{"id":641838,"date":"2025-12-12T16:49:15","date_gmt":"2025-12-12T16:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/641838\/"},"modified":"2025-12-12T16:49:15","modified_gmt":"2025-12-12T16:49:15","slug":"neue-verkehrsfuehrung-auf-der-schwalbacher-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/641838\/","title":{"rendered":"Neue Verkehrsf\u00fchrung auf der Schwalbacher Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Ab heute Abend l\u00e4uft der Verkehr in der Schwalbacher Stra\u00dfe anders: Autos wechseln auf die Westseite, damit Stadtentwicklung und Bauprojekte klarkommen.<\/p>\n<p>Die Schwalbacher Stra\u00dfe trennt seit Jahrzehnten mehr, als sie verbindet. Auf der einen Seite liegt das historische F\u00fcnfeck, auf der anderen das innere Westend \u2013 dazwischen rollt Verkehr, als m\u00fcsse er irgendwohin, nur bitte nicht stehen bleiben. <strong>Verkehrsdezernent Andreas Kowol<\/strong> erinnert daran, dass sich Wiesbaden \u201eseit fast 30 Jahren\u201c mit genau dieser Trennwirkung auseinandersetzt. Beschl\u00fcsse gab es viele, L\u00f6sungen weniger. Jetzt kommt eine \u2013 erst einmal als Zwischenzustand, aber mit klarer Richtung: <strong>Die Stra\u00dfe soll nicht l\u00e4nger wie eine st\u00e4dtische Schneise wirken, sondern wie ein Stadtraum<\/strong>.<\/p>\n<p>Heute Abend wechselt der Autoverkehr die Seite<\/p>\n<p>Nachdem die vierte Fahrspur und die neue Rechtsabbiegespur von der Rheinstra\u00dfe in die Schwalbacher Stra\u00dfe freigegeben sind, verlagert die Stadt den gesamten Autoverkehr ab heute Abend (12. Dezember) auf die Westseite. Das klingt nach Baustellenroutine, ist aber Teil eines gr\u00f6\u00dferen Plans: W\u00e4hrend auf der Ostseite Fernw\u00e4rmeleitungen von ESWE Versorgung verlegt werden, soll der Verkehr weitgehend normal weiter flie\u00dfen \u2013 und zwar so, dass Busse, Lieferverkehr und perspektivisch auch Radverkehr sinnvoller Platz finden.<\/p>\n<p>Fernw\u00e4rme, Busse, Bleichstra\u00dfe: Die komplizierte Choreografie<\/p>\n<p>Kowol macht keinen Hehl daraus, wo es knifflig wird: im mittleren Abschnitt, dort, <strong>wo Busse aus der Friedrichstra\u00dfe in gro\u00dfer Zahl einbiegen und sich Richtung Bleichstra\u00dfe sortieren m\u00fcssen<\/strong>. Teilweise fahren vier bis sechs Busse kurz hintereinander an \u2013 da reicht eine \u201ewird schon\u201c-Planung nicht. Genau deshalb hat die Stadt schon vor zwei Jahren die Haltestelle am Anfang der Bleichstra\u00dfe deutlich erweitert (Wir berichteten). Das sich Autofahrer erst einmal rechts halten m\u00fcssen um dann in die Bleichstra\u00dfe links einzubiegen, mag ungew\u00f6hnlich sein: <strong>geh\u00f6rt jedoch mit zu dem Konzept, in den n\u00e4chsten Monaten t\u00e4glich die gewohnten 25.000 bis 30.000 Fahrzeuge zu bew\u00e4ltigen<\/strong> \u2013 und in der Entwicklung nicht stehen zu bleiben. Durch die neue Verkehrsf\u00fchrung mit zwei Spuren pro Richtung auf der Westseite, wird die Ostseite als Arbeitsraum f\u00fcr Leitungen und Umbau gewonnen<\/p>\n<p>1,5 Millionen Euro Zwischenzustand \u2013 mit Langzeitwirkung<\/p>\n<p>Die bisherigen Ma\u00dfnahmen haben laut Kowol gut 1,5 Millionen Euro gekostet. Das sei etwas mehr als urspr\u00fcnglich geplant. Der Grund: Die Stadt hat Ma\u00dfnahmen vorgezogen, die eigentlich erst f\u00fcr den Endausbau gedacht waren \u2013 <strong>neue Inseln, zus\u00e4tzliche Ampeln, dauerhafte Eingriffe<\/strong>. Humor am Rande: Ein Provisorium, das sich ziemlich endg\u00fcltig anf\u00fchlt. Aber genau das ist die Absicht. Denn dieser Zustand soll mindestens f\u00fcnf Jahre tragen, w\u00e4hrend die Ostseite abschnittsweise umgebaut wird.<br \/>Insgesamt sind f\u00fcr die beiden Bauabschnitte 4 Millionen Euro vorgesehen. Einen kleinen Zuschuss gibt es vom Bund: Rund 300000 Euro pro Bauabschnitt \u2013 f\u00fcr B\u00e4ume und Gr\u00fcnfl\u00e4chen. F\u00fcr 2026 und 2027 wohlgemerkt- Im \u00fcbergeordneten Gesamtplan zur Umgestaltung der Schwalbacher Stra\u00dfe sind \u00fcber acht Jahr Mittel in H\u00f6he von 26.5 Millionen Euro vorgesehen, ohne Zusch\u00fcsse!