{"id":654334,"date":"2025-12-18T04:19:16","date_gmt":"2025-12-18T04:19:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/654334\/"},"modified":"2025-12-18T04:19:16","modified_gmt":"2025-12-18T04:19:16","slug":"endzeitstimmung-warum-disney-eine-milliarde-in-die-verschrottung-seiner-marke-investiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/654334\/","title":{"rendered":"Endzeitstimmung: Warum Disney eine Milliarde in die \u201eVerschrottung seiner Marke\u201c investiert"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der kulturelle Ausverkauf von Hollywood hat begonnen. Um den Medienkonzern Warner Bros. ist eine \u00dcbernahmeschlacht entbrannt; neben dem Streamingdienst Netflix buhlt auch Konkurrent Paramount mit Unterst\u00fctzung von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Staatsfonds aus dem Nahen und Mittleren Osten um das Film- und Fernsehstudio. Nun hat Walt Disney eine Kooperation mit OpenAI vereinbart. Der Unterhaltungsgigant lizenziert mehr als 200 Charaktere und investiert zudem eine Milliarde Dollar in die Softwareschmiede. <\/p>\n<p>Im Rahmen der dreij\u00e4hrigen Lizenzvereinbarung k\u00f6nnen Nutzer mit dem Videogenerator Sora Kurzfilme mit Micky Maus und anderen ikonischen Figuren aus dem Disney-, Marvel-, Pixar- und \u201eStar Wars\u201c-Kosmos generieren oder sich selbst in Filmklassiker montieren. Im Gegenzug erhalten Disney-Mitarbeiter Zugriff auf die Schnittstellen der Firma. Unter der Lizenz sollen Fans auch eine kuratierte Auswahl von KI-generierten Videos auf dem Streamingdienst Disney+ sehen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>\u201eDisney ist weltweit der Goldstandard f\u00fcr Storytelling, und wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit Sora und ChatGPT Images die Art und Weise zu erweitern, wie Menschen gro\u00dfartige Inhalte erstellen und erleben\u201c, wird OpenAI-Chef Sam Altman in einer Pressemitteilung zitiert.<\/p>\n<p>Ausgerechnet Disney. Das stolze Filmstudio hat die Urheberrechte seiner Figuren gesch\u00fctzt wie die USA die Codes ihres Atomwaffenarsenals und zahlreiche Prozesse gef\u00fchrt. Im Juni hatte Disney mit NBCUniversal eine gemeinsame Klage gegen Midjourney eingereicht. Der Vorwurf: Der Bildgenerator habe sich ohne Erlaubnis an urheberrechtlich gesch\u00fctztem Material bedient. In der geharnischten Anklageschrift ist von einem \u201ecopyright free\u2011rider\u201c und \u201ebodenlosen Abgrund des Plagiats\u201c die Rede. <\/p>\n<p>Noch am Tag, bevor der Deal mit OpenAI verk\u00fcndet wurde, hatte Disney eine Unterlassungserkl\u00e4rung an Google geschickt: Der Suchmaschinenriese, so die Anschuldigung, habe \u201ein gewaltigem Ausma\u00df\u201c Urheberrechtsverletzungen begangen. Nun ist der Widerstand gebrochen: Disney, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/12\/11\/business\/media\/disney-openai-sora-deal.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/12\/11\/business\/media\/disney-openai-sora-deal.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">schrieb die \u201eNew York Times\u201c<\/a>, sei der erste gro\u00dfe Hollywood-Akteur, der \u201eden Rubikon\u201c \u00fcberschreite. <\/p>\n<p>Die Verhandlungsposition des Unterhaltungsriesen war bereits geschw\u00e4cht, nachdem Ende 2023 in den USA das Urheberrecht von Micky Maus ausgelaufen war und die popul\u00e4re Zeichentrickfigur 2024 gemeinfrei wurde. Zwar existiert das Markenrecht, das vor unbefugter Nachahmung und Verwechslungsgefahr sch\u00fctzt, weiter. Aber im Netz ist die Figur de facto vogelfrei. So tauchten auf der Plattform X KI-Deepfakes auf, auf denen Micky Maus Adolf Hitler salutiert oder in Nazi-Uniform gesteckt wurde.