{"id":644883,"date":"2025-12-14T05:26:15","date_gmt":"2025-12-14T05:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/644883\/"},"modified":"2025-12-14T05:26:15","modified_gmt":"2025-12-14T05:26:15","slug":"lemgoer-und-bielefelder-forscher-wollen-den-menschen-ins-zentrum-der-ki-arbeit-stellen-lokale-nachrichten-aus-lemgo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/644883\/","title":{"rendered":"Lemgoer und Bielefelder Forscher wollen den Menschen ins Zentrum der KI-Arbeit stellen | Lokale Nachrichten aus Lemgo"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Lemgo\/Bielefeld. Wie lassen sich Menschen und Maschinen so zusammenbringen, dass beide voneinander profitieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kompetenzverbunds Humation \u2013 Humanzentrierte Automation, den die Universit\u00e4t Bielefeld und das Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo gemeinsam gegr\u00fcndet haben. Ziel sei es laut Pressemitteilung, die Interaktion zwischen Mensch, K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung so zu gestalten, dass Arbeitsprozesse sicherer, flexibler und effizienter werden und gleichzeitig der Mensch im Zentrum bleibt.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">\u201eWir wollen Technologien dahingehend entwickeln, dass sie die F\u00e4higkeiten des Menschen erweitern, nicht ersetzen\u201c, sagt Dr.-Ing. Marc Hesse. Er ist Teamleiter von Cognitronics an der Universit\u00e4t Bielefeld und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Center for Cognitive Interaction Technology (CITEC). \u201eWenn Mensch und Maschine als Partner zusammenarbeiten, entsteht ein hybrides Team, das kreativer, adaptiver und nachhaltiger arbeitet.\u201c<\/p>\n<p>Gemeinsame Plattform f\u00fcr Forschung und Praxis<\/p>\n<p id=\"absatz3\" class=\"em_text\">Der Kompetenzverbund vereine die grundlagenorientierte Forschung der Universit\u00e4t mit der anwendungsnahen Expertise des Fraunhofer IOSB-INA. Diese Verbindung erm\u00f6gliche praxisnahe L\u00f6sungen in Feldern wie kollaborativer Robotik, also Robotern, die gemeinsam mit Menschen arbeiten und der Integration von KI in automatisierte Prozesse.<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Ein Beispiel sei das gemeinsame Projekt \u201eHumation Collaboratory.OWL\u201c: Ein Forschungslabor, das zwei Standorte digital vernetzt \u2013 das Forschungsinstitut f\u00fcr Kognition und Robotik (CoR-Lab) in Bielefeld und das Fraunhofer-Institut mit der \u201eSmartFactoryOWL\u201c in Lemgo. \u201eDort arbeiten Roboter und Menschen Seite an Seite, etwa bei der Produktion von W\u00e4rmepumpen. Intelligente Roboter \u00fcbernehmen Teilaufgaben und unterst\u00fctzen Fachkr\u00e4fte bei der Montage. So lassen sich Engp\u00e4sse in der Produktion ausgleichen und Arbeitsprozesse effizienter gestalten\u201c, schreibt die Universit\u00e4t.<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Viele Betriebe st\u00fcnden heute unter Druck, sagt Prof. Dr.-Ing. J\u00fcrgen Jasperneite, Direktor des Fraunhofer IOSB-INA, Lemgo: \u201eZu wenig Fach- und Arbeitskr\u00e4fte, zu viel Komplexit\u00e4t. Mit ,Humation\u2019 verbinden wir moderne Technik mit menschlicher Erfahrung \u2013 und dank digitaler Zwillinge werden Abl\u00e4ufe einfacher und schneller.\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Auch das Projekt \u201eEXPLORE\u201c zeige, wie Forschung und Industrie zusammenwachsen. \u201eEs entwickelt die erste Forschungsplattform f\u00fcr Digitale Zwillinge in Ostwestfalen-Lippe. Digitale Zwillinge sind dynamische, virtuelle Abbilder realer Maschinen oder Produktionslinien. Sie helfen Unternehmen, Abl\u00e4ufe zu simulieren, zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten, bevor sie in der Realit\u00e4t umgesetzt werden.\u201c<\/p>\n<p>Technologie mit menschlichem Ma\u00df<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Im Mittelpunkt der humanzentrierten Automation stehe der Mensch als aktiver Gestalter technischer Systeme. \u201eZiel ist nicht, Arbeit vollst\u00e4ndig zu automatisieren, sondern Arbeitspl\u00e4tze menschengerecht zu gestalten. Dabei geht es um Sicherheit, Wohlbefinden und die Erweiterung von Kompetenzen.\u201c Auch ethische, rechtliche und soziale Fragen w\u00fcrden von Beginn an in die Forschung integriert. Dieser sogenannte \u201eintegrierte Forschungsansatz\u201c stelle sicher, dass neue Technologien gesellschaftlich verantwortungsvoll entwickelt werden.<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">\u201eF\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bietet ,Humation\u2019 praxisnahe Unterst\u00fctzung: von Lab-Touren \u00fcber Fachgemeinschaften bis hin zu Beratungs- und Umsetzungsprojekten. So wird wissenschaftliche Expertise direkt in die regionale Wirtschaft \u00fcbertragen und umgekehrt flie\u00dfen die Erfahrungen der Betriebe in die Forschung zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p>Impulse f\u00fcr die Industrie der Zukunft<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Der Ansatz von \u201eHumation\u201c steht im Einklang mit der europ\u00e4ischen Strategie \u201eIndustry 5.0\u201c, die den Menschen als zentrale S\u00e4ule einer nachhaltigen und resilienten Industrie definiert. Mit dem neuen Kompetenzverbund tr\u00e4gt die Region Ostwestfalen-Lippe dazu bei, Europa als Vorreiter humanzentrierter Automatisierung zu positionieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lemgo\/Bielefeld. Wie lassen sich Menschen und Maschinen so zusammenbringen, dass beide voneinander profitieren? 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