{"id":643380,"date":"2025-12-13T10:56:13","date_gmt":"2025-12-13T10:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/643380\/"},"modified":"2025-12-13T10:56:13","modified_gmt":"2025-12-13T10:56:13","slug":"hamburgs-verkehrssenator-die-zukunft-des-autos-ist-elektrisch-und-autonom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/643380\/","title":{"rendered":"Hamburgs Verkehrssenator: \u201eDie Zukunft des Autos ist elektrisch \u2013 und autonom\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Hamburgs gr\u00fcner Verkehrssenator Anjes Tjarks \u00fcber den Abschied vom Verbrennermotor, autonomes Fahren, digitale Parkkonzepte und die gro\u00dfen Infrastrukturprojekte, die die Hansestadt ver\u00e4ndern sollen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wie bewegt sich Hamburg in zehn Jahren? Mit Elektroautos, autonomen Shuttles und einer neuen U-Bahn-Linie \u2013 wenn alles klappt. Verkehrssenator und Gr\u00fcnenpolitiker Anjes Tjarks spricht \u00fcber gro\u00dfe Pl\u00e4ne, schwierige Baustellen und die Frage, wie die Hansestadt eine Klimaneutralit\u00e4t bis ins Jahr 2040 erreichen kann. Letzteres hatten die Hamburger am 12. Oktober entschieden.<\/p>\n<p><b>WELT AM SONNTAG:<\/b> Herr Tjarks, gerade sind Hamburgs Klimaziele durch den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article68ecd7138d1bbbdf1c7dc4b6\/hamburg-nach-dem-klima-entscheid-wir-wollen-den-befuerwortern-hoffnung-geben-und-den-gegnern-die-hand-reichen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article68ecd7138d1bbbdf1c7dc4b6\/hamburg-nach-dem-klima-entscheid-wir-wollen-den-befuerwortern-hoffnung-geben-und-den-gegnern-die-hand-reichen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zukunftsentscheid<\/a> versch\u00e4rft worden. Der Verkehr ist ein Sektor, f\u00fcr den es neue Abbaupfade geben wird. Wie steht Hamburg aktuell da?<\/p>\n<p><b>Anjes Tjarks:<\/b> Der Verkehrssektor ist \u00fcberall herausfordernd \u2013 in Deutschland, in Europa und nat\u00fcrlich auch in Hamburg. Wir haben inklusive Dienst- und Leihwagen rund 800.000 Pkw in der Stadt, 670.000 davon sind reine Verbrenner. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, m\u00fcssen wir auf Elektromobilit\u00e4t umstellen. Das ist der Kern. Und daf\u00fcr brauchen wir nicht nur Elektroautos, sondern auch ausreichend CO\u2082-freien Strom. Wir m\u00fcssen \u00d6l, das heute in Motoren verbrannt wird, durch Strom ersetzen. Und dieser Strom muss gr\u00fcn sein. Das ist eine gewaltige Aufgabe, die weit \u00fcber den Verkehrsbereich hinausgeht.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Das hei\u00dft: Leute dazu bewegen, das Auto stehenzulassen, zu Fu\u00df zu gehen, Fahrrad zu fahren, den \u00d6PNV zu nutzen, reicht nicht aus? Das hatten Sie in den vergangenen Jahren auf der Agenda &#8230;<\/p>\n<p><b>Tjarks: <\/b>Das ist wichtig, aber nicht genug. Wir m\u00fcssen die Antriebe umstellen. Bei den Neuzulassungen sind wir schon bei \u00fcber 50 Prozent Fahrzeugen mit E-Kennzeichen \u2013 reine Elektroautos und bestimmte Plug-in-Hybride. Das ist ein gro\u00dfer Schritt. Aber wir brauchen mehr bezahlbare Modelle, gerade unter 30.000 Euro. Deshalb ist <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68b99acf46b61b4dcb0b9f44\/Zukunft-liegt-in-Elektromobilitaet-Unsere-Unternehmen-koennen-das-sagen-die-Gruenen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68b99acf46b61b4dcb0b9f44\/Zukunft-liegt-in-Elektromobilitaet-Unsere-Unternehmen-koennen-das-sagen-die-Gruenen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Social Leasing<\/a> so interessant: Vom Staat subventionierte Leasingraten w\u00fcrden eine L\u00fccke f\u00fcr Menschen schlie\u00dfen, die sich sonst kein E-Auto leisten k\u00f6nnten. Und wir d\u00fcrfen nicht vergessen: Hamburg ist eine Stadt mit sehr unterschiedlichen Lebensrealit\u00e4ten. Wer in der inneren Stadt wohnt, kann leicht auf das Auto verzichten. Wer weiter von der Innenstadt entfernt lebt, sieht das anders. Deshalb m\u00fcssen wir Angebote schaffen, die f\u00fcr alle funktionieren.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Kommt der Punkt, wo man alle, die man \u00fcberzeugen konnte, \u00fcberzeugt hat \u2013 und trotzdem bleiben Verbrenner auf den Stra\u00dfen?