{"id":648230,"date":"2025-12-15T16:19:14","date_gmt":"2025-12-15T16:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/648230\/"},"modified":"2025-12-15T16:19:14","modified_gmt":"2025-12-15T16:19:14","slug":"peter-ronnefelds-oper-die-ameise-spannende-kriminalgroteske-in-der-oper-bonn-das-opernmagazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/648230\/","title":{"rendered":"Peter Ronnefelds Oper \u201eDie Ameise\u201c\u2013 spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn \u2013 DAS OPERNMAGAZIN"},"content":{"rendered":"<p>\t\t<a href=\"https:\/\/opernmagazin.de\/peter-ronnefelds-oper-die-ameise-spannende-kriminalgroteske-in-der-oper-bonn\/die_ameise_theaterbonn_c_bettinastoess_hp106\/\" rel=\"attachment wp-att-32049 noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32049\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/die_ameise_theaterbonn_c_bettinastoess_hp106-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"  \/><\/a>Theater Bonn\/ DIE AMEISE\/ Dietrich Henschel \/Foto \u00a9 Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p><strong>Hinter dem irref\u00fchrenden Titel \u201eDie Ameise\u201c verbirgt sich in kafkaesker Manier die Geschichte der toxischen Beziehung des Gesangslehrers Maestro Salvatore zu seiner minderj\u00e4hrigen Sch\u00fclerin Formica (lateinisch f\u00fcr Ameise). Das Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis des 60-j\u00e4hrigen Lehrers zu seiner Schutzbefohlenen endet f\u00fcr das M\u00e4dchen t\u00f6dlich. In vier Akten verarbeitet der des Mordes angeklagte K\u00fcnstler seine obsessive Beziehung zu seiner Sch\u00fclerin, die er als 16-j\u00e4hrige in sein Haus aufgenommen hat. Sie sei sein Gesch\u00f6pf, ohne seine p\u00e4dagogischen K\u00fcnste ein Nichts. Mit der vielfarbigen Musik des Komponisten und Dirigenten Peter Ronnefeld entsteht ein verst\u00f6render surrealer Bilderbogen \u00fcber Mechanismen, die wir alle aus der Wirklichkeit sehr gut kennen. Der Chor kommentiert die Handlung und verk\u00f6rpert in starken S\u00e4tzen das Volk. (Rezension der Premiere vom 14. Dezember 2025)<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Musikp\u00e4dagoge Maestro Salvatore steht vor Gericht. Man hat ihn neben der Leiche seiner minderj\u00e4hrigen Gesangssch\u00fclerin Formica angetroffen. Der Maestro beteuert seine Unschuld, aber die Beweislast ist erdr\u00fcckend. Im Gef\u00e4ngnis dressiert er eine Ameise, der er das Singen beibringt. Als er nach seiner Entlassung diese Ameise als Star in einer Revue pr\u00e4sentieren will, wird sie irrt\u00fcmlich von einem Kellner zertreten und vernichtet.<\/p>\n<p>Die erste Oper des jungen Teams aus Librettist <strong>Richard Bletschacher<\/strong>, Dramaturg an der Wiener Staatsoper, und des Komponisten <strong>Peter Ronnefeld<\/strong>, der, in vielen stilistischen Welten bewandert, als Assistent Herbert von Karajans eine gro\u00dfe Karriere als Dirigent vor sich hatte, entstand Ende der 50-er Jahre und wurde 1961 unter der Leitung des Komponisten in D\u00fcsseldorf uraufgef\u00fchrt. Zu der Zeit war Ronnefeld Kapellmeister in Bonn, aber Bonn hatte noch kein Opernhaus. Die Musikkultur in Deutschland war weitgehend zerst\u00f6rt. Das WDR-Sinfonieorchester spielte nicht nur sinfonische Musik, sondern auch Opern ein, weil noch viele Opernh\u00e4user in Schutt und Asche lagen. Au\u00dfer dem Kernrepertoire aus Mozart, Verdi, Wagner und Puccini war nicht viel \u00fcbriggeblieben. Wichtigste moderne Komponisten der Zeit, deren Werke vereinzelt aufgef\u00fchrt wurden, waren Hans Werner Henze, Carl Orff und Rolf Liebermann, vielleicht noch Werner Egk, Lehrer Ronnefelds. In das Kernrepertoire hat es keiner davon geschafft, au\u00dfer