{"id":652766,"date":"2025-12-17T13:26:15","date_gmt":"2025-12-17T13:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652766\/"},"modified":"2025-12-17T13:26:15","modified_gmt":"2025-12-17T13:26:15","slug":"europaeische-spitzenplatzierung-tutech-kooperation-zaehlt-zu-den-top-3-im-enterprise-europe-network-tutech-innovation-gmbh-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/652766\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Spitzenplatzierung: Tutech-Kooperation z\u00e4hlt zu den Top 3 im Enterprise Europe Network, TUTECH INNOVATION GMBH, Story"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Ehrung Ende November in Aalborg, D\u00e4nemark, als eine der <b>drei besten Kooperationen im Enterprise Europe Network<\/b> lohnt es sich zum Jahresende, noch einmal Bilanz zu ziehen: Die von <b>Tutech Business Advisor Enterprise Europe Network Tim Zebahl<\/b> initiierte Expansion der Hacker School nach \u00d6sterreich hat sich zu einer europ\u00e4ischen Erfolgsgeschichte f\u00fcr digitale Bildung entwickelt.<\/p>\n<p>Die <b>Hacker School<\/b> ist eine gemeinn\u00fctzige Bildungsorganisation mit Ursprung in Hamburg, die Kindern und Jugendlichen Programmieren n\u00e4herbringt. Ihr Ziel ist ehrgeizig: <b>Bis 2030 sollen eine Million Kinder und Jugendliche pro Jahr Programmiererfahrungen sammeln.<\/b><br \/>\u201eJeder junge Mensch sollte die M\u00f6glichkeit haben, mindestens einmal zu programmieren, bevor er sich f\u00fcr einen Beruf entscheidet\u201c, sagt <b>Dr. Julia Freudenberg<\/b>, CEO der Hacker School und von den German Startup Awards als <b>\u201eFemale Impact Entrepreneur of the Year\u201c<\/b> ausgezeichnet.<\/p>\n<p><b>Digitale Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe<\/b><\/p>\n<p>Das Modell der Hacker School verbindet <b>Klassenzimmer und Unternehmen<\/b>: IT-Fachkr\u00e4fte aus der Praxis werden als ehrenamtliche \u201e<b>Inspirers<\/b>\u201c direkt in den Unterricht eingebunden und geben ihr Wissen in niedrigschwelligen Kursen weiter \u2013 vor Ort und online. Im Fokus stehen ausdr\u00fccklich auch <b>M\u00e4dchen<\/b> sowie <b>Jugendliche aus sozio-\u00f6konomisch benachteiligten Lebenswelten<\/b>.<\/p>\n<p>Unternehmen st\u00e4rken damit ihre <b>Social-Impact-Strategien<\/b>, Hochschulen erm\u00f6glichen Studierenden Engagement als Inspirers, teilweise mit <b>Anrechnung von Leistungspunkten<\/b>. Programmieren wird so zu einer <b>gesamtgesellschaftlichen Gemeinschaftsaufgabe<\/b>.<\/p>\n<p><b>Internationalisierung als Herausforderung \u2013 und Tutech als Wendepunkt<\/b><\/p>\n<p>Als die Hacker School 2024 ihr zehnj\u00e4hriges Bestehen feierte, stand die Frage im Raum, wie das erfolgreiche Modell \u00fcber Deutschland hinaus skaliert werden kann. Aufgrund der gemeinsamen Sprache fiel der Blick schnell auf <b>\u00d6sterreich<\/b> \u2013 doch der Schritt \u00fcber die Grenze war alles andere als trivial: anderes Rechtssystem, unbekannte F\u00f6rderlandschaften, fehlende Kontakte.<\/p>\n<p>\u201eIch konnte im Internet keine so detaillierten Informationen finden, insbesondere in einer Region, die mir v\u00f6llig unbekannt war\u201c, erinnert sich Julia Freudenberg. An diesem Punkt kam <b>Tutech Innovation<\/b> ins Spiel:<br \/>\u00dcber das <b>Enterprise Europe Network Hamburg Schleswig-Holstein<\/b> nahm <b>Business Advisor Tim Zebahl<\/b> Kontakt auf und erkannte sofort das gro\u00dfe Potenzial der Hacker School f\u00fcr eine <b>grenz\u00fcberschreitende Kooperation im Bereich Social Economy<\/b>.<\/p>\n<p>Zebahl erstellte ein Profil der Organisation im Enterprise Europe Network und brachte Freudenberg mit <b>Romana Schwab <\/b>vom EEN-Partner <b>Innovation Salzburg<\/b> zusammen. Damit setzte er den entscheidenden Impuls f\u00fcr den Markteintritt in \u00d6sterreich \u2013 ein Impuls, der sp\u00e4ter als eine der <b>Top-3-Kooperationen im gesamten Enterprise Europe Network <\/b>ausgezeichnet wurde.<\/p>\n<p><b>Salzburg als Br\u00fcckenkopf: Innovation Salzburg, MINT Salzburg und EdTech Austria<\/b><\/p>\n<p>In \u00d6sterreich \u00fcbernahm <b>Innovation Salzburg<\/b> die Rolle des zentralen Knotenpunkts. <b>Romana Schwab<\/b> begleitete die Hacker School bei der <b>Gr\u00fcndung der \u00f6sterreichischen Niederlassung<\/b> und der Wahl der passenden <b>Rechtsform als gemeinn\u00fctzige GmbH<\/b>.