{"id":647021,"date":"2025-12-15T03:45:17","date_gmt":"2025-12-15T03:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/647021\/"},"modified":"2025-12-15T03:45:17","modified_gmt":"2025-12-15T03:45:17","slug":"mobilitaetswende-oekonomen-kritisieren-geplante-eu-abkehr-von-verbrenner-aus-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/647021\/","title":{"rendered":"Mobilit\u00e4tswende: \u00d6konomen kritisieren geplante EU-Abkehr von Verbrenner-Aus deutlich"},"content":{"rendered":"<p>Sie \u201ef\u00fcrchte, das Gegenteil ist der Fall\u201c, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer auf die Frage, ob eine Abkehr vom Verbrenner-Aus deutsche Arbeitspl\u00e4tze retten w\u00fcrde. Andere \u00d6konomen sprechen von einer Symboldebatte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">F\u00fchrende \u00d6konomen haben die absehbare Abkehr vom europ\u00e4ischen Verbrenner-Aus ab 2035 scharf kritisiert. Die Ma\u00dfnahme l\u00f6se weder die aktuellen Probleme der Autohersteller noch sichere sie Industriearbeitspl\u00e4tze in Deutschland, sagte die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verbrenner-aus-jobs-autoindustrie-li.3352271?reduced=true\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verbrenner-aus-jobs-autoindustrie-li.3352271?reduced=true&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>\u201c. Eine Verschiebung des Verbots k\u00f6nne sogar negative Effekte haben: \u201eIch f\u00fcrchte, das Gegenteil ist der Fall\u201c, antwortete Schnitzer auf die Frage, ob eine Abkehr vom Verbrenner-Aus deutsche Jobs bewahren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Schnitzer warnte vor widerspr\u00fcchlichen Signalen an die Industrie, zumal viele Unternehmen bereits in alternative Antriebe investiert h\u00e4tten. Ein vermeintlicher Wettbewerbsvorteil deutscher Hersteller bei Verbrennungsmotoren sei allenfalls kurzfristig, sagte sie.<\/p>\n<p>Neue Verbrenner-Modelle seien kaum zu erwarten, hei\u00dft es<\/p>\n<p>Auch weitere \u00d6konomen \u00e4u\u00dferten sich skeptisch. Thomas Puls vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sprach von einer Symboldebatte: Elektroautos und Plug-in-Hybride seien bis 2035 f\u00fcr die meisten Anwendungen ohnehin die bessere L\u00f6sung. Sebastian Dullien vom Institut f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-B\u00f6ckler-Stiftung sieht die Probleme deutscher Hersteller weniger im Verbrenner-Aus als in technologischen R\u00fcckst\u00e4nden, etwa bei Batteriezellen. Er stellte die Frage, ob Konzernmanager kurzfristige Gewinne oder langfristige Interessen von Industrie und Besch\u00e4ftigten verfolgten.<\/p>\n<p>Anita W\u00f6lfl vom Ifo-Institut kritisierte eine zu lange verfolgte Doppelstrategie zwischen Elektro- und Verbrennerfahrzeugen. Diese rechne sich auf Dauer nicht. Viele Hersteller investierten bereits nicht mehr in Benziner und Diesel. Neue Verbrennermodelle seien daher kaum zu erwarten.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission will eine R\u00fccknahme des sogenannten Verbrenner-Aus vorschlagen. Die Beh\u00f6rde will nach derzeitigem Stand der Planung empfehlen, auch nach 2035 Neuwagen mit Verbrennertechnologie zuzulassen.<\/p>\n<p>dpa\/s\u00e4d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie \u201ef\u00fcrchte, das Gegenteil ist der Fall\u201c, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer auf die Frage, ob eine Abkehr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":647022,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[371,29,1728,51955,30,13,35809,14,15,110,12,144874,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-647021","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-autoindustrie","9":"tag-deutschland","10":"tag-elektroautos","11":"tag-elektromobile-ks","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-monika","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-newsteam","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-schnitzer","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115721530812626269","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=647021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/647022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=647021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=647021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=647021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}