{"id":651040,"date":"2025-12-16T20:26:21","date_gmt":"2025-12-16T20:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651040\/"},"modified":"2025-12-16T20:26:21","modified_gmt":"2025-12-16T20:26:21","slug":"personalie-hasko-weber-neuer-intendant-des-staatsschauspiels-dresden-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651040\/","title":{"rendered":"Personalie &#8211; Hasko Weber neuer Intendant des Staatsschauspiels Dresden &#8211; Kultur"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dresden (dpa\/sn) &#8211; Hasko Weber wird neuer Intendant des Staatsschauspiels Dresden. Er tritt sein Amt in der Spielzeit 2027\/2028 an und folgt auf Joachim Klement. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) bedachte Weber bei seiner Vorstellung mit Vorschusslorbeeren. \u201eEr ist einer der erfahrensten Intendanten im deutschsprachigen Raum und kennt Dresden und das Staatsschauspiel durch seine langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit au\u00dferordentlich gut.\u201c Weber sei ein \u201eausgezeichneter Vermittler und Kommunikator, der das Verbindende zwischen unterschiedlichsten Positionen herausstellt und sich dadurch viel Respekt von allen Seite verschafft.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Weber machte schon fr\u00fcher in seiner Heimatstadt Theater\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weber (62) stammt aus Dresden und studierte in den 1980er Jahren Schauspiel in Leipzig. Ein erstes Engagement f\u00fchrte ihn 1989 nach Chemnitz, damals noch Karl-Marx-Stadt. 1991 wechselte er ans Schauspiel nach Dresden, war dort sp\u00e4ter auch als Oberspielleiter t\u00e4tig. Danach wirkte er als Regisseur und Intendant am Staatstheater Stuttgart und als Generalintendant und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Nationaltheaters in Weimar. Im August 2025 \u00fcbernahm er f\u00fcr eine einj\u00e4hrige Interimsintendanz das Staatstheater Cottbus.\u00a0<\/p>\n<p>Findungskommission lagen 17 Bewerbungen vor<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weber war vor seiner Vertragsunterzeichnung der Belegschaft des Staatstheaters vorgestellt worden. In diesem Moment sei f\u00fcr sie klar gewesen, dass die Wahl Webers eine gute Wahl ist, bekannte Ministerin Klepsch. Denn der k\u00fcnftige Intendant sei mit sehr gro\u00dfer Freude empfangen worden. Man habe f\u00fcr die Stelle 17 Bewerbungen auf den Tisch bekommen. Sie sei froh dar\u00fcber, dass die Findungskommission zu einem einstimmigen Ergebnis gelangte. Mit Weber bekomme das Staatsschauspiel eine gute Kontinuit\u00e4t. \u201eWir k\u00f6nnen damit gut in die Zukunft gehen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Bekenntnis zum Ensembletheater<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weber legte ein Bekenntnis zum Ensembletheater ab. Das Staatsschauspiel Dresden sei ein gro\u00dfartiges Ensembletheater. Daran gelte es anzukn\u00fcpfen und das Niveau zu halten. Er habe seinerzeit seine wesentlichen Erfahrungen mit <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Theater\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Theater<\/a> in Dresden unter dem damaligen Intendanten Dieter G\u00f6rne gemacht. In den 1990er Jahren habe es einen wirklichen Transformationsprozess gegeben, der nun jetzt wieder stattfinde. Auch in den kommenden Jahren stehe man vor Herausforderungen &#8211; in der Gesellschaft wie auch im Theater.\u00a0<\/p>\n<p>Weber will als Regisseur in den Hintergrund treten<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weber hat in seinem Dresdner Intendanten-Job auch die M\u00f6glichkeit, selbst eine Inszenierung zu machen. \u201eAber das ist keine gesetzte Option. Ich werde als Regisseur ein St\u00fcck weit in den Hintergrund treten, weil ich denke, dass die Aufgabe als Intendant im Vordergrund stehen muss.\u201c Es sei auch ein Generationswechsel angesagt. \u201eIch w\u00fcrde mich dann eher als Intendant denn als Regisseur sehen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dass die Arbeit in Dresden angesichts knapper Staatsfinanzen k\u00fcnftig nicht unbeschwert sein wird, ist Weber klar. \u201eIch nehme das sehr ernst. Auf der anderen Seite sind die Diskussionen um Finanzierungen von Kulturbetrieben zyklisch intensiv.\u201c Er erlebe jetzt schon die dritte Runde davon. Klar sei aber auch: \u201eWenn alles so bleibt, wie es ist, dann kommen wir auch nicht weiter.\u201c<\/p>\n<p>Intendant will beliebte Formate erhalten\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weber \u00e4u\u00dferte sich noch nicht konkret zu einzelnen Vorhaben. Das 2015 etablierte \u201eMontagscaf\u00e8\u201c \u2013 eine Begegnungsst\u00e4tte f\u00fcr Migrantinnen und Migranten sowie die Dresdner Bev\u00f6lkerung \u2013 m\u00f6chte er auf alle F\u00e4lle weiterf\u00fchren. Gleiches gilt f\u00fcr die B\u00fcrgerb\u00fchne, bei der sich Laienschauspieler aus der Landeshauptstadt einbringen.<\/p>\n<p>Theater als Ort des Austausches von zentraler Bedeutung<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDas Verh\u00e4ltnis zwischen Ensemble und Publikum hat in Dresden einen hohen Stellenwert. Gerade in Zeiten politischer und sozialer Fragestellungen, die unser Selbstverst\u00e4ndnis t\u00e4glich herausfordern, halt ich die Kunst und den Austausch dar\u00fcber f\u00fcr unverzichtbar. Das Staatsschauspiel war und ist daf\u00fcr ein zentraler Ort\u201c, betonte Weber.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251216-930-431815\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden (dpa\/sn) &#8211; Hasko Weber wird neuer Intendant des Staatsschauspiels Dresden. 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