{"id":644762,"date":"2025-12-14T03:59:16","date_gmt":"2025-12-14T03:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/644762\/"},"modified":"2025-12-14T03:59:16","modified_gmt":"2025-12-14T03:59:16","slug":"ukraine-krieg-angriff-auf-die-ernaehrungssicherheit-russland-bombardiert-tuerkisches-schiff-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/644762\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eAngriff auf die Ern\u00e4hrungssicherheit\u201e \u2013 Russland bombardiert t\u00fcrkisches Schiff ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Die Bem\u00fchungen um einen Waffenstillstand: Au\u00dfenpolitische Berater aus den USA, der Ukraine und Deutschland treffen sich am Sonntag in Berlin zu Gespr\u00e4chen. Unterdessen greift Russland ein t\u00fcrkisches Schiff an. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die USA bringen eine \u201efreie Wirtschaftszone\u201c im Donbass ins Spiel \u2013 doch die ukrainische F\u00fchrung f\u00fcrchtet gef\u00e4hrliche Zugest\u00e4ndnisse an Moskau. Der Druck auf Kiew steigt. Derweil k\u00fcndigen sich Witkoff und Kushner am Sonntag in Berlin an.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/p>\n<p>02:40 Uhr \u2013 Russischer Angriff auf t\u00fcrkisches Schiff<\/p>\n<p>Russland hat nach ukrainischen Angaben ein t\u00fcrkisches Schiff im Schwarzen Meer angegriffen. Es sei ein \u201egezielter Drohnenangriff\u201c auf die \u201eViva\u201c gewesen, das Schiff war \u201emit Sonnenblumen\u00f6l beladen auf dem Weg nach \u00c4gypten\u201c, teilte die ukrainische Marine mit. Die elf Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sprach in einer Videobotschaft von einem \u201eAngriff auf die Ern\u00e4hrungssicherheit\u201c. Mit Angriffen auf Schiffe, \u201edie nichts mit dem Krieg zu tun haben\u201c, fordere Russland \u201edie ganze Welt\u201c heraus. \u201eWir werden mit unseren Partnern entscheiden, wie wir darauf reagieren. Es wird eine Reaktion geben\u201c, beteuerte Selenskyj.<\/p>\n<p>Das Schiff soll sich in der Wirtschaftszone der Ukraine befunden haben und einen Korridor an der K\u00fcste genutzt haben, der eigentlich den sicheren Transport von Agrarprodukten \u00fcber das Schwarze Meer gew\u00e4hrleistet. Die T\u00fcrkei hatte bereits mehrfach Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer kritisiert. <\/p>\n<p>Samstag, 13. Dezember:21:04 Uhr \u2013 Selenskyj best\u00e4tigt Teilnahme an Gespr\u00e4chen in Berlin<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat seine Teilnahme an Gespr\u00e4chen in Berlin \u00fcber eine Beendigung des russischen Angriffskrieges best\u00e4tigt. \u201eDerzeit bereiten wir uns auf Treffen mit der amerikanischen Seite und unseren europ\u00e4ischen Freunden in den n\u00e4chsten Tagen vor. In Berlin wird es viele Veranstaltungen geben\u201c, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten Videobotschaft. Er wird sp\u00e4testens am Montag auch von Kanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet zu einem ukrainischen Wirtschaftstreffen. <\/p>\n<p>13:00 Uhr \u2013 Tschechiens neuer Ministerpr\u00e4sident lehnt Garantien f\u00fcr Finanzierung der Ukraine ab<\/p>\n<p>Der k\u00fcnftige tschechische Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis lehnt es ab, Garantien f\u00fcr die Finanzierung der Ukraine zu \u00fcbernehmen. Die Europ\u00e4ische Kommission m\u00fcsse alternative Wege zur Unterst\u00fctzung des Landes finden, sagt Babis, der am Montag sein Amt antritt, in einem in den sozialen Netzwerken ver\u00f6ffentlichten Video. \u201eWir werden f\u00fcr nichts Garantien \u00fcbernehmen und auch kein Geld hineinstecken.