tomatensud ist mit<br \/>\nKohlrabi gef\u00fcllt, was erst mal wenig Eindruck macht, aber dem zarten Fleisch<br \/>\nRaum l\u00e4sst. Und der Ofenkartoffel, die simpel aussieht, aber dank<br \/>\nausgekl\u00fcgelter Schnitttechnik fast wie die franz\u00f6sische Spezialit\u00e4t Pommes Anna<br \/>\nschmeckt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Diese &#8222;Unterfeinerung&#8220;<br \/>\ngeh\u00f6rt offenbar zum Konzept. Niemand, der gern b\u00fcrgerlich isst, muss sich hier<br \/>\nverloren f\u00fchlen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was nicht hei\u00dft, dass<br \/>\nKlewinghaus sich zur\u00fccknimmt. Sein Jakobsmuschel-Carpaccio ist ein wirklich<br \/>\nverr\u00fccktes Gebilde: eine Halbkugel ganz in Wei\u00df. Die Muschelscheiben bedecken<br \/>\neinen warmen Salat aus Parmesan, Tr\u00fcffelhonig und wieder einmal Kohlrabi.<br \/>\nDar\u00fcber und auf das Sahnes\u00fcppchen sind gute schwarze Tr\u00fcffel gehobelt, sehr<br \/>\nspendabel f\u00fcr den g\u00fcnstigen Preis.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ob das alles<br \/>\nzusammenpasst, kann man diskutieren. Aber es hat Charakter \u2013 wie das ganze La<br \/>\nF\u00e9e. Wenn die Arbeit getan ist, kommt der Koch zu seiner Frau Felicitas ist den<br \/>\nGastraum. Lehnt sich an die Wand, schaut den G\u00e4sten beim Essen zu und grinst,<br \/>\nwenn es ihnen schmeckt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Michael<br \/>\nAllmaier\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.bistro-lafee.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Bistro La F\u00e9e<\/a>, Hofweg<br \/>\n50, Uhlenhorst. Tel. 18 98 31 66\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wenn Sie noch nicht genug<br \/>\nvon der Adventszeit haben: Das Feierabendkonzert des Kammerkunstvereins im<br \/>\nOberhafen steht unter dem Titel <a href=\"https:\/\/kammerkunst.de\/1264\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">&#8222;Weihnachten&#8220;<\/a>.<br \/>\nNeben Kerzen, Stollen und Gl\u00fchwein gibt es Werke von unter anderem Mozart,<br \/>\nSchubert und Strauss.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">17.12., 18 Uhr, Oberhafen, Halle<br \/>\n424, Stockmeyerstra\u00dfe 43, Tor 43; <a href=\"https:\/\/kammerkunst.de\/1264\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Tickets gibt es hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Adventszeit am Horner Kreisel            \u00a9\u00a0Michaela Bevot<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zwei Hamburg-Redakteurinnen stehen auf der<br \/>\nWeihnachtsfeier der ZEIT:\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Viola: &#8222;Boah, ist das laut hier!&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Annika: &#8222;Ja, megawarm!&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von einer von ihnen\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <\/strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/strong><\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, ab heute k\u00fchlt es sich ab, und zwar gewaltig. 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