{"id":653946,"date":"2025-12-18T00:17:15","date_gmt":"2025-12-18T00:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653946\/"},"modified":"2025-12-18T00:17:15","modified_gmt":"2025-12-18T00:17:15","slug":"kohlenstoffmonitoring-nrw-2025-wuppertal-institut-fuer-klima-umwelt-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/653946\/","title":{"rendered":"Kohlenstoffmonitoring NRW 2025 &#8211; Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie"},"content":{"rendered":"<p>Das Land Nordrhein-Westfalen hebt in seiner Carbon Management Strategie ein Kohlenstoffmonitoring als zentralen Baustein hervor, um Transparenz \u00fcber die verf\u00fcgbaren Mengen an zukunftsf\u00e4higen Kohlenstoffen im Land herzustellen, einschlie\u00dflich ihrer Entwicklung und Nutzung. Das Landesamt f\u00fcr Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) setzt diese Ma\u00dfnahme um. Das Projekt &#8222;KoMo-NRW&#8220; adressiert wichtige Aspekte eines zuk\u00fcnftigen Umgangs mit Kohlenstoffen in NRW.<\/p>\n<p>Das Projekt besteht aus zwei Teilbereichen: Im Block A, Monitoring, erarbeitet das Wuppertal Institut eine Definition der Kohlenstoffwirtschaft und identifiziert zentrale Branchen und Industrien sowie die wichtigsten Kohlenstoffstr\u00f6me und Netzwerke innerhalb des Landes. Der Schwerpunkt dieser Betrachtung liegt auf der stofflichen Nutzung von Kohlenstoff. Ein weiterer Schwerpunkt ist die vergleichende Bewertung von Prozessrouten zur Herstellung von Polymeren, wie Polyethylen, anhand von Fallbeispielen. Dabei werden die verschiedenen Kohlenstoffquellen gegen\u00fcbergestellt und bewertet: fossiler Kohlenstoff, thermochemisch recycelter Kohlenstoff und biobasierter Kohlenstoff. Abschlie\u00dfend leitet das Wuppertal Institut aus den gewonnenen Erkenntnissen Empfehlungen f\u00fcr die politische Steuerung eines Monitorings\u00a0zur klimaneutralen Kohlenstoffwirtschaft ab. Ein zentrales Kriterium ist dabei die Vermeidung weitreichender neuer Berichtspflichten f\u00fcr Unternehmen, um die Akzeptanz und Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>In Block B erstellt Mike Winkler, unterst\u00fctzt von Dr. Matthias Scholz und Dr. Christopher Timm, ein funktionales Konzept f\u00fcr eine Kohlenstoff-Handelsplattform. Bestandteile der Arbeit sind eine strukturierte Bedarfsanalyse durch gezielte Kontaktaufnahme mit relevanten Unternehmen und Marktakteuren in Nordrhein-Westfalen, um ein validiertes Verst\u00e4ndnis der Marktbedarfe in der dortigen Kohlenstoffwirtschaft zu erlangen. Im Anschluss folgt die Entwicklung eines schl\u00fcssigen, nachvollziehbaren und theoretisch tragf\u00e4higen Gesch\u00e4ftsmodells f\u00fcr die Kohlenstoff-Handelsplattform sowie die Ausarbeitung eines technischen Konzepts f\u00fcr eine m\u00f6gliche sp\u00e4tere Realisierung der Plattform.<\/p>\n<p>Das Konzept der Handelsplattform basiert auf Arbeiten aus dem Projekt In4climate.RR des Wuppertal Instituts und NRW.Energy4climate.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Land Nordrhein-Westfalen hebt in seiner Carbon Management Strategie ein Kohlenstoffmonitoring als zentralen Baustein hervor, um Transparenz \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329526,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,1149,4781,19165,30,1563,19164,4507,1209,19166,19162,19160,19163,19161,383,601,4418,19159],"class_list":{"0":"post-653946","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-energie","11":"tag-energieeffizienz","12":"tag-ernst-ulrich-von-weizsaecker","13":"tag-germany","14":"tag-klima","15":"tag-manfred-fischedick","16":"tag-nachhaltigkeit","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-peter-hennicke","19":"tag-ressourceneffizienz","20":"tag-stoffstroeme","21":"tag-sustainability","22":"tag-transition-forschung","23":"tag-umwelt","24":"tag-verkehr","25":"tag-wuppertal","26":"tag-wuppertal-institut"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115737699635784038","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=653946"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653946\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=653946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=653946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=653946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}