\u201c Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen in der kommenden Woche \u00fcber ein komplexes Darlehensprogramm f\u00fcr die Ukraine beraten. Dieses sieht die Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte vor, erfordert aber auch nationale Garantien der Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p>11:08 Uhr \u2013 Ukraine-Beratungen am Sonntag in Berlin<\/p>\n<p>An diesem Sonntag wollen au\u00dfenpolitische Berater unter anderem der USA, der Ukraine und Deutschlands in Berlin ihre Gespr\u00e4che \u00fcber einen m\u00f6glichen Waffenstillstand in der Ukraine fortsetzen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in der deutschen Hauptstadt. Die USA hatten angek\u00fcndigt, dass der Sondergesandte Steve Witkoff nach Berlin reisen werde. \u00dcber Ort und Zeitpunkt der Beratungen am Sonntag wurde zun\u00e4chst Geheimhaltung vereinbart. <\/p>\n<p>06:50 Uhr \u2013 Nun zwei Tote in russischer Oblast Saratow nach Drohnenangriff <\/p>\n<p>Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Industriestadt Saratow an der Wolga sind nach Beh\u00f6rdenangaben zwei Menschen get\u00f6tet worden. Zun\u00e4chst war nur von einem Toten die Rede. Im Zuge des Angriffs wurden mehrere Wohnungen eines Hauses getroffen, zwei Menschen starben, wie Gouverneur Roman Bussargin bei Telegram mitteilte. Er sprach den Angeh\u00f6rigen der Toten sein Beileid aus<\/p>\n<p>4:49 Uhr \u2013 Kim Jong Un feiert Ukraine-R\u00fcckkehrer <\/p>\n<p>Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat im Ukraine-Krieg<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255307932\/Kursk-Nordkoreanische-Soldaten-laut-Ukraine-von-Front-abgezogen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255307932\/Kursk-Nordkoreanische-Soldaten-laut-Ukraine-von-Front-abgezogen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"> eingesetzte Soldaten <\/a>nach der R\u00fcckkehr aus Russland mit einer gro\u00df inszenierten Begr\u00fc\u00dfungszeremonie pers\u00f6nlich willkommen gehei\u00dfen. In einer von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA ver\u00f6ffentlichten Rede pries Kim das \u201eheldenhafte\u201c Verhalten der Pioniereinheit w\u00e4hrend ihrer 120-t\u00e4gigen Auslandsmission. Die Zeremonie fand demnach bereits am Freitag in der nordkoreanischen Hauptstadt Pj\u00f6ngjang statt.  Die zur\u00fcckgekehrte Milit\u00e4reinheit war laut KCNA Anfang August nach Russland entsandt worden und unterst\u00fctzte die russische Armee in der Region Kursk im Kampf gegen die Ukraine. <\/p>\n<p>3:52 Uhr \u2013 Mehr Informationen zu Witkoff-Besuch werden bekannt <\/p>\n<p>Steve Witkoff wird einem US-Insider zufolge bei seinem Deutschland-Besuch vom Schwiegersohn des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump, Jared Kushner, begleitet werden. Die beiden sollen laut der Nachrichtenagentur Reuters am Montag mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj sowie dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer zusammentreffen. Am Abend sollen zudem die Spitzen von EU und Nato hinzusto\u00dfen, wie die Bundesregierung zuvor mitteilte. F\u00fcr Sonntag und Montag seien zudem separate Treffen zwischen Witkoff und Akteuren aus Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland geplant.<\/p>\n<p>Die Entsendung Witkoffs unterstreiche die wachsende Dringlichkeit Washingtons, die verbleibenden Differenzen mit Kiew \u00fcber die Bedingungen des von den USA vorgelegten Friedensplans zu \u00fcberbr\u00fccken, sagte der Insider. Ziel der Beratungen in Berlin ist es, eine gemeinsame Position f\u00fcr ein Friedensabkommen mit Russland zu erarbeiten. Es solle ein Verhandlungsangebot an Russland geschaffen werden, sagte ein Vertreter des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidialamts. Dem ukrainischen Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umerow zufolge geht es um eine weitere Synchronisierung der Positionen. Diskutiert wird zudem, wie eine Art Beistandspflicht nach dem Vorbild der Nato als Sicherheitsgarantie f\u00fcr die Ukraine in den Friedensplan aufgenommen werden kann.