{"id":649300,"date":"2025-12-16T02:49:21","date_gmt":"2025-12-16T02:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649300\/"},"modified":"2025-12-16T02:49:21","modified_gmt":"2025-12-16T02:49:21","slug":"muenchen-zieht-das-fat-cat-in-die-ehemalige-rischart-baeckerei-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649300\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Zieht das Fat Cat in die ehemalige Rischart-B\u00e4ckerei? &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ziehen das Fat Cat und andere Kulturprojekte ins <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/G%C3%A4rtnerplatzviertel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">G\u00e4rtnerplatzviertel<\/a>? Oberb\u00fcrgermeister Dieter Reiter (SPD) fordert zumindest, das ehemalige Verwaltungsgeb\u00e4ude der B\u00e4ckerei Rischart in der Buttermelcherstra\u00dfe 16 kurzfristig f\u00fcr Kunst und Kultur zu \u00f6ffnen. Dies sei auch eine \u201eAntwort auf den bevorstehenden Wegfall wichtiger Standorte wie Gasteig und Rathausgalerie\u201c, so Reiter in einer Pressemitteilung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Demnach soll die Verwaltung ein \u201etragf\u00e4higes Nutzungskonzept entwerfen\u201c und \u201em\u00f6glichst im ersten Quartal 2026 dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegen\u201c. Gemeinsam mit Kommunalreferat, M\u00fcnchner Wohnen und Kulturreferat solle gepr\u00fcft werden, wie das etwa 3500 Quadratmeter gro\u00dfe Geb\u00e4ude bis zum Baubeginn des dort geplanten Wohnprojekts \u2013 das weiterhin langfristig bezahlbare Wohnungen vorsieht \u2013 als Atelierhaus oder Ausstellungsort bespielt werden k\u00f6nne. Kulturschaffende will man fr\u00fchzeitig in die Planung einbinden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eIch kann mir keine bessere Location f\u00fcr eine kulturelle Zwischennutzung vorstellen\u201c, so Reiter. Das Geb\u00e4ude geh\u00f6re der Stadt, es liege mitten im G\u00e4rtnerplatzviertel und bis zur Realisierung der geplanten Wohnungen k\u00f6nne die Kultur einziehen. \u201eNachdem der Gasteig nur noch bis Herbst zur Verf\u00fcgung steht, w\u00e4re dies zum Beispiel ein perfektes Quartier f\u00fcrs Fat Cat und andere kulturelle Projekte.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Stadt hat das Rischart-Areal Ende 2022 f\u00fcr 87 Millionen Euro gekauft, um 100 bezahlbare Wohnungen in bester Lage zu bauen. Anfragen einzelner K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, das Areal tempor\u00e4r zu nutzen, scheinen bislang ins Leere gelaufen zu sein. Daf\u00fcr spricht auch eine Anfrage der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a>-Liste f\u00fcr die Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch, worin eine Zwischennutzung statt Leerstand gefordert wird.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eAlles ist besser als Leerstand\u201c, sagt Till Hofmann, einer der Betreiber des Fat Cat im alten Gasteig. Reiters Vorschlag sei \u201eabsolut begr\u00fc\u00dfenswert\u201c, denn der Bedarf an Prober\u00e4umen und Ateliers sei \u201esehr hoch\u201c. Hofmann h\u00e4lt Reiters Vorschlag, der ihm bislang nicht zu Ohren gekommen war, f\u00fcr pragmatisch. \u201eJe mehr Kunst und Kultur in allen Varianten erm\u00f6glicht wird, desto besser.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr das Fat Cat ist noch ein weiterer Standort im Gespr\u00e4ch<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Gerade f\u00fcr das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/gasteig-muenchen-auszugstermine-fat-cat-li.3348656\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zwischennutzungsprojekt Fat Cat w\u00e4re es gut, eine L\u00f6sung zu finden. Denn das gro\u00dfe Experiment im alten Gasteig soll am 30. September 2026 enden.<\/a>\u00a0Dort befinden sich seit zweieinhalb Jahren\u00a0Prober\u00e4ume, Ateliers und B\u00fcros von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern der verschiedensten Sparten. Mehrfach wurden die Mietvertr\u00e4ge verl\u00e4ngert. Doch in einem Jahr soll dann die Sanierung des Gasteigs beginnen. Auch ein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-strafjustizzentrum-verkauf-fat-cat-gasteig-umzug-li.3349186\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umzug des Fat Cat ins alte Strafjustizzentrum<\/a> kam vergangene Woche ins Spiel. Die Staatsregierung als Eigent\u00fcmerin will das Areal verkaufen, Klimasch\u00fctzer k\u00e4mpfen dagegen. Die Gr\u00fcnen werben f\u00fcr die Idee, das Fat Cat vom <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Gasteig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gasteig<\/a> an die Nymphenburger Stra\u00dfe umzusiedeln.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Rathausgalerie wiederum, die sich seit Jahren in der ehemaligen Kassenhalle des Rathauses befindet, muss noch in diesem Jahr weichen. Nach der aktuellen Ausstellung \u00ad\u201e<a href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Famxe.net%2Fitxh03g3-d1r8jas2-t6uexmeb-15sp&amp;data=05%7C02%7Cevelyn.vogel%40sz.de%7C10a6028bcb364ee9f03908de1d1f1fb9%7C39714495964a40c0b501a86dc79a9ddf%7C0%7C0%7C638980216684095936%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=t%2FYlXocvEOrcKIPfCy6Qf46WQNsPGJd6Le4aQ28kLkk%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stadt in Tr\u00fcmmern. Herbert List und die Ruinenfotografie in M\u00fcnchen\u201c<\/a>aus der Sammlung Fotografie des M\u00fcnchner Stadtmuseums ist hier am 17. Dezember Schluss mit Kunst. Stattdessen zieht die Poststelle des Rathauses ein, weil deren R\u00e4ume renoviert werden m\u00fcssen. F\u00fcr weitere Ausstellungen ist die Rathausgalerie auf Kooperationen mit anderen Institutionen angewiesen. Gastspiele etwa in der Villa Stuck oder dem Maximiliansforum sind bisher geplant.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ob auch der Wegfall des \u201eKreativlabors\u201c, das sind die Atelierr\u00e4ume im Kreativquartier an der Schwere-Reiter-Stra\u00dfe, mit dem Vorschlag Reiters in Verbindung stehen, ist nicht bekannt. Aber dort wehren sich die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler seit Monaten, weil ihnen trotz eines positiven Stadtratsbeschlusses zur Entwicklung eines Kulturquartiers durch \u00c4nderungsk\u00fcndigungen der st\u00e4dtischen Tochter MGH massive Mietsteigerungen drohen. Um weiter gegen den Zerfall des Kreativquartiers zu k\u00e4mpfen, soll an diesem Dienstag, 16. Dezember, um 16.30 Uhr ein \u201eLaborgespr\u00e4ch\u201c vor Ort stattfinden. Es wird erwartet, dass der Stadtrat in seiner Vollversammlung am Mittwoch beschlie\u00dft, den Mietern ein halbes Jahr lang Aufschub zu gew\u00e4hren, um die Sache rechtlich zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ziehen das Fat Cat und andere Kulturprojekte ins G\u00e4rtnerplatzviertel? 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