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Schwalbacher-Strasse-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-146737\"  \/>Skizze vom zweiten Bauabschnitt, der 2027 angegangen wird.<\/p>\n<p>Mauritiush\u00f6fe und Galeria: Zwei gro\u00dfe Fragezeichen bestimmen den Takt<\/p>\n<p>Im Hintergrund stehen zwei Schwergewichte: die Mauritiush\u00f6fe (ehemals City-Passage) und das leerstehende Galeria-Kaufhof-Geb\u00e4ude. Kowol betont, dass Abbruch- und Baustellenverkehr keinesfalls durch Faulbrunnenstra\u00dfe oder Kirchgasse laufen kann \u2013 was bei der bei rund 12 Millionen Passanten pro Jahr ein riskantes Experiment w\u00e4re. <strong>Stattdessen muss die Schwalbacher Stra\u00dfe die Logistik schlucken<\/strong>. Und die neue F\u00fchrung schafft daf\u00fcr Raum. Und sie h\u00e4lt sogar den unwahrscheinlichen Fall aus, dass auch an der Galeria noch einmal gro\u00df abgerissen werden m\u00fcsste. <br \/>Und es sind  genau diese beiden Baustellen \u2013\u00a0Kaufhof Galeriea und Mauritius H\u00f6fe \u2013 die den aktuellen Zeitplan ins wanken bringen k\u00f6nnen. Ist man sich im Abschnitt der ehemaligen City-Passage zukunftssicher, l\u00e4sst sich hinsichtlich des Bereichs um Kaufhof Galerie zum aktuellen zeitpunkt gar nichts sagen. <\/p>\n<p>Mehr Spielraum f\u00fcr Stadt<\/p>\n<p>Ausblick: Aktuell rollen im unteren Bereich der Schwalbacher Stra\u00dfe dem Verkehrsdezerenten zu folge  rund 30.000 Fahrzeuge, Tendenz sinkend. Der Verkehr verlagere sich immer mehr auf die Ringstra\u00dfen. Wenn diese Verschiebung anh\u00e4lt, gewinnt Wiesbaden genau das, was in Innenstadtdebatten immer fehlt: Zeit und Fl\u00e4che, um Asphalt neu zu verteilen \u2013 f\u00fcr B\u00e4ume, Wege, Aufenthaltsqualit\u00e4t. Heute Abend ist daf\u00fcr erst einmal nur die Weiche. Aber ohne Weiche f\u00e4hrt bekanntlich kein Zug.<\/p>\n<p>Foto \u2013 Verkehr wird aus der Dotzheimer Stra\u00dfe kommend in die westliche Schwalbacher Stra\u00dfe abgeleitet. \u00a92025 Volker Watschounek <\/p>\n<p>Weitere Nachrichten aus dem\u00a0<strong>Ortsbezirk Mitte<\/strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/wiesbaden-lebt.de\/tag\/mitte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">lesen Sie hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.wiesbaden.de\/leben-in-wiesbaden\/mobilitaet\/baustellen-schaeden\/baustellen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Baustellen in Wiesbaden<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"metis-img-pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/8c71585a029a445880d84b7fabe22608.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/>\t\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab heute Abend l\u00e4uft der Verkehr in der Schwalbacher Stra\u00dfe anders: Autos wechseln auf die Westseite, damit Stadtentwicklung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":641839,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,2065,525,14,15,12,151185,601,4544],"class_list":{"0":"post-641838","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-innenstadt","17":"tag-mitte","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-schwalbacher-strasse","22":"tag-verkehr","23":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115707626550625788","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/641838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=641838"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/641838\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/641839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=641838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=641838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=641838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}