{"id":647137,"date":"2025-12-15T05:05:15","date_gmt":"2025-12-15T05:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/647137\/"},"modified":"2025-12-15T05:05:15","modified_gmt":"2025-12-15T05:05:15","slug":"ukraine-verhandelt-mit-trump-delegation-kompromisse-in-berlin-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/647137\/","title":{"rendered":"Ukraine verhandelt mit Trump-Delegation: Kompromisse in Berlin? | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\u00a0\u2013 <b>Verhandlungs-Showdown zwischen Ukraine-Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und der US-amerikanischen Trump-Delegation in Berlin. Es geht um Krieg und Frieden in der Ukraine! Dabei ist Kiew zu zahlreichen Kompromissen bereit. Doch eine rote Linie ist f\u00fcr Selenskyj nicht verhandelbar.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Heute geht es in Berlin um alles. Wird der russische Krieg gegen die Ukraine nach mehr als 45 Monaten eingefroren, oder bleibt er so hei\u00df und t\u00f6dlich wie bisher?<\/p>\n<p>Grundlage der Verhandlungen soll der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/trumps-ukraine-plan-alle-28-punkte-enthuellt-691fa494b524e0ce7f1c3489\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">28-Punkte-US-Plan<\/a> mit starker russischer Note zur Beilegung des Krieges sein. Der enth\u00e4lt unter anderem die Forderungen an die Ukraine, nicht mehr der Nato beitreten zu wollen und binnen 100 Tagen Neuwahlen abzuhalten.<\/p>\n<p><b>Beiden Punkten m\u00f6chte die Ukraine unter bestimmten Bedingungen zustimmen. Doch sie soll auch zahlreiche Territorien an Russland abgeben. Das ist f\u00fcr den Ukrainer ein No-Go.<\/b><\/p>\n<p>W\u00f6rtlich hei\u00dft es unter Punkt 21 des Dokuments: \u201eDie ukrainische Krim, Luhansk und Donezk werden de facto als russisch anerkannt; Cherson und Saporischschja entlang der Kontaktlinie sind eingefroren. Russland gibt weitere vereinbarte Gebiete auf. Die Ukraine zieht sich aus dem von ihr kontrollierten Teil Donezks zur\u00fcck, der entmilitarisiert und international als russisch anerkannt wird.\u201c<\/p>\n<p>Zwar ist Selenskyj bereit, die Front einzufrieren und damit die besetzten Gebiete der Krim, von Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson de facto an Russland abzutreten (wenn auch nur \u201ezeitlich begrenzt\u201c, wie Kiew betont) \u2013 doch ein R\u00fcckzug aus Donezk kommt f\u00fcr den ukrainischen Pr\u00e4sidenten nicht infrage.<\/p>\n<p><b>Die <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/usa\/thema-usa-alle-infos-80032950.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>USA<\/b><\/a><b> boten daraufhin an, die ukrainische Armee m\u00f6ge sich aus etwa 5600 Quadratkilometern der Region Donezk zur\u00fcckziehen, die daraufhin jedoch nicht von der russischen Armee erobert w\u00fcrden, sondern als \u201edemilitarisierte Wirtschaftszone\u201c weiter bestehen sollten. <\/b><\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p><b>Ein Vorschlag, den Russland umgehend aufnahm und scheinheilig vorschlug, \u201enur die Nationalgarde\u201c in das von Kiew ger\u00e4umte Gebiet zu entsenden \u2013 eine Einheit, die aktuell genauso an der Front k\u00e4mpft wie die russische Armee.<\/b><\/p>\n<p>Darauf reagierte Selenskyj am Sonntagmorgen: \u201eIch halte das nicht f\u00fcr gerecht\u201c, so der Pr\u00e4sident w\u00f6rtlich. \u201eDenn diese Wirtschaftszone \u2013 wer w\u00fcrde sie regieren?\u201c Klartext: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/wolodymyr-selenski\/wolodymyr-selenskyj-alle-infos-79314966.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selenskyj<\/a> bef\u00fcrchtet, dass Russland sein Wort bricht und die von der ukrainischen Armee ger\u00e4umten Gebiete im Handstreich milit\u00e4risch besetzt. <\/p>\n<p><b>Das k\u00e4me dann einer Kapitulation der ukrainischen Armee gleich. \u201eDas werden wir nicht akzeptieren\u201c, so ein hochrangiger ukrainischer Vertreter am Sonntag zu BILD.<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) empf\u00e4ngt den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj (47) am Nachmittag im Kanzleramt\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/d3feb30ef008dd94bfba0db2fdbb7fe0,7ae8f043\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) empf\u00e4ngt den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj (47) am Nachmittag im Kanzleramt<\/p>\n<p>Foto: Michael Kappeler\/dpa<\/p>\n<p><b>Selenskyjs Gegenvorschlag: \u201eWenn sich die ukrainischen Truppen zum Beispiel f\u00fcnf bis zehn Kilometer zur\u00fcckziehen, warum sollten sich die russischen Truppen dann nicht ebenfalls um die gleiche Entfernung tiefer in die besetzten Gebiete zur\u00fcckziehen? Das ist eine Frage, auf die es bislang noch keine Antwort gibt, die aber \u00e4u\u00dferst sensibel und sehr hitzig diskutiert wird.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Deutlich wird, dass die Ukraine zu vielen Kompromissen bereit ist und sogar auf gro\u00dfe Teile ihres Landes auf nicht absehbare Zeit verzichten w\u00fcrde. Doch ein einseitiger freiwilliger R\u00fcckzug von der Front steht in Kiew weiter nicht zur Debatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\u00a0\u2013 Verhandlungs-Showdown zwischen Ukraine-Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und der US-amerikanischen Trump-Delegation in Berlin. 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