{"id":64539,"date":"2025-04-27T04:41:09","date_gmt":"2025-04-27T04:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/64539\/"},"modified":"2025-04-27T04:41:09","modified_gmt":"2025-04-27T04:41:09","slug":"uebergriffe-auf-polizisten-proteste-gegen-rechte-demonstrationen-von-gemeinsam-fuer-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/64539\/","title":{"rendered":"\u00dcbergriffe auf Polizisten: Proteste gegen rechte Demonstrationen von \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr das B\u00fcndnis \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c gehen in mehreren deutschen St\u00e4dten zahlreiche Menschen auf die Stra\u00dfe. Es gibt auch Gegendemonstrationen, die nicht immer friedlich bleiben \u2013 ein Polizist wurde verletzt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In verschiedenen St\u00e4dten haben jeweils mehrere Hundert Menschen an Kundgebungen des neuen Protestb\u00fcndnisses \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c teilgenommen. Das B\u00fcndnis tritt unter anderem f\u00fcr fl\u00e4chendeckende Grenzkontrollen und ein Ende der finanziellen und milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung der Ukraine ein. Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz hatte zuvor erkl\u00e4rt, dass Extremisten versuchen k\u00f6nnten, die Kundgebungen f\u00fcr sich zu vereinnahmen. Vor diesem Hintergrund kam es auch zu Gegendemonstrationen. <\/p>\n<p>In<b> Weimar <\/b>(Th\u00fcringen) versammelten sich laut Polizei rund 1100 Menschen zu einer Kundgebung des Protestb\u00fcndnisses auf dem Theaterplatz. Zu den Rednern des rechten Spektrums geh\u00f6rte auch ein landesweit bekannter <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/rechtsextremismus\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/rechtsextremismus\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rechtsextremist<\/a>. Einem Aufruf des Weimarer B\u00fcrgerb\u00fcndnisses gegen rechts zu Kundgebungen folgten nach Angaben der Polizei rund 850 Menschen. Bei einer spontan angemeldeten Demonstration kam es zu Sitzblockaden. <\/p>\n<p>Gewaltt\u00e4tige \u00dcbergriffe auf Polizisten <\/p>\n<p>In <b>Reutlingen <\/b>(Baden-W\u00fcrttemberg) wurden nach Angaben der Polizei Beamte aus einer Gruppe von teilweise vermummten Demonstranten aus dem linken Spektrum heraus angegriffen. Es sei zu \u201egewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen auf Kollegen\u201c gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten h\u00e4tten sich mit Schlagst\u00f6cken und Pfefferspray gewehrt. Es sei ein Mensch mit Kreislaufproblemen unter den Demonstranten gemeldet worden. <\/p>\n<p>Die Gruppe aus rund 200 Menschen war laut Polizei als Gegendemonstration auf dem Weg zu einer Versammlung unter dem Motto \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c, zu der rund 500 Menschen gekommen seien. Zudem h\u00e4tten sich weitere 400 Gegendemonstranten versammelt. Au\u00dferdem kamen in Karlsruhe rund 200 Menschen zu einer \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c-Demonstration. Demgegen\u00fcber standen 1200 Gegendemonstranten von sechs Veranstaltern. <\/p>\n<p>In <b>Dortmund<\/b> (Nordrhein-Westfalen) versammelten sich nach Angaben der Polizei bis zu 800 Menschen bei einer Demonstration des Protestb\u00fcndnisses. Die Zahl der Gegendemonstranten sch\u00e4tze die Polizei auf 300 bis 500. Eine Gruppe von Gegendemonstranten habe die offiziell geplante Route verlassen und versucht, Polizeisperren zu durchbrechen, um zu der Demo \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c durchzudringen, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Hundert Gegendemonstranten wurden daraufhin zeitweise eingekesselt.<\/p>\n<p>In <b>Berlin<\/b> berichtete die Polizei von etwa 500 Gegendemonstranten. Bei der Demonstration des Protestb\u00fcndnisses selbst liefen demnach etwa 300 Teilnehmer mit, vornehmlich aus der rechten Szene. <\/p>\n<p>In <b>Koblenz <\/b>wurden der Polizei zufolge \u00fcber 50 Platzverweise erteilt und 17 Menschen in Gewahrsam genommen worden. Es seien mehr als 40 Strafverfahren eingeleitet worden, \u00fcberwiegend wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Versammlungsgesetz. An der Kundgebung \u201eKoblenz gemeinsam gegen Faschismus\u201c nahmen laut Polizei etwa 800 Menschen teil. Bei der Veranstaltung \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c waren es demnach etwa 450. <\/p>\n<p>In <b>Cuxhaven<\/b> haben sich rund 300 Menschen unter dem Motto \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c versammelt. Darunter waren auch Menschen aus der Reichsb\u00fcrger- und Querdenkerszene, wie die Polizei mitteilte. Zur Gegendemo unter dem Motto \u201eDer Norden ist und bleibt bunt\u201c kamen demnach etwa 1250 Menschen.<\/p>\n<p>Die Versammlung \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c auf dem Wochenmarktparkplatz wurde nach Polizeiangaben von 30 vermummten Personen gest\u00f6rt. Die Polizei erteilte ihnen einen Platzverweis. Sp\u00e4ter wurde der Aufzug erneut von Personen gest\u00f6rt. Als ihnen ebenfalls ein Platzverweis erteilt werden sollte, leistete eine Frau Widerstand \u2013 ein Polizist wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstf\u00e4hig.<\/p>\n<p>dpa\/cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr das B\u00fcndnis \u201eGemeinsam f\u00fcr Deutschland\u201c gehen in mehreren deutschen St\u00e4dten zahlreiche Menschen auf die Stra\u00dfe. 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