{"id":649166,"date":"2025-12-16T01:23:14","date_gmt":"2025-12-16T01:23:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649166\/"},"modified":"2025-12-16T01:23:14","modified_gmt":"2025-12-16T01:23:14","slug":"ukraine-gipfel-in-berlin-merz-sieht-nach-gespraechen-in-berlin-echte-chance-auf-frieden-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649166\/","title":{"rendered":"Ukraine-Gipfel in Berlin ++ Merz sieht nach Gespr\u00e4chen in Berlin \u201eechte Chance\u201c auf Frieden ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Berlin ist f\u00fcr zwei Tage das Zentrum der internationalen Bem\u00fchungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) traf Selenskyj am Montag zu deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgespr\u00e4chen und einem \u201eAustausch \u00fcber den Stand der Friedensverhandlungen\u201c. Der Bundeskanzler sprach am Montag von einer \u201eechten Chance\u201c auf Frieden.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker: <\/p>\n<p>01:44 Uhr \u2013 Internet-Ausfall war kein Cyber-Angriff <\/p>\n<p>Der zeitweise fl\u00e4chendeckende Ausfall des Computernetzwerks des Bundestags war nicht die Folge eines Hackerangriffs. \u201eAusl\u00f6ser war eine \u00dcberlastungssituation zwischen den beiden Rechenzentren der Bundestagsverwaltung\u201c, hei\u00dft es in einem Schreiben an die Abgeordneten und die IT-Verantwortlichen der Fraktionen. Ein Cyberangriff als Ursache k\u00f6nne ausgeschlossen werden. Auch dem Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik l\u00e4gen \u201eaktuell keine Erkenntnisse zu einem Cyberangriff vor\u201c.<\/p>\n<p>01:04 Uhr \u2013 Tusk spricht von robustem US-Milit\u00e4r-Beistand <\/p>\n<p>Der polnische Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk hat am Montagabend (Ortszeit) auf X geschrieben, dass die USA im Rahmen von Sicherheitsgarantien zur milit\u00e4rischen Abwehr russischer Aggressionen bereit sei. W\u00f6rtlich schrieb er: \u201eZum ersten Mal habe ich von amerikanischen Verhandlungsf\u00fchrern geh\u00f6rt, dass Amerika sich f\u00fcr Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine engagieren wird, damit die Russen keinen Zweifel daran haben, dass die amerikanische Antwort milit\u00e4rischer Natur sein wird, sollten sie die Ukraine erneut angreifen.\u201c <\/p>\n<p>Tusk schrieb zudem in einem weiteren X-Beitrag auf dem R\u00fcckweg aus Berlin, der \u201eDurchbruch\u201c der Hauptstadt-Verhandlungen bestehe darin, \u201edass wahrscheinlich zum ersten Mal so deutlich zu sehen war, dass die Ukraine, die Amerikaner und die Europ\u00e4er alle auf derselben Seite stehen.\u201c <\/p>\n<p>Montag, 15. Dezember: 22:03 Uhr \u2013 Europ\u00e4er beenden Ukraine-Treffen im Kanzleramt, ver\u00f6ffentlichen Stellungnahme<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs haben ihr Treffen zur Ukraine im Kanzleramt beendet. Anschlie\u00dfend gaben sie ein gemeinsames Statement heraus, in dem sie unter anderem US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr seine Bem\u00fchungen lobten, den Ukraine-Krieg zu beenden. Sie bekr\u00e4ftigten zudem, dass die Ukraine eine souver\u00e4ne Zukunft \u201efrei von der Angst zuk\u00fcnftiger russischer Aggression\u201c verdiene.<\/p>\n<p>Das Statement unterzeichnet haben Bundeskanzler Friedrich Merz, D\u00e4nemarks Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen, Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni, der niederl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Dick Schoof, Norwegens Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re, Polens Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk, Schwedens Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson, Gro\u00dfbritanniens Premierminister Keir Starmer sowie der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Rates Antonio Costa und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen.<\/p>\n<p>21:42 Uhr \u2013 Auch Trump sieht Frieden n\u00e4herr\u00fccken<\/p>\n<p>Auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump geht davon aus, dass eine Einigung im Ukraine-Krieg n\u00e4her als je zuvor ist. Sein Team habe nach den Gespr\u00e4chen in Berlin Fortschritte gemeldet, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Wei\u00dfen Haus. Zuvor hatte bereits Kanzler Friedrich Merz nach den Gespr\u00e4chen gesagt, jetzt gebe es eine \u201eechte Chance\u201c auf Frieden.<\/p>\n<p>20:04 Uhr \u2013 Europ\u00e4er schlagen \u201emultinationale Truppe f\u00fcr die Ukraine\u201c vor<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten der Ukraine haben eine \u201emultinationale Truppe\u201c zur Sicherung eines m\u00f6glichen Friedensabkommens vorgeschlagen. \u201eSowohl die USA als auch die Staats- und Regierungschefs Europas sprachen sich daf\u00fcr aus, zusammenzuarbeiten, um der Ukraine im Kontext einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges robuste Sicherheitsgarantien und Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen f\u00fcr den wirtschaftlichen Wiederaufbau zur Verf\u00fcgung zu stellen\u201c, hie\u00df es am Montag in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung mehrerer europ\u00e4ischer L\u00e4nder und der EU anl\u00e4sslich eines Treffens mit den US-Gesandten in Berlin. <\/p>\n<p>Die von Europa angef\u00fchrte Truppe, die von den USA unterst\u00fctzt werden solle, werde \u201ebei der Regeneration der Streitkr\u00e4fte der Ukraine, der Sicherung des Luftraums der Ukraine und der Gew\u00e4hrleistung sichererer Meere helfen, auch durch Operationen innerhalb der Ukraine\u201c.