{"id":651310,"date":"2025-12-16T23:02:54","date_gmt":"2025-12-16T23:02:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651310\/"},"modified":"2025-12-16T23:02:54","modified_gmt":"2025-12-16T23:02:54","slug":"mtv-ab-januar-ganz-ohne-musikvideos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651310\/","title":{"rendered":"MTV ab Januar ganz ohne Musikvideos"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/MTV-without-music-videos-from-January-11114670.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Ab Januar 2026 verzichtet das, was einst als \u201eMusic Television\u201c startete, in seinem deutschen Fernsehangebot auf Musikvideos. Das Programm, fr\u00fcher \u201eMTV Europe\u201c, und zeitweise auch mit deutschsprachigen Sendungen \u201eMTV Germany\u201c genannt, wird dann vor allem US-Reality-Shows ausstrahlen. MTV ist nach einer Pay-TV-Phase seit Jahren wieder unter anderem per Astra-Satelliten und Vodafone-Kabelanschluss frei empfangbar.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Nachdem <a href=\"https:\/\/www.fernsehserien.de\/news\/zum-jahresende-ist-schluss-mtv-streicht-musikvideos-ganz-aus-dem-programm\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">zuerst Fernsehserien.de<\/a> \u00fcber die Umstellung berichtet hatte, wurde das Aus f\u00fcr Videos von MTV dem Branchendienst <a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/104897\/mtv_streicht_musikvideos_ab_2026_aus_dem_programm\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">DWDL.de inzwischen best\u00e4tigt<\/a>. Wie das Unternehmen dort angab, sollen die letzten Ausgaben der Musiksendungen \u201eMTV 80s\u201c, \u201eMTV 90s\u201c und \u201eMTV 00s\u201c bereits am Vormittag des kommenden Silvestertages laufen. Am Abend folgen dann noch einige Ausgaben des einst stilpr\u00e4genden Formats \u201eMTV Unplugged\u201c, und in den Morgenstunden des Neujahrstages soll im Rahmen von \u201eMTV in the Mix\u201c das letzte Musikvideo ausgestrahlt werden. Auch die Pay-TV-Kan\u00e4le wie \u201eMTV Live\u201c werden zum Jahresende eingestellt.<\/p>\n<p>Bereits im August 2025 hat MTV, Teil des Medienriesen Paramount Skydance, etliche Musiksendungen <a href=\"https:\/\/www.fernsehserien.de\/news\/das-war-s-mtv-wirft-kuratierte-genre-sendungen-und-musikcharts-vollstaendig-aus-dem-programm\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">aus dem Programm genommen<\/a>. Dazu z\u00e4hlen die Jahrzehnte gepflegten Formate der Marken \u201eHeadbangers Ball\u201c und \u201eYo! MTV Raps\u201c. Diese waren jedoch schon lange nicht mehr wie in 80er und 90er Jahren aufwendig produziert, sondern zeigten zuletzt eine Mischung aus Musikvideos dieser goldenen \u00c4ra von MTV und neueren Clips.<\/p>\n<p>Auch EMA gestrichen<\/p>\n<p>Am Anfang des Jahres war auch die Musik- und Videopreisverleihung <a href=\"https:\/\/www.musikexpress.de\/es-ist-offiziell-mtv-europe-music-awards-2025-abgesagt-2907141\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u201eEMA Europe\u201c abgesagt worden<\/a>. Diese \u201eMTV Europe Music Awards\u201c gab es seit 1994, also genau 30 Jahre lang, als europ\u00e4isches Gegenst\u00fcck zu den US-\u201eMTV Video Music Awards\u201c (VMA), die seit 1984 als Oscar der Musikvideos galten. Die letzte EMA-Ausgabe von 2024 kann man sich \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 noch mit einem Abo bei Paramount+ ansehen.<\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr europ\u00e4ische Acts und Musikvideoproduzenten endet mit dem Aus der Clips bei MTV eine \u00c4ra. Auch wenn es k\u00fcnstlerisch aufwendige Videos noch gibt, so sind sie doch schon seit vielen Jahren besonders erfolgreichen Acts vorbehalten, wo sich eine Investition f\u00fcr die Musikindustrie noch lohnt. Vor allem YouTube und Spotify sind daf\u00fcr die bevorzugten Ausspielwege. Kleinere Musikmarken m\u00fcssen sich heute meist mit Eigenproduktionen ohne gro\u00dfe Handlung oder den \u201eLyric Videos\u201c begn\u00fcgen, bei denen zur Musik nur der Text eines St\u00fccks eingeblendet wird.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nico.ernst@gmail.com\" title=\"Nico Ernst\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nie<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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