{"id":650451,"date":"2025-12-16T14:27:20","date_gmt":"2025-12-16T14:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/650451\/"},"modified":"2025-12-16T14:27:20","modified_gmt":"2025-12-16T14:27:20","slug":"stadtklima-in-leipzig-wird-untersucht-und-analysiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/650451\/","title":{"rendered":"Stadtklima in Leipzig wird untersucht und analysiert"},"content":{"rendered":"<p>\u201cBesonders in dicht besiedelten St\u00e4dten wie Leipzig machen wiederkehrende Hitzewellen deutlich, wie sich der Klimawandel bereits jetzt auf unseren Alltag auswirkt\u201d, erl\u00e4utert Leipzigs Umweltb\u00fcrgermeister Heiko Rosenthal. \u201cUm damit verbundene Gefahren f\u00fcr den Menschen m\u00f6glichst zu minimieren, hat die Stadt Leipzig sich zur Aufgabe gemacht, aktiv an der Verbesserung der Situation zu arbeiten. Ein wichtiger Baustein hierf\u00fcr sind aussagekr\u00e4ftige Daten, weshalb nun die Fortschreibung der Stadtklimaanalyse beauftragt wurde.\u201d<\/p>\n<p>Hitze, Ausgleich und Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Peter Wasem, Leiter des Amtes f\u00fcr Umweltschutz: \u201eMit der Untersuchung wird gezeigt, wo sich stark von Hitze betroffene R\u00e4ume befinden, wo ausgleichende Fl\u00e4chen existieren und wie diese Bereiche miteinander in Verbindung stehen. Zus\u00e4tzlich wird analysiert wie sich diese Prozesse durch den fortschreitenden Klimawandel ver\u00e4ndern k\u00f6nnten und wo welche Ma\u00dfnahmen aus stadtklimatischer Sicht ergriffen werden sollten, um die Lage vor Ort zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Bis Ende Januar werden die Daten der Jahre 2024 und 2025 von verschiedenen Stellen eingesammelt. Ben\u00f6tigt werden unter anderem detaillierte Aussagen zur Gr\u00fcnausstattung, zu Geb\u00e4uden, versiegelten Fl\u00e4chen, zum Relief und zu Wasserfl\u00e4chen. Manche dieser Daten m\u00fcssen anhand der Luftbilder noch aktualisiert werden. Im Februar und im M\u00e4rz 2026 erfolgt die Modellrechnung mit dem Stadtklimamodell PALM-4U (IST-Stand): Fast im gesamten Stadtgebiet werden in einem Raster mit 5 Meter Gitterweite vielf\u00e4ltige stadtklimatische Gr\u00f6\u00dfen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und die Sonnenstrahlung berechnet.<\/p>\n<p>Kooperation mit Markkleeberg<\/p>\n<p>Das Projekt wird gemeinsam mit der Stadt Markkleeberg realisiert. F\u00fcr verl\u00e4ssliche Aussagen f\u00fcr beide St\u00e4dte, muss die Untersuchungsfl\u00e4che erweitert werden. Insbesondere f\u00fcr den S\u00fcdraum Leipzigs steigt damit die Genauigkeit der Aussagen. Bei der Auftaktveranstaltung am 30. Oktober 2025 hatten sich die verschiedenen Fachbereiche Leipzigs und Markleeberg gemeinsam mit den beauftragten Unternehmen \u00fcber das weitere Vorgehen ausgetauscht. Neben einer Modellierung des Ist-Standes soll auch eine Simulation f\u00fcr die beiden Zukunftsszenarien 2050 und 2100 durchgef\u00fchrt werden. F\u00fcr alle Berechnungen wird das neue Stadtklimamodell PALM-4U (Parallelisiertes Large-Eddy Simulationsmodell f\u00fcr urbane Anwendungen) genutzt.<\/p>\n<p>Daten f\u00fcr Strategien zur Stadtplanung und -entwicklung<\/p>\n<p>Zahlreiche Neubauten, Abrisse und Gr\u00fcnraumentwicklungen haben die Situation seit der letzten Untersuchung mit Daten des Jahres 2017 ver\u00e4ndert. Die neuen Ergebnisse werden k\u00fcnftig f\u00fcr die strategische Stadtplanung- und Stadtentwicklung und weitere Fachpl\u00e4ne herangezogen. Gef\u00f6rdert wird das Projekt mit Mitteln des Freistaats Sachsen und der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.leipzig.de\/leipzig-strategie\/energie-und-klima\/stadtklima\" class=\"link-body\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.leipzig.de\/stadtklima<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201cBesonders in dicht besiedelten St\u00e4dten wie Leipzig machen wiederkehrende Hitzewellen deutlich, wie sich der Klimawandel bereits jetzt auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":650452,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[5976,3364,29,30,71,859,52347],"class_list":{"0":"post-650451","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-analyse","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-leipzig","13":"tag-sachsen","14":"tag-stadtklima"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115729717314259938","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=650451"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650451\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/650452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=650451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=650451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=650451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}