<\/p>\n<p>19:30 Uhr \u2013 US-Vertreter: Russland k\u00f6nnte EU-Beitritt der Ukraine akzeptieren<\/p>\n<p>Russland k\u00f6nnte nach Angaben von US-Vertretern im Rahmen eines Friedensabkommens einen Beitritt der Ukraine zur EU akzeptieren. Dies sei ein gro\u00dfes Zugest\u00e4ndnis Moskaus, sagten die US-Vertreter, die am Montag Reporter informierten, nachdem die Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Berlin mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj sowie Spitzenvertretern aus Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien verhandelt hatten. Russland hat jedoch schon fr\u00fcher erkl\u00e4rt, es habe nichts gegen einen EU-Beitritt der Ukraine.<\/p>\n<p>Die US-Vertreter sagten au\u00dferdem, es gebe \u00dcbereinstimmung bei 90 Prozent des Plans f\u00fcr ein Ende des Krieges in der Ukraine. Die USA h\u00e4tten etwa zugestimmt, der Ukraine als Teil eines Abkommens nicht n\u00e4her spezifizierte Sicherheitsgarantien zu geben. Ein solches Angebot werde aber nicht \u201ef\u00fcr immer\u201c auf dem Tisch liegen. Die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump plane, sich die Vereinbarung \u00fcber Sicherheitsgarantien vom Senat genehmigen zu lassen. Sie lie\u00dfen jedoch offen, ob sie wie ein Vertrag ratifiziert werden muss, wof\u00fcr eine Zweidrittelmehrheit n\u00f6tig w\u00e4re.<\/p>\n<p>19:25 Uhr \u2013 Ukraine meldet Angriff mit Unterwasserdrohne auf russisches U-Boot in Schwarzmeerhafen<\/p>\n<p>Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge erstmals ein russisches U-Boot mit einer Unterwasserdrohne angegriffen und schwer besch\u00e4digt. \u201eZum ersten Mal in der Geschichte haben Unterwasserdrohnen vom Typ Sub Sea Baby ein russisches U-Boot der Kilo-Klasse gesprengt\u201c, erkl\u00e4rte der ukrainische Inlandsgeheimdienst (SBU) am Montag auf Telegram. Der Angriff erfolge demnach im Hafen der russischen Noworossijsk am Schwarzen Meer, wo das U-Boot vor Anker lag.<\/p>\n<p>\u201eInfolge der Explosion hat das U-Boot kritische Sch\u00e4den erlitten und wurde au\u00dfer Dienst gestellt\u201c, hie\u00df es vom SBU weiter. Bei dem Ziel der Drohne handelte es sich um ein konventionell angetriebenes U-Boot. Nach Angaben von Milit\u00e4ranalysten verf\u00fcgt Russland \u00fcber mehr als 30 solcher U-Boote. Russland hat sich bislang nicht zu dem Vorfall ge\u00e4u\u00dfert. <\/p>\n<p>19:07 Uhr \u2013 Merz fordert von Putin Waffenstillstand \u00fcber Weihnachten<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz fordert den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu einem Waffenstillstand in der Ukraine \u00fcber Weihnachten auf. \u201eVielleicht hat die russische Staatsf\u00fchrung einen Rest an menschlichem Anstand und l\u00e4sst wenigstens die Bev\u00f6lkerung \u00fcber Weihnachten mit diesem Terror einmal f\u00fcr ein paar Tage in Ruhe\u201c, sagte Merz (CDU) in Berlin bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. <\/p>\n<p>Offensichtlich als Reaktion auf die \u00c4u\u00dferungen von Merz zum menschlichen Anstand f\u00fcgte Selenskyj laut offizieller \u00dcbersetzung hinzu: \u201eSolche Reste gibt es nicht, aber alles ist m\u00f6glich.\u201c <\/p>\n<p>Merz nannte die russischen Angriffe auf Kinderg\u00e4rten, Krankenh\u00e4user und Energieversorgung \u201eTerror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung\u201c. Er f\u00fcgte hinzu, vielleicht k\u00f6nne ein Waffenstillstand \u00fcber Weihnachten \u201eauch der Anfang sein f\u00fcr vern\u00fcnftige, konstruktive Gespr\u00e4che, wie wir zu einem dauerhaften Frieden in der Ukraine kommen\u201c. <\/p>\n<p>Auf die Frage, ob er mit einem Waffenstillstand bis zu den Weihnachtstagen rechne, \u00e4u\u00dferte sich der Kanzler zur\u00fcckhaltend. \u201eDas h\u00e4ngt ausschlie\u00dflich jetzt an der russischen Seite\u201c, sagte er. In Berlin habe man in den zweit\u00e4gigen Verhandlungen gemeinsame europ\u00e4ische, ukrainische und amerikanische Vorschl\u00e4ge erarbeitet. Diese w\u00fcrden nun der russischen Seite unterbreitet. \u201eEs liegt jetzt nur noch an Russland, ob es gelingt, bis Weihnachten einen Waffenstillstand zu erzielen\u201c, sagte Merz.<\/p>\n<p>18:31 Uhr \u2013 Cyberangriff? EU-Schalte mit Witkoff und Kushner scheitert<\/p>\n<p>Eine geplante Videoschalte zwischen in Br\u00fcssel tagenden EU-Au\u00dfenministern und den f\u00fcr Ukraine-Gespr\u00e4che nach Berlin gereisten US-Unterh\u00e4ndlern Steve Witkoff und Jared Kushner ist wegen Verbindungsproblemen nicht zustande gekommen. EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erkl\u00e4rte in Br\u00fcssel, sie wisse nicht, ob es einen Cyberangriff gegeben habe. Klar sei aber, dass die Technik nicht richtig funktioniert habe.