{"id":652346,"date":"2025-12-17T09:29:20","date_gmt":"2025-12-17T09:29:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652346\/"},"modified":"2025-12-17T09:29:20","modified_gmt":"2025-12-17T09:29:20","slug":"haushalt-2026-mit-knapper-mehrheit-verabschiedet-deutliche-kritik-von-cdu-und-fdp-an-finanzkurs-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652346\/","title":{"rendered":"Haushalt 2026 mit knapper Mehrheit verabschiedet \u2013 Deutliche Kritik von CDU und FDP an Finanzkurs der Stadt"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/garbsen-city-news.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Luftbild-Google-earth-15-1.png\" data-caption=\"Dieses Themenbild wurde mit KI erstellt\/GCN\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"392\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Luftbild-Google-earth-15-1-696x392.png\"   alt=\"\" title=\"Luftbild Google earth-15\"\/><\/a>Dieses Themenbild wurde mit KI erstellt\/GCN<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"111\"><strong data-start=\"0\" data-end=\"111\">Garbsen \u2013 <\/strong>Haushalt 2026 mit knapper Mehrheit verabschiedet \u2013 Deutliche Kritik von CDU und FDP an Finanzkurs der Stadt.<\/p>\n<p data-start=\"113\" data-end=\"447\">Der Rat der Stadt Garbsen hat am vergangenen Montag den Haushalt f\u00fcr das Jahr 2026 mit einer knappen Mehrheit von 21 zu 17 Stimmen beschlossen. Gegen den Etat stimmten die Fraktionen von CDU, FDP und AfD. Der Haushalt weist ein Defizit von rund 7 Millionen Euro aus und markiert damit einen finanzpolitischen Wendepunkt f\u00fcr die Stadt.<\/p>\n<p>SPD verteidigt Haushaltsentwurf und Investitionskurs<\/p>\n<p data-start=\"507\" data-end=\"964\">Die SPD-Fraktion stellte sich geschlossen hinter den Haushaltsentwurf der Verwaltung und sprach sich klar f\u00fcr dessen Verabschiedung aus. Aus Sicht der Sozialdemokraten sei der Haushalt Ausdruck politischer Verantwortung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Trotz globaler Unsicherheiten, steigender Kosten und zus\u00e4tzlicher Belastungen durch Bund und Land setze der Etat klare Priorit\u00e4ten bei Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und sozialer Daseinsvorsorge.<\/p>\n<p data-start=\"966\" data-end=\"1517\">Die SPD betonte, dass der Haushalt zwar ein Defizit ausweise, dieses jedoch bewusst in Kauf genommen werde, um notwendige Investitionen nicht weiter zu verschieben. Schulen, Kitas, Feuerwehr, Radwege und weitere zentrale Projekte seien zuvor politisch beschlossen worden und m\u00fcssten nun auch umgesetzt werden. K\u00fcrzungen im Nachhinein w\u00fcrden diese Priorit\u00e4ten infrage stellen und wichtige Zukunftsprojekte gef\u00e4hrden. Statt pauschaler Sparvorgaben setze man auf gezielte Ma\u00dfnahmen, transparente Planung und eine kontinuierliche \u00dcberpr\u00fcfung der Ausgaben.<\/p>\n<p>FDP lehnt Haushalt wegen steigender Schulden und fehlender Strukturreformen ab<\/p>\n<p data-start=\"1603\" data-end=\"2056\">Deutlich kritischer fiel die Bewertung der FDP-Fraktion aus, die den Haushalt entschieden ablehnte. Aus Sicht der Liberalen steht der Etat f\u00fcr eine Fortsetzung einer aus ihrer Sicht riskanten Schuldenpolitik. Die FDP verwies auf einen Gesamtaufwand von rund 166 Millionen Euro und eine deutliche Steigerung der Ausgaben innerhalb kurzer Zeit. Der Haushalt k\u00f6nne nur durch R\u00fccklagen und neue Kredite ausgeglichen werden und lebe damit \u201evon der Substanz\u201c.<\/p>\n<p data-start=\"2058\" data-end=\"2465\">Besonders kritisch sieht die FDP die geplante Kreditaufnahme von \u00fcber 60 Millionen Euro f\u00fcr Investitionen. Die daraus resultierenden Zins- und Tilgungslasten w\u00fcrden in den kommenden Jahren die finanziellen Spielr\u00e4ume der Stadt erheblich einschr\u00e4nken. Die Fraktion forderte stattdessen strukturelle Reformen, eine konsequente Haushaltsdisziplin und ein transparentes Kostencontrolling vor gr\u00f6\u00dferen Projekten.