{"id":654385,"date":"2025-12-18T04:57:29","date_gmt":"2025-12-18T04:57:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/654385\/"},"modified":"2025-12-18T04:57:29","modified_gmt":"2025-12-18T04:57:29","slug":"merz-kritisiert-frankreich-und-italien-wegen-mercosur-abkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/654385\/","title":{"rendered":"Merz kritisiert Frankreich und Italien wegen Mercosur-Abkommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAGen tspAGeo\">Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Gegner des <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/nicht-akzeptabel-frankreich-stellt-drei-bedingungen-fur-zustimmung-zum-mercosur-abkommen-15051508.html?icid=in-text-link_15061697\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Mercosur-Handelsabkommens<\/a> kritisiert. Diese h\u00e4tten \u201edie <strong>Priorit\u00e4ten, die wir jetzt setzen m\u00fcssen, immer noch nicht richtig verstanden<\/strong>\u201c, sagte der CDU-Vorsitzende am Mittwoch im Bundestag. In einer Zeit, die vielerorts von wachsendem Protektionismus gepr\u00e4gt sei, d\u00fcrfe man an gro\u00dfen Handelsabkommen \u201e<strong>nicht kleinteilig herumm\u00e4keln<\/strong>\u201c, f\u00fcgte er in Richtung Staaten wie Frankreich und Italien hinzu. <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Handlungsf\u00e4higkeit der EU bemesse sich auch daran, \u201eob wir <strong>nach 26 Jahren von Verhandlungen <\/strong>endlich in der Lage sind, dieses Handelsabkommen zu einem Abschluss zu bringen\u201c, mahnte der Kanzler vor dem EU-Gipfel in Br\u00fcssel. Er werde bei den EU-Partnern daf\u00fcr werben, dass das EU-Mercosur-Abkommen noch am Freitag unterzeichnet werden k\u00f6nne. <\/p>\n<p> Nachteile f\u00fcr Landwirte bef\u00fcrchtet <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u201eWir st\u00e4rken mit diesem Abkommen den europ\u00e4ischen Binnenmarkt\u201c, versicherte Merz. Durch das Abkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay w\u00fcrde die <strong>weltgr\u00f6\u00dfte Freihandelszone<\/strong> mit 700 Millionen Einwohnern entstehen. Es sieht vor, dass Z\u00f6lle auf 91 Prozent aller zwischen der EU und dem Mercosur gehandelten Waren wegfallen. <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die franz\u00f6sische Regierung hatte zuletzt jedoch abermals Nachbesserungen und eine Verschiebung gefordert. Sie bef\u00fcrchtet insbesondere <strong>Nachteile f\u00fcr die franz\u00f6sischen Landwirte<\/strong>. Auch Italien hat wegen \u00e4hnlicher Sorgen Vorbehalte. Regierungschefin Giorgia Meloni nannte die nach dem EU-Gipfel am Wochenende geplante Unterzeichnung am Mittwoch \u201everfr\u00fcht\u201c. Meloni betonte, sie wolle das Abkommen nicht grunds\u00e4tzlich blockieren. \u201eIch bin sehr zuversichtlich, dass zu Beginn des n\u00e4chsten Jahres all diese Bedingungen erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/italiens-ministerprasidentin-meloni-im-parlament.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-15061713\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAMgd\"\/> Vom Abkommen noch nicht \u00fcberzeugt: Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Meloni <\/p>\n<p class=\"tspACdz\"> \u00a9 dpa\/FRANCESCO FOTIA <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Polen und Ungarn lehnen das Abkommen grunds\u00e4tzlich ab. Deutschland, Spanien und die nordischen L\u00e4nder bef\u00fcrworten es hingegen. Sie versprechen sich davon eine St\u00e4rkung der von US-Z\u00f6llen betroffenen Exporte, eine geringere Abh\u00e4ngigkeit von China und den Zugang zu Rohstoffen. Urspr\u00fcnglich war erwartet worden, dass EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen Ende dieser Woche nach Brasilien fliegt, um das Abkommen zu unterzeichnen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Unionsfraktion bringt im Falle einer Ablehnung des Mercosur-Abkommens durch den EU-Rat eine <strong>Blockade der mehrj\u00e4hrigen Finanzplanung<\/strong> (MFR) der EU ins Spiel.\u00a0Den deutschen Anrainerstaaten m\u00fcsse klar sein, \u201ewenn Deutschland nicht wieder zu der Exportst\u00e4rke zur\u00fcckkommt, dann werden wir volkswirtschaftlich, finanziell keine weiteren zus\u00e4tzlichen Lasten f\u00fcr einen aufsteigenden mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen tragen k\u00f6nnen\u201c, sagte Unionsfraktionsvize Sepp M\u00fcller auf Nachfrage des Politico Pro-Newsletters Industrie &amp; Handel. <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Brasiliens Pr\u00e4sident Luiz In\u00e1cio Lula da Silva droht unterdessen mit einem <strong>R\u00fcckzug seines Landes aus dem geplanten Mercosur-Abkommen<\/strong>. Sollte es nicht rechtzeitig vor der geplanten Unterzeichnung am Samstag von den EU-L\u00e4ndern gebilligt werden, werde Brasilien es nicht mehr unterst\u00fctzen, sagte der linke Staatschef der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft Lateinamerikas.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u201eIch habe sie bereits gewarnt: Wenn wir es jetzt nicht tun, wird Brasilien keinen Deal mehr machen, solange ich Pr\u00e4sident bin\u201c, sagte Lula auf einem Regierungstreffen, wie im Fernsehen zu sehen war. Brasilien habe 26 Jahre auf das Abkommen gewartet. (Reuters\/AFP)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Gegner des EU-Mercosur-Handelsabkommens kritisiert. 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