<\/p>\n<p>Bei der von Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot initiierten Videoschalte sollte es eigentlich um den Stand der Umsetzung des US-Friedensdeals f\u00fcr den Gazastreifen gehen. An diesem waren Witkoff und Kushner federf\u00fchrend beteiligt gewesen. Derzeit versuchen die beiden Amerikaner, im Auftrag von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ein Abkommen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vorzubereiten.<\/p>\n<p>Auch der Bundestag hatte heute mit einem Ausfall des Internets zu k\u00e4mpfen. Mails lie\u00dfen sich nicht mehr verschicken. Die Ursache sei unklar, wie ein Sprecher mitteilte. Es sei auch offen, ob es einen Zusammenhang mit dem Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj bei Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) am Nachmittag gegeben habe.<\/p>\n<p>18:18 Uhr \u2013 US-Vertreter: Russland k\u00f6nnte EU-Beitritt der Ukraine akzeptieren<\/p>\n<p>Russland k\u00f6nnte nach Angaben von US-Vertretern im Rahmen eines Friedensabkommens einen Beitritt der Ukraine zur EU akzeptieren. Dies sei ein gro\u00dfes Zugest\u00e4ndnis Moskaus, sagten die US-Vertreter, die Reporter informierten, nachdem die Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Berlin mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj sowie Spitzenvertretern aus Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien verhandelt hatten. Russland hat jedoch schon fr\u00fcher erkl\u00e4rt, es habe nichts gegen einen EU-Beitritt der Ukraine.<\/p>\n<p>Die US-Vertreter sagten au\u00dferdem, es gebe \u00dcbereinstimmung bei 90 Prozent des Plans f\u00fcr ein Ende des Krieges in der Ukraine. Die USA h\u00e4tten etwa zugestimmt, der Ukraine als Teil eines Abkommens nicht n\u00e4her spezifizierte Sicherheitsgarantien zu geben. Ein solches Angebot werde aber nicht \u201ef\u00fcr immer\u201c auf dem Tisch liegen. <\/p>\n<p>18:14 Uhr \u2013\u00a0Putin enteignet aus besetzten Gebieten geflohene Ukrainer<\/p>\n<p>Kremlchef Wladimir Putin hat ein Gesetz unterschrieben, das die Verstaatlichung ungenutzten Wohnraums in den von russischen Truppen besetzten Gebieten der Ukraine erm\u00f6glicht. \u201eWohnh\u00e4user, Wohnungen und Zimmer, die Anzeichen herrenlosen Eigentums tragen, werden als Besitz der Donezker Volksrepublik oder ihrer Gemeinden anerkannt\u201c, hei\u00dft es in Artikel 21. Gleichlautende Regelungen gibt es f\u00fcr die von Russland ebenfalls zumindest teilweise besetzten Gebiete Luhansk, Saporischschja und Cherson.<\/p>\n<p>Das Gesetz sieht auch eine sp\u00e4tere Reprivatisierung der Wohnungen vor. Diese k\u00f6nnten etwa an B\u00fcrger \u00fcbertragen werden, die ihre Bleibe durch ukrainische Angriffe verloren h\u00e4tten, hei\u00dft es. Daneben wird den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden aber auch die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt, damit Dienstwohnungen f\u00fcr Beamte zu stellen.<\/p>\n<p>18:12 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj sieht Differenzen mit USA bei Territorialfragen \u2013\u00a0will weitere Gespr\u00e4che f\u00fchren<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat eine Fortsetzung der Gespr\u00e4che mit der US-Delegation angek\u00fcndigt. Es gebe unterschiedliche Positionen bei Gebietsfragen, sagte Selenskyj in Berlin. Die Ukraine sei zu fairer Arbeit f\u00fcr ein starkes Friedensabkommen bereit.<\/p>\n<p>Die USA stellen laut Selenskyj keine eigenen Gebietsforderungen an die Ukraine. Die US-Delegation habe vielmehr russische Forderungen \u00fcbermittelt, so Selenskyj auf die Frage, ob die USA forderten, dass sich die Ukraine auch aus Gebieten zur\u00fcckziehe, die sie nach wie vor halte. Die Ukraine ben\u00f6tige klare Sicherheitsgarantien, bevor Entscheidungen \u00fcber den Frontverlauf getroffen werden k\u00f6nnten, forderte Selenskyj.<\/p>\n<p>17:54 Uhr \u2013\u00a0Merz sieht \u201eechte Chance\u201c auf Frieden<\/p>\n<p>Laut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besteht nach den Gespr\u00e4chen in Berlin jetzt eine \u201eechte Chance\u201c auf Frieden \u2013\u00a0auch, wenn \u201edie Pflanze\u201c \u201enoch klein\u201c sei. Es gehe um Sicherheitsgarantien, Territorien sowie einen wirksamen Mechanismus zur \u00dcberwachung eines Waffenstillstandes. \u201eWir alle wissen um den Preis des Krieges, jetzt ist es an der Zeit, \u00fcber den Preis des Friedens miteinander zu reden\u201c, sagte Merz w\u00e4hrend einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p>Russland \u201espielt auf Zeit, indem es Maximalforderungen erhebt\u201c und gleichzeitig seine Angriffe mit unverminderter H\u00e4rte fortsetze, so Merz. Ein Waffenstillstand m\u00fcsse die Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukrainer erhalten und auch durch \u201esubstanzielle\u201c Garantien der Europ\u00e4er und der USA \u2013\u00a0materiell wie rechtlich \u2013\u00a0abgesichert werden. J\u00fcngste Zusagen aus Washington in dieser Hinsicht seien \u201ebeachtlich\u201c. Man wolle die Rahmenbedingungen gemeinsam abstecken. Auch d\u00fcrfe der Waffenstillstand die St\u00e4rke von Nato und EU nicht beeintr\u00e4chtigen und m\u00fcsse die europ\u00e4ische Perspektive der Ukraine bewahren und f\u00f6rdern. Die Antwort auf Territorialfragen m\u00fcsse von der Ukraine und ihrem Pr\u00e4sidenten entschieden werden. Merz lobte zudem auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump sowie dessen diplomatisches Team f\u00fcr deren Engagement.