{"id":652374,"date":"2025-12-17T09:45:18","date_gmt":"2025-12-17T09:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652374\/"},"modified":"2025-12-17T09:45:18","modified_gmt":"2025-12-17T09:45:18","slug":"rezepte-zum-nachkochen-fuer-150-euro-die-portion-ein-weihnachtsmenue-aus-der-kochenbas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652374\/","title":{"rendered":"Rezepte zum Nachkochen: F\u00fcr 1,50 Euro die Portion \u2013 ein Weihnachtsmen\u00fc aus der Kochenbas"},"content":{"rendered":"<p>Tats\u00e4chlich soll ein Drittel der Deutschen Saitenw\u00fcrstle und Kartoffelsalat am Heiligen Abend auftischen. Das Festmahl folgt der Traditionen nach eigentlich erst am folgenden Feiertag. Aber die Freude am <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Kochen\" title=\"Kochen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kochen<\/a> und an der Abwechslung scheint viele Menschen zu befl\u00fcgeln. Wer es gern g\u00fcnstig will, aber trotzdem etwas Neues ausprobieren, ist mit den Rezepten aus dem <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.paechterwechsel-in-beruehmter-weinstube-junger-wirt-uebernimmt-die-kochenbas.563446db-c251-4474-841b-efbeb6c24363.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stuttgarter Restaurant Kochenba<\/a>s deshalb bestens bedient: Der Strudel zum Hauptgang geht fast so schnell, wie Saitenw\u00fcrstle warm zu machen, und Fl\u00e4dlesuppe sowie Ofenschlupfer lassen sich hervorragend vorbereiten. <\/p>\n<p>Marcel Niedrist hat das \u201euralte schw\u00e4bische Rezept f\u00fcr Heiligabend\u201c im Internet ausgegraben. Als F\u00fcllung Bibelesk\u00e4s\u2019 zu nehmen, ist au\u00dferdem sehr g\u00fcnstig, alles zusammen kostet knapp acht Euro, hat er ausgerechnet. Der 67-J\u00e4hrige betreibt mit seinem Sohn neben der Kochenbas auch <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/alt.weinstube-loewen-und-perle-eine-glueckliche-fuegung-fuer-die-uhlbacher-gastronomie.4905d84a-3c3c-4345-9596-9a6699e89db7.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">den L\u00f6wen in Uhlbach<\/a>, wo er selbst in der K\u00fcche steht. Seine Eltern hatten in der Schweiz eine Gastst\u00e4tte, bis zum Alter von 17 Jahren half er dort mit. Danach arbeitete er in einem anderen Beruf, am Herd ist Marcel Niedrist eigentlich ein Autodidakt. \u201eIch kann alles immer gut umsetzen\u201c, sagt er. Seine <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Rezepte\" title=\"Rezepte\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rezepte<\/a> lassen sich auf alle F\u00e4lle auch gut umsetzen: Lesen Sie selbst! <\/p>\n<p>Vorspeise: Schw\u00e4bische Rinderbr\u00fche mit Fl\u00e4dle  <\/p>\n<p>Zutaten f\u00fcr klassische, selbstgekochte Rinderbr\u00fche <\/p>\n<ul>\n<li> 1\u20131,5 kg Rinderknochen und\/oder Suppenfleisch <\/li>\n<li> 1\u20132 Karotten <\/li>\n<li> 1 St\u00fcck Sellerie <\/li>\n<li> 1 Stange Lauch <\/li>\n<li> 1 Zwiebel <\/li>\n<li> 1 Lorbeerblatt <\/li>\n<li> Salz <\/li>\n<li> Wasser (Topf je nach Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcllen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rinderknochen