{"id":651004,"date":"2025-12-16T20:02:13","date_gmt":"2025-12-16T20:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651004\/"},"modified":"2025-12-16T20:02:13","modified_gmt":"2025-12-16T20:02:13","slug":"daenischer-geheimdienstbericht-europa-akut-von-russland-bedroht-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651004\/","title":{"rendered":"D\u00e4nischer Geheimdienstbericht: Europa akut von Russland bedroht &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-lead\">Wenn Europ\u00e4er \u00fcber Frieden in der Ukraine sprechen, verhandeln sie auch f\u00fcr sich selbst. Das zeigt die dramatische Bedrohungsanalyse des d\u00e4nischen Milit\u00e4rgeheimdienstes: Europa sei akut von Russland bedroht.<\/p>\n<p class=\"article-author__name\">\n            Autor:\u00a0<\/p>\n<p>                Fredy Gsteiger<\/p>\n<p class=\"article-author__date js-dateline\" data-publicationdate=\"2025-12-16T20:21:12+01:00\" data-modificationdate=\"2025-12-16T20:21:12+01:00\">\n            16.12.2025, 20:21\n        <\/p>\n<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Der d\u00e4nische Geheimdienstbericht d\u00fcrfte reichlich Gespr\u00e4chsstoff geliefert haben auf dem heutigen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der L\u00e4nder an der EU-Ostflanke in Helsinki. Zumal nicht nur dieser Bericht, sondern auch Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte Europa ernsthaft bedroht sieht \u2013 und das inzwischen, kurz vor dem Gipfel, offen einr\u00e4umt: \u00abRusslands n\u00e4chste Zielscheibe sind wir, die Nato.\u00bb Rutte schliesst daraus: \u00abWir m\u00fcssen mehr tun.\u00bb<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" alt=\"Person h\u00e4lt Rede vor NATO-Hintergrund.\" class=\"image__img\" loading=\"lazy\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\"\/><\/p>\n<p>                    Legende:<\/p>\n<p>                Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte appellierte bei dem Gipfeltreffen an die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs.<\/p>\n<p>                    Archiv\/REUTERS\/Omar Havana<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Der Nachrichtendienst der d\u00e4nischen Streitkr\u00e4fte schreibt in seinem 64-seitigen Bericht mit dem n\u00fcchternen Titel \u00abAusblick 2025\u00bb: \u00abRussland bereitet sich auf einen Krieg gegen die Nato vor.\u00bb Und nennt bereits Termine: Vorausgesetzt, der Ukraine-Krieg ende irgendwann und Moskau k\u00f6nne dort Truppen abziehen, drohe schon 2027 ein lokaler Krieg gegen ein einzelnes Nato-Land. 2028 seien die Russen dann bereit f\u00fcr einen regionalen Krieg und 2031 f\u00fcr einen grossen Feldzug gegen die Nato. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">D\u00e4nemarks Regierungschefin Mette Frederiksen sagt es so: \u00abNie habe ich geglaubt, dass es Russland beim Krieg gegen die Ukraine prim\u00e4r um die Ukraine geht. Es geht vielmehr um Russlands imperialen Traum, sich in Europas Angelegenheiten einzumischen.\u00bb Alexander Stubb, der finnische Pr\u00e4sident, wiederum sagt im niederl\u00e4ndischen Fernsehen: \u00abIn meinem Land sind wir nie Illusionen \u00fcber Russland erlegen.\u00bb<\/p>\n<p>                                                        Hybrider Krieg im Ostseeraum hat schon begonnen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Am unmittelbarsten und am gr\u00f6ssten sei das Risiko im Ostseeraum, so die Geheimdienstanalyse. Denn die Region sei f\u00fcr Russland und besonders f\u00fcr seine \u00d6lexporte entscheidend. Und dort hat, was nicht nur der d\u00e4nische Nachrichtendienst sagt, ein hybrider Krieg bereits begonnen: mit Drohneneins\u00e4tzen, Luftraumverletzungen, GPS-St\u00f6rungen oder Sabotageakten. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Die russische Aggressivit\u00e4t, so die d\u00e4nische Einsch\u00e4tzung, sei ein langfristiges Problem, unabh\u00e4ngig davon, wie lange Wladimir Putin noch regiere. Das Land sei tiefgreifend militarisiert, schon Kinder w\u00fcrden systematisch indoktriniert. Das werde die russische Haltung und Politik f\u00fcr Generationen pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>                                                        Auch USA gelten erstmals als Bedrohung<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Bemerkenswert ist ebenso, wie der Nachrichtendienst nicht nur die Gefahr aus dem Osten wahrnimmt, sondern erstmals auch eine aus dem Westen. W\u00f6rtlich steht im Bericht: \u00abDie USA setzen jetzt ihre wirtschaftliche und technologische St\u00e4rke als Machtinstrument ein \u2013 sogar gegen Alliierte und Partner.\u00bb Und weiter: Die US-Aussenpolitik gr\u00fcnde nicht l\u00e4nger in einer auf Regeln basierten Weltordnung. Das sind neue T\u00f6ne. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Der finnische Pr\u00e4sident Alexander Stubb, dem ein guter Draht zu US-Pr\u00e4sident Donald Trump nachgesagt wird, meint n\u00fcchtern: \u00abIn der Aussenpolitik m\u00fcssen wir mit der Welt leben, so wie sie ist, nicht mit einer Welt, wie wir sie gerne h\u00e4tten.\u00bb<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Die Analysten des d\u00e4nischen Nachrichtendienstes gelangen keineswegs als einzige zu derart beunruhigenden Erkenntnissen. Der Unterschied ist bloss, dass sich die D\u00e4nen besonders pointiert ausdr\u00fccken und dass sie ihre detaillierte Analyse \u00f6ffentlich machen.<\/p>\n<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn Europ\u00e4er \u00fcber Frieden in der Ukraine sprechen, verhandeln sie auch f\u00fcr sich selbst. 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