<\/p>\n<p>17:44 Uhr \u2013 Trump will noch am Montag mit Selenskyj und Europ\u00e4ern telefonieren<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump will nach Angaben aus Washington noch heute mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und weiteren Europ\u00e4ern \u00fcber den Stand der Ukraine-Verhandlungen telefonieren. Ein hochrangiger US-Vertreter sagte, das in Berlin diskutierte Abkommen sehe \u201ewirklich starke\u201c US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine nach Vorbild des Nato-Beistandspaktes vor sowie eine \u201esehr starke Abschreckung\u201c durch US-Waffen. Die USA rechneten mit einer Zustimmung Russlands.<\/p>\n<p>17:25 Uhr \u2013\u00a0Merz sieht Nutzung von russischem Staatsverm\u00f6gen als \u201eSchl\u00fcsselfrage unserer Handlungsf\u00e4higkeit\u201c<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor dem Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum bekr\u00e4ftigt, eingefrorenes russisches Staatsverm\u00f6gen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine \u201enutzbar machen\u201c zu wollen. Er halte dies \u201egeradezu f\u00fcr eine Schl\u00fcsselfrage unserer Handlungsf\u00e4higkeit in der Europ\u00e4ischen Union\u201c, so Merz in seiner Rede. Im Europ\u00e4ischen Rat solle bald eine politische Entscheidung herbeigef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Man tue das nicht, um den Krieg zu verl\u00e4ngern, sagte Merz \u2013 \u201eim Gegenteil, wir tun das, um diesen Krieg so schnell wie m\u00f6glich zu beenden\u201c. Man wolle St\u00e4rke zeigen und in Richtung Moskau das Signal senden, dass \u201edieser sinnlose Krieg\u201c aufh\u00f6ren m\u00fcsse. Man k\u00f6nne den Krieg \u201enur mit St\u00e4rke\u201c beenden.<\/p>\n<p>Staaten wie Belgien sperren sich bislang gegen die Nutzung des eingefrorenen russischen Staatsverm\u00f6gens. Merz sagte, wenn es keine Einigung g\u00e4be, wenn die EU \u201ein einer so entscheidenden Stunde der Geschichte nicht in der Lage (ist) zusammenzustehen und zu handeln\u201c, um die politische Ordnung auf dem Kontinent zu verteidigen, \u201edann wird die Handlungsf\u00e4higkeit dieser Europ\u00e4ischen Union \u00fcber Jahre &#8230; massiv besch\u00e4digt sein\u201c. <\/p>\n<p>17:00 Uhr \u2013\u00a0Auch Macron in Berlin erwartet<\/p>\n<p>Auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron reist seinem B\u00fcro zufolge heute Abend zu Gespr\u00e4chen \u00fcber ein m\u00f6gliches Friedensabkommen nach Berlin. Dort werden bereits die Staats- und Regierungschefs von Gro\u00dfbritannien, Italien, den Niederlanden, Polen und Schweden sowie EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte erwartet.<\/p>\n<p>16:57 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj dankt Deutschland ausf\u00fchrlich f\u00fcr Hilfe<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat bei seiner Rede vor dem Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum ausf\u00fchrlich Deutschland f\u00fcr seine Hilfe gedankt. Die Unterst\u00fctzung, die die Ukraine aus dem Ausland bekomme, staatlich wie privat, sei wichtig. Auf Deutschland k\u00f6nne man z\u00e4hlen. \u201eDas hilft, auf dem richtigen Kurs zu bleiben.\u201c Er danke auch Friedrich Merz und dessen Team f\u00fcr die Organisation der aktuell stattfindenden Gespr\u00e4che in Berlin. \u201eWichtig war es, dass wir viel Zeit hatten f\u00fcr diese Gespr\u00e4che\u201c, so Selenskyj.<\/p>\n<p>Zum Stand der Friedensbem\u00fchungen sagte Selenskyj, man wolle einen gerechten Frieden erreichen. \u201eDie W\u00fcrde der Ukrainer wahren, das ist hier wichtig.\u201c Man d\u00fcrfe \u201enicht vergessen, woher dieser Krieg kam. Wer diesen Krieg nach Europa gebracht hat\u201c. <\/p>\n<p>16:55 Uhr \u2013 Internet-St\u00f6rung im Bundestag bei Selenskyj-Besuch<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Bundestagsbesuchs des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj ist es zu St\u00f6rungen beim E-Mail- und Internet-Zugang von mehreren Fraktionen und Bundestagsabgeordneten gekommen. Auf Nachfrage von <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/waehrend-selenskyj-besuch-grosse-internet-stoerung-im-bundestag-6940216a11416590a630bd61\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/waehrend-selenskyj-besuch-grosse-internet-stoerung-im-bundestag-6940216a11416590a630bd61&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eBild\u201c<\/a> habe die Bundestagsverwaltung den Vorfall best\u00e4tigt. \u201eWir haben seit ca. 14.30 Uhr einen gr\u00f6\u00dferen Ausfall, der gegenw\u00e4rtig noch andauert\u201c, gab diese zu Protokoll. \u00dcber die Ursache ist bislang nichts bekannt.