oder Suppenfleisch kurz absp\u00fclen, in einen gro\u00dfen Topf geben. Mit kaltem Wasser aufsetzen, langsam erhitzen, den Schaum absch\u00f6pfen. Suppengem\u00fcse (Karotte, Sellerie, Lauch), eine Zwiebel und ein Lorbeerblatt dazu. Alles mehrere Stunden leicht k\u00f6cheln lassen, bis die Br\u00fche klar und aromatisch ist. Danach abseihen, mit Salz abschmecken. Zum Servieren die Fl\u00e4dle-Streifen in die hei\u00dfe Br\u00fche geben.<\/p>\n<p> Schnelle Variante mit Pulver: Gute Rinderbr\u00fche aus Pulver nach Packung anr\u00fchren. Wichtig ist, nicht zu stark zu dosieren \u2013 lieber etwas milder beginnen und nachw\u00fcrzen, sonst erschl\u00e4gt der Geschmack die Fl\u00e4dle. Wenn die Br\u00fche hei\u00df ist, die Fl\u00e4dle-Streifen einlegen und kurz ziehen lassen.<\/p>\n<p>Zutaten f\u00fcr Fl\u00e4dle<\/p>\n<ul>\n<li> 5 Eier<\/li>\n<li> 1 Liter Milch<\/li>\n<li> Mehl (Menge nach Bedarf, bis der Teig leicht dickfl\u00fcssig ist) <\/li>\n<li> 1 Prise Salz <\/li>\n<li> \u00d6l oder Butter zum Ausbacken<\/li>\n<li>0,2 Liter Bier<\/li>\n<\/ul>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1765964715_208_media.media.48d79232-4085-44f3-ac89-7acb9e9b3e85.original1024.media.jpeg\"\/>     Weihnachtlich geschm\u00fcckt: das Restaurant Kochenbas in der Immenhofer Stra\u00dfe    Foto: Lichtgut\/Christoph Schmidt    <\/p>\n<p>5 Eier in eine Sch\u00fcssel geben, 1 l Milch dazu. Erst etwas Mehl einr\u00fchren, dann nach und nach weiter Mehl zugeben, bis der Teig leicht dickfl\u00fcssig ist \u2013 nicht zu d\u00fcnn, aber gut gie\u00dfbar. Eine Prise Salz. Den Teig kurz stehen lassen. Dann in einer hei\u00dfen Pfanne d\u00fcnne Pfannkuchen ausbacken, kalt werden lassen und in feine Streifen schneiden.<\/p>\n<p> Hauptgang: Schw\u00e4bischer Bibeles-Strudel  <\/p>\n<p>Zutaten f\u00fcr Strudelteig (klassisch &amp; g\u00fcnstig)<\/p>\n<ul>\n<li> 250 g Weizenmehl (Typ 405 oder 480)<\/li>\n<li> 1 Prise Salz<\/li>\n<li> 125 ml lauwarmes Wasser<\/li>\n<li> 2 EL \u00d6l (Sonnenblumen- oder Raps\u00f6l)<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Alternative: fertiger Strudelteig \u2013 spart Zeit, aber selbst gemacht kostet fast nichts)<\/p>\n<p>F\u00fcllung (Bibelesk\u00e4s)<\/p>\n<ul>\n<li> 500 g Magerquark (oder halbfetter Quark) <\/li>\n<li> 1 Ei <\/li>\n<li> 2\u20133 EL Milch oder Sahne <\/li>\n<li> 1 kleine Zwiebel, sehr fein gew\u00fcrfelt <\/li>\n<li> 1 Bund Schnittlauch (oder Petersilie) <\/li>\n<li> Salz <\/li>\n<li> Pfeffer <\/li>\n<li> Muskatnuss (ganz wenig)<\/li>\n<li>Optional, traditionell erlaubt und g\u00fcnstig: 1 kleine gekochte Kartoffel, fein gerieben macht die F\u00fcllung besonders saftig und s\u00e4ttigend<\/li>\n<li>50 g Butter (fl\u00fcssig)<\/li>\n<li>Mehl f\u00fcr die Arbeitsfl\u00e4che<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zubereitung Strudelteig<\/p>\n<p>1. Mehl und Salz mischen.<\/p>\n<p>2. Wasser und \u00d6l einarbeiten, zu glattem Teig kneten (ca. 5\u20138 Minuten).<\/p>\n<p>3. Teig zu einer Kugel formen, d\u00fcnn mit \u00d6l bestreichen.