{"id":653007,"date":"2025-12-17T15:41:23","date_gmt":"2025-12-17T15:41:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653007\/"},"modified":"2025-12-17T15:41:23","modified_gmt":"2025-12-17T15:41:23","slug":"amazon-prime-verliert-vor-gericht-mail-zu-preiserhoehung-war-irrefuehrend-leben-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653007\/","title":{"rendered":"Amazon Prime verliert vor Gericht: Mail zu Preiserh\u00f6hung war irref\u00fchrend. | Leben &#038; Wissen"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>M\u00fcnchen \u2013 <b>Amazon hat eine Klatsche vor dem Landgericht M\u00fcnchen kassiert. Der Grund: Das Gericht entschied, dass eine E-Mail an Kunden im Januar 2024 irref\u00fchrend war. Darin hatte der US-Konzern angek\u00fcndigt, dass es bei Prime Video k\u00fcnftig Werbung geben werde \u2013 und eine werbefreie Option f\u00fcr 2,99 Euro extra pro Monat. Das Problem: Amazon stellte es so dar, als k\u00f6nne der Konzern die Vertragsbedingungen einfach einseitig \u00e4ndern.<\/b><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/verbraucherschutz\/recht-nachrichten-news-fotos-videos-19061630.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbrauchersch\u00fctzer<\/a> vom Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverb\u00e4nde hatten geklagt. Ihre Kritik: Die E-Mail suggerierte den <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/kaufen\/ratgeber-news-fotos-videos-19448210.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kunden<\/a>, dass <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/unterhaltung\/tv\/amazon-prime\/amazon-prime-alle-infos-79025644.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon<\/a> k\u00fcnftig f\u00fcr den bisherigen Preis nur noch ein Streamingangebot mit Werbung schulde. Das w\u00e4re eine Vertrags\u00e4nderung gewesen \u2013 dazu war der Konzern ohne Zustimmung der Bestandskunden nicht berechtigt. <\/p>\n<p>Amazon durfte nur Filme \u00e4ndern, nicht die Werbung<\/p>\n<p><b>Die Richter stellten klar:<\/b> Amazon h\u00e4tte nur die Film- und Serientitel \u00e4ndern d\u00fcrfen, nicht aber die Art der Bestandteile \u2013 also ob mit oder ohne <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/werbung\/news-fotos-videos-17020356.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbung<\/a>. \u201eAmazon hat seine Verbraucher get\u00e4uscht\u201c, kommentierte Verbands-Vorst\u00e4ndin Ramona Pop die Entscheidung!<\/p>\n<p>Laut Urteil h\u00e4tten die Kunden sich \u201ebei Vertragsschluss darauf eingestellt, das Videoangebot werbefrei nutzen zu k\u00f6nnen\u201c. Amazons Vorgehen sei \u201eirref\u00fchrend\u201c sowie eine \u201eeinseitige Vertrags\u00e4nderung\u201c.<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaAmazon muss Berichtigungsschreiben verschicken<\/p>\n<p><b>Das <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/gerichte\/news-fotos-videos-17024270.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Gericht<\/b><\/a><b> entschied: Amazon muss ein Berichtigungsschreiben verschicken. Diese k\u00f6nnte beinhalten, dass die Bestandskunden der Vertrags\u00e4nderung zustimmen m\u00fcssen. \u201eW\u00fcrden sie dies nicht tun, m\u00fcsste Amazon den werbefreien Zustand wiederherstellen\u201c, so eine Gerichtssprecherin. Denn laut Urteil best\u00fcnde ein \u201eBeseitigungsanspruch\u201c. Doch dar\u00fcber sei im Einzelfall zu entscheiden. <\/b><\/p>\n<p>Amazon widerspricht dem Gericht. Ein Sprecher zu BILD: \u201eObwohl wir die Entscheidung respektieren, sind wir mit den Schlussfolgerungen nicht einverstanden. Wir haben unsere Kunden transparent, im Voraus und in \u00dcbereinstimmung mit geltendem Recht \u00fcber das Update zu Werbung bei Prime Video informiert. Wir werden das Urteil pr\u00fcfen, um unsere n\u00e4chsten Schritte zu bestimmen.\u201c<\/p>\n<p>Sammelklage fordert 1,8 Mrd. Euro<\/p>\n<p><b>Was hei\u00dft das f\u00fcr Kunden? <\/b>Zun\u00e4chst einmal gar nichts, das Urteil ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig. \u201eEs ist davon auszugehen, dass Amazon in Berufung gehen wird\u201c, so die Sprecherin des Verbraucherverbandes. <\/p>\n<p><b>Gegen die Einf\u00fchrung der Werbung und die 2,99 Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr weiter werbefreie Angebote laufen mehrere Klagen gegen den Konzern. Zuletzt reichte die Verbraucherzentrale Sachsen eine Gewinnabsch\u00f6pfungsklage ein, um mindestens 1,8 Milliarden Euro zur\u00fcckzufordern.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen M\u00fcnchen \u2013 Amazon hat eine Klatsche vor dem Landgericht M\u00fcnchen kassiert. 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