{"id":645558,"date":"2025-12-14T12:42:14","date_gmt":"2025-12-14T12:42:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645558\/"},"modified":"2025-12-14T12:42:14","modified_gmt":"2025-12-14T12:42:14","slug":"us-gesandte-treffen-in-berlin-zu-weiteren-ukraine-friedensgespraechen-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645558\/","title":{"rendered":"US-Gesandte treffen in Berlin zu weiteren Ukraine-Friedensgespr\u00e4chen ein"},"content":{"rendered":"<p>\n  Von&amp;nbsp<b>Euronews mit AP<\/b>\n<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            14\/12\/2025 &#8211; 13:34 MEZ\n            <\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und US-Gesandte trafen am Sonntag in Berlin zu einer <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/12\/13\/ukraine-friedensgipfel-trump-witkoff-berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>weiteren Runde von Gespr\u00e4chen<\/strong><\/a> ein, die darauf abzielen, ein Ende des Krieges in der Ukraine auszuhandeln, w\u00e4hrend Moskau und Kyjiw weiterhin an ihren stark gegens\u00e4tzlichen Vorstellungen eines m\u00f6glichen Friedensabkommens festhalten.<\/p>\n<p>Der Sondergesandte von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Steve Witkoff, sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner wurden Sonntagnachmittag dabei beobachtet, wie sie ein Hotel in Berlin-Mitte betraten.<\/p>\n<p>Am Montag empf\u00e4ngt Bundeskanzler Friedrich Merz Ukraine-Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Am Abend sollen zahlreiche europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen von EU und NATO zu den Gespr\u00e4chen dazusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Selenskyj sagte in seiner Videobotschaft am sp\u00e4ten Samstagabend, es liefen Vorbereitungen zu Treffen mit der amerikanischen Seite und den europ\u00e4ischen Freunden der Ukraine. &#8222;Am wichtigsten ist, dass ich mich mit Gesandten von Pr\u00e4sident Trump treffen werde, und es wird auch Treffen mit unseren europ\u00e4ischen Partnern sowie mit vielen Staats- und Regierungschefs geben, die sich mit den Grundlagen des Friedens befassen \u2013 einem politischen Abkommen zur Beendigung des Krieges.&#8220;<\/p>\n<p>In Audiobotschaften als Antwort auf Fragen von Journalisten in einem WhatsApp-Gruppenchat sagte Selenskyj am Sonntag, er werde sich sp\u00e4ter am Abend separat mit Bundeskanzler Friedrich Merz und m\u00f6glicherweise auch mit anderen europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs treffen. Zudem erkl\u00e4rte er, er habe bislang noch keine Antwort der USA auf <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/12\/10\/ukraine-usa-friedensplan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>die j\u00fcngsten ukrainischen Vorschl\u00e4ge zum Friedensplan<\/strong><\/a> erhalten.<\/p>\n<p>Washington hat monatelang versucht, zwischen den Forderungen beider Seiten zu vermitteln, w\u00e4hrend Trump auf ein rasches Ende von Russlands Krieg dr\u00e4ngt und zunehmend frustriert \u00fcber die Verz\u00f6gerungen ist. Die Suche nach m\u00f6glichen Kompromissen ist auf erhebliche Hindernisse gesto\u00dfen, darunter die Kontrolle \u00fcber die ostukrainische Region Donezk, die gr\u00f6\u00dftenteils von russischen Streitkr\u00e4ften besetzt ist, sowie Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine.<\/p>\n<p><strong>Russland bleibt firm in seinen Forderungen<\/strong><\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin fordert, dass die Ukraine ihre Truppen aus dem Teil der Region Donezk abzieht, der noch unter ihrer Kontrolle steht, und ihre Bestrebungen aufgibt, der NATO beizutreten \u2013 dies geh\u00f6rt zu den zentralen Bedingungen f\u00fcr Frieden, die Kyjiw zur\u00fcckweist.<\/p>\n<p>Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte der Wirtschaftszeitung Kommersant, dass russische Polizei- und Nationalgardeeinheiten in Teilen der ostukrainischen Donbas-Region verbleiben w\u00fcrden, selbst wenn diese im Rahmen eines m\u00f6glichen Friedensplans zu einer entmilitarisierten Zone erkl\u00e4rt w\u00fcrden. Diese Forderung d\u00fcrfte von der Ukraine abgelehnt werden, w\u00e4hrend sich die von den USA gef\u00fchrten Verhandlungen weiter hinziehen.<\/p>\n<p>Uschakow warnte, dass die Suche nach einem Kompromiss lange dauern k\u00f6nne, und merkte an, dass die US-Vorschl\u00e4ge, die russische Forderungen ber\u00fccksichtigt h\u00e4tten, durch von der Ukraine und ihren europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten vorgeschlagene \u00c4nderungen &#8222;verschlechtert worden&#8220; seien.<\/p>\n<p>In am Sonntag ausgestrahlten \u00c4u\u00dferungen im russischen Staatsfernsehen sagte Uschakow, der &#8222;Beitrag der Ukrainer und der Europ\u00e4er zu diesen Dokumenten d\u00fcrfte kaum konstruktiv sein&#8220;, und warnte, Moskau werde &#8222;sehr starke Einw\u00e4nde&#8220; erheben.<\/p>\n<p>Uschakow f\u00fcgte hinzu, dass die territoriale Frage in Moskau aktiv diskutiert worden sei, als Witkoff und Kushner Putin Anfang dieses Monats getroffen h\u00e4tten. &#8222;Die Amerikaner kennen und verstehen unsere Position&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Merz, der gemeinsam mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer die europ\u00e4ischen Bem\u00fchungen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine anf\u00fchrt, sagte am Samstag, dass &#8222;die Jahrzehnte des \u201aPax Americana\u2018 (\u00fcbersetzt: amerikanischer Frieden) f\u00fcr uns in Europa und f\u00fcr uns in Deutschland weitgehend vorbei sind.&#8220;<\/p>\n<p>Merz warnte, Putins Ziel sei &#8222;eine grundlegende Ver\u00e4nderung der Grenzen in Europa, die Wiederherstellung der alten Sowjetunion innerhalb ihrer Grenzen.&#8220; &#8222;Wenn die Ukraine f\u00e4llt, wird er nicht aufh\u00f6ren\u201c, so Merz am Samstag w\u00e4hrend eines Parteitags in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Putin hat wiederholt bestritten, Pl\u00e4ne zur Wiederherstellung der Sowjetunion zu haben oder europ\u00e4ische Verb\u00fcndete angreifen zu wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspEuronews mit AP Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 14\/12\/2025 &#8211; 13:34 MEZ Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und US-Gesandte trafen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":645559,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,106,158,775,30,1159,14564,107],"class_list":{"0":"post-645558","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-donald-trump","11":"tag-europaeische-union","12":"tag-friedrich-merz","13":"tag-germany","14":"tag-nato","15":"tag-steve-witkoff","16":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115717979823599339","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=645558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/645559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=645558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=645558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=645558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}