{"id":652083,"date":"2025-12-17T06:52:18","date_gmt":"2025-12-17T06:52:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652083\/"},"modified":"2025-12-17T06:52:18","modified_gmt":"2025-12-17T06:52:18","slug":"gastronomie-in-stuttgart-neues-leben-fuer-die-planie-kuenftige-paechter-verraten-ihre-visionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652083\/","title":{"rendered":"Gastronomie in Stuttgart: Neues Leben f\u00fcr die Planie: K\u00fcnftige P\u00e4chter verraten ihre Visionen"},"content":{"rendered":"<p> Ein bisschen erinnert das ehemalige Grand Caf\u00e9 Planie am Karlsplatz an das Bahnprojekt <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> 21: Zeitpl\u00e4ne werden aufgestellt \u2013 und immer wieder verschoben. Doch w\u00e4hrend noch immer unklar ist, wann der erste Zug unterirdisch den neuen Hauptbahnhof ansteuert, steht nun fest, wann das Land nach langer Sanierung das Traditionslokal im Alten Waisenhaus \u00fcbergeben kann: Im Fr\u00fchjahr d\u00fcrfen die P\u00e4chter hinein und werden vielleicht im Sommer \u00f6ffnen. Bei den vielen Planie-Fans kann die Vorfreude nun also steigen. <\/p>\n<p>\u201eDas lange Warten hat sich gelohnt\u201c \u2013 Planie vor Neuer\u00f6ffnung <\/p>\n<p>Zu immer neue Verz\u00f6gerungen war es gekommen, weil die Bausubstanz erheblich schlechter war als angenommen. Die Plieninger Garbe-Chefs Marius Tim Schlatter und Robert Ruthenberg, die k\u00fcnftigen P\u00e4chter der landeseigenen Immobilie an der Planie, sind aber froh, dass die Verantwortlichen von der Beh\u00f6rde Verm\u00f6gen und Bau so gewissenhaft beim Erneuern vorgegangen sind. Ein privater Investor h\u00e4tte das nicht gemacht, meinen die beiden. \u201eUnsere Zusammenarbeit mit den Vermietern war ganz hervorragend\u201c, lobt Ruthenberg. So viel Pr\u00fcgel habe das Land bezogen \u2013 doch am Ende werde man sagen: \u201eDas lange Warten hat sich gelohnt.\u201c <\/p>\n<p>Planie soll zum lebendigen Treffpunkt f\u00fcr Genie\u00dfer werden <\/p>\n<p>Schlatter und Ruthenberg, die au\u00dfer der Garbe in Plieningen auch das Stadthotel Waldhorn mit dem Restaurant Holz &amp; Feuer in Kirchheim unter Teck betreiben, werden das bisherige Grand Caf\u00e9 Planie mit seinen sch\u00f6nen Au\u00dfenpl\u00e4tzen schlicht Planie nennen. Viel Lebensfreude wollen die beiden der City zur\u00fcckgeben und das Haus erneut zu einem brummenden Treffpunkt f\u00fcr Genie\u00dfer machen \u2013 ge\u00f6ffnet von morgens um 9 Uhr bis nachts. \u201eWir wollen einen Ort schaffen, an dem man genauso selbstverst\u00e4ndlich auf einen Kaffee vorbeikommt wie f\u00fcr ein Glas Wein oder ein gutes Essen\u201c, sagen die k\u00fcnftigen Betreiber.<\/p>\n<p> Zahlreiche namhafte Gastronomen hatten sich um die Planie beworben. Ausschlaggebend f\u00fcr den Zuschlag d\u00fcrfte das klare Bekenntnis der beiden zu Bio-Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit gewesen sein \u2013 ein Punkt, auf den das von den Gr\u00fcnen gef\u00fchrte Finanzministerium als Eigent\u00fcmer der Immobilie in der Ausschreibung gro\u00dfen Wert gelegt hat. Vertreter der Landesbeh\u00f6rde Verm\u00f6gen und Bau h\u00e4tten sich die bestehenden Betriebe des Duos sehr genau angeschaut und die Auswahl gewissenhaft getroffen.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.95debde0-2ff7-4cd2-9c3a-83638335f20e.original1024.media.jpeg\"\/>     Das Grand Caf\u00e9 Planie wird k\u00fcnftig Planie hei\u00dfen.    