{"id":649433,"date":"2025-12-16T04:15:18","date_gmt":"2025-12-16T04:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649433\/"},"modified":"2025-12-16T04:15:18","modified_gmt":"2025-12-16T04:15:18","slug":"teuer-teurer-stuttgart-neue-studie-enthuellt-wer-hier-lebt-zahlt-kraeftig-drauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/649433\/","title":{"rendered":"Teuer, teurer, Stuttgart: Neue Studie enth\u00fcllt: Wer hier lebt, zahlt kr\u00e4ftig drauf"},"content":{"rendered":"<p>Wer hier lebt, muss es sich leisten k\u00f6nnen: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> bleibt eine der teuersten St\u00e4dte Deutschlands. Nach dem neuen Regionalen Preisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) lagen die Lebenshaltungskosten in der Landeshauptstadt im Jahr 2024 rund 11,5 Prozent \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. Damit spielt die Kesselstadt weiter in der Liga der Hochpreisst\u00e4dte \u2013 zusammen mit den Metropolen Berlin, Hamburg, K\u00f6ln, Frankfurt, D\u00fcsseldorf und \u2013 allen voran \u2013 M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Im bundesweiten Vergleich der 400 Kreise und kreisfreien St\u00e4dte landet Stuttgart auf Platz 394. \u00dcbersetzt hei\u00dft das: Nur wenige Orte in Deutschland sind noch teurer. In dem Preisindex vergleichen die Forscher Wohn- und Lebenshaltungskosten \u2013 darunter Mieten, Strom, Gas und Lebensmittel.<\/p>\n<p>Nicht ganz M\u00fcnchen \u2013 aber nah genug <\/p>\n<p>Ganz oben im Ranking thront weiter M\u00fcnchen: Dort kostet das Leben fast 24 Prozent mehr als im Bundesschnitt. So teuer ist Stuttgart zwar nicht, doch das ist nur ein kleiner Trost: Im Vergleich zu vielen anderen Gro\u00dfst\u00e4dten liegt die Schwabenmetropole klar \u00fcber dem Durchschnitt \u2013 und deutlich \u00fcber dem, was in l\u00e4ndlichen Regionen bezahlt wird. W\u00e4hrend auf dem Land die Preise teils f\u00fcnf bis zehn Prozent unter dem Schnitt liegen, greift man in Stuttgart tief in die Tasche.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.af17cbb1-32dd-473e-9916-5bb7d551d814.original1024.media.jpeg\"\/>     IW-Experte Ralph Henger fordert mehr Wohnungsbau in Deutschland.    Foto: FLORIAN LANG    <\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Preistreiber ist \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 das <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Wohnen\" title=\"Wohnen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohnen<\/a>. In den sieben gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Deutschlands liegen die Mieten im Schnitt fast 50 Prozent \u00fcber dem Bundesniveau, die Nebenkosten sind dem IW-Preisindex zufolge ebenfalls deutlich h\u00f6her. F\u00fcr Stuttgart gilt: Hohe Einkommen, starke Wirtschaft, wenig Wohnraum \u2013 das treibt die Preise. Energie und Lebensmittel sind zwar \u00fcberall teurer geworden, doch die eigentliche Belastung kommt Monat f\u00fcr Monat mit der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Miete\" title=\"Miete\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Miete<\/a>.<\/p>\n<p>Der wahre Kostentreiber: die Miete <\/p>\n<p>Wie bezahlbar eine Stadt sei, h\u00e4nge vor allem von den Wohnkosten ab, betont IW-Experte Ralph Henger laut Mitteilung. Darin birgt sich dem Immobilienexperten zufolge auch eine Chance: \u201eGelingt es den Kommunen, den Wohnungsbau zu forcieren, k\u00f6nnen sie das Leben in ihren St\u00e4dten insgesamt bezahlbarer gestalten.\u201c<\/p>\n<p>Die hohe Inflation der Jahre 2022 bis 2024 habe das Preisgef\u00e4lle zwischen Stadt und Land hingegen kaum ver\u00e4ndert. Energie, Lebensmittel und Alltagsg\u00fcter wurden \u00fcberall teurer \u2013 ob Gro\u00dfstadt oder Dorf. F\u00fcr Stuttgart bedeutet die IW-Studie: Die Stadt war teuer, sie ist teuer geblieben und sie wird es wohl auch bleiben.<\/p>\n<p> Leben in Stuttgart kostet \u2013 und das bleibt so <\/p>\n<p>Eine schnelle Entlastung ist laut Forschern nicht in Sicht. Zwar steigen die Mieten nicht mehr ganz so rasant wie in den Boomjahren, doch Fachleute erwarten, dass vor allem in angespannten M\u00e4rkten wie Stuttgart die Bestandsmieten weiter anziehen. Ohne deutlich mehr Wohnungsbau d\u00fcrfte sich daran wenig \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das IW beobachtet seit dem Jahr 2022 zusammen mit dem Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumplanung (BBSR) die regionalen Preisunterschiede aller 400 deutschen Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte. Dabei werden Daten von diversen, frei zug\u00e4nglichen Internetseiten automatisiert erfasst, ausgelesen und weiterverarbeitet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer hier lebt, muss es sich leisten k\u00f6nnen: Stuttgart bleibt eine der teuersten St\u00e4dte Deutschlands. 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