{"id":645020,"date":"2025-12-14T06:54:12","date_gmt":"2025-12-14T06:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645020\/"},"modified":"2025-12-14T06:54:12","modified_gmt":"2025-12-14T06:54:12","slug":"dem-augsburger-staudenkaenguru-auf-der-spur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645020\/","title":{"rendered":"Dem Augsburger Staudenk\u00e4nguru auf der Spur"},"content":{"rendered":"<p>Gelegentlich springt es Spazierg\u00e4ngern, Joggern oder J\u00e4gern vor die Linse. Seit Jahren sorgt ein freilebendes K\u00e4nguru in den Stauden von Augsburg immer wieder f\u00fcr Aufsehen. Die j\u00fcngste Sichtung stammt von Ende Oktober 2025, als ein Verkehrsteilnehmer zwischen Hiltenfingen und Mittelneufnach im Landkreis Augsburg bei H\u00f6fen das Tier auf einem Acker bemerkte und die Polizei informierte. Eine Streife war zuf\u00e4llig in der N\u00e4he und konnte das Tier gerade noch sehen, bevor es wieder im Wald verschwand.<\/p>\n<p>Die Geschichte von &#8222;Knicksy&#8220;<\/p>\n<p>Bereits 2019 wurde in den Stauden von Augsburg erstmals ein freilebendes K\u00e4nguru gesichtet. Nach einem Bericht der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/112591834\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwabm\u00fcnchner Allgemeinen<\/a>&#8220; (externer Link, m\u00f6glicherweise Bezahl-Inhalt) sei es damals aus dem Kaindlhof in Erkhausen ausgeb\u00fcxt. Bei dem Tier handelt es sich um ein Bennett-Wallaby, eine K\u00e4nguru-Art, die etwa einen Meter gro\u00df wird und urspr\u00fcnglich aus Australien stammt. Wegen eines markanten Knicks im Schwanz wurde das K\u00e4nguru auf den Namen &#8222;Knicksy&#8220; getauft.<\/p>\n<p>Seitdem h\u00e4ufen sich die Sichtungen: Laut Medienberichten wurde im M\u00e4rz 2021 ein K\u00e4nguru am Ortsausgang von Scherstetten gesichtet, und auch in den Jahren danach meldeten Beobachter immer wieder Begegnungen mit dem Tier an unterschiedlichen Stellen. Die Sichtungen reichten von W\u00e4ldern zwischen Scherstetten und Konradshofen \u00fcber die Umgebung von Rielhofen bis hin zur Bergrennstrecke nahe der 14-Nothelfer-Kapelle. Auff\u00e4llig ist, dass das Tier offenbar immer wieder in der gleichen Region auftaucht, sodass sich \u00fcber die Jahre ein recht klares Bild von seinen Aufenthaltsorten ergeben hat.<\/p>\n<p>Ein weiteres K\u00e4nguru?<\/p>\n<p>Bei der aktuellen Sichtung handelt es sich vermutlich allerdings nicht um &#8222;Knicksy&#8220;. Stefan Sues, der Polizist, der das Tier Ende Oktober 2025 auf der Streife sah, stellte fest: &#8222;Es hat nicht diesen markanten Knick im Schwanz&#8220;. Die Beamten versuchten anschlie\u00dfend, einen Besitzer ausfindig zu machen, konnten jedoch nichts herausfinden. Ob noch weitere freilebende Wallabys in der Region unterwegs sind und ob &#8222;Knicksy&#8220; noch immer durch die Stauden streift, bleibt unklar.<\/p>\n<p>\u00dcberlebenschancen in Bayern<\/p>\n<p>Dass ein K\u00e4nguru in Bayern grunds\u00e4tzlich \u00fcberleben kann, best\u00e4tigen Fachleute. Schon im Winter 2024 erkl\u00e4rte ein Mitarbeiter des Augsburger Zoos dem BR: &#8222;Solange wir keine geschlossene Schneedecke haben, die mehrere Zentimeter dick ist, wird das K\u00e4nguru immer etwas zum Fressen finden, und somit stehen die \u00dcberlebenschancen sehr hoch.&#8220; Die Tiere scheinen also robust zu sein und auch im Winter gen\u00fcgend Nahrung zu finden.<\/p>\n<p>Muss das K\u00e4nguru gefangen werden?<\/p>\n<p>Die Polizei sieht keinen akuten Handlungsbedarf. Das Tier sei weder gef\u00e4hrlich noch mache es einen geschw\u00e4chten Eindruck. Und in der Bev\u00f6lkerung von Schwabm\u00fcnchen \u00fcberwiegt Sympathie f\u00fcr das Tier. Viele erz\u00e4hlen, das K\u00e4nguru sei &#8222;einfach eine Bereicherung&#8220; und &#8222;man sollte das Tier dann auch laufen lassen, die Freiheit lassen&#8220;. Sorgen, das Tier k\u00f6nne Menschen gef\u00e4hrden, gibt es nicht \u2013 eher die Hoffnung, dass es weiterhin gut durch den Winter kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gelegentlich springt es Spazierg\u00e4ngern, Joggern oder J\u00e4gern vor die Linse. 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