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Ich glaube nicht. Schauen Sie nach Norwegen: Fast 100 Prozent der Neuzulassungen sind Elektroautos. Wir sind auf einem guten Weg. Entscheidend ist, dass die Industrie Elektro-Fahrzeuge baut, die die Menschen kaufen wollen. Und wir m\u00fcssen die Rahmenbedingungen verbessern, damit sich der Umstieg lohnt.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Und in diese Diskussion kommt die Meldung, dass die EU das Verbrenner-Aus aufweicht. Hat Sie das ge\u00e4rgert?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Es hilft den Klimazielen nicht. Aber ich sehe das als R\u00fcckzugsgefechte, die den geordneten R\u00fcckzug aus der Verbrennerproduktion zum Ziel haben, nicht das Beibehalten der Technik. Schauen Sie auf die IAA: Kein Hersteller stellt noch reine Verbrenner vor. Die Zukunft des Autos ist elektrisch \u2013 und autonom. Die Frage ist nur, wie schnell sich die Technologie durchsetzt und wie stark wir sie politisch unterst\u00fctzen. Es ist die Zukunft, und deswegen sollten wir das tun.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Haben Sie Vorschl\u00e4ge?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Ein Beispiel: Wenn die Bundesregierung die Stromsteuer auch f\u00fcr private Haushalte gesenkt h\u00e4tte, w\u00e4ren W\u00e4rmepumpen und E-Autos schneller wirtschaftlich. Beim Total Cost of Ownership \u2013 also der umfassenden Bewertung aller Kosten, die bei Anschaffung, Nutzung und Wartung von Fahrzeugen entstehen \u2013, sind wir nicht mehr weit von der Parit\u00e4t von Verbrenner- zu E-Autos entfernt. Der Logistikkonzern Hermes hat mir zuletzt gesagt: F\u00fcr ihre Fahrzeugklasse ist Elektro schon g\u00fcnstiger. Das zeigt: Wir sind nah dran \u2013 aber wir m\u00fcssen die Rahmenbedingungen verbessern.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Viele Menschen haben trotzdem Angst vor dieser Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Ja, das ist so und das nehmen wir ernst: Gerade wer im Einfamilienhaus wohnt, eine fossile Heizung hat, und auf das Auto angewiesen ist, fragt sich: Wie soll das gehen? Deshalb m\u00fcssen wir zeigen: Der Strom vom eigenen Dach ist der g\u00fcnstigste. Er l\u00e4dt die eigene Autobatterie \u2013 und bidirektionales Laden, wenn das Auto gespeicherten Strom wieder ins Netz gibt, senkt die Kosten zus\u00e4tzlich. Wenn wir diesen Business Case positiv gestalten, nehmen wir auch die skeptischen Hamburgerinnen und Hamburger mit. Ich bin sicher: Niemand, der gegen den Zukunftsentscheid gestimmt hat, ist dagegen, das Klima zu sch\u00fctzen. Es gab Sorge vor negativen Folgen. Klimaschutz darf nicht als Verzicht wahrgenommen werden, sondern als Chance.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Der Begriff autonom fiel gerade schon. Hamburg will Vorreiter beim autonomen Fahren sein. Wie weit sind Sie?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Moia ist sehr weit: Ende 2026, Anfang 2027 erwarten sie die Zulassung f\u00fcr Level 4 \u2013 das hei\u00dft, Fahrzeuge d\u00fcrfen ohne Fahrer in einem definierten Gebiet fahren. Level 5 w\u00e4re eine weltweite Zulassung, aber da ist man noch nicht. Wir testen au\u00dferdem Kleinbusse von Holon und eVersum \u2013 und wollen 2026 gr\u00f6\u00dfere Fahrzeuge ausschreiben. Hintergrund ist auch der demografische Wandel: Wir haben heute deutlich weniger Schulabg\u00e4nger als vor 50 Jahren. Wenn wir weiter einen guten Busverkehr wollen, brauchen wir autonome L\u00f6sungen. Sonst fehlen uns schlicht die Fahrer.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Machen wir es konkreter: Wie viele Fahrzeuge sollen 2030 autonom unterwegs sein?<\/p>\n<p><b>Tjarks: <\/b>Mehrere Hundert \u2013 Moia denkt \u00fcber einige Hundert nach, die Hochbahn mittelfristig auch. Vielleicht kommen weitere Anbieter hinzu. Wir haben heute noch kein einziges Fahrzeug mit Level-4-Zulassung in Europa. Aber Ende des Jahrzehnts, Anfang des n\u00e4chsten Jahrzehnts wird das einen sp\u00fcrbaren Impact auf Hamburgs Stra\u00dfen haben. Und das ist nicht nur eine technische Frage. Es geht auch um Akzeptanz. Die Menschen m\u00fcssen Vertrauen haben, dass diese Fahrzeuge sicher sind. Deshalb sind die Zulassungsverfahren so streng \u2013 und das ist auch richtig so.