{"id":653728,"date":"2025-12-17T22:14:13","date_gmt":"2025-12-17T22:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653728\/"},"modified":"2025-12-17T22:14:13","modified_gmt":"2025-12-17T22:14:13","slug":"berlin-kompromiss-zu-spargesetz-fuer-kassenbeitraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653728\/","title":{"rendered":"Berlin | Kompromiss zu Spargesetz f\u00fcr Kassenbeitr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Ein Sparpaket zum Stabilisieren der Krankenkassenbeitr\u00e4ge im neuen Jahr kann kommen. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat verst\u00e4ndigte sich in Berlin auf einen Kompromiss in der Streitfrage einer vorgesehenen Ausgabenbremse bei den Krankenh\u00e4usern. Einsparungen bei den Klinik-Verg\u00fctungen 2026 sollen demnach nicht zu einer niedrigeren Ausgangsbasis f\u00fcr Folgejahre f\u00fchren. Geplant ist jetzt, dass Bundestag und Bundesrat die gefundene L\u00f6sung in ihren Sitzungen an diesem Freitag billigen.<\/p>\n<p>Die L\u00e4nderkammer hatten das vom Bundestag beschlossene Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im November gestoppt. Die Co-Vorsitzende des Vermittlungsausschusses, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD), sprach nun von einem guten Kompromiss. Sie rechne mit einer Zustimmung im Bundesrat, da die L\u00e4nder im Ausschuss dem Kompromiss zugestimmt h\u00e4tten.\u00a0<\/p>\n<p>L\u00e4nder hatten sich gegen Einsparungen bei den Kliniken gewandt<\/p>\n<p>Der Co-Vorsitzende Hendrik Hoppenstedt (CDU), erl\u00e4uterte, zur Verst\u00e4ndigung geh\u00f6rten eine \u00c4nderung am Gesetz und eine Protokollerkl\u00e4rung der Bundesregierung. Der Widerstand der L\u00e4nder richtete sich gegen Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro bei den Kliniken, die den Gro\u00dfteil des Pakets von zwei Milliarden Euro ausmachen sollen. Daf\u00fcr soll der Anstieg der Klinik-Verg\u00fctungen 2026 auf die tats\u00e4chlichen Kostensteigerungen begrenzt werden. Dies soll dazu beitragen, die Zusatzbeitr\u00e4ge der Kassen zum 1. Januar 2026 zu stabilisieren.<\/p>\n<p>Warken begr\u00fc\u00dfte die Zustimmung zu dem von ihr eingebrachten Vorschlag. Der Kompromiss zielt darauf, die Auswirkungen auf 2026 einzugrenzen und f\u00fcr 2027 eine etwas h\u00f6here Ausgangsbasis f\u00fcr folgende Verg\u00fctungsregelungen festzulegen. Die Ministerin erl\u00e4uterte vorab, dass die Kliniken im n\u00e4chsten Jahr einen Sparbeitrag leisten sollten, dies dann aber wieder ausgeglichen werde.<\/p>\n<p>H\u00f6here Beitr\u00e4ge schon absehbar?<\/p>\n<p>Die Krankenkassen m\u00fcssen in diesen Tagen ihre Zusatzbeitr\u00e4ge f\u00fcr 2026 festlegen, die sie je nach ihrer Finanzlage ermitteln. Im Schnitt liegt das Niveau derzeit bei 2,9 Prozent. Der gesamte Beitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, umfasst daneben den allgemeinen Satz von 14,6 Prozent. Kassenvertreter warnen, dass auch mit dem Sparpaket Anhebungen 2026 absehbar seien, da viele Kassen Reserven auf Mindestwerte auff\u00fcllen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Ein Sparpaket zum Stabilisieren der Krankenkassenbeitr\u00e4ge im neuen Jahr kann kommen. 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