{"id":653724,"date":"2025-12-17T22:12:20","date_gmt":"2025-12-17T22:12:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653724\/"},"modified":"2025-12-17T22:12:20","modified_gmt":"2025-12-17T22:12:20","slug":"tschentscher-klimaneutralitaet-muss-sozial-vertraeglich-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653724\/","title":{"rendered":"Tschentscher: Klimaneutralit\u00e4t muss sozial vertr\u00e4glich sein"},"content":{"rendered":"<p>\n            Stand: 17.12.2025 21:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Im Jahresend-Interview sagte Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD), es sei nicht ganz sicher, ob Hamburg 2040 mit den bereits beschlossenen Ma\u00dfnahmen klimaneutral sein wird. Neue Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden gepr\u00fcft. <\/p>\n<p class=\"\">Hamburg hat sich mit einigen hundert Ma\u00dfnahmen bereits auf den Weg zur Klimaneutralit\u00e4t gemacht. Die sollte urspr\u00fcnglich bis zum Jahr 2045 erreicht sein. Tschentscher sagte im Jahresend-Interview mit dem Hamburg Journal und NDR 90,3, mit dem <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/zukunftsentscheid-hamburger-stimmen-fuer-mehr-klimaschutz,zukunftsentscheid-114.html\" title=\"&quot;Zukunftsentscheid&quot;: Hamburger stimmen f\u00fcr mehr Klimaschutz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volksentscheid<\/a> m\u00fcsse es nun schneller gehen. Der sieht vor, dass Hamburg schon 2040 klimaneutral wird. &#8222;Wir haben eine gemeinsame Strategie, aber wir akzeptieren auch den Auftrag der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger alles zu versuchen, um noch schneller zu werden&#8220;, sagte Tschentscher.<\/p>\n<p class=\"\">Ob die beschlossenen Ma\u00dfnahmen ausreichten, damit Hamburg die Klimaneutralit\u00e4t schon f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher erreicht, sei noch unsicher, so Tschentscher: &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt pr\u00fcfen, ob es sinnvolle Ma\u00dfnahmen gibt, die die Sache beschleunigen. Wenn wir solche finden, werden wir sie umsetzen. Und wir achten darauf, dass es sozial vertr\u00e4glich bleibt.&#8220; Dar\u00fcber gebe es auch keine Differenzen im Senat, betont der B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>    Tschentscher: Klimaschutz braucht Unterst\u00fctzung vom Bund<\/p>\n<p class=\"\">Tschentscher versprach, der Senat werde nur sinnvolle Regelungen und Vorschriften beschlie\u00dfen. Um das Klimaziel bis 2040 zu erreichen, sei es wichtig, dass auch die Bundespolitik den Klimaschutz im Blick habe. &#8222;Im Verkehrssektor und im Geb\u00e4udesektor brauchen wir die Unterst\u00fctzung der Bundespolitik f\u00fcr mehr E-Mobilit\u00e4t und f\u00fcr zum Beispiel bessere Heiztechnik wie W\u00e4rmepumpen oder Fernw\u00e4rme.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Das fordert auch die schleswig-holsteinische Landesregierung &#8211; denn auch Hamburgs n\u00f6rdliches Nachbarland hat sich vorgenommen, bis 2040 klimaneutral zu werden.<\/p>\n<p>    B\u00fcrgermeister verteidigt Naturkundemuseum im Elbtower<\/p>\n<p class=\"\">Ein weiteres Thema des Interviews war der Elbtower, der das Naturkundemuseum beherbergen soll. An der Entscheidung gab es viel Kritik. Der Stadt wurde vorgeworfen, das Museum h\u00e4tte f\u00fcr einen viel g\u00fcnstigeren Quadratmeterpreis im ehemaligen Gruner + Jahr-Geb\u00e4ude am Baumwall untergebracht werden k\u00f6nnen. Dem widersprach Tschentscher: Das sei mit dem Elbtower nicht vergleichbar. Im Elbtower sei das &#8222;ein Preis f\u00fcr ein fertiges Museum und das andere der Preis f\u00fcr eine Immobilie, die umgebaut werden muss und die auch zu klein ist f\u00fcr das Museum. Die Immobilie am Baumwall ist zu teuer und das Museum passt da nicht rein.&#8220; Insofern h\u00e4tten sorgf\u00e4ltige Pr\u00fcfungen ergeben, dass die Elbtower-Variante die wirtschaftlich g\u00fcnstigste ist. &#8222;Und es ist auch fachlich gesehen, aus der Wissenschaft heraus, eine sehr gute Umsetzung des Naturkundemuseums&#8220;, sagte Tschentscher. Au\u00dferdem liege es auch im st\u00e4dtebaulichen Interesse der Stadt, mit einem Tower an den Elbbr\u00fccken einen Eckpunkt f\u00fcr die Hafencity zu setzen.