{"id":652423,"date":"2025-12-17T10:15:18","date_gmt":"2025-12-17T10:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652423\/"},"modified":"2025-12-17T10:15:18","modified_gmt":"2025-12-17T10:15:18","slug":"warner-uebernahmekampf-trump-schwiegersohn-macht-einen-rueckzieher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652423\/","title":{"rendered":"Warner-\u00dcbernahmekampf: Trump-Schwiegersohn macht einen R\u00fcckzieher"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/kushner-trump-110.jpg\" alt=\"Donald Trump und Jred Kushner\" title=\"Donald Trump und Jred Kushner | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 17.12.2025 10:12 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Trump-Schwiegersohn Jared Kushner hat sich aus der Bieterschlacht um den Hollywood-Konzern Warner Brothers zur\u00fcckgezogen. Der Warner-Verwaltungsrat will seinen Aktion\u00e4ren offenbar empfehlen, das Paramount-Angebot abzulehnen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Investmentfirma Affinity Partners von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner hat sich aus der Bieterschlacht um den Hollywood-Giganten Warner Brothers zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Affinity Partners war unter den Geldgebern von Paramount Skydance bei dessen 108 Milliarden Dollar schwerem Gebot. &#8222;Da zwei starke Konkurrenten um die Zukunft dieses einzigartigen amerikanischen Verm\u00f6genswerts wetteifern, hat Affinity beschlossen, diese Gelegenheit nicht weiter zu verfolgen&#8220;, sagte ein Sprecher von Affinity in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>    H\u00e4lt Paramount am feindlichen \u00dcbernahmeangebot fest?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ob das feindliche \u00dcbernahmeangebot von Paramount damit nun geplatzt ist, ist allerdings fraglich. Nach Bloomberg-Informationen wollte Affinity lediglich rund 200 Millionen Dollar zu der insgesamt 108 Milliarden Dollar schweren Offerte beitragen. &#8222;Wir sind weiterhin der \u00dcberzeugung, dass das Angebot von Paramount strategisch gut begr\u00fcndet ist&#8220;, erkl\u00e4rte der Affinity-Sprecher.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Paramount-Chef David Ellison hatte sich mit einem reinen Barangebot von 30 Dollar je Aktie f\u00fcr das gesamte Unternehmen direkt an die Aktion\u00e4re von Warner Bros gewandt. Zuvor hatte Netflix ein Gebot \u00fcber 82 Milliarden Dollar f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsbereiche au\u00dferhalb des Kabelfernsehens von Warner Bros abgegeben. Pro Aktie sind das 27,75 Dollar, eine Mischung aus Bargeld und Netflix-Aktien.<\/p>\n<p>    Warner will zu Ablehnung von Paramount-Gebot raten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vor dem R\u00fcckzieher von Affinity Partners hatte sich laut \u00fcbereinstimmenden Medienberichten eine Niederlage von Paramount Skydance im Verwaltungsrat von Warner Brothers bereits abgezeichnet. Der Verwaltungsrat wolle seinen Aktion\u00e4ren empfehlen, das Paramount-Angebot abzulehnen, sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits Mitte der Woche k\u00f6nne der HBO- und CNN-Mutterkonzern damit dem konkurrierenden Bieter Netflix den Vorzug erteilen, schrieb das <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/business\/media\/warner-preparing-to-tell-shareholders-to-reject-paramount-offer-38f069ae\" title=\"Warner to tell shareholders - WSJ\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Wall Street Journal<\/a> &#8211; ebenfalls unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bei der Nachrichtenagentur Bloomberg hie\u00df es, Warner wolle f\u00fcr die Ablehnung des Gebots Zweifel an der Finanzierung als Grund ins Feld f\u00fchren.<\/p>\n<p>    Trump mischt sich in Warner-Deal ein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dabei hatte in den USA vor allem die Beteiligung eines Mitglieds der Pr\u00e4sidentenfamilie in den vergangenen Tagen f\u00fcr Kritik gesorgt. Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. An der Wall Street wurde daraufhin die Frage aufgeworfen, ob Trump die Entscheidung zugunsten von Paramount beeinflussen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump hatte bereits klar gemacht, dass er sich bei einem Deal mit Netflix in den Genehmigungsprozess der Regulierungsbeh\u00f6rden einschalten werden. Der US-Pr\u00e4sident erkl\u00e4rte in der vergangenen Woche, ein Netflix-Warner-Deal &#8222;k\u00f6nnte problematisch sein&#8220; &#8211; da Netflix dadurch einen enormen Marktanteil erlangen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>    Trump will neuen Besitzer f\u00fcr CNN<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump forderte, dass bei einem Warner-Deal unbedingt auch der Nachrichtensender CNN den Besitzer wechseln m\u00fcsse. Bei CNN wird der US-Pr\u00e4sident oft kritisiert. Paramount geh\u00f6rt seit wenigen Monaten David Ellison &#8211; dem Sohn des Software-Milliard\u00e4rs Larry Ellison, der wiederum als Trump-Unterst\u00fctzer bekannt ist. Laut Medienberichten soll David Ellison Donald Trump zugesagt haben, CNN umfassend zu ver\u00e4ndern, sollte sein Konzern Warner \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie das aussehen kann, zeigt ein Blick auf den Paramount-Sender CBS. Nach der \u00dcbernahme durch die Ellison-Firma Skydance hatte es hier einen Umbau gegeben. Die neue Chefredakteurin Bari Weiss bot zudem eine Plattform f\u00fcr Erika Kirk, die Witwe des von einem Attent\u00e4ter get\u00f6teten rechten Aktivisten Charlie Kirk.<\/p>\n<p>    Warner-Aktie f\u00e4llt &#8211; Netflix steigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An der B\u00f6rse sorgen die neuesten Entwicklungen in der Bieterschlacht um Warner Brothers f\u00fcr unterschiedliche Reaktionen. So fiel die Warner-Aktie nachb\u00f6rslich um 1,2 Prozent, nachdem bekannt wurde, dass der Warner-Verwaltungsrat das Netflix-Angebot voraussichtlich vorziehen will.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Netflix-Aktie zog dagegen im nachb\u00f6rslichen US-Handel leicht an um 0,8 Prozent. Nach der Offerte des Streamingriesen f\u00fcr Warner war sie massiv unter Druck geraten. Analysten sehen in dem Mega-Deal Risiken &#8211; etwa wegen der Finanzierung und regulatorischer H\u00fcrden &#8211; und haben daraufhin teils ihre Kursziele gesenkt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.12.2025 10:12 Uhr Trump-Schwiegersohn Jared Kushner hat sich aus der Bieterschlacht um den Hollywood-Konzern Warner Brothers zur\u00fcckgezogen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":652424,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[665,13,120304,14,2846,15,6552,12,10,8,9,11,113,152872],"class_list":{"0":"post-652423","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-boerse","9":"tag-headlines","10":"tag-jared-kushner","11":"tag-nachrichten","12":"tag-netflix","13":"tag-news","14":"tag-paramount","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-trump","21":"tag-warner-brothers"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115734388999780242","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=652423"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/652424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=652423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=652423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=652423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}