<\/p>\n<p>16:36 Uhr \u2013 Ukraine-Unterh\u00e4ndler sieht \u201eechte Fortschritte\u201c bei Gespr\u00e4chen mit US-Delegation in Berlin<\/p>\n<p>Der ukrainische Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umerow hat sich zufrieden \u00fcber den bisherigen Verlauf der Ukraine-Gespr\u00e4che in Berlin ge\u00e4u\u00dfert. \u201eDie Verhandlungen zwischen der Ukraine und den USA waren konstruktiv und produktiv, es wurden echte Fortschritte erzielt\u201c, erkl\u00e4rte Umerow am Montag in Onlinenetzwerken. \u201eWir hoffen, dass wir bis zum Ende des Tages eine Einigung erzielen werden, die uns dem Frieden n\u00e4her bringt.\u201c<\/p>\n<p>Die ukrainische Delegation um Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj war am Sonntag mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn und Berater von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Jared Kushner, zu einem gut f\u00fcnfst\u00fcndigen Treffen im Kanzleramt zusammengekommen. Witkoff erkl\u00e4rte anschlie\u00dfend, es seien \u201eintensive Diskussionen \u00fcber den 20-Punkte-Friedensplan, wirtschaftliche Agenden\u201c und weitere Themen gef\u00fchrt worden. Dabei seien \u201egro\u00dfe Fortschritte\u201c erreicht worden. Am Montag fand eine zweite Gespr\u00e4chsrunde statt, die gegen 13.00 Uhr zu Ende ging.<\/p>\n<p>16:08 Uhr \u2013 Bundesregierung will Investitionen in Ukraine mit neuem KfW-Programm anschieben<\/p>\n<p>Die Bundesregierung will Investitionen deutscher Unternehmen in der Ukraine mit einem neuen F\u00f6rderinstrument anschieben. Es werde ein Startvolumen von 45 Millionen Euro haben und \u00fcber die staatliche F\u00f6rderbank KfW abgewickelt, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche am Montag in Berlin zu Journalisten. Es brauche substanzielle Summen aus dem Privatsektor. Interessierte Unternehmen aus allen Branchen k\u00f6nnten so f\u00fcr Projekte in der Ukraine zinsverg\u00fcnstigte Darlehen bekommen. Es gehe darum, Risiken in unsicheren M\u00e4rkten abzusichern.<\/p>\n<p>Das neue Programm \u201eUkraineConnect\u201c soll bisherige Wirtschaftshilfen erg\u00e4nzen \u2013 etwa staatliche Investitions- und Exportkreditgarantien sowie Hilfen im Energiesektor. Anfang Dezember hatte das Wirtschaftsministerium mitgeteilt, der Ukraine weitere 100 Millionen Euro f\u00fcr die Reparatur der im Krieg zerst\u00f6rten Energieinfrastruktur zur Verf\u00fcgung zu stellen, zus\u00e4tzlich zu den in diesem Jahr bereits angek\u00fcndigten 60 Millionen. Deutschland ist der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Geldgeber des Energiehilfsfonds.<\/p>\n<p>15:10 Uhr \u2013 Reiche f\u00fcr Kopplung von Ukraine-Hilfen an Auftr\u00e4ge f\u00fcr deutsche Firmen<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) spricht sich daf\u00fcr aus, die Hilfszahlungen f\u00fcr die Ukraine daran zu koppeln, dass Auftr\u00e4ge an deutsche Unternehmen vergeben werden. \u201eIch finde, das ist eine v\u00f6llig legitime Forderung\u201c, sagte Reiche dazu. Deutschland sei im Rahmen des Energie-Fonds und des Wiederaufbau-Fonds f\u00fcr die Ukraine der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Geldgeber. \u201eAus diesem Programm wiederum Auftr\u00e4ge zu bekommen, deutsche Unternehmen zu beteiligen, ist mehr als legitim.\u201c<\/p>\n<p>Reiche \u00e4u\u00dferte sich am Rande des deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforums, das am Montag zum achten Mal in Berlin stattfand. An die deutschen Unternehmen richtete sie den Appell, in der Lage zu sein, \u201eAuftr\u00e4ge schnell und auch preiskompatibel\u201c anzubieten. \u201eAlso wir haben ein Interesse daran, die Ukraine hat ein Interesse daran.\u201c<\/p>\n<p>14:52 Uhr \u2013 Ukrainische Medien: Gespr\u00e4chsrunde mit USA in Berlin beendet<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Verhandlungsrunde zwischen den USA und der Ukraine \u00fcber einen Friedensplan ist nach ukrainischen Angaben in Berlin beendet. Das melden das Nachrichtenportal \u201eUkrajinska Prawda\u201c und die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine unter Berufung auf Dmytro Lytwyn, einen Berater von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Der Staatschef habe selbst an dem Treffen teilgenommen, das am Vormittag im Bundeskanzleramt begonnen hatte. Die US-Abordnung wurde vom Sondergesandten Steve Witkoff angef\u00fchrt, ihr geh\u00f6rt auch Jared Kushner an, der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. <\/p>\n<p>14:29 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj im Bundestag eingetroffen<\/p>\n<p>Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) empf\u00e4ngt Wolodymyr Selenskyj zu einem Gespr\u00e4ch im Reichstagsgeb\u00e4ude. Nach Angaben ihres B\u00fcros soll es bei dem Treffen um Neuwahlen in der Ukraine gehen \u2013 der Pr\u00e4sident hatte sich unter bestimmten Bedingungen daf\u00fcr offen gezeigt. Eine Rede Selenskyjs vor den Abgeordneten im Plenum ist nicht geplant.