<\/p>\n<p>\u201eTrotz unserer Erfahrungen in Deutschland war es entscheidend, zu verstehen, wie gemeinn\u00fctzige Organisationen in \u00d6sterreich funktionieren. Wir brauchten Anw\u00e4lt:innen, Steuerberater:innen \u2013 die richtigen Expert:innen. Dank Romana verlief alles reibungslos\u201c, erkl\u00e4rt <b>Stefanie Susser<\/b>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hacker School Austria.<\/p>\n<p>\u00dcber Innovation Salzburg wurden zwei Schl\u00fcsselinitiativen angebunden:<\/p>\n<ul class=\"bbcode_list\">\n<li><b>MINT Salzburg<\/b>, eine regionale Initiative zur F\u00f6rderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik,<br \/>\u00f6ffnete T\u00fcren zu Schulbeh\u00f6rden und Bildungseinrichtungen, die Hacker-School-Kurse anbieten wollten.<\/li>\n<li><b>EdTech Austria<\/b>, ein Netzwerk f\u00fcr digitale Bildungstechnologien,<br \/>verschaffte Zugang zu weiteren Akteur:innen im \u00f6sterreichischen Bildungs- und Innovationssystem.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Parallel vernetzte das Enterprise Europe Network \u2013 ausgehend von Tutech \u2013 die Hacker School mit <b>Unternehmen, die \u00fcber eigene IT-Abteilungen verf\u00fcgen<\/b>. Deren Mitarbeitende sind heute als Inspirers zentral f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Kurse.<\/p>\n<p><b>Tausende Kinder erreicht \u2013 und das Wachstum geht weiter<\/b><\/p>\n<p>Seit dem Start in \u00d6sterreich im Jahr 2024 hat die Hacker School bereits <b>3.300 Kinder und Jugendliche<\/b> in <b>fast allen Regionen des Landes<\/b> erreicht. Die \u00f6sterreichische Niederlassung mit Sitz in Salzburg besch\u00e4ftigt inzwischen <b>f\u00fcnf Mitarbeitende<\/b> und verfolgt das Ziel, <b>j\u00e4hrlich 100.000 Kinder<\/b> zu erreichen.<\/p>\n<p>In Deutschland brachte die Organisation allein im Jahr 2024 <b>27.000 Kindern<\/b> das Programmieren n\u00e4her und kooperierte mit <b>\u00fcber 370 Schulen<\/b>. Der n\u00e4chste Schritt dort ist die <b>direkte Zusammenarbeit mit Bildungsministerien<\/b>, um die Wirkung weiter zu skalieren.<\/p>\n<p>\u201eUnser Modell ist gepr\u00e4gt von Prototyping: ausprobieren, scheitern, neu denken, besser machen. Es ist gro\u00dfartig, dass wir diesen Lernprozess jetzt parallel in Deutschland und \u00d6sterreich leben k\u00f6nnen \u2013 das beschleunigt unsere Entwicklung enorm\u201c, sagt Freudenberg.<\/p>\n<p><b>Unternehmen als Partner f\u00fcr die Fachkr\u00e4fte von morgen gesucht<\/b><\/p>\n<p>Die starke Nachfrage der Schulen in \u00d6sterreich zeigt, wie gro\u00df der Bedarf ist \u2013 und stellt die Hacker School zugleich vor neue Wachstumsherausforderungen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben bisher nur ein kleines Team, das alle beteiligten Akteur:innen koordiniert und auch noch die Kurse plant. Jetzt m\u00fcssen wir schneller skalieren als gedacht, weil die Schulen schneller sind als die Unternehmen\u201c, erkl\u00e4rt <b>Stefanie Susser<\/b>.<br \/>\u201eDaf\u00fcr brauchen wir einerseits mehr ehrenamtliche IT-Mitarbeitende f\u00fcr die Kurse, aber auch finanzielle Unterst\u00fctzung der Unternehmen, damit wir die Koordinierung und Planung stemmen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr <b>Tim Zebahl<\/b> ist genau hier die St\u00e4rke des Enterprise Europe Network sichtbar: \u201eWir verbinden innovative Organisationen wie die Hacker School mit den richtigen Partnern \u2013 von Beh\u00f6rden und Netzwerken bis hin zu konkreten Ansprechpartner:innen in Unternehmen. Dass dieses Projekt europaweit unter die Top 3 gew\u00e4hlt wurde, zeigt, welches Potenzial in solchen Kooperationen steckt.