<\/p>\n<p>4. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen (sehr wichtig!).<\/p>\n<p> F\u00fcllung vorbereiten<\/p>\n<p>1. Quark, Ei und Milch cremig verr\u00fchren.<\/p>\n<p>2. Zwiebel, Kr\u00e4uter, Salz, Pfeffer und Muskat unterheben.<\/p>\n<p>3. Optional: geriebene Kartoffel untermischen.<\/p>\n<p> Strudel ziehen<\/p>\n<p>1. Tisch mit Tuch bedecken, leicht bemehlen.<\/p>\n<p>2. Teig erst ausrollen, dann vorsichtig papierd\u00fcnn ausziehen (man sollte fast durchsehen k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>3. R\u00e4nder dicker Teile abschneiden.<\/p>\n<p> F\u00fcllen und Einrollen<\/p>\n<p>1. Teig mit fl\u00fcssiger Butter bestreichen.<\/p>\n<p>2. F\u00fcllung in einer Linie l\u00e4ngs verteilen (nicht zu dick!).<\/p>\n<p>3. Seiten einschlagen.<\/p>\n<p>4. Mithilfe des Tuchs locker einrollen.<\/p>\n<p> Backen<\/p>\n<p>1. Backofen auf 180 \u00b0C Ober-\/Unterhitze vorheizen.<\/p>\n<p>2. Strudel auf gebuttertes Blech legen.<\/p>\n<p>3. Mit restlicher Butter bestreichen.<\/p>\n<p>4. 35\u201340 Minuten goldbraun backen.<\/p>\n<p>5. Nach halber Zeit nochmals buttern.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1765964718_117_media.media.58f6981c-a702-437f-b4fa-76cb61894ab1.original1024.media.jpeg\"\/>     Die Variante von Marcel Niedrist sieht gut aus und schmeckt auch so.    Foto: Lichtgut\/Christoph Schmidt    <\/p>\n<p> Servieren \u2013 sehr schw\u00e4bisch \u2013 mit Kartoffelsalat oder leichter mit einfachem gr\u00fcnen Salat oder mit brauner Butter und R\u00f6stzwiebeln<\/p>\n<p> Tipps von den Niedrists aus der schw\u00e4bischen K\u00fcche:<\/p>\n<p>Nicht zu hei\u00df backen, sonst wird der Strudel trocken <\/p>\n<p> Der Strudel darf innen ruhig leicht cremig sein <\/p>\n<p> Am n\u00e4chsten Tag in der Pfanne angebraten: sensationell <\/p>\n<p> Kosten (grob): gesamt etwa sechs bis acht Euro<\/p>\n<p>   Dessert: Ofenschlupfer, auf Hochdeutsch ein Apfel-Brot-Rosinen-Auflauf <\/p>\n<p>Zutaten f\u00fcr 3 Portionen:<\/p>\n<ul>\n<li>4 Br\u00f6tchen<\/li>\n<li>4 gro\u00dfe Apfel<\/li>\n<li>\u00bd Liter Milch<\/li>\n<li>2 Eier<\/li>\n<li>2 EL Zucker<\/li>\n<li>1 EL Zimt<\/li>\n<li>Fett f\u00fcr die Form<\/li>\n<li>etwas Paniermehl<\/li>\n<li>etwas Butterflocken<\/li>\n<li>etwas Zimtzucker<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Br\u00f6tchen in d\u00fcnne Scheiben schneiden. Die \u00c4pfel fein schnetzeln. Eier mit Milch, Zucker und Zimt verquirlen. Eine Auflaufform gut fetten. In die Auflaufform abwechselnd Br\u00f6tchenscheiben, \u00c4pfel und Rosinen schichten. Mit Br\u00f6tchenscheiben abschlie\u00dfen. Die Eiermilch dar\u00fcber gie\u00dfen. Zum Schluss Paniermehl, Butterflocken, Zucker und Zimt darauf streuen. Den Backofen auf 175 \u00b0C Ober-\/Unterhitze vorheizen. Den Auflauf circa eine Stunde backen. Dazu passt hei\u00dfe Vanilleso\u00dfe oder Vanilleeis. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tats\u00e4chlich soll ein Drittel der Deutschen Saitenw\u00fcrstle und Kartoffelsalat am Heiligen Abend auftischen. 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