<\/p>\n<p>Nach dem Gespr\u00e4ch mit Kl\u00f6ckner im Reichstagsgeb\u00e4ude will sich Selenskyj zum Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum begeben, das er gemeinsam mit Kanzler Merz besuchen will. Danach folgt eine Pressekonferenz der beiden Politiker.<\/p>\n<p>14:04 Uhr \u2013 Umfrage: Ukrainer lehnen Russlands Bedingungen f\u00fcr Frieden ab<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Mehrheit der Ukrainer lehnt die russischen Bedingungen f\u00fcr ein Friedensabkommen ab. Das geht aus einer am Montag ver\u00f6ffentlichten Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie hervor. Demnach sind f\u00fcr drei Viertel der Befragten russische Forderungen nach Gebietsabtretungen, Verzicht auf Sicherheitsgarantien oder Obergrenzen f\u00fcr die ukrainische Armee v\u00f6llig inakzeptabel. Urspr\u00fcnglich haben die Amerikaner einen Friedensvorschlag gemacht, in dem weitgehend russische Forderungen \u00fcbernommen wurden. <\/p>\n<p>Der Umfrage zufolge w\u00e4ren 72 Prozent der Ukrainer zu einer Vereinbarung bereit, die die derzeitige Frontlinie als Grenze zwischen den ukrainischen und russischen Herrschaftsbereichen festlegt und einige Kompromisse enth\u00e4lt. 63 Prozent der Ukrainer sind demnach bereit, weiterzuk\u00e4mpfen. Nur neun Prozent glauben, dass der Krieg bis Anfang 2026 beendet sein wird. <\/p>\n<p>13:37 Uhr \u2013 EU geht mit Sanktionen gegen russische Schattenflotte vor<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union geht mit Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen vor, die mit einer Schattenflotte von \u00d6ltankern westliche Sanktionen umgehen sollen. Wie ein EU-Vertreter am Rande von Beratungen der EU-Au\u00dfenminister sagte und aus dem Amtsblatt der EU hervorging, richten sich die Ma\u00dfnahmen gegen neun sogenannte Unterst\u00fctzer der Schattenflotte. Dabei handele es sich um Gesch\u00e4ftsleute mit Verbindungen zu den russischen \u00d6lkonzernen Rosneft und Lukoil sowie um Reedereien, die Tanker besitzen und verwalten. Zudem seien 14 Personen und Organisationen im Rahmen der EU-Sanktionen gegen hybride Bedrohungen betroffen, sagte der EU-Vertreter. <\/p>\n<p>13:15 Uhr \u2013 Steinmeier empf\u00e4ngt Selenskyj auf Schloss Bellevue<\/p>\n<p>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier empf\u00e4ngt den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj offiziell. Vor seinem Amtssitz Schloss Bellevue begr\u00fc\u00dft Steinmeier den Gast aus Kiew mit Handschlag und Umarmung. Im Anschluss tr\u00e4gt sich Selenskyj ins G\u00e4stebuch des Bundespr\u00e4sidenten ein, danach ziehen sich die beiden Staatsoberh\u00e4upter zu einem vertraulichen Gespr\u00e4ch zur\u00fcck. Nach dem Termin in Schloss Bellevue wird Selenskyj von Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) und schlie\u00dflich von Friedrich Merz empfangen. <\/p>\n<p>11:49 Uhr \u2013 Selenskyj und Kushner im Kanzleramt eingetroffen<\/p>\n<p>Das diplomatische Ringen um ein m\u00f6gliches Ende des Ukraine-Kriegs geht in Berlin weiter. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und Vertreter der US-Delegation trafen am Vormittag im Kanzleramt ein. Die US-Abordnung wird vom Sondergesandten Steve Witkoff angef\u00fchrt, ihr geh\u00f6rt auch Jared Kushner an, der Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Beide Seiten hatten bereits am Sonntag mehrere Stunden lang verhandelt. Witkoff \u00e4u\u00dferte sich im Anschluss positiv. <\/p>\n<p>11:30 Uhr \u2013\u00a0US-Unterh\u00e4ndler fordern Kiew  weiter zur Aufgabe des Donbass auf <\/p>\n<p>Die US-Unterh\u00e4ndler fordern die Ukraine nach Angaben aus Kiew weiter zu einer Aufgabe des Donbass auf. Dies teilte ein hochrangiger Vertreter Kiews, der \u00fcber die Berliner Gespr\u00e4che zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine informiert wurde, am Montag mit. Die wichtige Region im Osten der Ukraine ist nur teilweise von Russland besetzt.<\/p>\n<p>10:41 Uhr \u2013\u00a03600 Polizisten bei Selenskyj-Besuch \u2013 \u201eGef\u00e4hrdungsstufe 0\u201c<\/p>\n<p>Mit 3600 Polizisten aus ganz Deutschland werden in Berlin der Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und die Beratungen \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Ukraine-Kriegs gesch\u00fctzt. Polizisten aus fast allen Bundesl\u00e4ndern sowie von der Bundespolizei w\u00fcrden Berlin unterst\u00fctzen, sagte Berlins Polizeipr\u00e4sidentin Barbara Slowik Meisel im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. <\/p>\n<p>Sie sprach von einer \u201eGef\u00e4hrdungsstufe 0\u201c \u2013 also noch \u00fcber der Sicherheitsstufe 1 f\u00fcr sehr hochrangige Staatsg\u00e4ste. Die Bundesregierung habe erst am Freitagabend mitgeteilt, dass Selenskyj einen Tag fr\u00fcher komme. Das habe tats\u00e4chlich zu organisatorischen Schwierigkeiten gef\u00fchrt, sagte Slowik Meisel. Wegen der kurzfristigen \u00c4nderung bei dem Besuch seien auch Polizisten aus der eigentlich sicheren Freizeit in den Dienst gerufen worden. Neben Selenskyj m\u00fcssten 13 weitere Delegationen begleitet werden. Zu den Sicherheitsvorkehrungen geh\u00f6ren gesperrte Stra\u00dfen und Bereiche im Regierungsviertel und rund um Hotels, Scharfsch\u00fctzen von Spezialeinheiten der Polizei, Sprengstoffsuchhunde auf den Stra\u00dfen und Polizeiboote auf der Spree.