{"id":645625,"date":"2025-12-14T13:25:14","date_gmt":"2025-12-14T13:25:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645625\/"},"modified":"2025-12-14T13:25:14","modified_gmt":"2025-12-14T13:25:14","slug":"russland-erklaert-deutsche-welle-zur-unerwuenschten-organisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/645625\/","title":{"rendered":"Russland erkl\u00e4rt Deutsche Welle zur &#8222;unerw\u00fcnschten Organisation&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>      Russland erkl\u00e4rt Deutsche Welle zur &#8222;unerw\u00fcnschten Organisation&#8220;<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft in Russland hat den deutschen Auslandssender Deutsche Welle (DW) als &#8222;unerw\u00fcnschte Organisation&#8220; eingestuft. Dies gab die Deutsche Welle am Sonntag unter Berufung auf russische Medienberichte bekannt. Der Schritt zeige, &#8222;wie wenig das Regime von Pressefreiheit h\u00e4lt und wie sehr es unabh\u00e4ngige Informationen f\u00fcrchtet&#8220;, erkl\u00e4rte DW-Intendantin Barbara Massing. Der Sender werde sich dadurch aber nicht abschrecken lassen und weiterhin Medienangebote f\u00fcr Nutzer in Russland bereitstellen &#8211; unter Umgehung der Zensur.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Wer mit &#8222;unerw\u00fcnschten Organisationen&#8220; zusammenarbeitet, macht sich in <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> strafbar und muss mit hohen Geldstrafen, im Extremfall sogar mit Haft rechnen, wie die Deutsche Welle erkl\u00e4rte. Schon das Teilen von Inhalten von Medienanbietern, die als unerw\u00fcnschte Organisationen gelten, gelte als Straftat \u2013 etwa das Teilen von journalistischen Beitr\u00e4gen auf Social Media.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">F\u00fcr russische Staatsangeh\u00f6rige gelte das Verbot der Zusammenarbeit auch au\u00dferhalb des russischen Staatsgebiets. Somit seien russische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der <a class=\"taxonomy-entity organization\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/dw-4184310.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DW<\/a> direkt betroffen. In Russland darf die DW ohnehin seit Jahren nicht mehr arbeiten.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Trotz Zensur und Blockade unserer Angebote durch die russische Regierung erreicht die DW mit ihrem Russisch-Angebot heute mehr Menschen als zuvor&#8220;, erkl\u00e4rte Intendantin Massing. &#8222;Wir werden weiterhin unabh\u00e4ngig berichten &#8211; \u00fcber den Angriffskrieg gegen die Ukraine und andere Themen, \u00fcber die in Russland kaum Informationen verf\u00fcgbar sind, damit sich die Menschen ihre eigene Meinung bilden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Seit M\u00e4rz 2022 gilt die DW in Russland bereits als &#8222;ausl\u00e4ndischer Agent&#8220;. Als &#8222;ausl\u00e4ndische Agenten&#8220; stuft Russland Personen, Medien und Organisationen ein, die aus dem Ausland finanziert werden. Zuvor wurde der DW ein Sendeverbot erteilt, das Moskauer DW-Studio musste ins Exil, und die Internetseite der DW wurde in Russland gesperrt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die Einstufung als &#8222;unerw\u00fcnschte Organisation&#8220; stellt dem Sender zufolge eine weitere Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen dar. Die Entscheidung \u00fcber eine solche Einstufung treffe der russische Generalstaatsanwalt oder seine Vertreter. Eine offizielle Mitteilung der russischen Beh\u00f6rden lag der DW nach eigenen Angaben nicht vor.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland erkl\u00e4rt Deutsche Welle zur &#8222;unerw\u00fcnschten Organisation&#8220; Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Die Staatsanwaltschaft in Russland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":645626,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-645625","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115718148983559710","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=645625"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645625\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/645626"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=645625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=645625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=645625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}