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>In den USA \u2013 so sieht aus der Ferne aus \u2013 ist man schon vor einem Jahrzehnt so weit gewesen wie wir jetzt. Warum dauert das hier so lange?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Weil wir kompliziert sind. Die EU, die Bundesregierung \u2013 es gibt zu viele H\u00fcrden. Aber das Thema ist auch komplex. Wir m\u00fcssen kl\u00e4ren, welchen Sicherheitsstandard wir wollen, wie wir Datenschutz sicherstellen. Und das ist hier sehr wichtig, weil diese Fahrzeuge sehr viele Daten sammeln und kombinieren k\u00f6nnen. Das ist auch eine zentrale sicherheitspolitische Frage, die wir nicht als Verkehrsbeh\u00f6rde in Hamburg beantworten k\u00f6nnen. Und um auf ihr Beispiel zu kommen: In den USA ist der Anbieter Cruise vom Markt verschwunden, weil Sicherheitsstandards nicht ausreichend waren. Waymo macht \u2013 nach allem, was wir wissen \u2013 pro Fahrt noch immer keinen Gewinn. Da l\u00e4uft also auch nicht alles gut. Aber wir haben in Hamburg eine Chance: Volkswagen, das ja hinter Moia steckt, kann skalieren. Und wir wollen nicht nur Technik importieren, sondern selbst Wertsch\u00f6pfung schaffen. Autonomes Fahren ist auch eine Industriepolitik.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Kommen wir zum Anwohnerparken. Sie haben lange daf\u00fcr gek\u00e4mpft, jetzt kommt das Quartiersparken. Was haben Sie gedacht, als sie die Nachricht erhielten?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Chaka! (lacht) Im Ernst: Ich freue mich, dass wir als Bundesland Bundesgesetzgebung beeinflussen konnten \u2013 gleich zweimal mit dem Stra\u00dfenverkehrsgesetz. Quartiersparken hei\u00dft: Auch Handwerker oder Sportvereine k\u00f6nnen deutlich leichter in einer Zone parken, wenn sie ein berechtigtes Interesse haben.<\/p>\n<blockquote class=\"c-citation__body\">\n<p class=\"c-citation__text\">Wir schaffen die Zettelwirtschaft beim Parken ab<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><b>WAMS:<\/b> Was ist der zweite Punkt, den Sie neu ins Stra\u00dfenverkehrsgesetz einbringen konnten?<\/p>\n<p><b>Tjarks: <\/b>Wir schaffen die Zettelwirtschaft beim Parken ab. Bisher muss der Anwohnerparkausweis im Auto liegen. Das wird bald ge\u00e4ndert. Kein Parkschein, kein Ausdruck mehr. Alles digital. Das ist \u00fcberf\u00e4llig. Wir haben das Antragsverfahren bereits digitalisiert und die Ausnahmegenehmigungen stark erweitert \u2013 fast 100 Prozent werden genehmigt, wenn die Voraussetzungen erf\u00fcllt sind. Das ist ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die Praxis. Und es wird mit dem Quartiersparken noch b\u00fcrgern\u00e4her und entlastet die Unternehmen von B\u00fcrokratie.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Aktuell ist die Ausweitung der Anwohnerparkzonen gestoppt. Wird es mit dem Quartiersparken wieder neue Parkzonen geben?<\/p>\n<p><b>Tjarks: <\/b>Wir wollen Quartiersparken final einf\u00fchren, mit allen Beteiligten besprechen und dann die digitale Parkraumbewirtschaftung ausrollen. Das entlastet B\u00fcrger und Unternehmen und reduziert den Suchverkehr. Danach werden wir weitermachen. Und wir m\u00fcssen ehrlich sein: Parkraum ist knapp. Wenn wir ihn nicht steuern, haben wir Chaos. Quartiersparken ist ein Instrument, um Ordnung zu schaffen \u2013 und gleichzeitig Flexibilit\u00e4t f\u00fcr diejenigen, die sie brauchen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Ein anderer Bereich, bei dem Sie vom Bund abh\u00e4ngig sind \u2013 und bei dem es wenig erfreulich l\u00e4uft, sind Bahnh\u00f6fe. Der Bahnhof Diebsteich kommt sp\u00e4ter, f\u00fcr den Ausbau des Hauptbahnhofs gibt es kein konkretes Zeitfenster. Warum?<\/p>\n<p><b>Tjarks: <\/b>Weil die Bahn zu langsam ist. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in Deutschland ist der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur. Das sage ich immer wieder. Die DB muss leistungsf\u00e4higer, schneller und g\u00fcnstiger bauen. Sonst verbessern sich weder P\u00fcnktlichkeit noch Zustand. Aber: Wir wollen in dieser Legislatur eine Ausbauvereinbarung f\u00fcr den Hamburger Hauptbahnhof erreichen \u2013 Kostenaufteilung zwischen Stadt, Bund und Bahn. Wir haben den st\u00e4dtebaulichen Entwurf und die ersten Leistungsphasen gemeinsam mit der Bahn finanziert, aber es geht zu langsam. Und das ist frustrierend, weil alle wissen: Hamburg braucht einen gr\u00f6\u00dferen Hauptbahnhof \u2013 schon seit 30 Jahren.