{"id":651432,"date":"2025-12-17T00:13:26","date_gmt":"2025-12-17T00:13:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651432\/"},"modified":"2025-12-17T00:13:26","modified_gmt":"2025-12-17T00:13:26","slug":"mit-der-waffe-zur-zeugniskonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/651432\/","title":{"rendered":"Mit der Waffe zur Zeugniskonferenz"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\">An einem Freitagnachmittag sitzen sechs Lehrkr\u00e4fte noch im Lehrerzimmer des Rudi-Dutschke-Gymnasiums beisammen. Die Gespr\u00e4che zeigen, dass sie sich m\u00e4\u00dfig gr\u00fcn sind. In diese Szenerie platzt der Vater eines Sch\u00fclers hinein und verlangt, dass die Lehrkr\u00e4fte \u00fcber die Lateinnote und damit gef\u00e4hrdete Abi-Zulassung seines Sohnes diskutieren sollen. Und als die P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen das nicht wollen, nimmt er sie kurzerhand in Geiselhaft und zwingt sie mit Waffengewalt zu einer sehr eigenwilligen Zeugniskonferenz. In der tiefschwarzen Kom\u00f6die, die das WBT in der Inszenierung von Tanja Weidner auf die B\u00fchne bringt, wird das Lehrerzimmer zum Schauplatz eines Albtraums &#8230;<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wie in Sartres \u201eGeschlossene Gesellschaft\u201c sind die Mitspieler ohne Fluchtm\u00f6glichkeit dazu verdammt, sich miteinander zu besch\u00e4ftigen. Die b\u00fcrgerlichen Fassaden br\u00f6ckeln, pers\u00f6nliche Abgr\u00fcnde treten zutage. Am Ende steht die Frage im Raum, ob diese Menschen dazu berechtigt sind, \u00fcber einen Sch\u00fcler zu richten.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Verlosung<\/strong><\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die WN verlosen dreimal zwei Tickets f\u00fcr die Kom\u00f6die \u201eEingeschossene Gesellschaft\u201c am 7. Januar 2026 (Mittwoch, 20 Uhr) im Wolfgang Borchert Theater am Hafen (Am Mittelhafen 10, 48155 M\u00fcnster).<\/p>\n<p>\u25ba Teilnahme unter <strong>01378 \/ 600 553<\/strong> (0,50 \u20ac\/Anruf inkl. MwSt. aus allen dt. Netzen) oder <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.wn.de\/wn-aktion\/verlosung\" rel=\"nofollow noopener\">wn.de\/verlosung<\/a><br \/>\u25ba Telefonanrufe m\u00fcssen Name, Adresse und Telefonnummer des Teilnehmers sowie das Stichwort der Veranstaltung enthalten.<br \/>\u25ba Stichwort: Eingeschlossene Gesellschaft<br \/>\u25ba Teilnahmeschluss: Sonntag (21. Dezember)<br \/>\u25ba Ausf\u00fchrliche Teilnahmebedingungen sind zu finden unter: <a href=\"https:\/\/www.wn.de\/teilnahmebedingungen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.wn.de\/teilnahmebedingungen<\/a><\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">W\u00e4hrend Teil eins die Lehrerschaft nach Auswegen aus der Lage suchen und der Stress die tiefsitzenden gegenseitigen Vorurteile hochkochen l\u00e4sst, birgt Teil zwei eine Art Tribunal. Denn Sch\u00fcler-Vater Prohaska (Gregor Eckert), der die Polizei findig ausgeschaltet und zwischenzeitlich die Personalakten des Kollegiums entdeckt hat, h\u00e4lt der P\u00e4dagogenschar gnadenlos eigene Verfehlungen vor.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Allein das Lehrerzimmer mit seinen Schr\u00e4nken und F\u00e4chern sowie die Ausstattung, die Annette Wolf passgenau und typengerecht von der Sandale \u00fcber das Lodenjankerl bis zur Fr\u00fchst\u00fccksdose mit M\u00f6hrchen und \u00c4pfelchen ersonnen hat, l\u00f6st diese wohlige schulische Beklemmung aus, die bei manchen Theaterg\u00e4sten wohl schon Jahrzehnte zur\u00fcckliegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An einem Freitagnachmittag sitzen sechs Lehrkr\u00e4fte noch im Lehrerzimmer des Rudi-Dutschke-Gymnasiums beisammen. 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