{"id":645051,"date":"2025-12-14T07:18:20","date_gmt":"2025-12-14T07:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645051\/"},"modified":"2025-12-14T07:18:20","modified_gmt":"2025-12-14T07:18:20","slug":"vodafone-ceo-fordert-neues-vertrauen-in-europas-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645051\/","title":{"rendered":"Vodafone-CEO fordert neues Vertrauen in Europas St\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1703\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/CEO_Marcel-de-Groot-3-scaled.jpg\" class=\"attachment-original size-original\" alt=\"Marcel de Groot ist CEO von Vodafone Deutschland.\"  data-portal-copyright=\"Marcus Simaitis\" \/><\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tMarcel de Groot ist CEO von Vodafone Deutschland.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\tMarcus Simaitis\n\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>Vodafone-Deutschland-CEO Marcel de Groot sieht Europa vor drei gro\u00dfen Herausforderungen. Doch der Kern der Probleme sitzt f\u00fcr ihn tiefer. F\u00fcr 2026 fordert er, die Ursachen zu benennen und zu behandeln. Sein Pl\u00e4doyer f\u00fcr mehr Vertrauen in unsere St\u00e4rken und in unsere Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Unsere Wirtschaft f\u00e4llt zur\u00fcck. Die Menschen streiten. Kein Zukunftspfad in Sicht. \u201eEurope, we have a problem\u201c. Das ist kein Hilferuf aus dem All, sondern Realit\u00e4t vor unserer Haust\u00fcr. <\/p>\n<p>Machen wir uns ehrlich: Vor uns liegt nicht nur ein Problem, sondern gleich mehrere. Unsere Abh\u00e4ngigkeit von anderen, unser R\u00fcckstand bei der <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/digitalisierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitalisierung<\/a>, die wachsende Kluft in unserer Gesellschaft. <\/p>\n<p>Doch all das sind nur Symptome. Der Kern der unserer Probleme sitzt tiefer. Wir haben verlernt zu vertrauen. In uns selbst, in unsere Gemeinschaft und in unsere Zukunft. Die gute Nachricht: Aus jedem Problem kann eine Chance werden \u2013 wenn wir seinen Kern verstehen. Diese drei Symptome schmerzen uns in Europa. Und das sind ihre Ursachen, die wir behandeln m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Unsere Abh\u00e4ngigkeit ist hausgemacht<\/p>\n<p>Wir verlassen uns bei <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/energie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Energie<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/chipkrise-ist-zurueck-diese-elektrogeraete-duerften-bald-teurer-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Chips<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Software<\/a> auf andere. Aber wenn die Welt ins Wanken ger\u00e4t, sind wir verletzlich. Nicht, weil die anderen zu gut sind. Und auch nicht, weil uns der Wille fehlt. Sondern, weil wir zu oft als Einzelstaaten auftreten, statt auf das Gemeinschaftsprojekt Europa zu vertrauen. <\/p>\n<p>Ein Beispiel: die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/halbleiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Halbleiter-Industrie<\/a>. Jedes Land setzt eigene F\u00f6rderprogramme auf. Alle investieren, aber jeder f\u00fcr sich allein. Das kostet viel, aber bewegt wenig. Europas Potenzial ist mehr als die Summe seiner Teile. <\/p>\n<p>Lest auch<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/GettyImages-641657742-200x200.jpg\" class=\"attachment-thumbnail-square size-thumbnail-square\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/chipkrise-ist-zurueck-diese-elektrogeraete-duerften-bald-teurer-werden\/\" class=\"wp-block-inline-teaser__link \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\tChipkrise trifft jetzt Privatkunden: Diese Elektroger\u00e4te d\u00fcrften bald deutlich teurer werden<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen 2026 wieder anfangen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Mit \u00fcbergreifenden Investitionsprogrammen und tiefen Vertrauen in unsere St\u00e4rke als Gemeinschaft. Souver\u00e4nit\u00e4t hei\u00dft nicht alles allein machen. <\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Souver\u00e4nit\u00e4t hei\u00dft gemeinsam stark sein. Im Verbund. Denn nur so k\u00f6nnen wir den Big Playern aus den USA und Asien bei den gro\u00dfen Zukunftsfragen auf Augenh\u00f6he begegnen.<\/p>\n<p>Wir haben kein Digitalisierungsproblem<\/p>\n<p>Oft lese ich: \u201eEuropa hat ein Digitalisierungsproblem\u201c. Das glaube ich nicht. Ich glaube, wir haben ein Mut-Problem. Wir k\u00f6nnen Digitalisierung. Aber wir haben Angst vor Fehlern. In den USA wird gefeiert, wer ein <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/startup\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startup<\/a> gr\u00fcndet. Auch wenn er scheitert. Weil er es versucht hat. In Europa bleiben viele Ideen auf der Strecke. <\/p>\n<p>Lest auch<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DWOSB_BI_KI_aw-200x200.jpg\" class=\"attachment-thumbnail-square size-thumbnail-square\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/14-aktien-fuers-ki-endgame-so-profitiert-ihr-von-phase-4-der-tech-revolution\/\" class=\"wp-block-inline-teaser__link \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\t14 Aktien f\u00fcr das KI-\u201eEndgame\u201c: Mit diesen Unternehmen profitiert ihr von Phase 4 der Tech-Revolution<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>Denn es gibt kaum etwas zu gewinnen: Wer gr\u00fcndet und scheitert, wird verspottet. Wer gr\u00fcndet und sich durchsetzt, wird beneidet. Aber eine Spott- und Neidkultur tr\u00e4gt keine zukunftsf\u00e4hige Digitalisierung und erst recht keine erfolgreiche Wirtschaft. <\/p>\n<p>Die Folge: Statt die Dinge falsch zu machen, machen wir sie lieber gar nicht. Bevor wir KI-Anwendungen in Unternehmen und Beh\u00f6rden bringen, pr\u00fcfen wir sie endlos, um jeden noch so kleinen Stolperstein aus dem Weg zu r\u00e4umen. Das kostet Zeit und uns den Anschluss. <\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen wieder beginnen, in uns selbst zu vertrauen und die Dinge einfach zu machen, wenn\u2019s darauf ankommt. Auch, wenn dann die Fehlerquote steigt. Denn nur, wer es versucht, kann gewinnen.<\/p>\n<p>Wir haben verlernt andere Meinungen auszuhalten<\/p>\n<p>Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht h\u00f6ren, wie gespalten Europa ist. Und welche Themen uns am meisten trennen: Migration, Klima, Krieg. Die Meinungsunterschiede sind gro\u00df. Doch sie sind nicht unser Problem. <\/p>\n<p>Im Gegenteil: die Vielfalt von Meinungen kann Europas gro\u00dfe St\u00e4rke sein. Sie war es schon immer. Nicht umsonst ist die Meinungsfreiheit ein Kind Europas, auf das wir stolz sein d\u00fcrfen. <\/p>\n<p>Europa ist gro\u00df geworden, weil unsere Eltern gelernt haben, andere Meinungen auszuhalten. Was fr\u00fcher unsere St\u00e4rke war, haben wir heute verlernt. <\/p>\n<p>Lest auch<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/246448703-200x200.jpg\" class=\"attachment-thumbnail-square size-thumbnail-square\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/bi\/ueberall-schlechte-stimmung-warum-wir-eigentlich-stolz-auf-deutschland-sein-sollten\/\" class=\"wp-block-inline-teaser__link \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\u00dcberall schlechte Stimmung: Warum wir eigentlich stolz auf Deutschland sein sollten<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Beschleuniger: die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/social-media\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sozialen Medien<\/a>. Sie kamen, um uns zu verbinden. Doch wir nutzen sie vor allem, um uns von anderen Meinungen zu distanzieren. <\/p>\n<p>Ohne Platz f\u00fcr Graut\u00f6ne. Lasst uns wieder bem\u00fchen, andere Standpunkte zu verstehen, um Gr\u00e4ben zu \u00fcberwinden und L\u00f6sungen zu finden. <\/p>\n<p>Wir brauchen wieder ein gesundes Vertrauen in unsere Mitmenschen. Auch in die, die anderer Meinung sind als wir.\u00a0 Das Vertrauen, dass sie uns nicht schaden, sondern, die Dinge zum Besseren ver\u00e4ndern wollen.<\/p>\n<p>Der Kern unserer Probleme<\/p>\n<p>Unser gr\u00f6\u00dftes Problem ist ein Vertrauensproblem. Wenn wir etwas ver\u00e4ndern wollen, d\u00fcrfen wir 2026 nicht mehr nur \u00fcber offensichtliche Symptome klagen. Wir m\u00fcssen den Kern der Probleme benennen und behandeln. <\/p>\n<p>Solange wir uns selbst kleinreden, werden wir klein bleiben. Solange wir uns keine Fehler verzeihen, werden wir keinen Fortschritt machen. Und solange wir andere Meinungen als Angriff werten, werden wir keinen gemeinsamen Weg definieren. <\/p>\n<p>Lasst es uns anders machen. Lasst uns wieder vertrauen. In uns und unsere St\u00e4rken. In unsere Gemeinschaft und die Kraft Europas.\u00a0In unsere Meinungsvielfalt und unsere Zukunft. Lasst uns aus Problemen wieder Chancen machen. <\/p>\n<p>Damit aus \u201eEurope, we have problem\u201c wieder \u201eEurope we have a chance\u201c wird. Nicht, weil andere die Probleme f\u00fcr uns l\u00f6sen. Sondern, weil wir die Probleme selbst in die Hand nehmen.<\/p>\n<p>Der Autor dieses Textes, Marcel de Groot, ist CEO von Vodafone Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marcel de Groot ist CEO von Vodafone Deutschland. Marcus Simaitis Vodafone-Deutschland-CEO Marcel de Groot sieht Europa vor drei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":645052,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1081,1149,548,663,158,3934,3935,13,1256,14,15,12,154,18098],"class_list":{"0":"post-645051","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-digitalisierung","11":"tag-energie","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-kuenstliche-intelligenz","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-social-media","23":"tag-vodafone"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115716706944459249","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=645051"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645051\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/645052"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=645051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=645051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=645051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}