\u201c<\/p>\n<p><b>Enterprise Europe Network: Unterst\u00fctzung mit Anfang, aber ohne Ende<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr <b>Romana Schwab<\/b> von Innovation Salzburg ist die Zusammenarbeit mit der Hacker School ein Musterbeispiel daf\u00fcr, wie das Enterprise Europe Network soziale Innovationen international skalieren kann:<br \/>\u201eUnsere Unterst\u00fctzung hat einen Anfang, aber kein Ende. Wann immer die Hacker School etwas braucht, nutzen wir unser Netzwerk, um dies zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>Auch Julia Freudenberg sieht in der Zusammenarbeit mit Tutech und dem Enterprise Europe Network mehr als nur einen einmaligen Projektkontakt:<br \/>\u201eDem Thema Internationalisierung standen wir zun\u00e4chst sehr z\u00f6gerlich gegen\u00fcber. Uns hat der Ansatzpunkt gefehlt. Das Kennenlernen des Enterprise Europe Network war ein krasser Wendepunkt. Das Netzwerk kann uns T\u00fcren zu Partnern in Regionen \u00f6ffnen, in denen wir bisher noch gar nicht waren \u2013 und pl\u00f6tzlich wird die Idee real. Dass wir dar\u00fcber hinaus auch beim Thema EU-F\u00f6rderung Unterst\u00fctzung bekommen k\u00f6nnen, er\u00f6ffnet ganz neue M\u00f6glichkeiten. \u00d6sterreich ist f\u00fcr uns ein erster Schritt, aber definitiv nicht der letzte.\u201c<\/p>\n<p><b>\u00dcber die Hacker School<\/b><\/p>\n<p>Die <b>Hacker School<\/b> ist eine gemeinn\u00fctzige Bildungsorganisation, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Welt des Programmierens er\u00f6ffnet. In Pr\u00e4senz- und Onlinekursen arbeiten sie mit IT-Fachleuten aus Unternehmen und Hochschulen zusammen, die ihre Praxiserfahrung als ehrenamtliche \u201eInspirers\u201c in Klassenzimmer bringen. Ziel der Hacker School ist es, bis 2030 j\u00e4hrlich <b>eine Million Kinder und Jugendliche<\/b> mit Programmierworkshops zu erreichen und sie auf eine digitale Zukunft vorzubereiten \u2013 unabh\u00e4ngig von Herkunft, Geschlecht oder sp\u00e4terer Berufswahl.<\/p>\n<p><b>\u00dcber Tutech Innovation und das Enterprise Europe Network Hamburg Schleswig-Holstein<\/b><\/p>\n<p>Die <b>Tutech Innovation GmbH<\/b> ist Partner im <b>Enterprise Europe Network (EEN) Hamburg Schleswig-Holstein<\/b>. Das 2008 von der Europ\u00e4ischen Kommission gegr\u00fcndete EEN ist das weltweit gr\u00f6\u00dfte Netzwerk zur Unterst\u00fctzung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Innovation und Internationalisierung. \u00dcber <b>560 Partnerorganisationen in mehr als 55 L\u00e4ndern<\/b> bieten ma\u00dfgeschneiderte Beratung, Kontakte und Unterst\u00fctzungsleistungen \u2013 vom Markteintritt \u00fcber Kooperationsanbahnung bis hin zu Innovations- und F\u00f6rderberatung.<\/p>\n<p>Die Services, die Tutech im Rahmen des Enterprise Europe Network anbietet, sind f\u00fcr Unternehmen <b>kostenfrei<\/b>, dank F\u00f6rderung durch die <b>Europ\u00e4ische Union<\/b> und durch die <b>Freie und Hansestadt Hamburg<\/b>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der Ehrung Ende November in Aalborg, D\u00e4nemark, als eine der drei besten Kooperationen im Enterprise Europe Network&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":652767,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,3886,131120,87626,152947,152942,548,663,158,3934,3935,152940,13,152943,152944,152950,84885,152946,152948,14,15,152945,12,152949,152941],"class_list":{"0":"post-652766","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausbildung","11":"tag-bildungskooperation","12":"tag-digitale-transformation","13":"tag-ehrenamtliche-mentoren","14":"tag-enterprise-europe-network","15":"tag-eu","16":"tag-europa","17":"tag-europaeische-union","18":"tag-europe","19":"tag-european-union","20":"tag-hacker-school","21":"tag-headlines","22":"tag-innovationsstrategien","23":"tag-internationale-expansion","24":"tag-kinderfoerderung","25":"tag-kooperationen","26":"tag-lernplattformen","27":"tag-mint-foerderung","28":"tag-nachrichten","29":"tag-news","30":"tag-programmierworkshops","31":"tag-schlagzeilen","32":"tag-teilhabe-an-bildung","33":"tag-tutech"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=652766"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/652766\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/652767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=652766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=652766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=652766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}