Foto: Lichtgut\/Kovalenko    Wein und Qualit\u00e4t: Planie setzt auf regionalen Genuss <\/p>\n<p>Inhaltlich wollen Schlatter und Ruthenberg der Planie ein eigenst\u00e4ndiges Profil geben. W\u00e4hrend rund um den Schlossplatz Brauereigastst\u00e4tten zu finden sind, soll hier der Fokus auf Wein liegen \u2013 auch und gerade auf Weinen regionaler Winzer. Die Zusammenarbeit mit diesen Produzenten soll eng sein und das Angebot pr\u00e4gen. Als Berater hat die Planie den Sommelier und Koch Gerhard Retter, bekannt aus dem Vox-Format \u201eKitchen Impossible\u201c, gewonnen. Zugleich setzen die Gastronomen auf eine \u00fcberschaubare Karte: lieber weniger Gerichte, daf\u00fcr h\u00f6chste Qualit\u00e4t. \u201eZehn perfekte Gerichte sind uns lieber als eine \u00fcberladene Speisekarte\u201c, hei\u00dft es. <\/p>\n<p>Beide kommen aus der gehobenen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Gastronomie\" title=\"Gastronomie\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gastronomie<\/a>, was man auch in der Planie erkennen d\u00fcrfte. Die Dinette wird mit \u201eabgefahrenen Bel\u00e4gen\u201c angeboten. Schw\u00e4bische Kost geh\u00f6rt dazu. Vegetarier und Veganer sollen sich in der Planie wohl f\u00fchlen \u2013 und das zu fairen Preisen. Wie es sich f\u00fcr ein klassisches Kaffeehaus geh\u00f6rt, wird es zudem eine gro\u00dfe Auswahl an Kuchen und Torten sowie Eisspezialit\u00e4ten geben. In diesem Bereich wollen die neuen P\u00e4chter erneut Ma\u00dfst\u00e4be in der Stadt setzen.<\/p>\n<p> Planie sucht Personal f\u00fcr die Neuer\u00f6ffnung, die f\u00fcr den Sommer 2026 geplant ist <\/p>\n<p>Auch wenn die \u00dcbergabe der Immobilie f\u00fcr Fr\u00fchjahr feststeht, ist der genaue Er\u00f6ffnungstermin noch unklar. Anvisiert ist der Sommer. Ab sofort wird Personal gesucht. In die Einrichtung, die \u201ezeitlos\u201c und \u201ehochwertig\u201c ausfallen soll \u2013 mit wertigen Steinb\u00f6den \u2013, investieren die neuen P\u00e4chter kr\u00e4ftig. Ein \u201eSchicki-Micki-Lokal\u201c soll die Planie ausdr\u00fccklich nicht werden. Vielmehr wollen Schlatter und Ruthenberg einen offenen, urbanen Ort schaffen, der Tradition, regionale Qualit\u00e4t und zeitgem\u00e4\u00dfe Gastlichkeit verbindet. Der Innenraum wird nicht zu einem gro\u00dfen Saal, sondern soll untergliedert werden. In den ersten Monaten wollen die Chefs jeden Tag selbst vor Ort sein, k\u00fcndigen sie an. <\/p>\n<p> \u201eWir wissen, dass wir in gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen treten\u201c <\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden ist die Planie ein Prestigeprojekt, dem sie sich mit Herz und Power verschreiben. Trotz aller Vorfreude ist ihr Respekt zu sp\u00fcren. \u201eWir wissen, dass wir in gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen treten\u201c, sagt Schlatter. Die Erwartungshaltung in Stuttgart sei hoch. Umso mehr freut es ihn, dass etliche Mitarbeiter aus dem bew\u00e4hrten Team eines ihrer bestehenden Betriebe mit in die Planie wechseln werden.<\/p>\n<p>H\u00f6rt man die beiden reden, gewinnt man sofort den Eindruck, dass hier zwei Menschen am Werk sind, die ihre Liebe zur Gastlichkeit mit viel Herzblut in die Tat umsetzen wollen \u2013 und allen Widrigkeiten in der Gastronomie zum Trotz den Spa\u00df daran nicht verloren haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein bisschen erinnert das ehemalige Grand Caf\u00e9 Planie am Karlsplatz an das Bahnprojekt Stuttgart 21: Zeitpl\u00e4ne werden aufgestellt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":650762,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[4657,1634,3364,29,6763,30,152507,152505,152506,1441],"class_list":{"0":"post-652083","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-stadtreporter","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-gastronomie","13":"tag-germany","14":"tag-marius-tim-schlatter","15":"tag-planie","16":"tag-robert-ruthenberg","17":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115733591270388041","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=652083"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652083\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/650762"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=652083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=652083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=652083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}