<\/p>\n<p>01:47 Uhr \u2013 Witkoff kommt nach Berlin <\/p>\n<p>Das Wei\u00dfe Haus hat best\u00e4tigt, dass der US-Gesandte Steve Witkoff am Wochenende Selenskyj und europ\u00e4ische Staatenlenker in Berlin treffen wird. Zuvor hatte es einen Bericht des \u201eWall Street Journals\u201c \u00fcber die Witkoff-Reise und ein Zusammentreffen mit Selenskyj und anderen in Berlin gegeben. Dies berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungsvertreter. Witkoff werde am Sonntag und Montag auch seine Amtskollegen aus Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland treffen, schrieb die Zeitung weiter. <\/p>\n<p>Freitag, 12. Dezember: 19:37 Uhr \u2013 \u00d6lraffinerie in russischer Region Jaroslawl  angegriffen<\/p>\n<p>Die Ukraine greift nach eigenen Angaben eine gro\u00dfe \u00d6lraffinerie in der russischen Region Jaroslawl an. In dem Gebiet seien Explosionen und ein gro\u00dfes Feuer registriert worden, teilt der ukrainische Generalstab mit. Das Ausma\u00df des Schadens werde ermittelt. Eine russische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>19:00 Uhr \u2013 EU friert russisches Verm\u00f6gen dauerhaft ein<\/p>\n<p>Die EU hat eine wichtige Grundlage f\u00fcr die Nutzung von russischem Staatsverm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine geschaffen. 25 der 27 Mitgliedstaaten stimmten daf\u00fcr, eine R\u00fcck\u00fcbertragung von in der EU festgesetzten Mitteln nach Russland unbefristet zu verbieten. Dagegen votierten Ungarn und die Slowakei. <\/p>\n<p>18:45 Uhr \u2013 Unterh\u00e4ndler der USA, Ukraine und EU beraten Friedensplan<\/p>\n<p>Sicherheitsberater der Ukraine, der EU und der USA beraten \u00fcber die Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung. Es gehe um eine weitere Synchronisierung der Positionen, Sicherheitsfragen und die n\u00e4chsten Schritte bei der Arbeit an einem Friedensplan, teilt der ukrainische Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umerow auf Telegram mit. Zugleich werde weiter an Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine, Wirtschaftsfragen und dem Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg gearbeitet.<\/p>\n<p>17.45 Uhr \u2013 Bundesregierung best\u00e4tigt geplantes Treffen von Merz und Selenskyj<\/p>\n<p>Die Bundesregierung best\u00e4tigt, dass Kanzler Friedrich Merz am Montag den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin empfangen wird. Sie n\u00e4hmen an den deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgespr\u00e4chen teil und w\u00fcrden sich auch zum Stand der Friedensverhandlungen in der Ukraine austauschen. \u201eAm Abend werden zahlreiche europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen von EU und NATO zu den Gespr\u00e4chen hinzusto\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>16:02 Uhr \u2013 US-Plan sieht EU-Beitritt der Ukraine angeblich bereits ab Januar 2027 vor<\/p>\n<p>Der US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs sieht laut Verhandlungskreisen einen EU-Beitritt des von Russland angegriffenen Landes bereits ab Januar 2027 vor. \u201eDas ist festgelegt, aber es ist Verhandlungssache, und die Amerikaner sind daf\u00fcr\u201c, sagte ein hochrangiger Vertreter der Unterh\u00e4ndler der Nachrichtenagentur AFP. <\/p>\n<p>Die Ukraine ist seit Juni 2022 EU-Beitrittskandidat. Der Beitrittsprozess ist grunds\u00e4tzlich langwierig, ihm steht zudem unter anderem der Widerstand Ungarns entgegen. Die USA hatten vor gut drei Wochen einen Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vorgelegt, der in seiner urspr\u00fcnglichen Fassung als sehr Moskau-freundlich galt. Auf Dr\u00e4ngen der Ukraine und ihrer europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten wurde der Plan in zentralen Punkten \u00fcberarbeitet. <\/p>\n<p>Am Mittwochabend schickte die Ukraine eine neue Fassung nach Washington, am Donnerstag machte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj erstmals n\u00e4here Angaben zu den Inhalten nach aktuellem Verhandlungsstand. Demnach dr\u00e4ngen die USA die Ukraine weiterhin dazu, erhebliche territoriale Zugest\u00e4ndnisse an Russland zu machen.