{"id":645427,"date":"2025-12-14T11:16:14","date_gmt":"2025-12-14T11:16:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645427\/"},"modified":"2025-12-14T11:16:14","modified_gmt":"2025-12-14T11:16:14","slug":"in-vitro-das-klon-experiment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645427\/","title":{"rendered":"In Vitro \u2013 Das Klon-Experiment"},"content":{"rendered":"<p><b>Inhalt \/ Kritik<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Australien in der nahen Zukunft f\u00fchren Jack (<strong>Ashley Zukerman<\/strong>) und Layla (<strong>Talia Zucker<\/strong>) eine Farm und setzen dabei auf die neueste Technologie: Ihre Rinder sind Klone. Auf diese Weise hoffen sie, trotz der durch die Klimakrise in Mitleidenschaft gezogene Landwirtschaft genug Nahrung produzieren zu k\u00f6nnen. Doch das klappt nicht so wie geplant, die Gesch\u00e4fte laufen nicht besonders gut. Au\u00dferdem scheint den Tieren etwas zu fehlen, die gesundheitlichen Probleme nehmen zu. Und auch die Ehe der beiden hat schon einmal bessere Zeiten gesehen, sie haben sich trotz der N\u00e4he in der abgelegenen Gegend entfremdet. Layla hat zudem das Gef\u00fchl, dass da etwas nicht stimmt und sich jemand da drau\u00dfen herumtreibt \u2013 und macht eines Tages eine unheimliche Entdeckung \u2026<\/p>\n<p>Mehr Stimmung als Handlung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bald ist es 30 Jahre her, dass mit dem Schaf Dolly das erste geklonte S\u00e4ugetier auf die Welt kam. Seither hat sich technologisch nat\u00fcrlich viel getan, die M\u00f6glichkeiten sind gr\u00f6\u00dfer geworden, die Zukunft wurde zur Gegenwart. Und damit auch die \u00c4ngste: Das Science-Fiction-Genre warnt seit Jahren schon vor den Folgen, wenn ein Lebewesen einfach so kopiert werden kann. Meistens geschieht das in Form von actionreichen Thrillern, siehe etwa <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2009\/10\/die-insel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Insel<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2019\/05\/replicas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Replicas<\/a>. Mit In Vitro \u2013 Das Klon-Experiment\u00a0kommt nun ein weiterer Genrevertreter bei uns heraus, der in diesem thematischen Umfeld spielt. Allerdings geht dieser in eine etwas andere Richtung, was je nach Sichtweise interessant oder entt\u00e4uschend sein kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sollte man hier nicht viel Action erwarten. Schon der Einstieg ist recht gem\u00e4chlich, wenn wir dem Paar beim Farmalltag zusehen. Zwar spielen die Regisseure <strong>Will Howarth<\/strong> und <strong>Tom Mckeith<\/strong>, die gemeinsam mit Hauptdarstellerin Zucker auch das Drehbuch geschrieben haben, mit einer unheilvollen Atmosph\u00e4re. Man sp\u00fcrt hier einfach, dass da etwas nicht stimmt und auch etwas geschehen wird. Aber es ist nicht so, als w\u00fcrde dabei wahnsinnig viel geschehen. In Vitro \u2013 Das Klon-Experiment ist ein Film, der eher \u00fcber die Stimmung funktioniert, weniger die Handlung. Erst im weiteren Verlauf wird das Omin\u00f6se konkreter, verbunden mit einer Wendung, die es in sich hat. Es kommt dann auch durchaus zu bedrohlichen Szenen. Aber selbst dann bleibt das hier eher ruhig. So ruhig, dass sicher Teile des Publikums sich langweilen werden.<\/p>\n<p>Unerwartet sehenswert<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das liegt auch an den falschen Erwartungen, die hier fast zwangsl\u00e4ufig entstehen. Eine abgelegene Farm, auf der eine umstrittene Technologie eingesetzt wird, das l\u00e4sst einen vermuten, dass die Geschichte sich in eine Horrorrichtung weiterentwickelt. <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2021\/08\/schwarm-der-schrecken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwarm der Schrecken<\/a> etwa weist da diverse \u00c4hnlichkeiten auf. Stattdessen ist In Vitro \u2013 Das Klon-Experiment eher ein Beziehungsdrama. Dass die Ehe kriselt, wird von Anfang an klargemacht. Der Film muss das dabei gar nicht in Worte fassen, das wird auch so klar. Es zeigt sich etwa in der K\u00f6rpersprache, wenn die beiden Hauptfiguren im Bett sind und wir die Distanz sp\u00fcren trotz der physischen N\u00e4he. Sie m\u00f6gen am selben Ort sein und sind doch woanders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer sich darauf einlassen kann, dass das hier ein st\u00e4rker figurenbezogenes und eben ruhiges Werk ist, findet aber durchaus einen sehenswerten Film. Dieser ist getragen von einem \u00fcberzeugenden Schauspielduo, welches das Menschliche in dem Science-Fiction-Konstrukt hervorholt. Aber auch das Audiovisuelle tr\u00e4gt dazu bei, dass In Vitro \u2013 Das Klon-Experiment besser ist, als es die m\u00e4\u00dfige Resonanz des Publikums einen vermuten l\u00e4sst. Neben den stimmungsvollen Bildern sticht gerade auch das Sound Design hervor, welches das geerdete Setting immer etwas fremd erscheinen l\u00e4sst. Auf diese Weise schwankt der Film, ist einerseits seltsam und weit weg, zugleich aber nah dran an dem Alltag, wenn wir zwei Menschen kennenlernen, deren Welt nicht so ist, wie sie sich das vorgestellt hatten.<\/p>\n<p><b>Credits<\/b><\/p>\n<p><strong>OT:<\/strong>\u00a0\u201eIn Vitro\u201c<br \/><strong>Land:<\/strong>\u00a0Australien<br \/><strong>Jahr:<\/strong>\u00a02024<br \/><strong>Regie:<\/strong>\u00a0Will Howarth, Tom Mckeith<br \/><strong>Drehbuch:<\/strong>\u00a0Will Howarth, Tom Mckeith, Talia Zucker<br \/><strong>Musik:<\/strong>\u00a0Helena Czajka<br \/><strong>Kamera:<\/strong> Shelley Farthing-Dawe<br \/><strong>Besetzung:<\/strong>\u00a0Ashley Zukerman, Talia Zucker<\/p>\n<p><b>Kaufen \/ Streamen<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/4q7ses0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon (DVD \u201eIn Vitro \u2013 Das Klon-Experiment\u201c)<\/a><\/p>\n<p>Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. 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