{"id":65408,"date":"2025-04-27T12:45:10","date_gmt":"2025-04-27T12:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/65408\/"},"modified":"2025-04-27T12:45:10","modified_gmt":"2025-04-27T12:45:10","slug":"massive-verluste-bei-tesla-schattenpraesident-musk-wird-zur-last-und-zieht-sich-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/65408\/","title":{"rendered":"Massive Verluste bei Tesla: &#8222;Schattenpr\u00e4sident&#8220; Musk wird zur Last &#8211; und zieht sich zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>                    Massive Verluste bei Tesla<br \/>\n                &#8222;Schattenpr\u00e4sident&#8220; Musk wird zur Last &#8211; und zieht sich zur\u00fcck<\/p>\n<p>\t\t\t\t              27.04.2025, 13:30 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Mit seinem Kettens\u00e4gen-Kurs in der US-Verwaltung sorgt Elon Musk vor allem f\u00fcr Wut in der Bev\u00f6lkerung. Diese spiegelt sich offenbar schon jetzt in miesen Verkaufszahlen bei Tesla wider. Der Multimilliard\u00e4r zieht Konsequenzen &#8211; und best\u00e4tigt seinen weitgehenden R\u00fcckzug von Trumps Auftr\u00e4gen.<\/strong><\/p>\n<p>Er wollte Amerika wieder gro\u00dfartig machen, stattdessen hat er Tesla klein und viele Menschen w\u00fctend gemacht. Der umstrittene Tech-Multimilliard\u00e4r Elon Musk zieht sich in K\u00fcrze von seinem Job als Berater von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zur\u00fcck. Grund sind auch die massiven Verluste bei seinem Elektroautokonzern. Viele Kunden boykottierten Tesla offenbar wegen Musks Kahlschlag-Politik in Trumps Auftrag.<\/p>\n<p>Musk war die treibende Kraft hinter Trumps Regierungsabteilung f\u00fcr staatliche Effizienz (Doge). Nun k\u00fcndigte er bei Vorstellung miserabler Tesla-Gesch\u00e4ftszahlen an: &#8222;Wahrscheinlich im n\u00e4chsten Monat wird mein Zeitaufwand f\u00fcr Doge deutlich sinken.&#8220; Hintergrund ist ein Gewinneinbruch um mehr als 70 Prozent bei dem E-Autokonzern. Auch bei seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX gab es zuletzt Probleme mit abgesagten Starts.<\/p>\n<p>Musks Kettens\u00e4gen-Kurs gegen den US-Staatsapparat hatte seit Trumps Amtsantritt vor fast 100 Tagen w\u00fctende Proteste in den USA entfacht. Immer wieder gingen Teslas in Flammen auf, vor Filialen kam es zu Protesten. In Deutschland stie\u00df vor allem Musks Unterst\u00fctzung f\u00fcr die AfD im Bundestagswahlkampf auf scharfe Kritik.<\/p>\n<p>&#8222;Ein oder zwei Tage&#8220; mit Trumps Auftr\u00e4gen<\/p>\n<p>Nun best\u00e4tigte der reichste Mann der Welt, was Medien bereits Anfang April berichtet hatten: Die &#8222;entscheidende Arbeit&#8220; von Doge sei &#8222;weitgehend erledigt&#8220;. Ab Mai wolle er sich nur noch &#8222;ein oder zwei Tage&#8220; pro Woche mit Trumps Auftr\u00e4gen befassen. Das Doge-Team habe &#8222;gro\u00dfe Fortschritte bei der Beseitigung von Verschwendung und Betrug&#8220; in US-Beh\u00f6rden und Ministerien gemacht, behauptete Musk. In der Realit\u00e4t sparte Doge aber nicht mal ein Zehntel der angek\u00fcndigten Summe ein. Urspr\u00fcnglich war von zwei Billionen Dollar die Rede, zuletzt nur noch von 150 Milliarden.<\/p>\n<p>Dennoch ist der Kahlschlag zu sp\u00fcren. Die US-Entwicklungshilfeagentur USAID stampfte Musk fast vollst\u00e4ndig ein. Auch das Bildungsministerium sollte nahezu abgeschafft werden, im Gesundheits- und Verteidigungsministerium wurden Tausende Arbeitspl\u00e4tze gek\u00fcrzt. In Trumps Kabinett gab es deshalb Kritik. US-Richter machten die Einschnitte teils r\u00fcckg\u00e4ngig und erkl\u00e4rten sie f\u00fcr verfassungswidrig.<\/p>\n<p>Wegen Musks zahlreicher Auftritte im Wei\u00dfen Haus galt der geb\u00fcrtige S\u00fcdafrikaner anfangs als &#8222;Schattenpr\u00e4sident&#8220;. Allerdings suchte der 53-J\u00e4hrige weniger den Schatten als das Rampenlicht und stahl dem 78-j\u00e4hrigen Trump so manches Mal die Schau.<\/p>\n<p> &#8222;Ich habe es gekauft, bevor Elon verr\u00fcckt wurde&#8220; <\/p>\n<p>Um die Demokratie besorgte US-B\u00fcrger reagierten auf die Machtf\u00fclle des ungew\u00e4hlten Musk und seinen Kahlschlag-Kurs mit w\u00fctenden Protesten vor Tesla-Filialen und Boykottaufrufen. &#8222;Geisteskrank&#8220; nannte Musk das wiederholte Anz\u00fcnden von Teslas. Dahinter vermutete er Groll der abgew\u00e4hlten Demokraten von Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden.<\/p>\n<p>Offenkundig verstand der selbst erkl\u00e4rte Autist nicht, welchen Unmut er weltweit ausl\u00f6ste. In Deutschland boykottierten viele Kunden die E-Autos mit dem geschwungenen &#8222;T&#8220; wegen Musks Werbung f\u00fcr die AfD vor der Bundestagswahl im Februar. Oder sie klebten sich Sticker aufs Auto mit der Aufschrift: &#8222;Ich habe es gekauft, bevor Elon verr\u00fcckt wurde.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr emp\u00f6rte Reaktionen sorgte zudem, dass Musk direkt nach Trumps Amtsantritt vor jubelnden Anh\u00e4ngern den rechten Arm wie zum Hitlergru\u00df in die H\u00f6he reckte. Er selbst bestritt, die faschistische Geste gemeint zu haben. Sich selbst inszeniert Musk gerne als rebellischen Unternehmer, Freund der Provokation und der radikalen Meinungsfreiheit. Das gilt auch privat: Er hat 13 bis 14 Kindern aus zumeist unehelichen Beziehungen, die genaue Zahl ist unbekannt. Dem Familienbild vieler Trump-Anh\u00e4nger entspricht das nicht.<\/p>\n<p>Zuletzt schien es so, als sei Musk f\u00fcr Trump mehr eine Last als eine politische Wunderwaffe. Und in den vergangenen Wochen wurde es ungew\u00f6hnlich still um ihn, auf X hielt er sich zur\u00fcck. Das Wei\u00dfe Haus kommentierte den R\u00fcckzug des Unternehmers vorerst nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Massive Verluste bei Tesla &#8222;Schattenpr\u00e4sident&#8220; Musk wird zur Last &#8211; und zieht sich zur\u00fcck 27.04.2025, 13:30 Uhr Artikel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65409,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,444,30,171,174,16,5870,715,173,172,64,320],"class_list":{"0":"post-65408","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-elon-musk","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-politik","18":"tag-spacex","19":"tag-tesla-motors","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-usa","23":"tag-washington"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114409997811428708","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65408"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65408\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}