{"id":641126,"date":"2025-12-12T09:09:14","date_gmt":"2025-12-12T09:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/641126\/"},"modified":"2025-12-12T09:09:14","modified_gmt":"2025-12-12T09:09:14","slug":"usa-verlangen-von-israel-raeumung-der-truemmer-in-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/641126\/","title":{"rendered":"USA verlangen von Israel R\u00e4umung der Tr\u00fcmmer in Gaza"},"content":{"rendered":"<p>Die US-Regierung fordert von Israel, die gewaltigen Mengen an Schutt und Tr\u00fcmmern im Gazastreifen auf eigene Kosten zu beseitigen. Laut einem Bericht von \u00bbynet\u00ab wird Jerusalem bereits gedr\u00e4ngt, im S\u00fcden der K\u00fcstenenklave konkrete Ma\u00dfnahmen einzuleiten \u2013 zun\u00e4chst in einem ausgew\u00e4hlten Stadtteil von Rafah.<\/p>\n<p>In Washington hei\u00dft es, die Verantwortung f\u00fcr die Aufr\u00e4umarbeiten und deren Finanzierung liege bei Israel. Eine Beteiligung arabischer Staaten sei nicht zu erwarten. Der Premierminister Katars hatte erst vor wenigen Tagen erkl\u00e4rt: \u00bbWir werden nicht den Scheck unterschreiben.\u00ab Seine Begr\u00fcndung: Man k\u00f6nne nicht von der Region verlangen, die Sch\u00e4den zu beheben, \u00bbdie jemand anderes verursacht hat\u00ab.<\/p>\n<p>Die vor Israel liegende Aufgabe ist enorm. Nach Berechnungen des UNDP liegen in Gaza rund 68 Millionen Tonnen Bauschutt \u2013 ein Gewicht, das laut einer Analyse des \u00bbWall Street Journal\u00ab etwa 186 Empire-State-Buildings entspricht. Die Sch\u00e4den stammen aus zwei Jahren intensiver K\u00e4mpfe, Luftschl\u00e4gen der israelischen Armee und dem Einsatz schwerer D9-R\u00e4umfahrzeuge.<\/p>\n<p>Zweite Phase<\/p>\n<p>Das milit\u00e4rische Vorgehen war Israels Reaktion auf die Massaker, Geiselnahmen und Raketenangriffe der Hamas vom 7. Oktober 2023. Die Streitkr\u00e4fte (IDF) griffen pal\u00e4stinensische Terroristen auch in zivilen Geb\u00e4uden an, wo sich diese verschanzten. Die Hamas startete auch Angriffe aus zivilen Geb\u00e4uden. <\/p>\n<p>Israel hat der US-Forderung laut \u00bbynet\u00ab zun\u00e4chst zugestimmt, will jedoch mit einem Pilotprojekt in Rafah beginnen. Die Kosten allein f\u00fcr diesen Einstieg k\u00f6nnten sich auf mehrere hundert Millionen Schekel belaufen. F\u00fcr die vollst\u00e4ndige R\u00e4umung der gesamten K\u00fcstenenklave rechnen internationale Experten mit einem Aufwand von \u00fcber einer Milliarde Dollar \u2013 und mit Arbeiten, die Jahre dauern werden.<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Das Beseitigen der Tr\u00fcmmer gilt als Voraussetzung f\u00fcr Phase II des Waffenstillstandsabkommens. Die USA wollen diesen Wiederaufbauprozess m\u00f6glichst schnell beginnen und sehen Rafah als Modellprojekt. Pr\u00e4sident Donald Trump hatte j\u00fcngst erkl\u00e4rt: \u00bbDie zweite Phase wird bald kommen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Streitpunkt T\u00fcrkei<\/strong><\/p>\n<p>In Israel herrscht dagegen Skepsis. Jerusalem lehnt ein Voranschreiten ohne die R\u00fcckf\u00fchrung des entf\u00fchrten Soldaten Ran Goeili ab. Ein israelischer Vertreter sagte dazu: \u00bbWir werden nicht nachgeben, bis Ran nach Israel zur\u00fcckgebracht wurde.\u00ab Zudem bef\u00fcrchtet die Regierung, Washington k\u00f6nnte auf den n\u00e4chsten Schritt dr\u00e4ngen, ohne dass zuvor ein klarer Plan zur Entwaffnung der Hamas festgelegt wurde.<\/p>\n<p>F\u00fcr weiteren Konfliktstoff sorgt der geplante internationale Stabilisierungsverband (ISF), der ab Anfang 2026 in Gaza stationiert werden soll. Nach Angaben von \u00bbynet\u00ab wollen die USA, dass sich auch t\u00fcrkische Soldaten beteiligen. Israel lehnt das strikt ab und bezeichnet eine solche Beteiligung als rote Linie, \u00fcber die man nicht hinweggehen werde.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Indonesien und Aserbaidschan laut US-Angaben Bereitschaft signalisiert haben, Kontingente zu entsenden, z\u00f6gern andere Staaten noch. Fest steht: Die F\u00fchrung des ISF soll ein US-General \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><strong><strong>N\u00e4chste Gespr\u00e4che<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Parallel arbeitet Washington an einem politischen Aufsichtsgremium f\u00fcr Gaza. Pr\u00e4sident Trump k\u00fcndigte an, Anfang 2026 die Mitglieder eines \u00bbFriedensrats\u00ab zu benennen. Er sprach von einem der \u00bbbedeutendsten R\u00e4te aller Zeiten\u00ab, f\u00fcr den sich Staats- und Regierungschefs aus aller Welt interessieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>All diese Fragen sollen beim Treffen zwischen Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Ende des Monats in Mar-a-Lago besprochen werden. Dabei wird es auch um die fragile Waffenruhe im Libanon und um amerikanische Ideen zu einem Sicherheitsarrangement mit Syrien gehen. im<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die US-Regierung fordert von Israel, die gewaltigen Mengen an Schutt und Tr\u00fcmmern im Gazastreifen auf eigene Kosten zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":641127,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,573,574,13,411,570,576,572,80,14,15,16,575,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,571],"class_list":{"0":"post-641126","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-berichte","11":"tag-blogs","12":"tag-headlines","13":"tag-israel","14":"tag-juedische-allgemeine","15":"tag-juedisches-leben","16":"tag-kommentare","17":"tag-kultur","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-religion","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-united-states","24":"tag-united-states-of-america","25":"tag-us","26":"tag-usa","27":"tag-vereinigte-staaten","28":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","29":"tag-wochenzeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115705817916899496","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/641126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=641126"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/641126\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/641127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=641126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=641126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=641126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}