{"id":647202,"date":"2025-12-15T05:45:26","date_gmt":"2025-12-15T05:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/647202\/"},"modified":"2025-12-15T05:45:26","modified_gmt":"2025-12-15T05:45:26","slug":"eu-will-russlands-wirtschaft-den-geldhahn-abdrehen-moskau-veruebt-vergeltung-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/647202\/","title":{"rendered":"EU will Russlands Wirtschaft den Geldhahn abdrehen \u2013 Moskau ver\u00fcbt Vergeltung"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_wirtschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 15.12.2025, 04:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/autor\/bona-hyun-vc2f6prtu.html\" title=\"Zur Autorenseite von Bona Hyun\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" hyun=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bona Hyun<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Die Mehrheit der EU-Staaten wollen russisches Verm\u00f6gen festsetzen, um damit die Ukraine zu unterst\u00fctzen. Die russische Zentralbank reicht nun eine Klage ein. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Br\u00fcssel\/Moskau \u2013 Die <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;EU&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:24}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Kommission will russisches Verm\u00f6gen auf unbefristete Dauer einzufrieren und damit die Ukraine finanziell zu unterst\u00fctzen. In der russischen Wirtschaft ist man dar\u00fcber gar nicht erfreut, die Reaktion erfolgt prompt: Die russische Zentralbank hat eine Klage gegen das belgische Depotunternehmen Euroclear eingereicht. Die EU-Entscheidung zu den russischen Geldern sei \u201ein Zusammenhang mit rechtswidrigen Handlungen\u201c von Euroclear getroffen worden.<\/p>\n<p>EU will russisches Verm\u00f6gen einfrieren und der Ukraine zur Verf\u00fcgung stellen \u2013 Putins Bank klagt <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">In einer Erkl\u00e4rung, aus der die Moscow Times zitiert, hei\u00dft es, dass die Handlungen des belgischen Unternehmens der russischen Zentralbank schade. Die russische Bank sei nicht in der Lage gewesen, die eigenen Bargeldbest\u00e4nde und Wertpapiere zu verwalten, schrieb die Aufsichtsbeh\u00f6rde in einem Schreiben. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1765688592_428_40796519-russlands-praesident-wladimir-putin-2rUQyfu04SBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Russlands Pr&#xE4;sident Wladimir Putin\"\/>Die EU-Staaten wollen russisches Verm\u00f6gen festsetzen, um damit die Ukraine zu unterst\u00fctzen. Das gef\u00e4llt Putin gar nicht. \u00a9\u00a0Sergei Ilnitsky\/dpa<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Man verlange nun Schadensersatz von Euroclear. Euroclear d\u00fcrfte dabei besonders im Visier Russland sein, weil der mit Abstand gr\u00f6\u00dfter Teil der russischen Mittel, die f\u00fcr die Ukraine genutzt werden sollen, von dem belgischen Unternehmen Euroclear verwaltet wird. Dabei geht es um etwa 185 der insgesamt 210 Milliarden Euro in der EU. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00c4rger gibt es nicht nur \u00fcber die EU-Entscheidung, russisches Verm\u00f6gen grunds\u00e4tzlich einzufrieren. Die russische Zentralbank will <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/russisches-geld-fuer-die-ukraine-eu-transferiert-zwei-milliarden-euro-nach-kiew-zr-93558447.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;ebenfalls die Verwendung russischen Verm&#xF6;gens f&#xFC;r die Ukraine verhindern.&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/russisches-geld-fuer-die-ukraine-eu-transferiert-zwei-milliarden-euro-nach-kiew-zr-93558447.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:15,&quot;storyElementCount&quot;:24}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ebenfalls die Verwendung russischen Verm\u00f6gens f\u00fcr die Ukraine verhindern.<\/a><\/p>\n<p>EU-Kommission will russisches Verm\u00f6gen dauerhaft festsetzen \u2013 f\u00fcr Wiederaufbau der Ukraine<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die EU-Kommission hatte j\u00fcngst verk\u00fcndet, <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/eu-will-russisches-vermoegen-fuer-die-ukraine-nutzen-putin-vertrauter-warnt-vor-harten-konsequenzen-zr-93941811.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;innerhalb der EU gelagertes russisches Verm&#xF6;gen einzufrieren und den Finanzbedarf der Ukraine decken zu wollen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/eu-will-russisches-vermoegen-fuer-die-ukraine-nutzen-putin-vertrauter-warnt-vor-harten-konsequenzen-zr-93941811.