<\/p>\n<p data-start=\"2467\" data-end=\"2870\">Konkret bem\u00e4ngelte die FDP Investitionen ohne aus ihrer Sicht ausreichende Kosten-Nutzen-Analyse, etwa beim Glasfaserausbau oder beim Erwerb st\u00e4dtischer Geb\u00e4ude. Auch steigende Personalkosten und aus Sicht der FDP entbehrliche Veranstaltungen wurden als Belastung f\u00fcr den Ergebnishaushalt genannt. Der Haushalt sei kein Zukunftskonzept, sondern verschiebe Probleme in die kommenden Jahre, so die Kritik.<\/p>\n<p>CDU warnt vor finanzieller Schieflage und fordert Kurskorrektur<\/p>\n<p data-start=\"2941\" data-end=\"3230\">Auch die CDU-Fraktion lehnte den Haushalt ab, obwohl sie nach eigenen Angaben in den vergangenen rund 20 Jahren allen Haushaltsentw\u00fcrfen zugestimmt hatte. Die Ablehnung sei daher kein leichtfertiger Schritt, sondern ein bewusstes Signal f\u00fcr eine aus Sicht der CDU notwendige Kurskorrektur.<\/p>\n<p data-start=\"3232\" data-end=\"3603\">Die Christdemokraten sehen die Gefahr, dass die Stadt Garbsen in den kommenden Jahren in eine finanzielle Schieflage ger\u00e4t, die letztlich zu drastischen K\u00fcrzungen bei freiwilligen Leistungen f\u00fchren k\u00f6nnte. Besonders kritisch bewertete die CDU die Entwicklung der Gesamtverschuldung, die nach aktuellen Planungen bis Ende 2029 auf rund 320 Millionen Euro anwachsen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p data-start=\"3605\" data-end=\"4146\">Zudem bem\u00e4ngelte die CDU, dass eigene Vorschl\u00e4ge \u2013 unter anderem pauschale K\u00fcrzungen von 10 Prozent im Investitionshaushalt und 5 Prozent im Ergebnishaushalt \u2013 von Verwaltung und Ratsmehrheit nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt worden seien. Zwar sei eine Priorit\u00e4tenliste beschlossen worden, diese m\u00fcsse jedoch als \u201eatmendes System\u201c verstanden werden, das politische Steuerung und Anpassungen durch den Rat zulasse. Investitionen in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung d\u00fcrften nicht unangetastet bleiben, wenn sich die finanzielle Lage weiter verschlechtere.<\/p>\n<p>Weitere Stimmen aus dem Rat<\/p>\n<p data-start=\"4181\" data-end=\"4425\">B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen unterst\u00fctzten den Haushalt und verwiesen auf die Verantwortung f\u00fcr die Zukunft der Stadt. Notwendige Investitionen, etwa in st\u00e4dtische Geb\u00e4ude, seien \u00fcber Jahre aufgeschoben worden; weitere K\u00fcrzungen lehnten die Gr\u00fcnen ab.<\/p>\n<p data-start=\"4427\" data-end=\"4729\">Die AfD begr\u00fcndete ihre Ablehnung vor allem mit fehlenden aktuellen Jahresabschl\u00fcssen. Ohne diese fehle eine verl\u00e4ssliche Grundlage f\u00fcr langfristige finanzielle Planungen. Die Unabh\u00e4ngigen stimmten dem Haushalt zu, bef\u00fcrchten jedoch \u00a0gr\u00f6\u00dfere finanzielle Herausforderungen ab den Jahren 2028 und 2029.<\/p>\n<p data-start=\"4745\" data-end=\"5205\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Mit dem beschlossenen Haushalt steht Garbsen vor anspruchsvollen Jahren. Die knappe Mehrheit im Rat zeigt, wie umstritten der finanzpolitische Kurs ist. W\u00e4hrend SPD und weitere Bef\u00fcrworter auf Investitionen und Zukunftssicherung setzen, fordern CDU und FDP eine deutlich restriktivere Haushaltsf\u00fchrung. Die Diskussion um Schulden, Priorit\u00e4ten und finanzielle Spielr\u00e4ume d\u00fcrfte den Rat der Stadt Garbsen daher auch in den kommenden Jahren intensiv besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p data-start=\"4745\" data-end=\"5205\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">GCN\/bs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dieses Themenbild wurde mit KI erstellt\/GCN Garbsen \u2013 Haushalt 2026 mit knapper Mehrheit verabschiedet \u2013 Deutliche Kritik von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":652347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,1411],"class_list":{"0":"post-652346","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-niedersachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115734209131993412","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=652346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/652347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=652346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=652346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=652346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}