<\/p>\n<p>08:52 Uhr \u2013 EU-Au\u00dfenbeauftragte: Donbass-Annektion f\u00fcr Putin nur erster Schritt<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas warnt, die Einnahme des gesamten Donbass im Osten der Ukraine sei nicht das Endziel des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. \u201eWir m\u00fcssen verstehen, dass, wenn er den Donbass bekommt, die Festung gefallen ist und sie dann definitiv weitermachen werden, um die ganze Ukraine einzunehmen\u201c, sagte Kallas. \u201eWenn die Ukraine f\u00e4llt, sind auch andere Regionen in Gefahr.\u201c <\/p>\n<p>08:22 Uhr \u2013 Wadephul sieht Russland am Zug in Gespr\u00e4chen um Waffenstillstand<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul sieht Russland am Zug in den Bem\u00fchungen um einen Waffenstillstand in der Ukraine. Mit Blick auf die \u00c4u\u00dferungen des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem m\u00f6glichen Verzicht auf eine Nato-Mitgliedschaft gegen Sicherheitsgarantien und Gespr\u00e4chen auf Basis der derzeitigen Frontlinie sagte der CDU-Politiker am Montag im \u201eDeutschlandfunk\u201c: \u201eWenn das die Angebote der Ukraine sind, dann ist das doch eine Linie, auf die Russland sich einlassen kann.\u201c Russland m\u00fcsse aber wissen, dass Deutschland und Europa an der Seite der Ukraine st\u00fcnden. \u201eWir werden weiter alles unternehmen, dass die Ukraine in eine optimale Verhandlungsposition kommen kann und f\u00fcr den Fall des Scheiterns, dass sie auch diesen Angriffskrieg weiter erwidern kann, dass sie dazu alle notwendigen Mittel hat.\u201c<\/p>\n<p>08:17 Uhr \u2013 Laschet: Gebietstausch erm\u00f6glicht keinen Frieden<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses, Armin Laschet, fordert die Europ\u00e4er auf, den USA in den laufenden Ukraine-Verhandlungen auch die Gefahren aufzuzeigen. \u201eEinfach Gebiete tauschen, erm\u00f6glicht halt keinen Frieden\u201c, sagte der CDU-Politiker in der ARD zu entsprechenden US-Forderungen an die Ukraine. \u201eDenn diese Donbass-Region &#8230; ist strategisch wichtig f\u00fcr die Ukraine, um zu verhindern, dass sie noch mal \u00fcberfallen wird\u201c, f\u00fcgte er mit Blick auf die amerikanisch-ukrainischen Gespr\u00e4che in Berlin hinzu. \u201eEs wird auf jeden Fall eine entscheidende Woche.\u201c<\/p>\n<p>07:11 Uhr \u2013 Ex-US-Botschafter: \u201eAuff\u00e4llig, wer auf diesem Foto wo zu sehen ist\u201c<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere US-Botschafter in Russland, Michael McFaul, sieht ein ver\u00e4ndertes Rollenverst\u00e4ndnis im Ringen um einen Ukraine-Frieden. \u201eDie Symbolik, wer auf diesem Foto wo zu sehen ist, ist auff\u00e4llig\u201c, schrieb er auf X und teilte dazu ein Bild der Verhandlungen im Kanzleramt. Es zeigt Merz auf der linken Seite des Tisches, rechts direkt neben ihm sitzt Selenskyj. Auf der rechten Seite des Tisches sitzt die US-Delegation mit Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Jared Kushner.  <\/p>\n<p>05:43 Uhr \u2013 Strack-Zimmermann warnt vor deutscher Sonderrolle<\/p>\n<p>FDP-Au\u00dfenpolitikerin Strack-Zimmermann warnt vor einer deutschen Sonderrolle in den Ukraine-Verhandlungen. \u201eDass \u00fcber einen m\u00f6glichen Frieden gesprochen wird, ist gut. Dies darf jedoch keine ausschlie\u00dflich deutsche Angelegenheit sein, sondern ganz Europa muss an der Seite der Ukraine sitzen\u201c, sagte Strack-Zimmermann dem \u201eTagesspiegel\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDer Versuch Putins wie auch Trumps, Europa zu spalten, ist mehr denn je offensichtlich. In diese Falle sollte der Bundeskanzler nicht tappen\u201c, sagte Strack-Zimmermann weiter. Mit Blick auf die Gespr\u00e4che am Montag in Berlin sagte sie: \u201eDen Ukrainern gegen\u00fcber sitzen die Vereinigten Staaten und verhandeln im Interesse Russlands und augenscheinlich auch im eigenen wirtschaftlichen Interesse.\u201c<\/p>\n<p>05:35 Uhr \u2013 Melnyk fordert EU-Soldaten f\u00fcr Ukraine <\/p>\n<p>Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk h\u00e4lt eine europ\u00e4ische Beteiligung an der milit\u00e4rischen Absicherung eines k\u00fcnftigen Friedens f\u00fcr unverzichtbar. \u201eDas k\u00f6nnte und sollte vielleicht auch diese milit\u00e4rische Komponente beinhalten. Ohne eine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz, eine starke Pr\u00e4senz Europas in der Ukraine, wird das Ganze nicht sehr tragbar sein\u201c, sagte er im \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.politico.eu\/podcast\/berlin-playbook-podcast\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.politico.eu\/podcast\/berlin-playbook-podcast\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Berlin Playbook Podcast<\/a>\u201c der WELT-Partnerpublikation \u201ePolitico\u201c.