<\/p>\n<p>15:40 Uhr \u2013 Selenskyj besucht umk\u00e4mpfte Stadt Kupjansk<\/p>\n<p>Nach russischen Eroberungsmeldungen zeigte sich der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj demonstrativ am Rande der Stadt Kupjansk im Osten des Landes. \u201eViel haben die Russen von (der Eroberung der Stadt) Kupjansk gesprochen, wir sehen, wie es ist\u201c, sagte der Staatschef in einem Video. Dabei zeigte er sich mit Schutzweste \u2013 aber ohne Helm \u2013 vor dem Hintergrund der zerst\u00f6rten Ortseingangs-Stele. Er dankte den Soldaten f\u00fcr ihren Einsatz. \u201eHeute ist es au\u00dferordentlich wichtig, Ergebnisse an der Front zu erzielen, damit die Ukraine Ergebnisse in der Diplomatie erreichen kann\u201c, sagte er. <\/p>\n<p>13:45 Uhr \u2013 Selenskyj am Montag zu Gespr\u00e4chen in Berlin<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj reist am Montag zu einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz nach Berlin. Geplant seien auch Gespr\u00e4che im sogenannten E3-Format mit Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich, berichtet \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/ukraine-praesident-selenskyj-besucht-merz-in-berlin-fuer-friedensgipfel-693c02af840050c476910f3c\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/ukraine-praesident-selenskyj-besucht-merz-in-berlin-fuer-friedensgipfel-693c02af840050c476910f3c&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Bild<\/a>\u201c unter Berufung auf Sicherheitskreise. Unklar sei, ob auch ein Vertreter der USA zugeschaltet werde. Die Bundesregierung habe den Bericht nicht best\u00e4tigt, hei\u00dft es in der Zeitung. Auf den Besuch deuteten jedoch hohe Sicherheitsvorkehrungen im Berliner Regierungsviertel hin.<\/p>\n<p>12:56 Uhr \u2013 Bundesregierung wirft Moskau Cyberangriff und Desinformation vor<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat Russland f\u00fcr einen Cyberangriff auf die deutsche Flugsicherung und systematische Desinformationskampagnen auch w\u00e4hrend der letzten Bundestagswahl verantwortlich gemacht. Die Vorf\u00e4lle seien klar der Verantwortung des russischen Milit\u00e4rgeheimdiensts GRU zugeordnet worden, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums. Das Ausw\u00e4rtige Amt habe deshalb am Freitagvormittag den russischen Botschafter einbestellt.<\/p>\n<p>12:00 Uhr \u2013 Merz am Montag beim deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt am Montag am deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin teil, das der Industrieverband DIHK organisiert. Ein Regierungssprecher sagte, dabei gehe es um die weitere Unterst\u00fctzung der von Russland angegriffen Ukraine und den Wiederaufbau des Landes. Auch beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag in Br\u00fcssel werde es um die Ukraine gehen. Bis dahin werde es noch viele politische Gespr\u00e4che geben, auch am Wochenende.<\/p>\n<p>08:25 Uhr \u2013 Orb\u00e1n nennt EU-Pl\u00e4ne f\u00fcr russisches Zentralbankverm\u00f6gen \u201erechtswidrig\u201c<\/p>\n<p>Auch aus der EU selbst kommt Kritik am geplanten Umgang mit dem eingefrorenen russischen Zentralbankverm\u00f6gen. Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n bezeichnet Pl\u00e4ne, die Mittel auf unbestimmte Zeit per Mehrheitsentscheidung festzusetzen, als \u201erechtswidrig\u201c. Die Entscheidung wird an diesem Freitag erwartet. Damit soll die bisher notwendige, alle sechs Monate stattfindende Verl\u00e4ngerung der Ma\u00dfnahme ersetzt und ein m\u00f6gliches Veto durch EU-Staaten wie Ungarn oder die Slowakei verhindert werden. Der Schritt gilt als rechtliche Grundlage f\u00fcr den Plan, die russischen Verm\u00f6genswerte f\u00fcr einen Kredit an die Ukraine zu nutzen. \u201eBr\u00fcssel wird heute den Rubikon \u00fcberschreiten\u201c, kritisiert Orb\u00e1n in einem Facebook-Beitrag. Dies werde der Union irreparablen Schaden zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>08:03 Uhr \u2013 Russische Zentralbank verklagt belgischen Finanzdienstleister<\/p>\n<p>Die russische Zentralbank verklagt nach eigenen Angaben Euroclear vor einem Moskauer Gericht. Bei dem Finanzdienstleister in Belgien lagert ein Gro\u00dfteil der in der EU eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerte. Die russische Zentralbank begr\u00fcndete ihre Klage mit dem Vorwurf, ihr sei durch Euroclears Vorgehen ein Schaden entstanden, da sie nicht \u00fcber Gelder und Wertpapiere verf\u00fcgen k\u00f6nne, die ihr geh\u00f6rten. Die Zentralbank bezeichnet zudem \u201eMechanismen zur direkten oder indirekten Nutzung\u201c ihrer Verm\u00f6genswerte sowie jede andere Form deren unbefugten Nutzung als illegal und dem V\u00f6lkerrecht widersprechend. In der EU wird unter anderem erwogen, die eingefrorenen