{"id":649410,"date":"2025-12-16T04:03:20","date_gmt":"2025-12-16T04:03:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649410\/"},"modified":"2025-12-16T04:03:20","modified_gmt":"2025-12-16T04:03:20","slug":"gegen-preistrend-sanierte-wohnungen-deutlich-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649410\/","title":{"rendered":"Gegen Preistrend: Sanierte Wohnungen deutlich teurer"},"content":{"rendered":"<p>Sanierte Eigentumswohnungen sind in Sachsens Gro\u00dfst\u00e4dten im Gegensatz zum allgemeinen Preistrend bei Wohnimmobilien deutlich teurer geworden. In Dresden zahlten K\u00e4ufer 2024 durchschnittlich 6.391 Euro pro Quadratmeter Wohnfl\u00e4che, wie aus dem aktuellen Grundst\u00fccksmarktbericht hervorgeht. Das waren 731 Euro mehr als im Vorjahr.\u00a0<\/p>\n<p>In Leipzig kostete demnach ein Quadratmeter 6.315 Euro (plus 330 Euro). Sanierte Wohnungen waren damit teurer als Neubauwohnungen (Dresden: 5.550 Euro pro Quadratmeter, Leipzig: 6.000 Euro pro Quadratmeter).<\/p>\n<p>Insgesamt gingen die Immobilienpreise im vergangenen Jahr dem Bericht zufolge jedoch eher nach unten: Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4user in den kreisfreien St\u00e4dten waren im Schnitt rund 100 Euro pro Quadratmeter g\u00fcnstiger als im Jahr zuvor. Bauland f\u00fcr individuellen Wohnungsbau kostete wie bereits im Vorjahr in Dresden und Leipzig im Schnitt 300 Euro pro Quadratmeter, in Chemnitz und den Landkreisen sind es 100 Euro pro Quadratmeter.\u00a0<\/p>\n<p>Immobilienmarkt nach Einbr\u00fcchen belebt<\/p>\n<p>Dem Immobilienmarkt bescheinigt der Bericht erstmals seit 2022 wieder eine positive Entwicklung. Nach einer Phase r\u00fcckl\u00e4ufiger Transaktions- und Umsatzzahlen habe sich 2024 eine deutliche Belebung des Immobilienmarktes in Sachsen gezeigt, insbesondere in Leipzig und Dresden, fasste Matthias Kredt, Vorsitzender des Oberen Gutachterausschusses, zusammen.\u00a0<\/p>\n<p>In Sachsen wurden 2024 rund 38.000 Kaufvertr\u00e4ge unterzeichnet. Das war zwar ein Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zu 2023. Das Niveau von 2021 mit rund 55.000 Verk\u00e4ufen ist jedoch l\u00e4ngst nicht erreicht.\u00a0<\/p>\n<p>Mehr als ein Viertel der Transaktionen fand in Dresden und Leipzig statt: In der Landeshauptstadt wechselten rund 4.700 Immobilien den Eigent\u00fcmer &#8211; das war knapp die H\u00e4lfte mehr als 2023. Darunter waren etwa 3.300 Wohnungen. In Leipzig gab es einen Anstieg um ein Drittel auf rund 5.100 Kaufvertr\u00e4ge, darunter knapp 3.800 Wohnungen.\u00a0<\/p>\n<p>Landkreis Nordsachsen mit st\u00e4rkstem Umsatzplus<\/p>\n<p>Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich in beiden St\u00e4dten in \u00e4hnlichem Ma\u00dfe und machte zusammen mit rund 2,1 Milliarden Euro in Dresden und 2,4 Milliarden Euro in Leipzig mehr als die H\u00e4lfte des Gesamtbetrages im Freistaat (8,1 Mrd. Euro) aus. Am gr\u00f6\u00dften war das Umsatzplus mit 66 Prozent im Landkreis Nordsachen (440 Millionen Euro). Den st\u00e4rksten R\u00fcckgang hatte mit einem Viertel der Landkreis Mittelsachsen (282 Mio.) zu verzeichnen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Grundst\u00fccksmarktbericht wird j\u00e4hrlich vom Oberen Gutachterausschuss am Landesamt f\u00fcr Geobasisinformation erstellt. In diesem Jahr erschien die 10. Ausgabe. Die Publikation informiert \u00fcber die Entwicklungen am s\u00e4chsischen Immobilienmarkt und enth\u00e4lt unter anderem Informationen zur Preisentwicklung am Grundst\u00fccksmarkt, der Umsatzentwicklung sowie den Durchschnittspreisen f\u00fcr Ein- und Zweifamilienhausgrundst\u00fccke und Eigentumswohnungen. Damit dient der Bericht als Orientierungshilfe f\u00fcr die Immobilienbranche und die Verwaltung sowie f\u00fcr private K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sanierte Eigentumswohnungen sind in Sachsens Gro\u00dfst\u00e4dten im Gegensatz zum allgemeinen Preistrend bei Wohnimmobilien deutlich teurer geworden. 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