<\/p>\n<p>Auch andere Studios und Fernsehsender konnten sich gegen die Zweckentfremdung ihrer Figuren kaum wehren: <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/futurism.com\/future-society\/openai-sora-2-spongebob-cooking-meth-copyright\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/futurism.com\/future-society\/openai-sora-2-spongebob-cooking-meth-copyright&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">SpongeBob kochte Crystal Meth<\/a>, Pikachu klaute Windeln im Drogeriemarkt. In einer Zeit des medialen Wandels, wo das gro\u00dfe Kino in die Pseudo-Vorf\u00fchrungen von YouTube, TikTok und Co. abwandert und die Leinw\u00e4nde auf das Format von Smartphone-Displays schrumpfen, will Disney die Bildkontrolle \u00fcber seine Charaktere zur\u00fcckgewinnen. Wenn die Nutzer nur noch am Handy h\u00e4ngen und immer seltener ins Kino gehen, will man eben dort mit seiner Marke pr\u00e4sent sein. Nach dem Motto: Lieber den Tiger reiten, als von ihm gefressen zu werden. <\/p>\n<p>Ob das Kalk\u00fcl aufgeht? Fraglich. Denn wie sich mit KI Geld verdienen l\u00e4sst, ist noch v\u00f6llig unklar. Der gro\u00dfe Gewinner des \u201eDeals\u201c, wenn man es angesichts der Unwucht des Vertrags \u00fcberhaupt so nennen kann, ist OpenAI. Der ChatGPT-Entwickler erh\u00e4lt das, was alle Technologiefirmen brauchen: Inhalte. Und obendrein noch eine Milliarde Dollar als Finanzspritze. Das w\u00e4re ungef\u00e4hr so, als w\u00fcrde ein Start-up einen KI-Animationsfilm mit den urheberrechtlich gesch\u00fctzten Mainzelm\u00e4nnchen produzieren und daf\u00fcr vom ZDF noch Geb\u00fchrengelder kassieren. <\/p>\n<p>OpenAI produziert gerade einen eigenen Film<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsmodell von OpenAI und anderen KI-Unternehmen besteht darin, das kulturelle Kapital der Menschheit abzusch\u00f6pfen: Texte, Bilder, Musik, Filme. Als im M\u00e4rz dieses Jahres KI-generierte Memes und Portr\u00e4ts im Stil des japanischen Zeichentrickstudios Ghibli viral gingen und die Server von OpenAI gl\u00fchen lie\u00dfen, wurden Vorw\u00fcrfe des geistigen Diebstahls laut. Oder war es doch nur eine Hommage an die Animationskunst? Der Gr\u00fcnder des Studios, der japanische Zeichentrick-Regisseur Hayao Miyazaki, zeigte sich \u201ezutiefst angewidert\u201c von KI-Kunst: \u201eIch empfinde das als eine Beleidigung des Lebens selbst\u201c, sagte er 2016. <\/p>\n<p>Auch seine Fans sind alles andere als begeistert, wenn das Wei\u00dfe Haus von seinem offiziellen X-Account Abschiebecomics im Ghibli-Stil postet. Und auch die Rechteinhaber str\u00e4uben sich gegen die Nutzung ihrer geistigen Sch\u00f6pfungen durch generative KI. Nachdem die Computerspielfiguren Mario, Luigi und Peach in OpenAIs Videogenerator Sora herumturnten, schaltete sich sogar die japanische Regierung \u2013 offenbar auf Druck von Nintendo \u2013 in den Streit ein und forderte ein Ende der Urheberrechtsverletzungen. Das hielt OpenAI aber bislang nicht davon ab, seine KI mit gesch\u00fctztem Material zu trainieren.<\/p>\n<p>Firmenchef Sam Altman hat ohnehin eine recht breitbeinige Sicht auf das Urheberrecht. Er spricht von der Figurennutzung in Videogeneratoren als einer \u201einteraktiven Fan Fiction\u201c, so als w\u00e4re es eine Ehre, wenn Disney oder Nintendo auf die gro\u00dfe B\u00fchne von OpenAI d\u00fcrften. Doch nat\u00fcrlich wei\u00df auch Altman, dass er sich nicht \u00fcber geltendes Recht hinwegsetzen kann, zumal OpenAI selbst in Kultur macht: Die Softwareschmiede l\u00e4sst derzeit einen KI-generierten Film (\u201eCritterz\u201c) mit einem Budget von 30 Millionen Dollar produzieren, der im kommenden Jahr bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere feiern soll. Nach dem Streik der Drehbuchautoren in Hollywood ist Big Tech bem\u00fcht, Br\u00fccken in den Kulturbetrieb zu bauen. Man muss schlie\u00dflich nett zu seinen Content-Lieferanten sein.