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>\u00c4hnliches Thema: Wie geht es weiter mit Hamburgs maroden Br\u00fccken? Besonders wichtige Br\u00fccken sind Bahn- oder Autobahnbr\u00fccken, auf die Hamburg wenig Einfluss hat &#8230;<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Das ist unsere Top-Priorit\u00e4t. Hamburg hat 1235 Stra\u00dfenbr\u00fccken, viele sind alt und st\u00e4rker belastet als geplant. Wir arbeiten gemeinsam mit Bund und Bahn an der A1-Norder- und S\u00fcderelbbr\u00fccke, an den Bahn-S\u00fcderelbbr\u00fccken. An dem Projekt K\u00f6hlbrandbr\u00fccke arbeitet die Wirtschaftsbeh\u00f6rde intensiv.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Werden alle alten Br\u00fccken so lange halten?<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Das ist das Ziel. Aber es ist komplex. Wir reden hier nicht \u00fcber ein paar Bauwerke, sondern \u00fcber ein Netz. Wenn eine Br\u00fccke ausf\u00e4llt, kann das den gesamten Verkehr lahmlegen. Deshalb m\u00fcssen wir massiv in Erhalt und Neubau investieren, und ich werbe \u00fcberall daf\u00fcr.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Was wollen Sie bis zum Ende der Legislatur geschafft haben?<\/p>\n<p><b>Tjarks: <\/b>Die erste Station der U5 einweihen. Die Bahn dazu bringen, die S4 zu bauen \u2013 mindestens bis Rahlstedt. Die Steinstra\u00dfe umgestalten. Bei der A1-Norderelbbr\u00fccke den ersten \u00dcberbau fertigstellen. Alle 100 Sekunden eine U-Bahn in die Horner Geest fahren lassen. Das sind gro\u00dfe Projekte. Sie sind wichtig f\u00fcr die Zukunft der Mobilit\u00e4t in Hamburg. Und ich bin optimistisch, dass wir das schaffen.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Jetzt fiel nicht einmal das Wort Radverkehr bei Ihnen &#8230;<\/p>\n<p><b>Tjarks:<\/b> Auch beim Radverkehr geht es weiter, keine Sorge.<\/p>\n<p><b>Redakteurin Julia Witte genannt Vedder arbeitet in der <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Hamburg-Redaktion<\/b><\/a><b> von WELT und WELT AM SONNTAG. Seit 2011 berichtet sie \u00fcber <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Hamburger Politik<\/b><\/a><b>. Einer ihrer Schwerpunkte ist Verkehrspolitik.<\/b><\/p>\n<p><b>Der Artikel stammt aus der Guest Edition der WELT AM SONNTAG von Andreas Gursky, einem der ber\u00fchmtesten Fotografen der Welt. Sie k\u00f6nnen dieses einzigartige Sammlerst\u00fcck <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.lesershop24.de\/welt-am-sonntag\/gursky\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.lesershop24.de\/welt-am-sonntag\/gursky&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>hier bestellen<\/b><\/a><b>. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburgs gr\u00fcner Verkehrssenator Anjes Tjarks \u00fcber den Abschied vom Verbrennermotor, autonomes Fahren, digitale Parkkonzepte und die gro\u00dfen Infrastrukturprojekte,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":643381,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[111942,10757,15323,29,30,692,14623,111941,373,28995],"class_list":{"0":"post-643380","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-anjes","9":"tag-autonomes-fahren","10":"tag-balken-inbox","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-innenpolitik","15":"tag-tjarks","16":"tag-volkswagen","17":"tag-witte-genannt-vedder-julia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115711900903425384","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/643380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=643380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/643380\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/643381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=643380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=643380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=643380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}