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:18,&quot;storyElementCount&quot;:24}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">innerhalb der EU gelagertes russisches Verm\u00f6gen einzufrieren und den Finanzbedarf der Ukraine decken zu wollen<\/a>. Damit wurde mehrheitlich eine rechtliche Grundlage geschaffen, um russisches Staatsverm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine zu nutzen. Ziel ist es, auf diesen Weg einen \u201eWiederaufbau\u201c-Kredit f\u00fcr die Ukraine abzusichern. Im ersten Schritt soll beschlossen werden, eine R\u00fcck\u00fcbertragung von in der EU festgesetzten Mitteln nach\u00a0Russland\u00a0unbefristet zu verbieten, wie die d\u00e4nische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft mitteilte.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Eine wichtige Zustimmung aus der belgischen Regierung bleibt aber noch aus. Grund ist die Sorge vor rechtlichen und finanziellen Risiken. So bef\u00fcrchtet sie, <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/eu-greift-erstmals-auf-russisches-geld-zurueck-eskalation-gegen-putin-zr-93713250.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;dass&#xA0;Russland&#xA0;Vergeltung gegen europ&#xE4;ische Privatpersonen und Unternehmen &#xFC;bt und etwa Enteignungen in&#xA0;Russland&#xA0;vornimmt&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/eu-greift-erstmals-auf-russisches-geld-zurueck-eskalation-gegen-putin-zr-93713250.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:20,&quot;storyElementCount&quot;:24}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dass\u00a0Russland\u00a0Vergeltung gegen europ\u00e4ische Privatpersonen und Unternehmen \u00fcbt und etwa Enteignungen in\u00a0Russland\u00a0vornimmt<\/a>. Mit einer eingereichten Klage hat Russland einen ersten Vergeltungsschritt unternommen.<\/p>\n<p>Ukraine-Hilfe aus Putins Verm\u00f6gen: Noch haben alle EU-Staaten nicht zugestimmt \u2013 Merz hat Hoffnung<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ohne Belgien ist die Umsetzung allerdings schwierig, weil der Gro\u00dfteil des russischen Verm\u00f6gens wie bereits erw\u00e4hnt beim belgischen Unternehmen Euroclear gelagert wird. Belgien w\u00fcrde nur unter folgenden Voraussetzungen beim Plan der EU-Kommission mitmachen: Laut dem belgischen Regierungschef Bart De Wever muss garantiert sein, dass eine Vergemeinschaftung aller m\u00f6glichen Risiken erfolgt und ab dem ersten Moment der Umsetzung des Plans ausreichend finanzielle Garantien bestehen, um potenziellen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zudem forderte er einen umfassenden Liquidit\u00e4ts- und Risikoschutz f\u00fcr alle durch den Plan betroffene B\u00fcrger oder Unternehmen und eine Beteiligung aller anderen EU-L\u00e4nder, in denen ebenfalls noch Verm\u00f6genswerte der russischen Zentralbank eingefrorenen wurden. Dazu z\u00e4hlen neben Deutschland nach Angaben der EU-Kommission Frankreich, Schweden und Zypern. Bundeskanzler <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/friedrich-merz-per33648\/\" class=\"id-import-Link\" title=\"Friedrich Merz\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Friedrich Merz&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/politik\/friedrich-merz-per33648\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:24,&quot;storyElementCount&quot;:24}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> und andere Bef\u00fcrworter hoffen, den belgischen Regierungschef Bart De Wever sp\u00e4testens beim anstehenden EU-Gipfel noch zu einer Zustimmung zu dem Plan f\u00fcr die Darlehen bewegen zu k\u00f6nnen. (Quellen: dpa, Moscow Times) (bohy)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Wirtschaft Stand: 15.12.2025, 04:49 Uhr Von: Bona Hyun DruckenTeilen Die Mehrheit der EU-Staaten wollen russisches Verm\u00f6gen festsetzen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":641425,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-647202","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115722002690544209","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=647202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647202\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/641425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=647202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=647202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=647202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}