<\/p>\n<p>Sonntag, 14. Dezember: 23:34 Uhr \u2013 Selenskyj gibt Nato-Beitritt auf<\/p>\n<p>Selenskyj hat den von seinem Land angestrebten Nato-Beitritt aufgegeben. Ersatzweise seien Sicherheitsgarantien der USA sowie europ\u00e4ischer und anderer Partner ein Kompromiss, erkl\u00e4rte Selenskyj am Sonntagabend in einem WhatsApp-Chat mit Journalisten. \u201eVon Anfang an war es der Wunsch der Ukraine, der Nato beizutreten, denn das sind echte Sicherheitsgarantien.\u201c Doch \u201eeinige Partner aus den USA und Europa haben diesen Weg nicht unterst\u00fctzt.\u201c<\/p>\n<p>22:04 Uhr \u2013\u00a0Witkoff sieht \u201egro\u00dfe Fortschritte\u201c nach Berliner Treffen<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Witkoff hat ein positives Fazit der ersten Gespr\u00e4chsrunde mit Selenskyj in Berlin gezogen. Es seien \u201egro\u00dfe Fortschritte\u201c erreicht worden, erkl\u00e4rte Witkoff auf X. Es seien \u201eintensive Diskussionen \u00fcber den 20-Punkte-Friedensplan, wirtschaftliche Agenden\u201c und weitere Themen gef\u00fchrt worden. Die Beratungen sollen nach Angaben der USA und der Ukraine am Montag fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>20:59 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj verl\u00e4sst Kanzleramt nach f\u00fcnfeinhalb Stunden<\/p>\n<p>Nach Gespr\u00e4chen mit einer US-Delegation hat Selenskyj nach etwa f\u00fcnfeinhalb Stunden das Kanzleramt verlassen. Ob die Verhandlungen zwischen US-Amerikanern und Ukrainern andauerten, war zun\u00e4chst unklar. Kanzler Friedrich Merz (CDU) habe die Regierungszentrale bereits etwas fr\u00fcher verlassen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>20:38 Uhr \u2013\u00a0Pistorius: Ukraine-Runde nicht ideal aufgestellt \u2013 aber gutes Zeichen<\/p>\n<p>Bundesverteidigungsminister Pistorius bezeichnet die Zusammensetzung der Ukraine-Gespr\u00e4chsrunde mit Steve Witkoff und Jared Kushner als nicht ideal, aber gutes Zeichen. \u201eEs ist zumindest alles andere als eine ideale Aufstellung f\u00fcr eine solche Verhandlung\u201c, sagte Pistorius dem \u201eheute journal\u201c des ZDF. \u201eAber wie hei\u00dft das so sch\u00f6n? Man kann nur mit den Menschen tanzen, die auf der Tanzfl\u00e4che sind\u201c, r\u00e4umte der SPD-Politiker ein. <\/p>\n<p>16:39 Uhr \u2013\u00a0Gespr\u00e4che im Kanzleramt haben begonnen<\/p>\n<p>Im Kanzleramt in Berlin beraten Ukraine-Pr\u00e4sident Selenskyj, seine Unterh\u00e4ndler und die US-Delegation zun\u00e4chst quasi unter sich \u00fcber das weitere Vorgehen. Kanzler Merz zog sich nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung aus den Verhandlungen im Kleinen Kabinettssaal im Kanzleramt zur\u00fcck. Der au\u00dfen- und sicherheitspolitische Berater von Merz, G\u00fcnter Sautter, blieb demnach als eine Art Moderator im Raum.<\/p>\n<p>12:06 Uhr \u2013 Kreml erwartet \u201ekaum etwas Gutes\u201c bei Gespr\u00e4chen in Berlin<\/p>\n<p>Russland erwartet von den Berlin-Verhandlungen \u201ekaum etwas Gutes\u201c. Die Beitr\u00e4ge der Europ\u00e4er und der Ukraine zum Friedensplan von Trump werden \u201ewohl kaum konstruktiv sein\u201c, wie Putin-Berater Uschakow dem russischen Staatsfernsehen sagte. <\/p>\n<p>\u201eDarin liegt das Problem\u201c, sagte Uschakow vor den Verhandlungen in Berlin zwischen Ukrainern, Europ\u00e4ern und US-Vertretern. Zugleich lobte er, dass die US-Seite die russische Position verstehe. An den Gespr\u00e4chen in Berlin nimmt auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teil.<\/p>\n<p>dpa\/AP\/AFP\/rtr\/rct\/doli\/s\u00e4d\/jac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin ist f\u00fcr zwei Tage das Zentrum der internationalen Bem\u00fchungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. Bundeskanzler Friedrich Merz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":649167,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,114,30,188,110,111,307,115,116,103504,113,317,4872,112,117],"class_list":{"0":"post-649166","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-donald-geb-1946","11":"tag-germany","12":"tag-liveticker","13":"tag-newsteam","14":"tag-putin","15":"tag-russland","16":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","17":"tag-selenskyj","18":"tag-steven","19":"tag-trump","20":"tag-ukraine","21":"tag-witkoff","22":"tag-wladimir","23":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115726634415000850","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/649166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=649166"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/649166\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/649167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=649166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=649166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=649166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}