vielleicht Carl Orff mit \u201eCarmina Burana\u201c. Ronnefeld verband, ankn\u00fcpfend an Ernst K\u0159enek (1900-1991), verschiedene Musikstile einschlie\u00dflich Jazz im vierten Akt, komponierte durchaus f\u00fcr Stimmen, und gab jedem Charakter eine typische Instrumentierung als Begleitung. Der Chor spielt eine zentrale Rolle, denn Ronnefeld komponiert doppelch\u00f6rig und l\u00e4sst den Chor als Volk die Handlung, teilweise kontrovers, kommentieren. Musikalisch erinnern die Ch\u00f6re in ihren ausgepr\u00e4gten Rhythmen an die Tonsprache Carl Orffs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/opernmagazin.de\/peter-ronnefelds-oper-die-ameise-spannende-kriminalgroteske-in-der-oper-bonn\/die_ameise_c_bettinastoess_hp2_214\/\" rel=\"attachment wp-att-32050 noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32050\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/die_ameise_c_bettinastoess_hp2_214-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"  \/><\/a>Theater Bonn\/ DIE AMEISE\/ Susanne Blattert, Nicole Wacker\/ Foto \u00a9 Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p>Peter Ronnefeld und sein Librettist Richard Bletschacher haben einen Sachverhalt aufgegriffen, der damals im \u00f6ffentlichen Diskurs noch keine Rolle spielte: In keinem anderen Bereich wie in der Ausbildung von S\u00e4ngerinnen und Musikerinnen im Einzelunterricht k\u00f6nnen so toxische Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse entstehen. Mittlerweile haben alle Musikhochschulen Strukturen ausgebildet, um Machtmissbrauch bei Lernenden entgegenzuwirken. Dabei ist es vor allem das ungeheure Machtgef\u00e4lle, das zwischen einem dominanten, charismatischen Lehrer und einer schw\u00e4rmerisch-ergebenen Studentin entstehen kann, die vom \u00fcberlegenen Meister manipuliert und mit \u00fcbergriffigen Kommentaren \u00fcber ihre Leistungen verunsichert wird. Ein so heikles Sujet kann man nur mit Distanz und mit surrealen Bildern ad\u00e4quat behandeln.<\/p>\n<p>Folgerichtig setzt <strong>Nikolaus Webern<\/strong> den Gerichtssaal mit gro\u00dfen Zuschauerb\u00e4nken f\u00fcr den Chor als Einheitsb\u00fchnenbild, der mit einigen zus\u00e4tzlichen Versatzst\u00fccken, die von der Decke schweben, zur Villa des Maestro, zur Gef\u00e4ngniszelle, und mit Lichtb\u00f6gen zum Variet\u00e9etheater wird. Gro\u00dfen Eindruck machen die farbenpr\u00e4chtigen Kost\u00fcme von <strong>Constanza Meza-Lopehandia<\/strong>, die genau die soziale Stellung der Darstellenden charakterisieren, zum Beispiel das mond\u00e4ne Tailleur von Formicas Mutter im Gegensatz zu Formicas schlichten, fast kindlich wirkenden Baumwollkleidern.<\/p>\n<p><strong>Kateryna Sokolova<\/strong> bleibt nahe beim \u00fcberlieferten Libretto der Urauff\u00fchrung in D\u00fcsseldorf, denn es habe keinen Sinn, einer Handlung, die ohnehin niemand kennt, eine andere Bedeutung zu geben, so die Regisseurin. Allerdings gibt sie sich M\u00fche, der Position des Opfers einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Raum zu geben.<\/p>\n<p>Die Tote kann ihre Position nicht darstellen, nur der mutma\u00dfliche T\u00e4ter und einige Zeugen beschreiben und erleben ihre Erinnerungen an das Opfer. So liefert <strong>Dietrich Henschel<\/strong>s Darstellung des Maestro Salvatore das perfekte Portrait eines etwas verschrobenen Pygmalion, der buchst\u00e4blich den Verstand verliert, als sein Gesch\u00f6pf sich emanzipieren und sein Haus verlassen will. Dabei ist seine Zuneigung, ja Besessenheit von ihr, keusch und rein, denn sie stirbt als Jungfrau. Henschel ist ein Bariton der Sonderklasse und hat in Bonn 2023\/24 als Moses in \u201eMoses und Aron\u201c die von Sch\u00f6nberg auf Tonh\u00f6hen notierte Sprechpartie des Moses bravour\u00f6s gemeistert. Er gilt international als Spezialist f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Oper, der eng mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, Hans Werner Henze und Helmut Lachenmann zusammenarbeitet. Er wird international gesch\u00e4tzt f\u00fcr seine intensive Textausdeutung und B\u00fchnenpr\u00e4senz, die er auch als Maestro Salvatore bewies.