Mittel zu verwenden, um den Wiederaufbau in der Ukraine \u00fcber einen Kredit zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>05:07 Uhr \u2013  US-Vorschlag \u201efreie Wirtschaftszone\u201c? Kiew ist skeptisch<\/p>\n<p>Laut Selenskyj schlagen die USA vor, den bisher von der ukrainischen Armee kontrollierten Teil des Donbass-Gebiets im Osten des Landes zur \u201efreien Wirtschaftszone\u201c zu erkl\u00e4ren. Der Kompromissvorschlag bestehe darin, dass die russische Seite nicht in dieses Gebiet vordringt, sagte Selenskyj \u00f6rtlichen Medienberichten zufolge in Kiew. <\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rte der Ukraine-Pr\u00e4sident, dass der Fairness halber umgekehrt die Frage erlaubt sein m\u00fcsse: \u201eWenn sich die eine Seite zur\u00fcckzieht, wie man es von den Ukrainern verlangt, warum zieht sich die andere Kriegspartei nicht um die gleiche Entfernung in die andere Richtung zur\u00fcck?\u201c Selenskyj sagte zudem, es sei offen, wie die von den USA vorgeschlagene \u201efreie Wirtschaftszone\u201c verwaltet werden sollte und wie man Russland davon abhalten k\u00f6nnte, doch weiter in das Gebiet vorzudringen \u2013 wenn nicht offensichtlich, dann beispielsweise mit Soldaten in Zivilkleidung, wie dies einst schon auf der Krim geschah. <\/p>\n<p>4:15 Uhr \u2013 \u201eIm Gro\u00dfen und Ganzen\u201c werde EU von USA ber\u00fccksichtigt, sagt Wadephul <\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er finden in den Ukraine-Verhandlungen nach den Worten von Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) weiterhin Geh\u00f6r bei der US-Regierung. \u201eF\u00fcr mich ist entscheidend, dass wir unsere Position und unsere Interessen geltend machen k\u00f6nnen, dass sie gesehen werden und sie Ber\u00fccksichtigung finden in der amerikanischen Verhandlungsstrategie. Und das ist bislang im Gro\u00dfen und Ganzen der Fall\u201c, sagte Wadephul den Zeitungen der Mediengruppe Bayern vom Freitag auf die Frage, ob in den USA nicht das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die sicherheitspolitischen Realit\u00e4ten in Europa fehle.<\/p>\n<p>03:00 Uhr \u2013 Trump spricht von Ukraine-Treffen am Samstag<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat als Termin f\u00fcr ein m\u00f6gliches Treffen in Europa zur Befriedung des Ukraine-Kriegs den Samstag genannt. \u201eAm Samstag findet ein Treffen statt, wir werden sehen, ob wir daran teilnehmen oder nicht\u201c, sagte Trump im Wei\u00dfen Haus \u2013 ohne zu erw\u00e4hnen, mit wem die Gespr\u00e4che gef\u00fchrt w\u00fcrden. Er betonte, Vertreter der USA w\u00fcrden an einem solchen dann Treffen teilnehmen, \u201ewenn wir glauben, dass es gute Chancen gibt\u201c. Ansonsten wolle man keine Zeit verschwenden.<\/p>\n<p>dpa\/AP\/AFP\/rtr\/s\u00e4d\/cvb\/jm\/jac\/sebe\/ll\/coh\/krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bem\u00fchungen um einen Waffenstillstand: Au\u00dfenpolitische Berater aus den USA, der Ukraine und Deutschland treffen sich am Sonntag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":644763,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,114,13,188,14,15,110,111,307,115,12,116,103504,113,317,4872,112,117],"class_list":{"0":"post-644762","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-geb-1946","11":"tag-headlines","12":"tag-liveticker","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-newsteam","16":"tag-putin","17":"tag-russland","18":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-selenskyj","21":"tag-steven","22":"tag-trump","23":"tag-ukraine","24":"tag-witkoff","25":"tag-wladimir","26":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115715923425517954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/644762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=644762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/644762\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/644763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=644762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=644762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=644762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}