<\/p>\n<p>    Olympische Spiele: Die Chance f\u00fcr Hamburg nutzen<\/p>\n<p class=\"\">Laut Tschentscher wissen alle St\u00e4dte, die sich bewerben, dass sie durch Olympische Spiele Impulse bekommen f\u00fcr die eigene Stadtentwicklung. &#8222;Diese Chance m\u00f6chte ich f\u00fcr Hamburg auch gerne nutzen k\u00f6nnen. Deswegen bewerben wir uns.&#8220; Tschentscher betonte, ein Referendum m\u00fcsse abgehalten werden, da die Spiele ein wichtiges Zukunftsprojekt f\u00fcr die Stadt sind. &#8222;Und da w\u00fcnschen wir uns schon die Unterst\u00fctzung der Mehrheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger&#8220;, so Tschentscher.<\/p>\n<p>    Tschentscher gegen generelles Handyverbot an Schulen<\/p>\n<p class=\"\">Jeder Vierte der 10- bis 17-J\u00e4hrigen nutzt Online-Medien &#8222;riskant oder krankhaft oft&#8220;. Das zeigt eine Studie der DAK. Doch ein allgemeines Handy-Verbot an Hamburgs Schulen h\u00e4lt Tschentscher f\u00fcr \u00fcberzogen: &#8222;Die Empfehlung lautet, keine Handys an Grundschulen und in Klasse 5 und 6. Und dann, je \u00e4lter die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden, umso mehr m\u00fcssen sie sich mit der Realit\u00e4t auch au\u00dferhalb der Schule auseinandersetzen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Damit verteidigt er Hamburgs und Niedersachsens liberale Regeln. Dagegen verbieten Schleswig-Holstein und Bremen Handys bis Klasse 9. Das Problem, so Tschentscher, sei ja die Kontrolle. &#8222;Das m\u00fcssen Regeln sein, die getragen werden von der Schulgemeinschaft, von Eltern, von Lehrern und von der Sch\u00fclerschaft. Und dazu werden jetzt bis Mitte n\u00e4chsten Jahres an allen Schulen die Regelwerke aufgestellt.&#8220; In einem ist Peter Tschentscher strikt: An Grundschulen h\u00e4tten Handys nichts zu suchen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zukunftsentscheid-130.webp\" alt=\"Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne).\" title=\"Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne). | Marcus Brandt\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Hamburg soll laut Volksentscheid f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher klimaneutral werden. Was das f\u00fcr die Stadt bedeutet, hat die rot-gr\u00fcne Regierungskoalition erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/zukunftsentscheid-124.webp\" alt=\"Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer jubeln in dem Lokal in dem die Wahlparty der Initiative &quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot; stattfindet. \" title=\"Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer jubeln in dem Lokal in dem die Wahlparty der Initiative &quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot; stattfindet.  | picture alliance\/dpa, Georg Wendt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Volksentscheid ergab: Hamburg soll f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher als bislang geplant klimaneutral werden. Die ersten Reaktionen fallen gemischt aus.<\/p>\n<p>        Schlagw\u00f6rter zu diesem Artikel<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/SPD,spd529.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.12.2025 21:49 Uhr Im Jahresend-Interview sagte Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD), es sei nicht ganz sicher,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":653725,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[8389,29,13062,30,692,2134,12561,184,7252],"class_list":{"0":"post-653724","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-buergermeister","9":"tag-deutschland","10":"tag-elbtower","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-interview","14":"tag-jahresabschluss","15":"tag-spd","16":"tag-tschentscher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115737209022335264","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653724","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=653724"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653724\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/653725"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=653724"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=653724"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=653724"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}