<\/p>\n<p><strong>Nicole Wacker<\/strong>, lyrisch-dramatische Koloratursopranistin, als seine Sch\u00fclerin Formica, zeigt, was sie bereits kann und was sie bei ihrem Meister gelernt hat. Ihre Stimme ist gleichzeitig flexibel und stark. Ihre Koloraturarien sind hochvirtuos von Ronnefeld alten Vorlagen nachempfunden. Formica ist eindeutig die k\u00fcnftige Primadonna \u2013 umso tragischer, dass sie die Beziehung zum Maestro nicht \u00fcberlebt. Zum Gl\u00fcck ist Nicole Wacker seit einem Jahr Mitglied des Ensembles der Bonner Oper und ist dort bereits als \u201eK\u00f6nigin der Nacht\u201c aufgetreten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/opernmagazin.de\/peter-ronnefelds-oper-die-ameise-spannende-kriminalgroteske-in-der-oper-bonn\/die_ameise_c_bettinastoess_hp2_148\/\" rel=\"attachment wp-att-32051 noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32051\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/die_ameise_c_bettinastoess_hp2_148-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"  \/><\/a>Theater Bonn\/ DIE AMEISE\/ Julius Westheide, J\u00e1n Rusko, Nicole Wacker, Marina Rosenstein\/ Foto \u00a9 Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p><strong>Susanne Blattert<\/strong> als ihre Mutter vertraut ihre minderj\u00e4hrige Tochter dem Maestro pers\u00f6nlich an. Exaltiert beklagt sie den Tod ihrer Tochter. Sie ist ein typisches Beispiel, zu welchen verantwortungslosen Deals \u00fcberehrgeizige Eltern bereit sind, um ihrem Kind eine Karriere zu sichern. Ein Entlastungszeuge ist <strong>Mark Morouse<\/strong> als Professor Mezzacore. Begleitet von tiefen Blasinstrumenten deutet er an, sein Kollege sei im Umgang mit seinen Sch\u00fclerinnen immer hundertprozentig korrekt gewesen, er selbst habe aber durchaus gewusst, die jungen Damen \u201eetwas breiter zu f\u00f6rdern\u201c. Morouse machte aus seinem kurzen Auftritt die beeindruckende Charakterstudie eines alten Schweren\u00f6ters, der mich fatal an die Aff\u00e4re um Siegfried Mauser, den Leiter der M\u00fcnchner Musikhochschule, im Jahr 2018 erinnerte. Charaktertenor <strong>Ralf Rachbauer<\/strong> gestaltete als Kammerdiener seine Zeugenaussage \u00fcber Formicas geplantem Auszug aus der Villa, bei dem er den Professor neben der Leiche Formicas gefunden habe, mit dramatischer Wucht. Auch die beiden Zellengenossen Taschenkletterer (<strong>Tae Wan Jun<\/strong>) und Fassadendieb (<strong>Carl Rumstadt<\/strong>) lieferten Kabinettst\u00fcckchen derber Erz\u00e4hlungen erlebter Sex-Abenteuer, w\u00e4hrend Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter Melter (<strong>J\u00e1n Rusko<\/strong>), selbst Insektensammler, den Maestro bedr\u00e4ngte, ihm die singende Ameise zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Der doppelch\u00f6rig angelegte <strong>Chor des Theaters Bonn<\/strong> unter der Leitung von <strong>Andr\u00e9 Kellinghaus<\/strong> kommentierte als Zuschauer beim Gerichtsverfahren und als G\u00e4ste in der Revue das Geschehen und brachte auch noch einen faszinierenden polyphonen Chor lateinischer Insektenbezeichnungen. <strong>Roland Silbernagel<\/strong> und <strong>Svenja Wasser<\/strong> gaben einigen Sprechrollen Kontur, w\u00e4hrend <strong>Marina Rosenstein<\/strong> und <strong>Julius Westheide<\/strong> als Tanzende Akzente setzten. Kapellmeister<strong> Daniel Johannes Mayr<\/strong> dirigierte ein gro\u00df besetztes und inspiriert aufspielendes <strong>Beethoven Orchester<\/strong>, das seine Vielseitigkeit bewies, indem es im vierten Akt auch astreine Jazzmusik intonierte.