{"id":652734,"date":"2025-12-17T13:08:14","date_gmt":"2025-12-17T13:08:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652734\/"},"modified":"2025-12-17T13:08:14","modified_gmt":"2025-12-17T13:08:14","slug":"wiesbaden-rund-67-000-fruehere-italienische-gastarbeiter-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652734\/","title":{"rendered":"Wiesbaden | Rund 67.000 fr\u00fchere italienische Gastarbeiter in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (dpa) &#8211; Vor rund 70 Jahren ist das deutsch-italienische Anwerbeabkommen geschlossen worden &#8211; und auch heute leben noch Zehntausende ehemalige italienische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in Deutschland. 2024 waren es 67.000 Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Sie waren zwischen 1955 und 1973 nach Deutschland eingewandert, um dort zu arbeiten.<\/p>\n<p>Deutschland und Italien hatten am 20. Dezember 1955 ein Abkommen \u00fcber die Anwerbung und Vermittlung von italienischen Arbeitskr\u00e4ften geschlossen. Anschlie\u00dfend suchten hunderttausende Menschen aus Italien ihr Gl\u00fcck in Deutschland.<\/p>\n<p>Insgesamt rund 650.000 aus Italien stammende Menschen\u00a0<\/p>\n<p>Insgesamt lebten 2024 rund 650.000 Menschen mit italienischer Einwanderungsgeschichte in Deutschland, wie das Bundesamt anl\u00e4sslich des anstehenden Jahrestags mitteilte. 72\u00a0Prozent von ihnen waren selbst eingewandert, 28\u00a0Prozent wurden in Deutschland geboren. Knapp ein Viertel (24\u00a0Prozent) von ihnen sind in der Zeit des Anwerbeabkommens von 1955 bis 1973 zugezogen.\u00a0<\/p>\n<p>Die in Italien geborenen und eingewanderten Menschen lebten 2024 seit durchschnittlich 30,3 Jahren in Deutschland. Als Hauptgr\u00fcnde, nach Deutschland einzuwandern, wurden Erwerbst\u00e4tigkeit, Familie und Bildung angegeben, wie das Bundesamt mitteilte.<\/p>\n<p>Arbeit in der Gastronomie und Reinigungsberufen<\/p>\n<p>Menschen mit italienischer Einwanderungsgeschichte stellten vergangenes Jahr 0,9\u00a0Prozent der Erwerbst\u00e4tigen in Deutschland. Sie arbeiteten den Angaben zufolge vor allem in der Gastronomie, der Speisezubereitung sowie in Reinigungsberufen und der Metallbearbeitung.<\/p>\n<p>Beim Anwerbeabkommen ging es Italien damals darum, die Arbeitslosigkeit im S\u00fcden des Landes zu lindern. Deutschland setzte angesichts der boomenden westdeutschen Wirtschaft darauf, mit Gastarbeitern den Bedarf an Arbeitskr\u00e4ften zu decken. Das Abkommen war das erste seiner Art f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland und diente anschlie\u00dfend als Vorbild f\u00fcr sp\u00e4tere Abkommen, etwa mit der T\u00fcrkei, Griechenland und Spanien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wiesbaden (dpa) &#8211; Vor rund 70 Jahren ist das deutsch-italienische Anwerbeabkommen geschlossen worden &#8211; und auch heute leben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":652735,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[1140,620,14125,3364,29,548,663,3934,30,13,2052,355,382,14,15,12,924,4544],"class_list":{"0":"post-652734","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-arbeit","9":"tag-arbeitsmarkt","10":"tag-bevoelkerung","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europe","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-hessen","19":"tag-italien","20":"tag-migration","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-statistik","25":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115735068995020955","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=652734"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652734\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/652735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=652734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=652734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=652734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}