<\/p>\n<p>In diesem Licht ist auch die milliardenschwere Netflix-Offerte f\u00fcr Warner Bros. zu sehen. Der Streamingriese hat es vor allem auf die Daten abgesehen: Warner Bros. besitzt eine Filmdatenbank von rund 145.000 Stunden Videomaterial, darunter Blockbuster wie \u201eInception\u201c, \u201eMatrix\u201c und \u201eHerr der Ringe\u201c. Im heraufd\u00e4mmernden Zeitalter der K\u00fcnstlichen Intelligenz ist das Filmarchiv ein wertvoller Datenschatz. Glaubt man Analysten, k\u00f6nnte Netflix die Daten in seine algorithmische Empfehlungsmaschinerie einspeisen, um dann mit KI-generierten Inhalten zu experimentieren. <\/p>\n<p>KI ist dabei, das Filmgesch\u00e4ft zu disruptieren. Alternde Schauspieler werden digital verj\u00fcngt, Synchronsprecher lizenzieren Stimmklone, und mit Tilly Norwood gibt es eine KI-generierte Schauspielerin, mit der bereits ein Remake von Sydney Sweeneys umstrittener Jeans-Werbung gedreht wurde. Die synthetische Br\u00fcnette, die ein wenig an Schauspielerin Ana de Armas erinnert, ist das neue Postergirl der KI-Industrie \u2013 und spaltet die Gem\u00fcter: F\u00fcr die einen ist es die Zukunft des Films, f\u00fcr die anderen der Untergang des Abendlands.  <\/p>\n<p>In Hollywood hat sich eine fatalistische Endzeitstimmung breitgemacht, wo man irgendwie hofft, vom KI-Boom profitieren zu k\u00f6nnen, wenn k\u00fcnftig alle Filmarchive leerger\u00e4umt sind. Das zeigt sich unter anderem an den Reaktionen von Walt Disney, das in seiner Pressemeldung das Wording von OpenAI (\u201efan-inspired videos\u201c) fast eins zu eins \u00fcbernimmt. Disney-Fans sollen kostenlos Werbung f\u00fcr OpenAIs Plattformen machen, Disney+-Kunden Geld daf\u00fcr bezahlen, dass sie KI-generierte Laienprodukte streamen. Ein Businessplan, der so irre ist, dass man sich fragt, ob ihn vielleicht eine halluzinierende KI aufgestellt hat. <\/p>\n<p>Der fiese Spott \u00fcber \u201eDisney Adults\u201c<\/p>\n<p>Mit der Lizenzierung der Charaktere, f\u00fcrchten Beobachter, k\u00f6nnte das Filmstudio das kulturelle Erbe seines Gr\u00fcnders Walt Disney verramschen. Die Kultmarke hat ohnehin schon an Prestige verloren. Millennials, die mit Micky-Maus-Ohren herumlaufen, gelten als \u201ecringe\u201c und werden im Netz als \u201eDisney Adults\u201c verspottet. Wenn Disney-Figuren nun zu Maskottchen der KI-Show von Sam Altman werden, w\u00fcrde das Renommee endg\u00fcltig besch\u00e4digt. Disney, schrieb der Journalist Matthew Gault <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/futurism.com\/future-society\/openai-sora-2-spongebob-cooking-meth-copyright\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/futurism.com\/future-society\/openai-sora-2-spongebob-cooking-meth-copyright&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">in einem bissigen Kommentar f\u00fcr das Portal \u201e404 Media\u201c<\/a>, investiere eine Milliarde in die \u201eKI-gesteuerte Verschrottung seiner Marke\u201c: \u201eW\u00e4hrend sich die Medienimperien konsolidieren, die Nostalgie intensiver wird und KI-Tools sich verbreiten, wirken Disneys Blockbuster mehr wie eine Ausrede, um bekannte Charaktere in einem kontextlosen Sumpf zusammenzuwerfen.\u201c<\/p>\n<p>Auf der Plattform X wirbelt schon heute das Info-Konfetti kontextfreier Kompilationen und Videoschnipsel herum, wo Pikachu in Kinoklassikern wie \u201eTitanic\u201c oder \u201eDer Pate\u201c einen skurrilen Gastauftritt hat. KI testet die Grenzen des Dadaismus aus. Selbst mit viel Wohlwollen kann man dieser Technikspielerei nur wenig abgewinnen: Die Clips wirken generisch, fad und uninspiriert, als w\u00fcrde Hollywood von Kulturbanausen getrollt. Die KI-Produkte sind nur f\u00fcr den Konsum des Augenblicks gemacht \u2013 sie erz\u00e4hlen keine Geschichte und sind darum auch nicht lange haltbar. <\/p>\n<p>Nach dem Philosophen Jean Baudrillard existiert Disneyland, \u201eum das ,reale\u2018 Land, das ,reale\u2018 Amerika, das selbst ein Disneyland ist, zu kaschieren\u201c \u2013 als eine Illusion, die die Menschen glauben l\u00e4sst, dass die Welt da drau\u00dfen real sei. Im Zeitalter der KI muss das Reale durch explizite Zeichen wie die Ausweisung eines Freizeitparks schon gar nicht mehr verborgen werden, muss das \u201eRealit\u00e4tsprinzip\u201c (Baudrillard) nicht mehr gerettet werden, weil die Grenze zwischen Fiktion und Realit\u00e4t verwischt ist. Die Disneyfizierung ist total. Micky Maus ist frei \u2013 und wird bald durch die M\u00e4usekinos unserer Smartphones tanzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der kulturelle Ausverkauf von Hollywood hat begonnen. 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