<\/p>\n<p>\u201eDie Ameise\u201c wurde vom Premierenpublikum lebhaft beklatscht und mit langanhaltendem Beifall bejubelt. Es ist eine \u00fcberaus witzige kafkaeske Groteske mit zeitlosen Themen, die vielschichtig gedeutet werden kann. Ich denke, dieser gro\u00dfe Wurf eines jungen Teams wurde zu Unrecht vergessen, und ich w\u00fcnsche dem St\u00fcck zahlreiche Wiederauflagen. Musikalisch findet Ronnefeld mit durchaus selbstbewussten Anforderungen an die Besetzung seine eigene eing\u00e4ngige Tonsprache. Dass das St\u00fcck nach 1961, abgesehen von einer konzertanten Auff\u00fchrung unter Lothar Zagrosek in Wien 1987 nicht mehr inszeniert wurde, lag vermutlich daran, dass der 1935 geborene Komponist Peter Ronnefeld bereits im Alter von 30 Jahren verstorben ist. Er war von 1961 bis 1963 Chefdirigent an der Bonner Oper und hat die Urauff\u00fchrung seiner Oper \u201eDie Ameise\u201c 1961 in der Oper D\u00fcsseldorf selbst dirigiert. \u201eDie Ameise\u201c ist Teil der zweiten Staffel des vom Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft NRW gef\u00f6rderten Forschungsprojekts \u201eFocus \u00b433\u201c, dessen erster Teil am 27. Februar 2023 mit dem Oper! Award in der Kategorie \u201eBeste Wiederentdeckung\u201c ausgezeichnet wurde.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Rezension von Ursula Hartlapp-Lindemeyer \/ Red. DAS OPERNMAGAZIN<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.theater-bonn.de\/de\/programm\/die-ameise\/226746\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theater Bonn \/ St\u00fcckeseite<\/a><\/li>\n<li>Titelfoto: Theater Bonn \/ DIE AMEISE\/ Dietrich Henschel, Nicole Wacker\/ Foto \u00a9 Bettina St\u00f6\u00df<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Theater Bonn\/ DIE AMEISE\/ Dietrich Henschel \/Foto \u00a9 Bettina St\u00f6\u00df Hinter dem irref\u00fchrenden Titel \u201eDie Ameise\u201c verbirgt sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":648231,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[141498,1741,152137,152138,152139,67287,3364,29,152140,152141,30,152142,152143,152144,38591,152145,1209,38592,152146,152147,152148,38593,38595],"class_list":{"0":"post-648230","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-andre-kellinghaus","9":"tag-bonn","10":"tag-carl-rumstadt","11":"tag-chor-des-theaters-bonn","12":"tag-constanza-meza-lopehandia","13":"tag-daniel-johannes-mayr","14":"tag-de","15":"tag-deutschland","16":"tag-die-ameise","17":"tag-dietrich-henschel","18":"tag-germany","19":"tag-jan-rusko","20":"tag-kateryna-sokolova","21":"tag-mark-morouse","22":"tag-nicole-wacker","23":"tag-nikolaus-webern","24":"tag-nordrhein-westfalen","25":"tag-oper-bonn","26":"tag-peter-ronnefeld","27":"tag-richard-bletschacher","28":"tag-susanne-blattert","29":"tag-theater-bonn","30":"tag-ursula-hartlapp-lindemeyer-das-opernmagazin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115724496308764821","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/648230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=648230"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/648230\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/648231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=648230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=648230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=648230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}